[Produktion] Bergbau

      [Produktion] Bergbau

      Bergbau


      Bergbau in Erusea ist eine teils alte Tradition. Wie die Flüsse, die unser Land durchziehen, so durchziehen wertvolle Rohstoffadern unsere glorreiche Nation.
      Insbesondere in Süderusea, sowie in Zentralerusea wurden schon vor mehreren tausend Jahren Schlachten um die reichen Rohstoffquellen mit dem heutigen Khitai und anderen alten Königreichen und Stämmen gefochten.
      Diese Regionen sichern seither den Wohlstand Eruseas und sorgten stets dafür, dass das Eisen des Krieges stets zur Verfügung stand.
      Der Bergbau ist ein großer Bestandteil von Eruseas wirtschaftlicher Macht, ein großer Pfeiler, der unsere Entwicklung stets stütze.

      Im 19. Jahrhundert wurden die ersten Minen noch unter dem damaligen Königreich eröffnet und mit dem darauffolgenden Wirtschaftsaufschwung wurde Eruseas beginnende Industrialisierung angekurbelt,
      diese wird auch weiterhin einen maßgeblichen Anteil daran haben, dass Erusea eine glorreiche Zukunft vor sich hat.
      Generell bleibt allerdings festzustellen, dass der Bergbau und die damit einhergehende Industrialisierung vom Volk einen großen Zoll erforderte, denn viele damalige Dörfer wurden über Nacht zu großen
      Industriezentren erhoben und die Bewohner umgesiedelt. Während ein Großteil des ländlichen Eruseas weiterhin auf den Anbau von Nahrung und Nutztierhaltung setzte und die reichen Küstenmetropolen damit begannen,
      Eruseas Hochtechnologiesektor aufzubauen und zu fördern, blieben Zentral- und Süderusea dem Bergbau treu, besonders da dieser ein integraler Bestandteil des Hochtechnologiesektors und anderer Industriezweige geworden sind.

      Die glorreichen Arbeiter der Bergbauindustrie leben in bescheidenen Verhältnissen, und ermöglichen so, dass größere Kapazitäten für den Abtransport und Förderung der Rohstoffe möglich sind.
      Dennoch besteht ein Großteil der Förder und Transportnetzwerke noch auf alten Technologien aus den frühen Tagen der Industrialisierung, hier ist definitiv ein starker Ausbaubedarf gefragt, um auch in der Zukunft das Potenzial unseres Landes auszuschöpfen. Hauptaugenmerk für die Führung in Farbanti wird es sein, die Förderung von Rohstoffen zu intensivieren. Die wichtigsten Rohstoffe, die in Zentral und Süderusea gefördert werden, sind Metalle der Seltenen Erden: Wolfram (5,4%), Kohle (6,7%), Eisenerz (10,1%), Grafit (11%), Bauxit (3,7%), Molybdän (5,4%), Zinn (2,8%), Platin (2,5%), Phosphat (3,6%) und Uran (10,5%). Erdöl (5,9%) und -gas. Gallium (4,3%), Indium (3,5%), Selen (2,8%), Germanium (6,1%), Neodym (5,2%).


      Qing Tao Atomkraftwerk an der Küste Eruseas
      Bild: Wikipedia / Atomic Energy of Canada Limited / CC0 1.0

      Kohle ist neben Atomenergie immer noch ein wichtiger Pfeiler der Energieproduktion in Erusea. In den letzten Jahren wurde die Fördermenge dennoch gesenkt und Minen wurden geschlossen, da der Trend immer mehr hin zur Atomenergie geht.
      Denn man weiß auch in der politischen Führung, das es nicht mehr lukrativ ist, auf die Kohleförderung zu setzen. Die Förderung von Uran durch staatliche Bergbaugesellschaften ist heutzutage ein stetig wachsender Sektor im Bergbau.
      Der größte Teil des Erdöls- und -gas' wird in Norderusea gefördert, um nicht zu 100% von Öl- und Gasimporten abhängig zu sein. Der Bedarf nach Erdöl kann zur Hälfte durch die heimische Industrie gedeckt werden. Hier liegen ein paar kleinere Öl und Gasfelder, die weiterhin einen großen Teil der Industrie versorgen können, dennoch reicht es bei weitem nicht aus, um autark zu bleiben.

      Die erusische Regierung bemüht sich weiterhin den Bergbau auszubauen, um mehr der noch förderbaren Erzvorkommen unter Eruseas Boden zu fördern. Das Hauptproblem ist der Mangel an erfahrenem Fachpersonal und der notwendigen Technik, um große Mengen zu fördern, die bisher als unerreichbar klassifiziert werden. Erusea fördert aktuell genug Ressourcen, um seinen eigenen Ressourcenhunger zu stillen, da gerade ein Großteil von Eruseas seltenen Erden in der heimischen Hightech Industrie verschwinden. Das Land verfügt zwar über Exportkapazitäten, hat diese allerdings nie ausgebaut, da es keine Handelspartner gab, denen die Regierung genug vertraute. Daher bleibt zu sagen, dass Bergbau in Erusea eine essenziell wichtige Branche ist, die aber weit hinter Ihrem aktuellen Potenzial liegt. Hier mag kaum vorstellbar sein, was in Zukunft mit dem richtigen Partner alles erreicht werden kann.

      Besichtigung Bergbau in Euridika - Schüler aus Erusea

      Bild: Wikimedia / Bundesarchiv, B 145 Bild-F008617-0038 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE
      Avatar:Acepedia / SlyCooperFan1 / CC-BY-SA

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