Großer Wirtschaftsgipfel in Astoria

      Großer Wirtschaftsgipfel in Astoria

      Dicke Schneeflocken rieselten bei Temperaturen von -3bis -5°C vom Himmel über der Awarenmark und hatten das ganze Land mit einer dichten Schneedecke bedeckt. Die Straßen waren geräumt, dennoch war kaum jemand mit einem Zweirad unterwegs. DIe Menschen nutzten lieber ihr Auto, gingen zu Fuß oder nutzten den ÖPNV. So sammelte sich schnell dreckiger Schnee an den Straßenrändern, der durch Reifenabrieb, Dreck und Abgase schwarz gefärbt war. Die Hausdächer der Stadt waren hingegen mit einer glatten, weißen Decke belegt. Die glatte Oberfläche dieser wurde lediglich durch die Fußspuren von Vögeln wie Krähen und Tauben gebrochen. Im Schloss Sichertsbrunn im Awarenmärkischen Wieden im Süd-Osten des astorischen Kaiserreiches liefen die letzten Vorbereitungen für den großen Wirtschaftsgipfel, zu dem das astorische Kaiserreich geladen hatte. Kräfte der Reichspolizei sowie der Kaisergarde schirmten alles ab, sodass ein jeder Politiker sicher zum Austragungsort im Schloss gebracht werden kann. Mehrere Hubschrauber waren im Dauereinsatz und die Sicherheitsmaßnahmen in der ganzen Stadt waren hoch, um ein Desaster wie 2008 zu verhindern. Ursprünglich war geplant die Konferenz in der nähe von Cölln abzuhalten, allerdings hat man dies aufgrund des aufziehenden Sturms nach Wieden verlegt, hier würde der Sturm erst deutlich später eintreffen und hoffentlich einiges an Energie eingebüßt haben. Zudem haben einige Meteorologen versichert, dass der Drachenrücken das Wetter ablenken wird, sodass Wieden nicht stark getroffen wird.

      Alles war auf die Minute genau geplant, von der Ankunft der Flugzeuge, über die Bereitstellung des Zuges bis hin zum Fußweg ins Schloss hinein. Dabei muss der Zug allerdings im Aspangbahnhof in Wieden einmal die Fahrtrichtung ändern, um dann über die Drauunferbahn und die Stadtbahn zum Haltepunkt direkt am Schloss zu gelangen. Es war recht aufwendig, aber der beste Weg, der möglich war. Er ließ sich besser kontrollieren, der Aspangbahnhof war zudem nicht so stark frequentiert wie der benachbarte Südbahnhof, sodass dieser den Verkehr aufnehmen konnte, der durch die Sperrung für die Gäste nicht den Aspangbahnhof anfahren konnte. Somit waren die Auswirkungen für die Zivilbevölkerung möglichst gering. Die Sonderzüge der Gäste waren zudem auch genau auf die vor Sichertsbrunn haltenden S-Bahnen abgestimmt, sodass auch hier, sollte alles planmäßig laufen, keine Verzögerungen zu erwarten seien. Auch eine Konferenzschaltung nach Voorlant war vorbereitet, sollten diese aufgrund des aus ihrer Richtung aufziehenden Sturms kurzfristig absagen müssen.

      Aber nun hieß es warten, bis die Gäste eintreffen würden. Am Militärflugplatz Schwechat Süd-Östlich der Stadt würde man die Flugzeuge der Gäste erwarten. Dieser war für große Transportflugzeuge ausgelegt und somit auch groß genug für die größten Regierungsflugzeuge. Zudem war es der sicherste Ort, um die Gäste zu empfangen und es würde der zivile Luftverkehr am Flughafen Aspern nicht eingeschränkt werden. Sollten Gäste dennoch mit zivilen Flugzeugen anreisen, so sind auch dafür Vorbereitungen getroffen worden.
      Rolf Peterson, seines Zeichens Staatssekretär des Wirtschafts- & Energieministerium war mit der Delegation, wenn man sie denn so nennen konnte, bereits am Vortag mit einem Linienflug nach Cöln geflogen. Sein einziger Begleiter war ein Spezialist aus dem Ressort für Fossile Energieträger. Beide hatten die Nacht in der voorlantischen Botschaft verbracht und waren bereits früh am Morgen mit einem Zug von Cöln nach Wieden gefahren und hatten sich dort an die entsprechenden Behörden gewandt um zum Tagungsgelände gebracht zu werden.

      Der Hærmann, wie auch der Wirtschafts- und Energieminister hatten diese relativ spontan einberufene Konferenz als nicht unbedingt zu wichtig eingestuft. Im Gegensatz zum Kaiserreich war Voorlant durch die vergleichsweise hohe Zahl von erdgas- und elektrogetriebenen Fahrzeugen und deren Subventionierung, war man auf nicht zu hohe Importe von Erdölprodukten angewiesen. Wenngleich Benzinmotoren vor Allem in Mura Jang verbreitet waren, so lagen die Preise im Moment noch immer auf einen relativ niedrigen Niveau. Vom Kaiserreich, welches eher wenig auf erneuerbare Energien und alternative Antriebe setzte wusste man jedoch, dass es viel Abhängiger von Ölimporten war. Man würde daher zwar an der Konferenz teilnehmen, sich jedoch erst einmal zurück halten und abwarten was diese erbringen sollte.

      Der Markt, welcher sich nach Angebot und Nachfrage in der Welt von selbst regulierte tat exakt dies im Moment gerade. Es war zu viel Erdöl vorhanden und die Unternehmen senkten die geförderten Mengen um den Preis wieder auf ein für sie gewinnbringendes Niveau zu bringen. Es waren meist Unternehmen und keine Staaten die das veranlassten, wenngleich sicherlich viele erdölfördernden Nationen ihren Anteil an den Unternehmen hatten und sich über Steuern an ihren Einnahmen beteiligten. Dennoch war den Voorlantern nicht ganz klar, was die Führung des Kaiserreiches nun von den Staaten die kein Erdöl exportierten erwartete.
      Der Innenminister He He und seine Delegation aus Vertretern aller wichtigen Ministerien erreichten das Schloss Sichertsbrunn, nachdem sie mehrere Stunden Flug mit einer AMRJ-17-Maschine der khitaischen Luftwaffe und der anschließenden Anreise zum Schloss selbst hinter sich gebracht haben. In den Nationalräten war He He die Nummer Vier in der Rangfolge. Eigentlich hätte die Anwesenheit des Wirtschaftsministers bedurft, aber er war mit anderen Aufgaben eingespannt. Für Khitai waren die Gründe seitens der ölexportierenden Länder nur scheinheilige Ausreden, um die Autokraten und Oligarchen mit höheren Renditen beglücken zu können. Tatsächlich betrachteten die Nationalräte diese Schritte als eine Bremse in die Erhöhung des Wohlstands des khitaischen Wachstums. Wenngleich Khitai selbst auf dem guten Weg war, ein Wasserstoffgigant zu werden, so konnten die steigenden Öl- und Gaspreise die Importe an Zwischenerzeugnissen aus Ländern mit hohem Verbrauch an diesen Rohstoffen nur verteuern. Das wiederum verteuert nur wieder khitaische Enderzeugnissen, was nur negativen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit hatte. Das zieht einen riesigen Rattenschwanz hinter sich her, was Khitai nur zu gerne verhindert wissen möchte. Die Sicherheit des khitaischen Wohlstands betraf auch den Nationalrat für Inneres. Sollte der Gipfel heute keine Ergebnisse hervorbringen, was für welche auch immer Astoria anstrebt, wird Khitai selbst einen Weg daraus finden müssen. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche.

      Am Ort des Zusammentreffens angekommen, stellte sich die khitaische Delegation in aller Höflichkeit den anderen Delegierten vor. Mal schauen, was der Wirtschaftsgipfel hervorbringen mag.
      Zum vereinbarten Zeitpunkt erreichte die konkordiale Regierungsmaschine das Kaiserreich Astoria und setzte zur Landung an. Für die beiden Räte Thore Lunenburg-Harte und Pegasus Van Hoel war dies die erste größere Dienstreise seit Amtsantritt. Beide waren sehr überrascht gewesen, das man das Konkordium zu diesem Gipfel eingeladen hatte. Erdöl hatte im Konkordium als Energieträger nur eine geringere Bedeutung. Primär wurde es für die chemische Industrie und als Notfallenergieträger vernwendet. Selbst im Bereich des Verkehrs war es nur bedingt von Interesse. Und der Export von Erdöl war im Konkordium nun auch nicht der Renner. Aber die neugier siegte und hatte die Valhonen dazu veranlasst bei diesem Gipfel anwesend zu sein und sich zumindest die Gespräche und Anliegen der anwesenden Delegationen anzuhören.

      Kurz nach der Delegation aus Khitai erreichten auch die Valhonen den Ort des Gipfels. Bis zum offiziellen Beginn nutzte man die Zeit die anderen Delegierten kennen zu lernen und ein wenig belanglosen Smalltalks mit den Anwesenden zu betreiben.
      Das Große Konkordium Valhonia - Die Perle am Äquator
      ~~~ 2000 Jahre Geschichte & das goldene Met-Fass der Karibik ~~~

      Chaska Mac Coisdealbha und seine Delegation erreichte Astoria früh am Morgen mit der RoyalAir Three, der für Mitglieder des Ministerrates vorgesehenen Maschine, und begab sich dann zum Austragungsort des Wirtschaftsgipfels, wo er auf die bereits zuvor angetroffenen Delegationen traf und auf den offiziellen Beginn wartete.
      Für Meiricea hatte dieses Treffen durchaus seine Bedeutung, das Erdöl spielte eine wichtige Rolle, sei es um zu heizen im Winter oder damit die vielen Autos fahren können, das Land hatte einen riesigen Erdölverbrauch, aber keine Vorkommen die gross genug waren um den eigenen Verbrauch auch nur annähernd zu decken. Dadurch war man durchaus gespannt darauf, was Astoria nun vorschlagen würde.

      Quellen- und Lizenzangaben des Avatars und der Signatur sind HIER zu finden
      Jarl Lagertha Lothbroek und der warägische Außenminister Arl Floki Skarsgard von Rovaniemi landeten mit etwa 10-minütiger Verspätung auf dem Flughafen in der Awarenmark. Das Schneegestöber erinnerte beide an ihre Heimat. Auch, wenns hier nicht ganz so kalt war. Beide stiegen in Fellmäntel gehüllt aus der Maschine. Arl Floki trug unter seinem Mantel einen blauen Maßanzug mit weißem Hemd und roter Krawatte. Jarl Lagertha trug darunter ihren Lederharnisch mit schwarzem Leinenhemd und schwarzer Leinenhose. Ihre Füße steckten in mit Runen verzierten Lederstiefeln. In ihren Koffern befanden sich jeweils ein Tablet und ein Laptop, welche man mit allen möglichen Daten zur Energieversorgung vollgestopft hatte. Gespannt darauf, welches Anliegen die Astorier hatten, traten die beiden Waräger die Reise vom Flughafen zum Gesprächsort an.

      Quellen / Badiya
      Im Konferenmzsaal stand ein großer, langer Tisch, an dem genügen Platz für alle Arbeitsutensilien für alle Teilnehmer war. Damit niemand quer durch den Saal schreien müsste gab es auch zudem für jeden ein Mikrofon um sich in normaler Gesprächslautstärke unterhalten zu können.

      Als die letzten Gäste eingetroffen waren und auch Getränke und Snacks erhalten haben eröffnete Minister Ludwig Brefeld die Konferenz:

      "Meine Damen und Herren, ich möchte mich in aller ausführlichkeit für ihr erscheinen bedanken. Ich freue mich, dass Sie alle so reges Interesse an dem Thema zeigen, das uns schließlich auch alle betrifft, einige mehr, einige weniger, aber doch auf direktem oder indirektem Wege. Öl ist leider immernoch eine der wichtigsten Ressourcen der Welt von der und dessen Preis der Wohlstand der Welt abhängig ist. Dieser Preis hat seit Jahren immer eine natürliche Balance durch die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage gefunden. Diese Mechanismen sind ein Grundpfeiler unserer Wirtschaft und stützen ein empfindliches Gefüge, welches auch sehr schnell in Schieflage geraden kann und damit im schlimmsten Fall eine Wirtschaftskrise auslösen könnte, die unser aller Wohlstand gefährdet. Und genau das ist es, was nun getan wird. Ein unberechtigter Eingriff in die Mechanismen von Angebot und Nachfrage sorgt nun für steigende Ölpreise. Steigende Preise, die uns alle betreffen, sei es direkt oder auch indirekt, indem die Preise für Importgüter steigen müssen. Und all das kann eine gewaltige Kettenreaktion auslösen, die Arbeitslosigkeit und Wirtschaftseinbrüche zur Folge haben können. Angebot und Nachfrage haben einen geringen Ölpreis bestimmt. Dass hier nun eine drohende Arbeitslosigkeit von Arbeitern in der Ölindustrie als Argument hervorgeholt wird, das kann als völlig unbegründet angesehen werden. Die betreffenden Konzerne haben Milliardengewinne erwirtschaftet und das Geld, was wir alle jetzt mehr zahlen sollen, das wird lediglich als zusätzliche Gewinne ausgeschüttet, von denen die Mitarbeiter nichts sehen. In Alhayaa beispielsweise leben viele Arbeiter unter der Armutsgrenze, während die Konzernführung in Ferida in goldenen Palästen haust. Wer nun eben solche Arbeiter als Grund für steigende Preise hervor holt unter solchen Bedingungen, der ist ein reiner Heuchler und niemand sollte solche Maßnahmen für gut heißen oder gar unterstützen.

      Öl wird aus wenigen Ländern exportiert und in viele Länder importiert, was bisher ein Machgefüge seitens der Exporteure erzeugt hat. Doch was immer wieder vergessen wird ist, dass auch wir als Importuere die gleiche Macht haben, wenn wir geschlossen agieren. Denn ohne uns würden die auf ihrem Öl sitzen bleiben, welches der wichtigste Bestandteil derer Wirtschaft ist. Ohne uns würden diese Nationen in der Bedeutungslosigkeit versinken. Diese Marktmacht, die wir gemeinsam besitzen, die müssen wir ihnen nun verdeutlichen. Wir müssen geschlossen agieren und ihnen deutlich machen, dass wir nicht ihr Spielball sind und sie machen können, was sie wollen. Wenn wir geschlossen agieren, dann haben die Exporteure keine andere Wahl als uns nachzugeben. Daher sollten wir uns gemeinsam weigern, diese künstlich erhöhten Preise zu zahlen. Die Exporteure haben dann keine andere Wahl, sofern sie nicht ihren Umsatz quasi auf Null reduzieren wollen. Zudem sollten wir mehr Öl aus Nationen importieren, die sich diesen unlauteren Methoden nicht angeschlossen haben, so bspw. Kusari, die weiterhin zum geringeren, nicht künstlich erhöhten Marktpreis liefern. Auch wir, als astorisches Kaiserreich, können für einen gewissen Zeitraum unsere Ölproduktion soweit subventionieren, dass wir zu dem geingen Ölpreis exportieren können, allerdings müssen wir dazu sagen, dass dies vmtl. nicht länger als ein bis zwei Jahre wirtschaftlich tragbar wäre, doch gehen wir davon aus, sollten wir geschlossen agieren, dass auch die üblichen Exporteure diesen Zustand nicht länger durchhalten können, da dies einen Großteil ihrer Wirtschaft definiert.

      Wir haben euch hier alle versammelt, da dies nur funktioniert, wenn wir geschlossen agieren. Zudem möchten wir eure Meinungen dazu hören und eventuell auch Vorschläge ihrerseits dazu einholen, die wir hier gemeinsam besprechen und auch beschließen könnten um diese unberechtigten Eingriffe in die Marktmechanismen zu verhindern."

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      Es war der warägische Außenminister aus Rovaniemi, welcher als erster das Wort Ergriff, um sich zu den Ausführunge des Astoren zu äußern.

      "Minister Brefeld, ich möchte mich zu allererst im Namen meines Landes bei ihnen bedanken, das sie uns zu diesen Gesprächen eingeladen haben. Die Erhöhung des Ölpreises kam zugegebenermaßen unerwartet. Und trotzdem dürfen wir nicht vergessen, das unser Wohlstand auf den Rücken jener fußt, welche das Öl für uns fördern und es auch liefern. Der Markt mag den Preis regeln. er berücksichtigt dabei aber weder die Bedürfnisse der Arbeiter, welche das Öl fördern noch jene der Länder, welche von dem Ölexport abhängig sind. Die Warägische Volksunion hat Reserven für 14 Monate. In den Ländern der anderen Delegationen wird es vermutlich ähnlich aussehen. Wäre es nicht an der Zeit, den Erdölfördernden Ländern jenen Preis für ihr Öl zugestehen, so dass auch der fosille Reichtum in deren Völkern ankommt? Ich weiss, das muss sich im ersten Moment recht....gewöhnungsbedürftig anhören, aber die gesamte Regierung in der Volksunion als auch große Teile des warägischen Volkes sind der Überzeugung, das dass neoliberale Wirtschaftsmodell mit immer mehr Wachstum auf Kosten anderer allmählich nicht mehr tragbar ist. es ist vor allem eine Theoretische Idee, aber vielleicht lässt sich auf deren Basis ja eine Lösung finden, welche alle Parteien zufriedenstellt."


      Quellen / Badiya

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      Minister He meldete sich zu Wort: "Minister von Rovaniemi, Ihre Gedanken in Ehren und in der Theorie mögen Ihre Schlussfolgerungen korrekt sein. Jedoch sind es insbesondere autokratische Regierungen, die die Ölförderung künstlich drosseln. Die offiziellen Begründungen sind für die Tonne, wenn Sie mir den Ausdruck erlauben. Alhayaa ist im negativen Sinne dafür berühmt, ihre inananische Bevölkerung auszubeuten und gesellschaftlich auszugrenzen. Wollen Sie mir da ernsthaft glauben, dass der Sultan oder einer seiner Wesire nur einen Cent mehr an die Arbeiter auszuzahlen? Tropica ist auch nicht unbedingt eine Bilderbuch-Demokratie, geschweige eine sehr ... entgegenkommende Regierung. Die Wahrheit ist, die Reichen werden reicher und die Armen immer ärmer. Nur mit dem Unterschied, dass unsere Güter teurer werden und unser Wohlstand gesenkt wird. Daher schlage ich vor, dass wir eine Preisbremse auf Öl und Erdgas für all die Länder legen, die wie Alhayaa und Tropica gepolt sind. Solange bis sie beweisen können, dass die Arbeiterschaft entsprechend entlohnt werden. Wir zahlen gerne mehr für unser Öl und Gas, aber nicht zugunsten der Scheichs und Oligarchen, die von Ausbeutung profitieren. Wenn sie die Wahrheit sprechen, sollte das für sie kein Problem sein, oder?"

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      Der Voorlanter räusperte sich: "Bei Allem notwendigen Respekt, aber Voorlant wird so etwas nicht mittragen.

      Die Ölpreise sind auf enorm niedriges Niveau gefallen, weil der Markt mit zu viel Öl- und Ölprodukten geflutet wurde. Der Markt orientiert sich an Angebot und Nachfrage. Ist ein Überangebot vorhanden, wie in diesem Falle, dann sinken die Preise und die Hersteller drosseln die Fertigung oder Gewinnung um wieder kostendeckend zu wirtschaften, respektive Gewinne zu machen. Es sind Unternehmen in einer freien globalen Marktwirtschaft und diese wollen Gewinne erwirtschaften, das ist nachvollziehbar und tut auch ein jedes Unternehmen in ihren Ländern. Dabei muss in Betracht ziehen, dass es sich in den meisten Fällen nicht um Staaten handelt, welche die Entscheidung treffen sondern um Unternehmen, welche die Förderung und Vermarktung übernehmen. Das der Staat an diesen in einem gewissen Maße beteiligt ist und von deren generierten Steuerneinnahmen profitiert ist in allen Staaten der Welt so. Auch in Astoria, auch in Khitai bei anderen Rohstoffen. Was wir persönlich auch nicht verstehen ist, warum nicht erst einmal mit den ölfördernden Ländern gesprochen wurde ob diese Möglichkeiten haben die Unternehmen entsprechend einzuwirken. Respektive zu prüfen ob die Unternehmen überhaupt wirtschaftlich arbeiten. Im Gegenteil, sofort wird ein Gipfel einberufen, wie zu Kolonialzeiten, indem einzelne Staaten hier als Bestimmer auftreten wollen. Warum denken sie, dass das wirken wird?"


      Er pausierte kurz und nahm einen Schluck Wasser: "Der Markt ermöglicht es, dass Unternehmen und Staaten ihre Produkte bei anderen Herstellern und Förderern einkaufen. Warum tun ihre Unternehmen das nicht einfach? Sie möchten keine Oligarchen oder Scheichs unterstützen? Suchen sie sich andere Staaten, welche Öl fördern, die ihren politischen Ansichten eher entsprechen. Hier an diesem Tisch sitzen nur eine Handvoll Staaten, welche einen Bruchteil des Marktes ausmachen. Die meisten Staaten sind nicht einmal hier her eingeladen worden und scheinen auch nicht unbedingt Probleme zu haben, sondern den Preis weiter zu bezahlen. Sollten sie die Preisbremse dennoch umsetzen, gibt es genug Staaten die das Öl der Länder zu deren Preis abnehmen. Damit würden sie sich mehr Schaden als nutzen.

      Also, warum sind wir wirklich hier? Der Grund ist, dass ein Jeder von ihnen hier seinen eigenen Wohlstand gefährdet sieht. Und zwar den Wohlstand, den fast alle von ihnen auf dem Rücken der Armen auf Inana, Aleta und Asua und auf Kosten der Umwelt erreicht haben. Sich über die Oligarchen und Scheichs zu beschweren ist dabei mehr als Scheinheilig, wenn man sich an die eigene Nase fassen sollte."


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      Interessiert und nachdenklich lauschte der Valhone der hitzigen Debatte die direkt nach der Eröffnung wie einem Wasserfall gleich aus einem geöffneten Stausee heraus donnerte.
      "Vielen Dank für Ihre Eröffnung Herr Minister. Ich gestehe das wir im Konkordium ein wenig überrascht war zu dieser Konferenz eingeladen zu werden. Wir sind weder ein führender Erdölimporteur noch exportieren wir viel. Aber ich sehe an Hand der bereits gestarteten Debatte das es doch viele Punkte gibt zu der wir beitragen könnten.
      Zunächst stellt sich dich die Frage ob wir im 21. Jahrhundert noch auf einem technischen Stand sein müssten das alles und jeder von Erdöl abhängig ist. Wäre es an dieser Stelle nicht sinnvoller über die Vielzahl an Alternativen zu debattieren und wie diese gefördert und sinnvoll erforscht werden? Auf lange Sicht kann dieser Planet den steigenden Bedarf an Erdöl für unsere Bevölkerung decken. Und ich spreche nicht vom dem geringen Anteil des Konkordium. Sollte die Entropie des Erdöl kommen, wo stehen wir dann ohne eine frühzeitige Vorsorge?
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      "Jedes Land hier im Saal hat Dreck am Stecken, Herr Staatssekretär Peterson. Jedes Land hat in der Vergangenheit irgendwelche Verbrechen begangen. Seien es Angriffskriege, Sippenhaft, das Ausschalten der politischen Opposition oder beim Landraub. Das bestreitet auch keiner. Wir leben im Hier und Jetzt. Meinetwegen können die Unternehmen die Preise anziehen, wenn die Arbeiterschaft davon profitiert. Es gibt jedoch keinerlei Anzeichen, dass dies der Wahrheit entspricht. Bleiben wir am Beispiel Alhayaa. Glauben Sie ernsthaft, wenn die Inaner fair vergütet werden, würden sie ihren Unmut freien Lauf lassen? Streiken, demonstrieren und für ihre Rechte kämpfen? Mit dem Risiko weggesperrt, gefoltert oder gar hingerichtet werden zu können? Der Vergleich mit Khitai hinkt ebenfalls. Niemals in der khitaischen Geschichte haben wir oder die Generationen vor uns irgendwelche Fördermengen künstlich gesenkt und Lügen als Gründe der Weltgemeinschaft serviert. Aber gut, lassen wir die Diskussion beiseite. Verzeihen Sie mir, Herr Staatssekretär Peterson, aber in dieser Sache sind wir uneins. Eine weitere Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt erachte ich als nicht zielführend und sollten es jetzt so belassen. Ansonsten finde ich die valhonische Idee durchaus interessant. Khitai investiert schon seit Jahren in alternative Lösungen wie Methan, Wasserstoff und Nuklearkraft aus Reaktoren der neusten Generation. Gibt es seitens des Konkordiums konkretere Vorschläge zur Zusammenarbeit zu den Alternativen?", hakte der Innenminister nach. Anschließend wandte er sich zu Minister Brefeld herum und blickte ihn direkt an. "Weiterhin möchte ich gerne von unserem Gastgeber in Erfahrung bringen, wieso nur bestimmte Länder hierzu eingeladen worden? Insbesondere Erusea und Sibirsk, die keine Ahnung wie viel Erdöl importieren und zugleich in der breiten Masse eher mit den Preiserhöhungen zu kämpfen haben als wir Industrienationen, gehören ebenfalls an diesem Tisch. Vor allem Erusea, einer der wirtschaftlich stärksten Länder mit einer der größten Bevölkerung auf dem Globus, hat einen gigantischen Durst nach Öl und Gas. Wie erfolgte die Auswahl der Teilnehmer vonseiten der astorischen Regierung, Herr Minister Brefeld? Und wieso wurden Länder wie Erusea und Sibirsk nicht eingeladen?"

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      Der Kopf der wolkowischen Delegation, der stellvertretende Minister für Industrie, Energie und Bau Gábor Azaz, ergreift das Wort. Er bedankt sich in Richtung des astorischen Gipfelleiters für die Einladung und verabschiedet sich. Er sei zu der Überzeugung gelangt, dass er den Gipfel in der Sache durch eigene Beteiligung nicht voranbringen könne, da dessen von Herrn Minister Brefeld erklärte Zielsetzung sich nicht mit den Interessen der wolkowischen Regierung in Übereinstimmung bringen lasse. Gleichzeitig wolle er durch sein Gehen verhindern, dass der Eindruck erweckt wird, seine Person oder die wolkowische Regierung machten sich mit irgendetwas des zuvor Gesagten gemein.

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      Der Voorlanter blickte amüsiert den wolkowischen Rückzug aus dem Gipfel. 'Die machen es richtig.', dachte er sich. Die Diskussionen hier, und die Argumente Seitens des khitaischen und des Astorischen Vertreters vermischten die politischen Ansichten und die Lebensrealitäten innerhalb der Staaten, welche das Öl förderten mit den marktwirtschaftlichen Freiheiten der Unternehmen. Dies war kein Wirtschaftsgipfel, sondern eine politische Scharade. Damit würde man zu keinem Ziel finden und es stand auch nicht im voorlantischen Interesse an einer solchen Politisierung zu beteiligen. Es war dies eine Konferenz, die wirklich denen in den Kolonialzeiten glich. Bloß hier versuchten die gutsituierten Industrienationen den Ölfördernationen ihren Willen aufzudrängen.

      Er und sein Begleiter verließ den Raum kurz um telefonisch Rücksprache mit dem Hærmann zu halten, wie man weiter vorgehen sollte, während die Diskussion fortgesetzt wurde. Das Telefonat dauerte knapp fünf Minuten und der Standpunkt des Hærmann war klar. Man würde sich nicht an einer Politisierung der Wirtschaft und einem Eingriff in diese Beteiligen. Man würde versuchen den Dialog mit den Förderländern zu suchen. Daher wurde er als Delegationsleiter angewiesen die Konferenz vorzeitig zu verlassen und in die Botschaft in Cölln zurück zu kehren, dort einen Bericht zu verfassen und dann nach Hause zurück zu kehren.

      Man ließ daher dem Gastgeber dies, durch einen der astorischen Mitarbeiter kurz mitteilen und verließ den Konferenz umgehend mit dem nächsten Zug in Richtung Cölln.

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      Brefeld antwortete prompt auf die Frage des Khitaiers: "Nun, wir haben über das Thema und welche Gäste geladen werden lang und breit im Staatsministerium diskutiert. Vornehmlich kam aus dem Innenministerium aber die Bitte, die von ihnen benannten Nationen nicht einzuladen. Dies liegt vor allem daran, dass Extremismus in Astoria überwiegend von links kommt, Anarchisten, Kommunisten, all diese Gruppierungen würden es doch als ein Zuspruch ihrerseits sehen, wenn wir Gäste aus besagten Nationen einladen würden, welche nunmal die Hauptrepräsentanten in der Welt für Kommunismus sind. Auf der anderen Seite könnte dies zusätzlich zu Gegendemonstrationen führen, da der Kommunismus unter der astorischen Bevölkerung kein hohes Ansehen genießt. Um solche Unruhen und damit verbundenes höheres Polizeiaufgebot zu verhindern haben wir uns schlussendlich dazu entschlossen, besagte nationen nicht einzuladen, auch wenn sie sicherlich keine allzu unwichtigen Gäste wären." Brefeld hoffte, die Frage des khitaischen Ministers ausreichend beantwortet zu haben. Tatsächlich war dies ein Punkt, den es zu berücksichtigen galt. Neben den ideologischen Differenzen zwischen Sibirsk und Erusea mit Astoria hätte dies durchaus zu erhöhten Unruhen führen können, was zu einer größeren Zahl an Inhaftierungen geführt hätte und damit sowie durch ein höheres Polizeiaufkommen zu deutlich höheren Kosten. Einzig gelogen war der Punkt, dass man lang und breit darüber Diskutiert hat, tatsächlich gab es in diesem Punkt eine generelle Einigkeit unter den Ministern, diese Nationen nicht einzuladen.

      "Aber zurück zum Thema: Ich denke, Minister He He hat es gut auf den Punkt gebracht. Die höheren Ölpreise kommen nicht bei den Arbeitnehmern an, sondern gehen als Gewinne ins Unternehmen und von dort aus als Bonuszahlungen auf die Konten der Unternehmensführung, während die Arbeiter in diesen Nationen sich überlegen müssen, ob ihr Hunger oder ihr Durst größer ist. Niemand hat in diesen Unternehmen auch nur einen Moment über die Arbeiter nachgedacht und es ist in unseren Augen ein Unding, dass wir alle hier anwesenden jetzt die höheren Kosten bezahlen sollen, damit die sich noch mehr Scheine unter die Matraze legen können. Dahingehend finde ich den Vorschlag seitens Minister He He äußerst gut, dass eine Ölpreisbremse veranlasst wird für alle Nationen, die bestimmte Vorgaben des Arbeits-und Menschenrechtes nicht erfüllen."

      Danach wandte sich Minister Brefeld an den Kollegen aus Valhonia: "Auch ihr Vorschlag könnte vielversprechend sein, daher würde ich Sie bitten, dass Sie uns einen Vorschlag unterbreiten, mit welchen Methoden wir den Ölverbrauch gemeinsam senken könnten. Denn Sie haben recht, die Ölressourcen sind endlich, das müssen wir uns immer vor Augen führen." Minister Brefeld war sehr offen für den Vorschlag, denn seiner Vermutung nach dürfte vieles auf mehr Elektroantriebe hinaus laufen, was auch der astorischen Elektronikindustrie zugute kommen würde. Man hatte zwar keine Erfahrungen mit Computertechnik, aber die Industrie zur Herstellung elektronischer Komponenten und Antriebe war ein wichter Teil der astorischen Industrie. Würde man hier etwas in die Richtung beschließen könnte diese davon stark profitieren.

      Dass zwei der Gäste das Parkett bereits verlassen haben, wurde ohne mit der Wimper zu zucken hingenommen. Zwar war gerade das wolkowische Verlassen durchaus bedauerlich, ist diese Nation doch ein wichtiger Teil der Ölimporteure, aber man soll reisende nicht aufhalten. Voorlant hingegen war generell kein allzu wichtiger Part, weswegen dessen Verlassen keinen Verlust darstellen würde.

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      es war die warägische Jarl Lagertha, welche als nächstes das Wort ergriff. Sie war, gelinde gesagt, schockiert über die Art und Weise, wie die astorische Politk Extremisten mit einer gesamten Ideologie gleichsetzte und über einen Kamm scherte. So war aus ihrer Sicht keine vernünftige Basis mehr für irgendeine Art von Gesprächen gegeben. Sie flüsterte kurz mit dem Arl von Rovanimi und richtete anschließend das Wort an die verbliebene Runde:

      "Nach kurzer Rücksprache sehen wir nach den Äußerungen astorischer Regierungsvertreter keine vernünftige Basis mehr für irgendeine Art von Gesprächen. Nicht, wenn man aufgrund einer Minderheit ganze Länder mit Extremismus gleichstellt und dadurch deunziert. Arl Floki und meine Wenigkeit werden daher unverzüglich abreisen. Wir wünschen ihnen noch viel erfolg bei ihrer Gesprächsrunde."

      Nach dieser Antwort packten die beiden Waräger ihre Sachen zusammen und verließen den Tagungsort in Richtung Ankunftsort, um in ihrer Heimat das erlebte zu besprechen.

      Quellen / Badiya

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      "Herr Minister Brefeld, ich befürchte, die Antwort ist für uns nicht nachvollziehbar. Khitai pflegt mit Erusea und Sibirsk sehr enge Beziehungen. Das sind in unseren Augen keine Extremisten. Und Sie wissen von allen anderen hier im Raum am besten, dass Khitai auch negative Erfahrungen mit Kommunisten in der Vergangenheit hatte. Aber wir sind darüber hinweg. Das erusianische Volk und das khitaische Volk bezeichnen sich sogar als Brüdervölker. Wenn Astoria hier nur Gründe aufbringt, weil es vermehrte Demonstrationen befürchtet wegen der Anwesenheit der sibirskischen und eruseanischen Führung, dann wäre eine Telefon- oder Videokonferenz das bessere Format gewesen. Ich sage es nur ungerne, Herr Minister, aber wir sollten den Gipfel hiermit beenden. Wir werden heute selbst mit Ach und Krach keine Lösung selbst finden. Die erste Hälfte der Anwesenden ist weg oder die Delegierten haben zu unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Wir wenige Vertreter von Nationen in diesem Raum können eh nichts mehr bewirken. Wir sind eine deutliche Minderheit im globalen Ölverbrauch. Haben die anderen geehrten Delegierten Einwände gegen ein vorzeitiges Ende des Gipfeltreffens?" Der Innenminister schaute in die Runde. Insgeheim hatte Khitai keine großen Hoffnungen gemacht, weshalb der eher offensiv gestimmte Innenminister ausgewählt wurde als der eher taktvollere Außenminister und es war im Vornherein für die Nationalräte klar gewesen, dass man selbst Lösungen für dieses Dilemma finden müsste. Das Gipfeltreffen war zwar nett gemeint, aber es war zu voreilig und deswegen auch schnell zum Scheitern verurteilt. Dass der Innenminister den Wirtschaftsgipfel mit dem Einvernehmen der übriggebliebenen Delegationen vorzeitig beenden wollte, war keineswegs respektlos gegenüber dem Gastgeber gemeint, sondern sollte den Astoriern noch das Gesicht wahren. So könnten die noch hier anwesenden Delegierten die vorzeitig gegangenen nachfolgen und so der eigenen Bevölkerung vorgaukeln, man habe die Gespräche schnell beendet. Zwar ohne konkrete Lösungen, aber es wurden Meinungen ausgetauscht, was durchaus als Fortschritt angesehen werden darf.

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      Der Valhone sah den Vertretern des nordischen Bruderstaates etwas besorgt hinterher als auch diese als nun Dritte Partei diese Konferenz verließen. Er hatte sich nicht viel erhofft aber das es so schnell endete wie es begonnen hatte war für ihn auch sehr überraschend gekommen.
      Als dann aus Khitai der Vorschlag des Abbruchs kam, stimmte er dafür. "Nun es scheint wirklich so zu sein, dass diese Konferenz ein guter Anfang gewesen wäre. Doch internationale Differenzen zwischen einigen Nationen scheint die Zusammenarbeit sehr zu belasten. Wir schließen uns daher Khitai an und stimmen für die vorzeitige Beendigung. Über eine Zukunft der Entwicklung und Forschung wird es wohl sinnvoller sein in kleinen Rahmen zu sprechen. Vielen Dank für Ihre Mühen, Herr Minister"
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      Der ryukische Vertreter, der stellvertretende Minister für Industrie, Bergbau und Energiewirtschaft Shaiming Hsing, regt an, sich vor der Beendigung des Gipfels zumindest auf eine gemeinsame Abschlusserklärung zu einigen, in der marktbeeinflussende Preisabsprachen zwischen Unternehmen oder Regierungen zuungunsten der Abnehmer natürlicher Ressourcen verurteilt und im Wiederholungsfalle Gegenmaßnahmen in Erwägung gezogen werden sollen.

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      "Frau Lothbroken, würden Sie mir bitte erklären, wo ich gesagt habe, dass Erusea und Sibirsk extremistisch seien? Das wurde mit keiner Silbe erwähnt. Ich sprach lediglich davon, dass extremistische Vereinigungen in Astoria dies als Zuspruch empfinden könnten, würden Nationen mit gleicher Gesinnung eingeladen werden. Das bedeutet nicht, dass wir denken, dass eine der nationen damit etwas zu tun hat." antwortete Brefeld, noch ehe die anderen Vertreter antworten konnten, auf die Abmeldung der Waräger. 'Warum können Frauen so schlecht zuhören?' fragte sich Brefeld in Gedanken.

      Etwas überrascht war Brefeld dann aufgrund der Aussage von Minister He He "Minister He He, hätten Sie mir zugehört, dann hätten Sie mitbekommen, dass ich weder Erusea noch Sibirsk Extremismus vorgeworfen habe." Brefeld war erbost aufgrund dieser Unterstellung, da dies schlicht und einfach gelogen war. Zudem haben die Khitaier mit ihrer einen Frage, auf die sie die Antwort sicherlich eigentlich schon wissen könnten, den Gipfel gesprengt haben, womit sich He He schon sehr früh die Missgunst von Minister Brefeld eingeholt hat

      "Ich muss aber dem werten Kollegen aus Valhonia zustimmen. Da ein großer Teil sich hier leider bereits verabschiedet hat, würde dieser Gipfel seinen eigentlichen Zweck nicht mehr erfüllen können. Aber über Gespräche bezüglich weiterer Forschungen und Entwicklungen stünden wir sehr offen gegenüber."

      Brefeld gab zudem grundsätzlich Zustimmung an den Kollegen aus Ryukyu, er betonte aber, dass sowas lediglich ein Lippenbekenntnis wäre, wenn zu wenige Nationen dabei mitmachen würden, da damit die Marktmacht zu gering wäre.