Ankündigung Ressourcenverteilung Ja oder Nein, das ist hier die Frage.

      Ressourcenverteilung Ja oder Nein, das ist hier die Frage.

      Sollen Ressourcen von Spielerstaaten limitiert werden / Soll eine Ressourcen Verwaltung eingeführt werden. 8
      1.  
        Ja (5) 63%
      2.  
        Egal (1) 13%
      3.  
        Nein (2) 25%
      Wie angekündigt soll dieser Thread dazu dienen eine Ressourcenverteilung und Limitierung zu diskutieren.

      Warum?

      Wir kommen mit diesem Thema um die Ecke, weil wir glauben, dass es dazu Beitragen kann das Miteinander zu fördern. Zum einen soll es ermöglichen Wirtschaft, als RPG Thema stärker in den Mittelpunkt zu rücken, zum anderen ist man Simulationstechnisch dann gezwungen mit anderen Spielern zu interagieren, weil Abhängigkeiten entstehen. Das gewünschte Ergebnis wäre also mehr Interaktion untereinander.

      Anforderung:

      Das ideale System gibt es natürlich nicht. Nach Möglichkeit suchen wir ein System was zuallererst nicht zu Bürokratisch oder Komplex wird. Auch neue Spieler sollten leicht in das Thema einfinden können. Gegen die Bürokratie können wir etwas mit Technik gegensteuern, um das angenehmste Erlebnis zu ermöglichen. Gleichzeitig soll es kein reiner Verwaltungsakt werden, der dann im Spiel einfach untergeht, sondern zum Miteinander anregen und aktiver Teil des Spiels sein. Es ist nicht die Absicht ein komplettes Wirtschaft-Browsergame hier einzubauen.

      Konkrete Fragen:

      • Was haltet ihr von der Idee?
      • Welche Ressourcengruppierung haltet ihr für Sinnvoll?
      • Wie soll die Limitierung erfolgen?
      • Wie werden Ressourcen und Ressourcen Verfügbarkeiten verwaltet?

      by gallimathias with components of: reference
      Ich halte die Idee grundsätzlich für Sinnvoll. Ich kann auch erläutern, warum: Als ich mir damals als erstes Land Sovo erstellt hatte, habe ich festgestellt, das kein Land bis dato seltene Erden in seiner Wirtschaft gelistet hatte. Ergo habe ich mir einige davon "genommen" und in Sovo fördern lassen. Als es dann zum ideologischen Zusammenstoß kam und ich den wirtschaftlichen Hahn der seltenen Erden zudrehen wollte, gab es eine hitzige Diskussion mit einigen der damaligen Spielern (Eigentlich nur mit einem). Der Grundtenor war: Das geht nicht. Wenn nun jedes Land ein bestimmtes Kontingent X von Rohstoff Y besitzt, zur dessen Veredelung aber Rohstoff Z benötigt, würde man Rohstoff Z eben einführen müssen. Was dazu führt, das eben Abhängigkeiten und damit auch wirtschatfspolitische Verflechtungen entstehen, welche man bei geplanten Plots oder Events (Ereignissen) berücksichtigen müssten. Denn wenn jetzt Handelspartner A die Zufuhr von Rohstoff Z einstellt, kann ich Rohstoff Y nicht mehr veredeln. Zudem wäre durch die Lösung ersichtlicher, welche Ressourcen wo gefördert werden bzw. Lagerstätten vorhanden sind. Eine globale Übersicht wäre hier denke ich für das ganze förderlich.

      Das ganze könnte man in Energierzeugende Rohstoffe, Mineralien, Agrargüter und noch zum Beispiel seltene Rohstoffe einteilen. Als Übersicht wäre hier denke ich eine ähnliche Übersicht wie die Länderübersicht sinnvoll oder man bettet die eigenen, vorhandenen Ressourcen in diese ein. Die Limitierung würde ich an Ländern festmachen, welche eine vergleichbare Größe wie das eigene, virtuelle Land besitzen. Natürlich sollte bei der ganzen Sache auf einen ausgewogenen Ressourcenmix großen Wert gelegt werden, sodass es hier nicht zu "Powerplay" kommen kann.

      Grundsätzlich stehe ich dieser Idee also positiv gegenüber.

      Quellen / Badiya
      Grundsätzlich sehe ich in so einem "Feature" eine schöne gegebenheit zur Spielgeneration. Aber wie schon gesagt, dürfte es schwer werden ein sinniges System zu erstellen, dass alle Glücklich macht oder niemanden erheblich benachteiligt.
      Was ich mir im Moment, so beim ersten Drüber nachdenken, vorstellen könnte wäre ein System das eine Grundversorgung für die jeweiligen Staaten in ihrer "Vorlagenform" sicherstellt. Bspw wäre das Konkordium für seine Zwecke mit allem Versorgt. Würde ich aber nun mit der Warägischen Union Handel treiben wollen, oder irgendwas anderes erschaffen wollen müssten entsprechende "Handelstoken" dafür eingetauscht werden.
      Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine im Dunkeln mich zu erinnern so etwas schon mal angedacht war?
      Das Große Konkordium Valhonia - Die Perle am Äquator
      ~~~ 2000 Jahre Geschichte & das goldene Met-Fass der Karibik ~~~

      Ich habe nun etwas Recherchiert. Und nicht nur bei der oec, sondern auch in der Spielebranche (CIV zum Bleistift). Ich erinnere mich auch das im Ideen Thread jemand eine Idee mit Handels oder Ressourcenpunkten hatte. Habe es aber Gott weiß nicht wieder gefunden. Wenn ihr noch wisst, wie die Idee ging bitte vllt. noch mal hier einen Link posten oder gerne auch die Idee selbst.

      Hier käme jetzt meine Idee:

      Mein Gedanke war nun die Welt in Zonen aufzuteilen. Jeder dieser Zonen erhält Ressourcen Vorkommen (Welche das steht am Ende des Beitrags). Diese Vorkommen werden mit einem Punkt dargestellt (bzw. evtl. ein passendes Icon, wenn ich was Geschicktes für uns finde). Die Initiale Verteilung der Punkte hängt etwas mit Zufall, etwas mit Überlegung und etwas mit der Realität zusammen :D. Häufige Ressourcen haben viele "Punkte" und seltene Ressourcen haben wenig "Punkte" auf der Karte.

      Die maximale Fördermenge eines Vorkommens ergibt sich durch folgende Formel: (Geförderte Menge der realen Welt) / (Anzahl Vorkommen in der VS Welt).

      Ein Staat kann ein Vorkommen beanspruchen, wenn er ganz oder zu teilen in einer Zone liegt. Ist eine Zone vollständig unter Kontrolle, eines Staates so sind automatisch alle Vorkommen dieser Zone im Besitz dieses Staates. Wenn ein Staat eine Zone nicht vollständig kontrolliert dann muss man sich natürlich evtl. Limits überlegen, sodass auch neue Spieler noch Vorkommen Nutzen können. Da ein Vorkommen nur einer maximalen Fördermenge entspricht, obliegt es den Spielern natürlich weiterhin auszugestalten, ob sie auch tatsächlich diese Menge abbauen oder nicht. So gesehen stellt ein Vorkommen nur ein Ja / Nein und ein Limit dar.

      Alle Vorkommen, die nicht im Besitz eines Staates sind, sind Vorkommen, die der Freie Markt also die restliche Welt nutzt. Somit ergäbe sich Theoretisch für die VS Welt die jährliche Fördermenge mit folgender Formel: (menge der von Spielern geförderten Ressourcen) + (maximale Menge der nicht im Besitz befindlichen Ressourcen) = (Weltweite Jahresförderung).

      Ich mach mal ein Beispiel mit Gold:

      Gold ist sehr selten, sagen wir in der ganzen VS Welt gibt es insgesamt nur 36 Vorkommen. Maximal 3 Vorkommen pro Zone. Dann hätten wir 12 Zonen mit Gold ohne jetzt aktuell zu wissen wie viele Zonen es auf der Karte insgesamt gäbe.
      2021 wurden Weltweit ungefähr 3.560,7 Tonnen Gold gefördert. Der Einfachheit halber sagen wir 3560 Tonnen. D.h ein Vorkommen entspricht maximal 98,89 Tonnen.

      Nehmen wir weiter an von allen Spielern haben wir nur 3 Spieler mit Gold Zugang.
      Spieler 1: eine komplette Zone 3 Vorkommen
      Spieler 2: Im Besitz von zwei Vorkommen
      Spieler 3: Im Besitz von einem Vorkommen.

      Die maximale Fördermenge sähe so aus:
      Spieler 1: 296,67 Tonnen
      Spieler 2: 197,78 Tonnen
      Spieler 3: 98,89 Tonnen

      Aus dem Rollenspiel ergibt sich nun das Spieler 3 und 2 ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen. Spieler 1 aber lieber aus simuliert, dass er nur 100 Tonnen fördert.

      Somit ergäbe sich für den VS Markt eine Verfügbarkeit von (396,67 Tonnen von Spielern) + (3560,7 (real Welt) - 593,34 (in Spieler Besitz) = 2967,36) = 3.364,03 Tonnen Gold

      Jetzt könnte man natürlich sie sagen das so Spieler nicht genügend Einfluss haben da der "Freie Markt" immer in der Mehrheit ist. Das würde ich aber so regeln, dass der Markt der Rest Welt immer passiv ist. Das heißt der Rest Weltmarkt füllt immer nur auf damit die Zahlen in der Welt realistischer Aussehen, bzw. der Restmarkt folgt auch immer allen VS Gesetzen und schließt sich immer der Mehrheit in Entscheidungen an.

      Natürlich sind das am Ende alles nur ein paar Spielereien. Final geht es nur um Haben und nicht Haben. Solange wir keine richtige "Wirtschaftssimulation" haben bleiben die Auswirkungen und die Ausgestaltung all dessen in der Hand der Spieler. Aber genau das war ja auch bisher immer unser Wunsch.

      Was haltet ihr davon?

      Hier jetzt noch eine Liste an Rohstoffen. Ich finde die recht groß. Dinge die nicht auftauchen sind meist im Welthandel nicht so mega relevant daher nicht aufgelistet, aber vllt. ist das euch schon zu detailliert oder zu wenig:

      Gold
      Platin
      Silber
      Edelsteine
      Diamanten

      Öl
      Gas
      Kohle
      Kupfer

      Eisen
      Zink
      Molybdän
      Blei

      Chromit
      Mangan
      Titan
      Aluminium

      Kalk
      Soja
      Mais
      Nüsse

      Weizen
      Reis
      Früchte
      Obst
      => Kaffee
      => Kakao
      => Wein
      => Zucker
      => Tee
      => Tabak

      Baumwolle
      Tiere
      => Wolle
      Fisch
      Holz

      Granit
      Feldspat
      Salz
      Sand

      Schwefel
      Nickel
      Kalzium

      by gallimathias with components of: reference
      Klingt erstmal solide. Aber vllt sollte man die Waren etwas mehr in Klassen sortieren um es erstmal zu testen? Also bspw Fossile Brennstoffe, Metalle, Edelmetalle, Nahrungsmittel, Luxusgüter, Baustoffe
      Das Große Konkordium Valhonia - Die Perle am Äquator
      ~~~ 2000 Jahre Geschichte & das goldene Met-Fass der Karibik ~~~

      Was mir noch so einfällt: DIe Landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind ein wenig überflüssig, denn die ergeben sich bereits durch die Klimazonen. So wird man wohl keine Bananen irgendwo in Warägien ohne riesigen Aufwand anbauen können aber auch keine Erdbeeren mitten am Äquator. Da ist der limitierende Faktor ja mehr die Staatsfläche und die Bebauungsdichte.
      Hi,

      ich persönlich muss gestehen landwirtschaftliche Güter würde ich auch raus lassen. Die Klimazonen würden, im Gro, das Ganze schon erledigen. Wenngleich durch moderne Technik auch der Anbau in anderen Klimazonen möglich ist, so ist das ggf. nicht immer rentabel. Wenn es aber ein Land dennoch machen wöllte, würde man dem so keinen Riegel vorschieben. Auch gibt es ja zum Beispiel Teeplantagen in Großbritannien oder Tabak wurde bis Mitte des vorherigen Jahrhunderts auch in Deutschland großflächig angebaut im Norden.

      Zu den Rohstoffen gesagt würde ich das gar nicht so kompliziert machen. Vor Allem, da es zum Punkt der Anmeldung nicht um Mengen geht, sondern nur um den Punkt ob es dort verfügbar ist, oder nicht. Auch Was man da machen könnte wäre, wie Ace es ja vorgeschlagen hat, Zonen zu erstellen und dort einfach zu sagen: Zone 1 (Arcadien) gibt es Eisenerz, Kohle, Gold, Schiefergas. Mengen würde ich allerdings nicht vorgeben, da einerseits wir hier keine reale Erde haben. Sprich es könnten auch noch mehr Ressourcen da sein als in der Realität. Respektive würde das auch viel zu kompliziert werden.



      Alternativ kann man auch noch ein wenig detailierter werden und zum Beispiel Rohstoffvorkommen (grob) eintragen. Hier mal als Beispiel für Eisen, Kohle und Gold.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Voorlant“ ()

      Ich muss zugeben, das mir voorlants Vorschlag doch eher zusagt. So ließe sich das ohne große Probleme über bestehende Staaten verteilen bzw. integrieren. Eventuell müsste man bei einem zu breiten Portfolio dann auch abstriche machen bei Ressourcen, die man selber nur in geringen Mengen fördert bzw. einfach unverhältnismäßig Ressourcen besitzt. Aber das sollte denke ich verkraftbar sein.

      *Edit* Ich wäre selber bereit, mich von Cobalt und Mangan zu trennen, da ich das selbst, aus welchen Gründen auch immer, wirtschaftlich nie genutzt habe.

      Quellen / Badiya

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Warägische Union“ ()

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