Änderungsanmeldung: Neues Taimidisches Königreich Meiricea

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      Änderungsanmeldung: Neues Taimidisches Königreich Meiricea

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      Anmeldung Meiricea

      So, habe mir jetzt länger überlegt, wie ich auf der neuen Karte weitermachen soll und habe mich nun entschieden, dass ich Meiricea gerne weiterspielen möchte. In der heutigen Zeit verändert es sich eigentlich nicht gross, aber historisch habe ich grössere Änderungen vorgenommen und mich daher entschieden es neu zu beantragen. Grund für die Änderung ist, dass mir einfach ein paar Dinge nicht mehr so gut gefielen.
      Ich bin eindeutig nicht der aktivste Spieler, aber ich hoffe, ihr lasst mich trotzdem weiter hier mitmachen.

      Name des Landes: Ríocht Taimideach Nua Meiricea - New Taimidic Kingdom Meiricea - Neues Taimidisches Königreich Meiricea
      Bevölkerungsgröße: 42 Millionen
      Regierungsform: Parlamentarische Monarchie
      Regierungsoberhaupt: Präsidentin Agnés Bain
      Staatsoberhaupt: Ihre Majestät Selma I. Königin der Taimiden, Gräfin von Oilean
      Währung: Punt (£)
      BIP (pro Kopf): 36964 $
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 38812 $
      Human Development Index: 0.870
      Reales Vorbild:
      Irland, Kanada, USA

      Klima & Landschaft:
      Meiricea liegt in der gemässigten Klimazone (Warmgemässigt auf dem Festland, Kaltgemässigt auf Nunaarput). Die Temperaturen reichen von Durchschnittlich bis zu 30°C im Sommer an der Küste, bis zu durchschnittlichen -6°C im Winter auf Nunaarput. An der Küste fällt der Niederschlag über das ganze Jahr über relativ gleichmässig verteilt, im Landesinnern sind Niederschläge im Sommer häufiger als im Winter.
      In der Küstenregion und an den Gebirgshängen die höchste Erhebung befindet, ist die Landschaft von dichten Misch- und Nadelwäldern geprägt, während die flacheren Gebiete im Landesinneren hauptsächlich durch das weite, offene Farmland bekannt sind.
      Nunaarput ist hauptsächlich von dichten Nadelwäldern geprägt, im Norden gibt es allerdings auch eine kleine Tundra.
      Der höchete Berg ist der 3243m hohe Scamaill charraige im Sleibhte Taimid (Taimidisches Gebirge). Mit den Green Mountains gibt es zudem noch ein weiteres grosses Gebirge. Zudem gibt es noch zwei kleinere Gebirge im Norden des Landes.

      Auf dem Staatsgebiet kommen Tiere wie Büffel, Bären, Elche, Wölfe, Adler und Wapitis vor. Eher selten findet man auch Gabelböcke und Karibus. Zudem finden sich auch wilde Pferde, jene wurden jedoch aus Euridika mit gebracht und sind später ausgerissen oder wurden ausgesetzt.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Die wichtigsten Rohstoffe sind Zinn, Kupfer und Kohle, die alle im Gebirge abgebaut und auch exportiert werden. Kleinere Silber-, Gold- und Erdgasvorkommen sind auch vorhanden, jedoch deckt man damit noch nicht mal den Eigenbedarf.
      Abseits des Bergbaus spielt im Landesinneren auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Auf weitläufigen Feldern und Weiden werden diverse Getreide- (Weizen, Mais) und Gemüsesorten (Kartoffeln, Zuckerrüben) angebaut, sowie hauptsächlich Rinder gehalten. Seit dem letzten Jahrhundert ist das Land auch in der Automobilindustrie vertreten, wobei hauptsächlich die Fahrzeuge der Marke Carson Motors weltweit bekannt sind.
      Ebenfalls nennenswert ist die Unterhaltungsindustrie. Meiricea ist Heimat von einigen bekannten Videospiel- und Filmstudios, die mit einigen Produktionen international recht erfolgreich waren.
      In den Städten entlang der Küste dominiert der Dienstleistungssektor, die Ostküste ist zudem auch das Ziel der meisten Touristen, die das Land besuchen.
      Selber importiert werden, müssen vor allem Erdöl und -gas, Medikamente, gewisse Maschinen und Lebensmittel.
      Das Land besitzt ein gut ausgebautes Strassennetz, doch ist der Öffentliche Verkehr ausserhalb der Grossstädte praktisch nicht vorhanden, abgesehen von ein paar ziemlich unzuverlässigen Überlandbussen.
      Alles in allem ist Meiricea ein recht wohlhabendes Land, doch hat es immer mehr mit einer immer grösseren Kluft zwischen Arm und Reich zu kämpfen, was durch einen nur schwach ausgebauten Sozialstaat und hohe Lebenshaltungskosten zusätzlich gefördert wird.
      Die Energieversorgung wird heutzutage zu einem grossen Teil mit fossilen Brennstoffen (Kohle und Gas) sichergestellt, daneben gibt es noch 4 Kernkraftwerke. Auch Wasserkraft hat einen bedeutenden Anteil an der Stromversorgung. Der Ausbau von weiteren erneuerbaren Energiequellen verläuft jedoch stockend. Vor der Küste im Norden gibt es mehrere Projekte für Windfarmen, wovon sich jedoch nur eine im Bau befindet, während die anderen in der Planungsphase stecken geblieben sind.

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext:
      Von der Erstbesiedlung zur Unabhängigkeit:
      Als im 15. und 16. Jahrhundert die Kolonialisierung des Arkadischen Kontinents begann, waren die Oileaner schon früh dabei, obwohl es sich bei Oilean weder um ein sonderlich reiches, noch um ein militärisch starkes Land handelte. Bereits 1498 erreichten erste oileanische Seefahrer den neuen Kontinent und errichteten dort die Siedlung Crioch Nua. Jene musste jedoch wenige Monate später, aufgrund eines heftigen Wintereinbruchs, bereits wieder verlassen werden. Dass diese Siedlung existierte ist auch heute noch unbestritten. Jedoch ist es nicht bekannt, wo genau sie sich befand.
      Ein zweiter Anlauf drei Jahre später war dann jedoch von Erfolg gekrönt. Die neu gegründete Siedlung Oilean Nua wuchs schnell und so gelang es den Oileanern schliesslich auf dem neuen Kontinent Fuss zu fassen. Doch der erhoffte Reichtum und Prestigegewinn für die Oileanische Monarchie blieb aus. Ganz im Gegenteil. Immer mehr Oileaner wagten sich über den Ozean um im neu entdeckten Land ihr Glück zu versuchen, wodurch dem Mutterland wichtige Arbeitskräfte fehlten und Felder brach lagen. Zudem musste in der Anfangsphase deutlich mehr in die Kolonie investiert werden, als diese dem Mutterland zurückgeben konnte. Dies führte zu einer der schlimmsten Hungersnöte der Oileanischen Geschichte, was wiederum noch mehr Leute in die Kolonie lockte. Das Land gab ein seltsames Bild ab: Während die Kolonie wuchs und gedieh, stürzte das Mutterland von einer Krise in die Nächste. Als dann im Jahr 1516 sogar die Königsfamilie sich dazu entschied, sich in der neuen Welt niederzulassen, war es das eigentlich für das euridische Königreich Oilean. Für ein paar Jahre noch, gab es die eigenartige Konstellation, dass das ehemalige Mutterland von der Kolonie aus regiert wurde, bevor der euridische Teil schliesslich in einem Krieg verloren ging. Dadurch wurde aus Oilean Nua, wie damals das gesamte Land hiess, einer der ersten unabhängigen Staaten des arkadischen Kontinents und das erst noch ohne, dass er sich jemals für unabhängig erklärt hat. Im Jahr 1538 erfolgte schliesslich eine Namensänderung. Statt Oilean Nua, nannte sich das Land nun Taimid Meiricea (auf andermannisch: Taimidisch Arkadien)

      Die Zeit des Wachstums:
      Dem neuen Land gelang es sich auch ohne Mutterland in der neuen Welt zu behaupten. Mit umliegenden Kolonien unterhielt es mehrheitlich freundschaftliche Beziehungen, zudem führte es regen Handel mit euridischen Mächten. Jedoch waren die Meiriceaner auch für ihren brutalen Umgang mit den Ureinwohnern bekannt. Dörfer der Ureinwohner wurden geplündert, sie wurden in Reservate gesteckt oder versklavt und ihnen wurden die Kinder weggenommen um sie zu "zivilisieren". Dies ist auch der Grund, weswegen es in den damals taimidischen Teilen des Landes bis heute kaum Ureinwohner gibt.
      Abgesehen davon ist diese Phase jedoch vor allem als Westausweitung bekannt. Erkundungstrupps stiessen immer weiter nach Westen vor und besiedelten neue Gebiete. Bis man schliesslich 1756 an die Grenzen einer "britischen" Kolonie stiess, die gerade gegen das Mutterland zu rebellieren begann. Meiricea nutzte die Gunst der Stunde und schaltete sich auf der Seite der Kolonie in den Konflikt ein, wodurch jene ein Jahr später, als Central Arcadian Federation die Unabhängigkeit erlangte, doch einige Jahre später (1767) erfolgte schliesslich der Zusammenschluss mit Taimidisch Meiricea, welches fortan den Namen Taimidisches Königreich Meiricea trug.

      Sturz der Monarchie und Zeit zwischen den Bürgerkriegen:
      Ende des 18. Jahrhunderts fanden schliesslich die Ideen der Aufklärung den Weg nach Meiricea und fanden vor allem in den Columbischsprachigen Gebieten grossen Anklang. Die Zeit war von diversen Unruhen geprägt, die schliesslich 1827 in einen Bürgerkrieg mündeten. Meist werden die beiden Gruppierungen die in dem Krieg gegeneinander kämpften als Republikaner und Monarchisten bezeichnet, doch eigentlich handelte es sich um einen Krieg zwischen den beiden Kulturregionen: Die Columbischsprachigen kämpften für mehr Einfluss im Staat, zwar waren sie rechtlich den Taimiden eigentlich gleichgestellt, doch störten sie sich schon seit längerem daran, dass der König und alle Adligen taimidisch waren, obwohl es mittlerweile eine columbischsprachige Mehrheit im Land gab. Durch diese Mehrheit gelang es den Republikanern auch relativ schnell den Krieg für sich zu entscheiden. Gut ein Jahr nach Beginn des Krieges wurde der König gefangen genommen und schliesslich öffentlich hingerichtet, worauf die Arkadische Republik ausgerufen wurde. Ein Mann namens George Crimson riss die Macht an sich. Er versprach zwar ursprünglich Freie Wahlen, doch wurden diese nie durchgeführt. Die Unzufriedenheit und die Spannungen blieben zwar gross, doch beruhigte sich die Lage im Land dank des Green Mountain Gold Rush ein wenig. Die grossen Goldfunde in den Green Mountains und im Sleibhte Taimid liessen die Unzufriedenheiten in den Hintergrund rücken und weckten stattdessen die Hoffnung nach Reichtum durch die Goldfunde. Doch als der erste grosse Goldrausch abebbte, rückte auch die Unzufriedenheit wieder stärker in den Vordergrund und Crimson brauchte einen Plan um sich an der Macht zu halten und dieser Plan schloss das nördlich von Meiricea gelegene Nunaarput ein und wurde zu einem der dunkelsten Kapitel in der Meiriceanischen Geschichte.
      Nunaarput hatte nur wenige Jahre zuvor die Unabhängigkeit erlangt und war mehrheitlich von Mitgliedern des Volks der Inavi bewohnt. Crimson sträute daraufhin Gerüchte, dass es in Nunaarput massenhaft Gold gäbe und dass sich die verlorene erste Siedlung, Crioch Nua, auf der Insel befände. Die Gerüchte stiessen in Teilen der Bevölkerung auf offene Ohren und zahlreiche Abenteurer und Goldgräber machten sich auf den Weg in den nördlichen Nachbarn, wurden dort aber nicht mit offenen Armen empfangen, was Crimson als Grund sah, militärisch in das Land einzumarschieren. Nunaarput war in dem Krieg chancenlos und wurde relativ schnell erobert und 1866 ins Land eingegliedert. Die Invasion war zwar erfolgreich, doch Crimsons Plan ging nicht auf: Auf Nunaarput wurden weder Gold, noch Spuren von Crioch Nua gefunden und so richtete sich die Wut nun komplett gegen Crimson und es kam 1871 erneut zum Bürgerkrieg. Noch bevor jener zu Ende war, verstarb Crimson an Altersschwäche. Die Zukunft des Landes war über längere Zeit ungewiss. Wer würde die Macht an sich reissen? Wird das Land zerfallen? Es dauerte 15 Jahre bis der Konflikt schliesslich am Verhandlungstisch endgültig beendet wurde: Man entschied sich darauf die Monarchie aus der Zeit vor 1828 wieder einzuführen. Königin wurde Laila von Oilean, eine Enkelin des letzten Königs. Seit dem heisst das Land Neues Taimidisches Königreich Meiricea.

      Im Laufe des 20. Jahrhunderts konnte das zuvor vom Bergbau und der Landwirtschaft abhängige Land, in neuen Industriezweigen Fuss fassen. Wie beispielsweise dem Maschinenbau und der Unterhaltungsindustrie. Zudem wurde 1924 eine neue demokratische Verfassung eingeführt.
      Heutzutage identifizieren sich 67% als euridisch (davon die meisten taimidisch oder columbischsprachig), die restlichen 33% setzten sich aus den Nachkommen der Ureinwohner und Einwanderern aus anderen Kontinenten (hauptsächlich aus Inana, die einst als Sklaven nach Meiricea kamen) zusammen. Meiricea ist also ein kulturell stark durchmischter Staat, was auch heute immer wieder zu Problemen führt. Einerseits ist Rassismus weit verbreitet, andererseits gibt es noch heute sichtbare Unterschiede: Schwarze und Ureinwohner leben häufiger unter der Armutsgrenze als Bewohner euridischer Herkunft und wichtige politische Ämter sind nahezu ausschliesslich von Personen euridischer Herkunft besetzt.

      Das Land wird heute meist in drei Kulturregionen eingeteilt:
      Taimid Meiricea: Der taimidisch sprachige Teil hat bis heute Flächenmässig die grösste Ausdehnung und stellt auch bis heute die Königsfamilie.
      Arcadia: Der Columbischsprachige Teil. Um Verwechslungen mit dem Kontinent zu verhindern, werden auch oft die Begriffe Taimid Arcadia oder Meiricean Arcadia. Diese Bezeichnungen sind jedoch umstritten. Arcadia hat die grösste Bevölkerungszahl und auch (abgesehen von Nunaarput) den grössten Anteil an Ureinwohnern in der Bevölkerung.
      Nunaarput: Nunaarput wird oft als die vergessene Region bezeichnet. Die Region ist infrastrukturell schlecht erschlossen und grosse Teile der Bevölkerung leben unter oder nahe der Armutsgrenze. Die Inavi haben zwar die gleichen Rechte wie alle anderen Meiriceaner, kritisieren aber, dass ihre Stimme kaum gehört wird und werfen dem Rest des Landes vor, dass fast nur negativ (z.B. hohe Kriminalität) über sie berichtet werde, es jedoch keine Bestrebung gebe die Lage der Inavi zu verbessern. Zudem fordern sie noch immer eine offizielle Entschuldigung von der Regierung für die Taten von Crimson.

      Die drei Kulturregionen haben zwar traditionell eine grosse Bedeutung, politisch jedoch gar nicht. Politisch ist das Land in 11 Provinzen eingeteilt.

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