Staatsbesuch -Volksrepublik Sibirsk in Voorlant

      Staatsbesuch -Volksrepublik Sibirsk in Voorlant

      Der Himmel über der voorlantischen Haupstadt war klar und nur einige kleine Cumuluswolken waren im Norden zu sehen. Dort zogen sie ruhig ihre Bahn von West nach Ost und würden eventuell in ein paar Tagen oder einer Woche das euridische Festland erreichen, wenn es die Wetterlage erlaubte. Hærmann Nordsoon stand am Rande des roten Teppich, welcher für den Staatsgast aus dem östlichen Euridika ausgerollt wurde. Er blickte die kleine Formation der Lif Gardet an, die in zwei Reihen hinter ihm und den zwei Staatssekretären Aufstellung bezogen hatte. Sein Blick schweifte weiter über die aufgezogenen Staatsflaggen zur Kapelle des Leibregiments. Die Musiker prüften noch einmal ihre Instrumente und der Dirigent sowie der Tambourmajor warteten ebenfalls auf ihren Einsatz ab.

      Etwa zweihundert Kilometer Süd-Östlich der Insel Voorlant hatten kurz zuvor zwei KMI-21 der Heimwehr das Flugzeug des Staatsgastes in Empfang genommen und würden das Flugzeug bis nach Norfeastta geleiten. Die weiß-blaue Lackierung und die goldenen Anker auf dem Rumpf zeigten an, dass es sich um die Einheiten der Marineflieger handelte. Der Flug selbst dauerte noch eine gewisse Zeit bevor man die Formation aufbrach und der Gast endlich landen konnte. Nachdem das Flugzeug in Parkposition erreicht hatte schoben Techniker der Luftwaffe eine Gangway heran und positionierten sich so, dass sie sich im Hintergrund hielten bis der Staatsgast entsprechend das Flugzeug verlassen würde.

      Die Ehrenformation hatte sich inzwischen gestrafft und machte sich bereit den Staatsgast mit den entsprechenden Militärischen Ehren zu empfangen. Nordsoon richtete ebenfalls seinen schwarzen Anzug und richtete die voorlantische Flagge in seinem Knopfloch. Die Militärkapelle hatte sich ebenfalls bereit gemacht um den Staatsgast entsprechend musikalisch beim Abschreiten des roten Teppich zu untermalen. Am Rande der Szenerie richteten sich dutzende Kameras voorlantischer und auch einiger weniger sibirsker Pressevertreter auf die Szenerie um die besten Bilder einzufangen. Sobald die Delegation das Flugzeug verlassen würde, würden die beiden Geleitmaschinen noch einmal einen Überflug durchführen um sich vom Gast entsprechend zu verabschieden.
      Als die sibirskische Regierungsmaschine, eine betagte, aber mehrmals modernisierte ATI-58A, zur Landung ansetzte, verstauten der sibirskische Präsident und seine beiden mitreisenden Minister ihre letzten Dokumente in ihren Aktentaschen. Die wichtigsten Dokumente waren dabei die Pläne und Fortschritte für die umfassenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Reformen, welche unter dem ehemaligen Präsidenten Takajew angestoßen wurden. Mit einem leichten Ruck setzte die Maschine auf der Landebahn auf, rollte aus und erreichte den ihr zugewiesenen Standplatz. Als die Bordtür des Flieger sich öffnete trat Kusnezow heraus und musste kurz, von der Sonne geblendet, blinzeln. Er trug einen schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd und roter Krawatte, gefolgt von Wirtschaftsministerin Ivanka Dumnova, welches ihre langes, braunes Haar zu einem Zopf gebunden hatte und einen dem Wetter entsprechenden blauen Rock trug sowie ein weißes Damenjackett. Den Schluss bildete Außenminister Dimitri Lawrow, welcher mit typisch steinernem Blick den beiden folgte und die Trepper herabstieg. Er trug einen ebenfalls schwarzen Anzug und einer dunklen Fliege. Sein graues Haar steckte unter einem ebenfalls schwarzem Hut. Alle 3 Staatspersönlichkeiten hatten kleine metallstecker in Form der sibirskischen Flagge an ihrer linken Brust tragend.

      Selbstsicher ging Kusnezow mit seiner Entourage die militärische Ehrenformation ab und blickte dabei jeden einzelnem Soldaten in die Augen, eher er Hærmann Nordsoon die Hand reichte:
      "Es mir eine außergewöhnliche Ehre und ein Privileg, als erstes sibirskisches Staatsoberhaupt einen Fuß auf voorlantischen Boden zu setzern, Hærmann Nordsoon. Darf ich ihnen meine Begleitung Vorstellen: Dies ist Genossin Ivanka Dumnova, ihres Zeichens Wirtschaftsministerin und ehemalige Stabsoffizierin in den Gardetruppen. Und dies hier ist Genosse Dimitri Lawrow, mein Außenminister und Doktor der Politik. Wir alle haben ihre Einladung mit....Enthusiasmus zur Kenntnis genommen."

      Quellen / Badiya
      Nordsoon nickte freundlich und machte eine angedeutete Verbeugung als er Kusnezow die Hand gab: "Nun die Ehre ist ganz auf unserer Seite Präsident Kusnezow.", antwortete er freundlich und begrüßte die beiden Minister ebenso freundlich. Danach wurden Beide, vom Protokolloffizier auf ein kleines Podest vor die Kapelle geführt. Die Minister kurz dahinter, welche zusammen mit zwei voorlantischen Staatssekretären standen. Die Nationalhymnen wurden gespielt, wobei man die des Gastlandes zuerst spielte und erst dann die Voorlantische. Nach einem kurzen Plausch mit dem sibirsker Botschafter, welcher ebenfalls anwesend war fuhr man direkt in den Palast des Hærmann.

      Die Fahrt dauerte nur knapp eine halbe Stunde und führte zum Teil durch Noorfeastta, welche wie üblich mit den Flaggen der Staaten, deren Oberhäupter man zu Gast hatte, geschmückt war. Die Polizei geleitete die Kolonne zwar, jedoch hatte man keine der Straßen abgesperrt und der normale Verkehr machte problemlos Platz. Der Protokolloffizier, wie auch die Sicherheitschefin hatten keinerlei Informationen über mögliche Anschläge und die Voorlanter selbst kannten keinerlei Wut oder Ähnliches gegenüber den Sibirskern. Im Palast angekommen postierte sich Nordsoon direkt an der Treppe und nahm danach die Gäste persönlich in Empfang. Die beiden Gardesoldaten seitlich der Eingangstür nahmen Haltung an und man führte die Delegation durch die Hallen auf die Terrasse. Wie üblich hatte man einen runden Tisch vorbereitet mit einem Kaffeeservice, einem Blumenschmuck und bequemen Stühlen, die gut gepolstert waren um den notwendigen Kompfort für die Gespräche zu bieten. Die Wiese war vor einer Stunde noch frisch gemäht worden und der Duft des frisch Gemähten lag noch in der Luft. Ein Sonnensegel war aufgespannt worden um Schutz vor der doch noch immer relativ starken Sonne zu schützen, gleichzeitig wogte ein leichter Wind die Blätter der umgebenden Bäume im Park und ein leichtes Rauschen, gepaart mit dem Zwitschern einiger Vögel war zu hören.

      Der Hærmann deutete den Gästen sich zu setzen und nahm selbst, zusammen mit den Staatssekretären des Wirtschafts- und des Außenministeriums Platz. "Ich bitte um Verzeihung, dass die Minister heute leider abwesend sind. Aber sie haben derzeit noch andere Aufgaben um die Folgen des Westeuridikakonfliktes weiter zu glätten. Ich möchte noch einmal betonen, dass wir uns sehr geehrt fühlen sie heute hier begrüßen zu dürfen. Wir hatten seit je her ein vergleichsweise gutes Verhältnis zur [Sowjetunion]. Auch wenn es nach deren Auflösung etwas schwierig war den Kontakt aufrecht zu erhalten, so ist es doch sehr erquickend die positiven Entwicklungen in Sibirsk zu sehen und ihre fruchtbaren Bemühungen das Land zukunftsfähig zu gestalten."
      Als sie die Terrasse betraten, entspannte sich sogar der sonst dauergrimmige Außenminister Lawrow und nahm einen tiefen Zug des Duftes des frischgemähten Rasens. Luftverschmutzung war in Sibirsk ein schwieriges Thema. Trotz der Privatisierung waren noch viele Betreibe und ihre technische Ausstattung maßlos überaltert und dementsprechend Umweltschädlich. Jahrzehnte lang hatte man immer mehr und vorallem in Landwirtschaft und Montanindustrie investiert, ohne Rücksicht auf die Umwelt. Besonders in den Städten mit erzverarbeitender Industrie war das zu spüren. Da Voorlant als Vorreiter bei den erneuerbaren Energie und Umweltschutz galt, war man mit einer gewissen Hoffnung angereist, diesbezüglich Unterstützung zu bekommen. Nachdem sie sich gesetzt hatten, goßen sich Dumnowa und Lawrow einen Kaffee, während ihr Präsident die Einleitung seines Gastgebers erwiderte:

      "Natürlich, selbstverständlich. Das Wohl des Volkes sollte immer höchste Priorität haben. Wir sind erfreut darüber, das unsere Bemühungen, den Sibirskischen Staat modern und zukunftsfähig zu gestalten, auch im Ausland positiv aufgenommen werden. Das sibirskische Volk wurde leider viel zu lange ausgebeutet und belogen. Und das unter dem Deckmantel der gleichheit der Gesellschaft. Wir haben scho viel erreicht, aber wie haben noch umso mehr zu tun. Wir sind auch mit der Hoffnung angereist, diesbezüglich vor allem beim Thema Umweltschutz heute auf voorlantische Expertise zu sprechen zu kommen. Schließlich geließt ihre Nation diesbezüglich einen gewissen Ruf."

      Quellen / Badiya
      Nordsoon nickte bei den Ausführungen und goss sich ebenfalls etwas Kaffee ein. Er nahm zwei Stück Zucker und etwas Sahne und lehnte sich dann, mit der Untertasse und der darauf stehenden Tasse zurück. "Es freut mich, dass unser Land einen so guten Ruf bei diesem Thema geniest. Nun ich muss gestehen ich bin nicht zu einhundert Prozent sicher, aber soweit wir wissen setzt ihr Land im Moment vornehmlich auf umweltschädliche fossile Brennstoffe zur Energieversorgung." Während er sprach ertönte immer wieder ein leises Klingen als der Löffel, mit welchem er seinen Kaffee umrührte, den Rand der Tasse traf. Er legte den Löffel wieder auf den Tisch, nahm einen kleinen Schluck Kaffee und fuhr fort: "Ich denke durchaus, dass man dies relativ schnell ändern kann. Sibirsk ist, mit seiner Lage prädestiniert für die Nutzung der Wasserkraft, zum Beispiel entlang des Lvov und anderer Flüsse. Aber man könnte zum Übergang auch auf Gaskraftwerke setzen, da man diese vergleichsweise schnell errichten kann."

      Der Hærmann blickte zu den Staatssekretären und die des Wirtschaftsministeriums, welche auch der Abteilung Energiewirtschaft angehörte räusperte sich kurz: "Für Empfehlungen zum entsprechenden Mix für erneuerbare Energien und was den Umweltschutz betrifft müsste man sich erst vor Ort ein genaues Lagebild machen. In der Vergangenheit war dies eher schwierig, daher ist die Datenlage nicht vollständig. Aber, soweit wir wissen ist vor Allem die sibirsker Industrie ein größerer Faktor in diesem Zusammenhang. Die entsprechenden Abbaugebiete sowie vor Allem die verarbeitende Industrie stoßen große Mengen schädlicher Chemikalien und auch Abgase aus. Eventuell wäre da auch ein wichtiger Punkt anzusetzen und Standards zu etablieren, welche von der Industrie eingehalten werden müssen."
      Da der technologische Stand der Industrie in der Volksrepublik Teil ihres Ressorts war, übernahm Wirtschaftsministerin Ivanka Dumnova das sprechen:

      "Nun, die Umweltverschmutzung ist leider den völlig überalterten Anlagen verschuldet. Vieles wurde Ender der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts umfangreich modernisiert. Einige der privaten Unternehmen, welche ehemals staatliche sibirskische Betriebe ersteigert haben, haben jedoch schon Modernisierungsmaßnahmen eingeleitet. Wir selbst arbeiten gerade daran, das Eisenahnnetz quasi zu erneuern und dabei zu elektrifizieren. Ebenso wollen wir den Fuhrpark der Eisenbahnen modernisieren. Esist fast alles in einem äußerst desolatem Zustand. Und das Thema Bergbau.....nun ja, das ist eine Sache für sich."

      Quellen / Badiya
      Der Sekretär nickte und machte sich einige Notizen. Es würde, durch die jahrzehntelange Verunreinigung und die stark veralteten Anlagen sicherlich ein Kraftakt für Sibirsk werden, wenngleich es kaum eine Alternative gab.

      "Nun, ich denke die Vorgaben zum Umweltschutz müssen vom Staat ausgehen, sodass sich die Unternehmen entsprechend daran halten müssen. Dies wäre sicherlich auch förderlich für ausländische Investoren, damit diese bei den Modernisierungen die entsprechenden Grenzwerte und Vorschriften einberechnen können. Dennoch, den vorliegenden Informationen nach, ist ein Hauptteil der Umweltverschmutzung durch die veraltete Energieversorgung verursacht. Eine Modernisierung des Verkehrswesens ist bereits ein richtiger Schritt. Aber die Energieversorgung muss dann entsprechend angepasst werden. Eventuell durch die bereits erwähnte Nutzung Erneuerbarer Energien aber auch von Übergangstechnologien wie Gas oder Kernkraft. Beides wäre vergleichsweise günstig und könnte dann auch die notwendige Energie für eine Elektrifizierung des Streckennetzes zur Verfügung stellen."
      Gas oder Kernkraft, das war in der Tat eine Frage, mit welcher man sich im Kremlin schon länger beschäftigte. Ebenso wurden derzeit Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes sowie entsprechende Maßnahmen erörtert. Doch die immer noch holprige Digitalisierung hemmte das ganze doch deutlich. Es war Präsident Kusnezow, welcher seine Aktemtasche öffnete und einen dicken Pappordner hinauszog, einige Blätter herausnahm und an die Gastgeber aushändigte.

      "Wir haben hier einige Daten für sie vorbereitet, damit sie einen besseren Einblick haben. Regierungsintern diskutieren wir gerade den von ihnen angesprochenen Sachverhalt zur Überbrückung, bis moderne Technologien zur Energieerzeugung in Sibirsk verfügbar werden. Gas wäre verhältnismäßig günstig und wenig störanfällig, würde uns aber im schlechtesten Fall von einem anderen Land abhängig machen. Dies wollen wir möglichst vermeiden. Der Transport könnte hier aufgrund der Binnenlage der Volksrepublik nur per Bahn oder LKW geschehen. Kernkraftwerke würde die heimischen Anlagen ergänzen bzw müssten dort die Graphit-Brennstäbe bzw ganze Reaktorenaus der Sowjetzeit ersetzt werden. Das Problem hier ist jedoch, das die warägische Volksunion einen bedeutenden Teil der weltweiten Uranvorkommen mehr oder weniger kontrolliert. Was uns auch hier wieder in die Abhängigkeit bringen könnte. Es wäre aber hier zumindest schon geschultes Fachpersonal vorhanden. Sie verstehen sicherlich das Energiepolitische Dilemma, welches hier raus entstehen könnte."

      Nachdem der sibirskische Präsident 3 Sekunden schwieg, setzte Dumnova noch zu einem Nachtrag an:

      "Das wir die Zukunft der Energie auf erneuerbare legen müssen, steht für uns außer Frage. Alleine, um die Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen. Wir würden diesbezüglich ein entsprechendes Abkommen zur Ausbildung von Fachkräften in ihrem Land anstreben."

      Quellen / Badiya
      Nordsoon nickte kurz und Lächelte: "Ich verstehe die Problematiken in ihrem Land. Soweit ich weiß setzt ihr Land ja im Moment vornehmlich auf die Verbrennung von Kohle. Wäre es da nicht sinnvoll zuerst anzusetzen?" Er blickte den Sekretär an: "Nun, solange ihre Regierung prüft für welchen Weg sie sich entscheidet. Dies könnte sicherlich auch Solar-, Wärme- oder Windkraft als Alternative zu Gas und Kernkraft sein. Könnte man auch versuchen die Kohlekraftwerke zu modernisieren und gleichzeitig Möglichkeiten zu schaffen diese zeitweise zu ersetzen. So könnte man die Filteranlagen der Kraftwerke modernisieren, den Verbrennungsprozess optimieren um so den Ausstoß von schädlichen Abgasen auf ein technisches Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig könnte man, an den größten Flüssen und in den Gebirgsregionen Wasser- und Pumpspeicherkraftwerke ins Auge fassen. Vor Allem Letztere wären auch im Hinblick auf die Nutzung von Solar- oder Windenergie sinnvoll um zum Beispiel die zu sonnen- und windreichen Zeiten erzeugte überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf dann, zum Beispiel Nachts, einzuspeisen.

      Was ich persönlich nicht sagen kann ist, inwiefern eine Nutzung von Erdwärme möglich ist. Die vorhandenen Informationen, welche uns vorliegen, datieren noch auf die Sowjetära und ich muss gestehen ich weiß nicht wie aktuell diese noch sind."


      "Ich verstehe auch den Punkt der Abhängigkeiten. Darf ich fragen woher ihr Land im Moment zum Beispiel sein Uran bezieht? Beim Erdgas zum Beispiel hätten sie vermutlich ein breiteres Spektrum an möglichen Lieferanten. Allerdings müsste man dann mit ihren Nachbarn über entsprechende Trassen über deren Land sprechen. Das ist auch ein Problem, da haben sie recht. Dann würden de facto erneuerbare Energien, welche keine Rohstoffimporte im Betrieb notwendig machen.

      Egal wie sie sich entscheiden Voorlant würde ihr Land in jedem Fall aktiv bei der Transformation mit Wissen und entsprechenden Kontakten zur Seite stehen."
      Außenminister Lawrow rückte sich seine Brille auf seiner Nase zurecht, ehe er einen Hefter aus seiner Aktentasche hervorzog.

      "Nun, unsere Uran kommt seit geraumer Zeit aus dem astorischen Königreich. Natürlich führten die Ereignise der letzten Monate dazu, das sich die Beschaffung immer schwieriger gestaltet, bis sie schließlich ausgesetzt werden musste. Es sind jedoch zum Glück genügend Brennstäbe für die Kernkraftwerke vorhanden. Trotzdem hat uns das ganze gezeigt, wie Abhänig man von Astoria ist. Diesen Fehler möchten wir nicht wiederholen. Was erneuerbare Energien angeht, müssten man zuerst im Ausland Fachkräfte ausbilden, Filteranlagen ebenso. Bezüglich der Erdwärme verhält es sich ebenfalls so. Es wurde versäumt, die energetische Infrastruktur auf die Zukunft vorzubereiten. Gas hingegen sollte, trotz der Lage in Westeuridika, einfach zu beschaffen sein, weshalb es sich als Übergangslösung gut eignet. Doch bei all diesen Erkenntnissen fehlt uns das Know-How dafür. Es wurde hart daran gearbeitet, die gut gebildeten Fachkräfte effektiv zu vertreiben.". Den letzten Satz sprach Lawrow fast schon verbissen aus. Es war wahrlich furchtbar mit anzusehen, wie die obere BIldungsschicht langsam ausgeblutet wurde. Selbst die medienwirksame Rehabilation von Pjotr Wladislaw Horty durch Takajew konnte nur wenig bewirken.

      Quellen / Badiya
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