Sondierungsgespräche zwischen Valhonia und Voorlant

      Sondierungsgespräche zwischen Valhonia und Voorlant

      Auf dem Flughafen von Boonel war das Regierungsterminal für den Empfang der Delegation hergerichtet worden. Wenngleich es sich nicht um einen offiziellen Staatsbesuch handelte, so wollte man dennoch einen gewissen Respekt zollen. So war ein Halbzug des Lif Kyrassér Regiment vor Ort und die Soldaten hatten Aufstellung direkt neben dem roten Teppich genommen. Diese sollte nicht martialisch wirken, da man nicht den astorischen Gepflogenheiten des militärischen Pomp folgen wollte, dennoch ein Zeichen des Respekts.

      Am Ende des eher kurzen roten Teppich, der direkt in das Empfangsgebäude führte, wartete der Außenminister Boungnang Sisoulith auf die valhonische Delegation. Das Wetter war heute weniger optimal, neben einer dichten Wolkendecke hatte es vor einigen Minuten auch noch mit Nieseln angefangen und so hatte man entsprechende Schirme bereit gestellt um die Delegation trockenen Fußes eskortieren zu können.
      An Bord der valhonischen Regierungsmaschine machten sich die beiden Damen für die Ankunft bereit. Dank der aktuellen Informationen wusste man über das dortige Wetter Bescheid und man hatte entsprechend regenfeste Mäntel übergezogen.
      Während die Maschine vom Rollfeld zu Position am roten Teppich rollte, übernahmen einige Agenten die erste Sichtung des Geländes. Sie waren wenige Stunden zuvor eingetroffen und hatten sich mit den Behörden vor Ort abgesprochen. Kurz drauf gaben sie ihr Zeichen an die Maschine und das Schott der Maschine öffnete sich. Zwei Agenten verließen zu erst die Maschine, dann die beiden Vertreterinnen der Regierung. Dankend nahm man die bereit gestellte Eskorte aus Schirmen an und Thora Dracon nahm sich die Zeit die voorlantischen Begleiter einzeln zu danken . Gemeinsam mit der Rätin Jensen Schritten Sie dann die kleine Ehrenformation ab um ins Trockene des Flughafengebäudes zu gelangen.
      Das Große Konkordium Valhonia - Die Perle am Äquator
      ~~~ 2000 Jahre Geschichte & das goldene Met-Fass der Karibik ~~~

      Am Ende des Teppichs erwartete Sisoulith die Delegation und verneigte sich leicht als er zuerst die Ratsmitglieder begrüßte: "Herzlich Willkommen in Voorlant. Leider hält das Wetter heute nicht was es verspricht. Dennoch hoffe ich sie hatten eine angenehme Anreise." Er deutete danach nach drin und die Delegation wurde zu wartenden Fahrzeugen geleitet. Die Kolonne setzte sich in Bewegung und fuhr den kurzen Weg zu einem der Häuser, welches Weestland gehörte und welche direkt an der Rar-Zee lag. Die Villa, welche nach dem Tod des Besitzers vom Staat erworben wurde, gehörte der weestlandischen Lokalregierung und wurde dem Außen- und dem Innenministerium im Rahmen von Staatsbesuchen oder Treffen zur Verfügung gestellt. Der Platz vorm Haupteingang war nur geschottert, da es so auch historisch korrekt war für das Gebäude, welches um 1850 gebaut worden war und so auch das Wasser besser versickern konnte.

      Die Delegation wurde nach innen und dann in einen Wintergarten mit Seeblick geleitet. Einige Blumen standen vor dem aus Eisen erbauten und weiß gestrichenen verglasten Wänden und der geflieste dunkle Boden bildete einen Kontrast dazu. Um einen aus Tropenhölzern gebauten Tisch standen mehrere Korbstühle und auch mehrere weitere Stühle etwas abseits um der Delegation Platz zu bieten. Der Außenminister deutete freundlich auf die Stühle und bat die Gäste Platz zu nehmen. Vor dem Fenster hingen die grauen Wolken tief und auf den Wellen, welche an den kleinen Strand vor der Villa spülten, zeigten Schaumkronen, dass das Binnenmeer aufgewühlt war. Auch weiter draußen waren immer wieder die weißen Kronen der Wellen zu sehen, die vom Wind aufgetürmt wurden. Auch wenn die Temperatur draußen nur um die 5°C betrug, so war es hier auf angenehme 22°C angeheizt worden um den Gästen, welche aus tropischen Gefilden stammten wie auch der Außenminister, ein angenehmeres Gefühl zu geben.

      Nachdem Getränkewünsche aufgenommen und diese verteilt worden waren räusperte sich Sisoulith leicht: "Ich möchte mich noch einmal, auch im Namen des Hærmannes und des voorlantischen Volkes für ihr Erscheinen bedanken. Es ist uns eine große Ehre sie heute hier als Gäste begrüßen zu dürfen. Wir hoffen, dass diese Gespräche zu einer friedlicheren und fruchtbaren Zukunft zwischen unseren Völkern führen. Auch wenn dies vorerst nur Sondierungsgespräche sind, so hoffen wir doch, dass dies Früchte trägt."
      "Vielen Dank für Ihren wundervollen Empfang, Herr Minister. Sie hätten sich nicht die Mühe machen müssen", erklärte Thora Dracon als die Gruppe ihr Ziel erreicht hatte. Unterwegs hatte man die kleine Tour und die imposante Villa bewundert. Lange hatte die Fahrt ja vom Flughafen hierher nicht gedauert.
      "Ich darf als Vertreterin des konkordialen Volkes ebenfalls Ihnen danken. Während unser Personal ja bereits durch die Blockade Astorias sehr engagiert zusammenarbeitet, so sollte dies auch auf offizieller Ebene passieren. Ich darf Ihnen meine Vertreterin vorstellen? Dies ist Rätin Katrine Jensen, Innere und Äußere Angelegenheiten des Konkordium Valhonia", stellte die konkordiale Ratsherrin ihre Begleitung vor.
      "Sehr erfreut, Minister Sisoulith. Es freut mich sehr zugegen zu sein und ganz nebenbei die Architektur Voorlants bewundern zu dürfen." Rätin Jensen reichte dem Minister die Hand als ihre Vorgesetzte ihre Vorstellung abgeschlossen hatte.
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      "Das freut mich zu hören. Nunja, das Handelsembargo ist leider ein sehr negatives Kapitel. Wenngleich es zumindest die unseren Staaten näher gebracht hat.", antwortete Sisoulith freundlich und rührte zwei Löffel Braunen Zucker und etwas Zitrone in seinen Schwarzen Tee rührte. Freundlich schüttelte er ihr die Hand: "Ja, die Architektur hier in Weestland ist sehr euridisch geprägt, große und prachtvolle Villen aber dennoch sehr zweckmäßig. Die Regierung hier hatte Glück das Gebäude erwerben zu können." F

      Der Außenminister nahm einen Schluck seines Tees und meinte dann: "Wenn es ihnen recht ist würde ich gerne die ersten Punkte ansprechen. Oder haben Sie gegebenenfalls Themen, welche ihnen unter den Nägeln brennen?"
      Mit einem Ausdruck des Bedauerns nickten beide Frauen. Die Blockade Astorias waren ein wirklich dunkler Punkt auf der Liste der Geschichte.
      "Nun jedes Ereignis führt meist dazu das es Sieger und Verlierer gibt. Ich hoffe das auch Astoria etwas für sich daraus ziehen kann und zumindest nicht haushoch verliert.", erwiderte Rätin Jensen während die Vorsitzende für sich und ihre Kollegin etwas Tee vorbereitete.
      Als das Gespräch auf die Themen zu sprechen kam übernahm die Vorsitzende zunächst wieder das Ruder: "Nun, ich denke das in Anbetracht der Lage die Sicherheitspolitische wie auch Militärische Zusammenarbeit ein wichtiger Aspekt sein dürfte. Dahin gehend hat der Rat des Konkordium eine Entscheidung getroffen die sich für die Republik Voorlant lohnen könnte. Ansonsten wären die üblichen Themen dabei. Das Konkordium ist dran interessiert seine Handelsbeziehungen anderweitig zu vernetzen, als sich auf wenige Partner zu stark zu konzentrieren. Das ist eine der Lehren die wir aus dem Astoria Konflikt ziehen konnten"
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      Sisoulith nickte freundlich: "Nun dafür ist Frau Major Sandra Muhonnen von unserer Seite hier. Frau Major?", die blondhaarige Frau, circa Mitte Dreißig und in die Uniform der voorlantischen Luftwaffe gekleidet nickte freundlich. "Eine sicherheitspolitische Zusammenarbeit wäre auch in unserem Interesse. Derzeit versucht die Delegation unter Führung des Hærmann das Königreich davon zu überzeugen auf die Basen im südlichen Meropik und der Caribic zu verzichten und eher auf Internationale Zusammenarbeit zu setzen. Allerdings ...", sie pausierte kurz und räusperte sich: "... laut den Informationen die ich von der Delegation erhalten habe ist das schwerer als erwartet.

      Das Königreich will auf die Basis in der Caribic anscheinend nicht verzichten. Im Moment versucht die Delegation das Königreich dazu zu bewegen Einschränkungen dahingehend vorzunehmen. So versucht man zu erreichen, dass das Konkordium und das Commonwealth als Garantiemächte der Caribic dem Bau zustimmen müssen, sowie eine Begrenzung der Truppen und der dort stationierbaren Einheitentypen. Somit versuchen wir die strategischen Möglichkeiten des Königreiches entsprechend zu beschränken. Uns ist bewusst, dass dies kein optimaler Ansatzpunkt ist. Doch die aktuelle Führung des Königreiches ist bisher nicht von den Grundsätzen ihrer Vorgänger abgerückt. Daher gestalten sich die Gespräche als äußerst schwierig."
      Die Rätin Jensen schien sich einen kurzen Augenblick verschluckt zu haben, als sie ein wenig hustend die Tasse mit Tee absetzte. Die Vorsitzende übernahm daher kurzerhand die Reaktion für ihre Kollegin: "Nun, ich habe so etwas mir schon gedacht. Ich wusste wieso ich dem Field Marshall bat daheim zu bleiben. Ich glaube er wäre gerade ziemlich außer sich gewesen. Nun, was soll ich sagen. Diese Planungen des Königreiches sind nicht erst seit gestern ein offenes Geheimnis. Unsere Abwehr hat derartige Gerüchte schon vor Monaten aufgeschnappt. Es gab auch bereits zahlreiche Proteste gegen die Astoren und wir haben bereits vor der Blockade des Königreiches Maßnahmen ergriffen."
      Rätin Jensen schien sich zwischenzeitlich ebenfalls wieder unter Kontrolle zu haben und nickte ihrer Vorgesetzten kurz zu und übernahm dann wieder: "Wie die Frau Vorsitzende bereits anführte sind Maßnahmen ergriffen worden, jedoch scheint das Königreich auf vielen Ohren taub zu sein. Oder blind. Jedenfalls kann ich mir anders ihre Ignoranz nicht erklären. Und ich kann ihnen versichern, dass es zum aktuellen Zeitpunkt keinerlei offizielle Anfrage bezüglich einer Basis in der Caribik gab. Einer solchen würden wir auch in keiner Weise zustimmen. Wir leben im 21. Jahrhundert, der Imperialismus und Kolonialismus sind zumindest laut meinen Informationen vorbei. Meine Schulbildung ist zwar nicht mehr die aktuellste."
      Ein leichtes lächeln umspielte die Lippen der Frau Vorsitzenden. "Nun, Ich kann ihnen dann zu diesem Zeitpunkt nur danken, dass sie sich als völlig unbeteiligte in dieser Situation, derart für die Caribik Region einsetzen. Umso mehr würde es mich dann als Vertreterin des Konkordiums freuen, wenn wir Verbindungsoffiziere und eventuelle Verbindungsbüros unserer Geheimdienste und Sicherheitsorganen einrichten könnten. Zeitgleich wäre das Konkordium Valhonia, insbesondere mit diesen neuen Informationen, bereit die Republik Voorlant an unserem Aufklärungsnetzwerk TIS teilhaben zu lassen. Wie sie eventuell wissen verfügen wir über ein fortschrittliches Erdüberwachungssystem durch die IASO, die durch einige Handgriffe mehr Daten liefern können, als die Öffentlichkeit kennt. Zudem könnten sie auf Daten der konkordialen Agenten, unserem Radarnetzwerk und der Schiffe zugreifen. Ich denke ja nicht, das unsere Nationen planen einen Krieg gegen die jeweils andere Seite zu beginnen.", führte Thora Dracon das Angebot des Konkordium Valhonia den Voorlanter aus.
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      Die Voorlanter waren ob der Reaktion nicht sonderlich überrascht und Muhonnen zuckte mit den Schultern: "Wie bereits erwähnt, das ist der Grund warum wir versuchen diesen Punkt in das Vertragswerk einfließen zu lassen. Sollte Valhonia oder das Commonwealth nicht zustimmen würde eine solche Basis rein von Vertragswegen nicht mehr möglich sein. Daher hoffen wir, dass das Königreich entsprechend zustimmen wird."[/b] Sie blickte den Außenminister an. "Unser Land verfügt mit der Einmana-Insel über einen Landesteil, welcher nahe der Caribic liegt. Wir haben kein Interesse daran die Caribic zu okkupieren noch dort politisch aktiv zu werden. Allerdings würde auch diese Insel somit in eine erheblich verkürzte Reichweite der astorischen Marine und der Luftwaffe geraten. Somit würden die Vorwarnzeiten erheblich verkürzt.

      In den Gesprächen konnten wir allerdings auch noch immer nicht heraus finden, was der Hintergrund für die Basen sind. Wenn ich recht informiert bin, dann hatten das Konkordium und das Königreich ein sehr gutes Verhältnis. Wenn es nur um die Versorgung ginge hätten ihre Länder sicherlich einen Konsens gefunden, welcher es astorischen Schiffen ermöglicht hätte in ihren Häfen zu ankern und entsprechend zu versorgen. Allerdings ist derzeit die Vermutung, dass das Königreich seinen geopolitischen Einfluss ausdehnen will um Voorlant aber auch das Commonwealth und das Konkordium im Meropik zurück zu drängen. Gleichzeitig will anscheinend das Militär das Königreich anscheinend auch in der Caribic verteidigen."


      Bezugnehmend auf die Informationen zur Erdüberwachung nickte Sisoulith der Majorin zu. "Die Freie Republik verfügt, im Bereich des nördlichen Meropik ebenfalls über weitreichende Aufklärungskapazitäten. Vornehmlich errichtet um eine nukleare Bedrohung durch die [Sovjetunion] so früh als möglich zu erkennen werden die Systeme heute zur sekundären Beobachtung des zivilen Luftverkehrs und der Koordinierung der Seerettung genutzt. Dennoch wäre eine Zusammenarbeit und ein Informationsaustausch sicherlich von Vorteil für unsere beiden Staaten."
      "Da muss ich ihnen zustimmen. Die Lage änderte sich doch mit dem Angriff auf den warägischen Luftwaffenstützpunkt durch das Königreich Astoria. Wenn auch sie weiterhin weitestgehend die Beteiligung daran bestreiten, ist unserem Geheimdienst vollkommen klar, dass Astoria beteiligt ist. Ebenso wie wir über deren getarnte Fahrzeuge wissen. Uns liegen zwar nur wenige Details über diese Systeme vor, aber wir können durch aus Eins und Eins zusammen zählen", erklärte Rätin Jensen als die ehemalig guten Verhältnisse zum Königreich angeführt wurden, "Wir sind uns absolut unklar, wieso das Königreich von heute auf morgen seine Sichtweisen derart drastisch änderte"
      Man machte wieder eine kurze Pause und nahm einen weiteren Schluck des Tees. Im Anschluss sprach wieder die Vorsitzende: "Verzeihen sie mir bitte Herr Minister, ich wollte in keiner Weise ihre Behörden und Geheimdienste als Schlecht oder anderweitig negativ bezeichnen. Ich, und damit auch meine Kollegen in VAD und dem Militär, erhoffen sich durch eine engere Zusammenarbeit auf größere Erfolge, einem Lernen von neuen Methoden und vielen anderen positiven Punkten. Wir mögen gut sein in dem was wir tun, aber an Perfektion fehlt es uns leider. Oder anders gesagt zum Glück. Wir wollen uns nicht zu einer Art Weltpolizei machen. Die Sicherheit des Konkordiums, seines nordischen Bruders und unserer Verbündeten liegen in unserem Hauptaugenmerk. Und darin wären es uns eine Freude eines Tages auch Voorlant einbeziehen zu können."
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      "Oh, das war von uns so nicht gemeint. Die entsprechenden Systeme sind bei uns den Streitkräften unterstellt, inklusive der Weltraumtruppe. Wenn man sie denn so nennen kann, nicht dem Geheimdienst. Die Voorlantischen Geheimdienste sind im Moment vornehmlich auf Euridika und das südliche Asua konzentriert. Die Informationen zu den Basen in der Caribic und dem südlichen Meropik haben uns daher ebenfalls etwas überrascht. Wobei man sagen muss, so unvorhersehbar wie sich die politische Führung in Astoria auch jetzt zeigt, sind Analysen enorm schwierig.

      Aber wie dem auch sei. Eine Zusammenarbeit ist auch in unseren Augen dem Weltfrieden förderlich. Vielleicht könnte man zuerst einen Austausch von entsprechenden Informationen und Erkenntnissen forcieren."
      Die Majorin setzte dort kurz ein: "Wir versuchen derzeit die astorischen Truppenbewegungen im Nordmeropik nachzuvollziehen. Allerdings haben wir bisher nicht heraus finden können ob das Königreich bereits mit einem Ausbau von Anlagen begonnen hat, respektive ob sie bereits in der Meropik mit Staaten Kontakt hatten wo eine Basis entstehen sollte. Das Konkordium hat, wie man munkelt, seinen Ohren in der Caribic weit aufgesperrt wenn man es denn so sagen kann." Muhonnen lächelte etwas bei den letzten Worten. Man wusste, dass der valhonische Geheimdienst zu den Besten der Welt zählte. Vor Allem in der Caribic würde er sicherlich sehr aktiv sein und durch Informationsquellen in der Lage sein ebendiese Informationen heraus zu finden. Vielleicht wussten sie auch schon mehr als man selbst.
      Die beiden Damen nickten auf die Aussagen hin.
      "In der Tat, es gibt nicht viel das uns in der Caribik entgehen würde. Und wenn es bereits Aktivitäten zum Aufbau einer solchen Basis in unser Region gibt sind die Astoren da sehr heimlich vorgegangen. Aber ich kann ihnen versichern, dass eine solche Basis von uns nicht geduldet wird. Sollte es zu derartigen Truppenverlegungen kommen wird das Konkordium Valhonia wohl eine zweite Astorische Blockade fordern.", erklärte die Vorsitzende Dracon energisch.
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      Sisoulith nickte und lächelte freundlich: "Ich bin darüber nicht traurig, wenn sie nicht zustimmen. Dass möchte ich ihnen gerne direkt sagen." Er trank einen Schluck und deutete dann der Majorin fortzufahren. "Wir würden gerne, auch für eine zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen der Umsetzung von VS-Resolutionen auch gemeinsame Manöver der Streitkräfte anregen. Im Speziellen würden wir gerne die Zusammenarbeit bei der Seeversorgung aber auch im Sanitätswesen und der ABC-Abwehr verbessern."
      Die Ratsvorsitzende lächelte einen kurzen Moment auf die Aussage des Voorlanters. Aber ebenso schnell wurde sie wieder ernst un kehrte zum geschäftlichen zurück. "Nun, da ich keine Fachperson für Militärische Dinge bin, werde ich nur eine knappe Zustimmung dazu geben können. Die Details müssten dann die Verteidungsministerien unserer beider Nationen ausarbeiten. Aber wie eingangs gesagt sehe ich da nur wenige Probleme, da unsere Nationen bereits jetzt ja schon im Rahmen der Resolution der VS gegen das Königreich Astoria hevorragend zusammenarbeiten.", erklärte die Vorsitzende ihre Zustimmung zu der militärischen Zusammenarbeit, "Die beiden anderen Aspekte dürften noch weniger Probleme darstellen, da sie als Teil des konkordialen Konzepts für Zivilschutz wenige Sicherheitsrelevante Aspekte beinhalten."
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      Die Majorin nickte und Sisoulith stimmte wieder ein: "Wir würden auch gerne das Thema Reisefreizügigkeit ansprechen. Da Valhonia eines der Startländer für Kreuzfahrten ist aber auch so touristisch Interessant würden wir gerne die Möglichkeit eruieren Touristen für bis zu 30 Tage visafrei zwischen unseren Ländern verkehren zu lassen. Ebenso, sollten Bürger von Euridika nach Aleta reisen über Valhonia oder umgekehrt, dass diese ebenfalls visafrei entsprechend durchreisen dürfen.
      Diesmal übernahm Rätin Jensen das Wort, da es sich hierbei um ihr Fachgebiet handelte: "Darin sehe ich keine Probleme. Es bestünde sogar die Möglichkeit das Visaverfahren entweder grundsätzlich sogar auf 90 zu erweitern oder einen Rahmen für Sonderfälle zu schaffen, in dem ein visafreier oder vereinfachtes Visaverfahren genutzt werden kann."
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      "Nun, die Erweiterung auf 90 Tage würden wir gern auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Wir würden gerne erst testen ob es so funktioniert, sollte das der Fall sein stünde der Erweiterung Nichts entgegen. Allerdings könnte man auch überlegen das Thema auf Studenten zu erweitern. Sprich Studenten die Möglichkeit eines Auslandssemesters zu geben. Man könnte ein dementsprechendes Studenten-Visa kreieren, welches je ein Semester gültig ist. Aber ja, auch Sonderfälle wie zum Beispiel für Firmenvertreter könnten Beachtung finden.", antwortete Sisoulith freundlich.
      Rätin Jensen lächelte verständnisvoll was als solches wohl schon als Reaktion oder Antwort genügen sollte. Dennoch gab sie ihre Gedanken dazu bei: "Ich verstehe sie, Herr Sisoulith. Auch die Erweiterung der Reisebestimmungen zu einem späteren Zeitpunkt für Studenten und Berufstätige sind für uns in Ordnung. Wobei, was halten sie davon wenn wir einen entsprechenden Rechtlichen Rahmen vorbereiten, sodass unsere zuständigen Stellen im Zweifelsfall ohne größeren Aufwand auf einem bilateralen kurzen Dienstweg Erweiterungen oder Änderungen entsprechend beschließen können. Das würde sicherlich auf beiden Seiten eine Menge Bürokratischem Aufwandes eleminieren."
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      "Das klingt nach einem guten Vorschlag.", antwortete der Außenminister und machte sich dazu einige kurze Notizen. "Möchten Sie zu dem Thema noch etwas anfügen?", fragte er freundlich und blickte die Rätin an. Falls nicht, so würde man sicherlich zum nächsten Thema übergehen. Aber er wollte zumindest so höflich sein, dass die Gäste dazu das letzte Wort hatten.
      "Da wir nun die bedrohlicheren Themen abgehackt haben würde ich gerne ein weiteres ruhigeres Thema auf den Tisch legen.", erklärte die Vorsitzende. Sie blätterte ein wenig in ihrer Aktenmappe und fand dann die gesuchten Notizen. "Dank der Lage um das Königreich Astoria ist der Handel um ein erhebliches auf Internationaler Ebene eingeschränkt und erschwert worden. Als Vertreterin des Konkordium Valhonia würde ich gerne einmal die Lage sondieren in wie weit die Republik Voorlant auf mögliche Handelserleichterungen reagiert?"
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