Anmeldung der Republik Moaniwi

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      Anmeldung der Republik Moaniwi

      Anmeldung Neuer Staat

      Hallo zusammen,
      Es mag sich ziemlich sicher niemand an mich erinnern, aber ich war vor etwa einem Jahr schonmal als Sembarland angemeldet. Hab dann jedoch meine Anmeldung damals irgendwie nie fertiggestellt, bis es bei mir Vergessenheit geriet. Nun hab ich mich wieder dran erinnert und meine Anmeldung endlich fertig gestellt.
      Ich hoffe die Anmeldung ist so gut. Ich hab nicht wirklich viel Rollenspielerfahrung.

      Name des Landes:
      Whenua Manapori Moaniwi / Republik Moaniwi
      Bevölkerungsgröße: 9’520’000
      Regierungsform: Republik
      Staatsoberhaupt: Tino Rawiri Tama Mareikura Ngatu Hakiri (Häuptling Rawiri, Sohn von Tama und Mareikura, geboren in Ngatu, vom Stamm der Hakiri)
      Regierungschef: Pirimia Miru Tai Huia Georgetown Waranga (Ministerpräsidentin Miru, Tochter von Tai und Huia, geboren in Georgetown, vom Stamm der Waranga)
      Währung: Anga
      BIP (pro Kopf): 21’113
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 19’432
      Human Development Index: 0.875
      Reales Vorbild: Neuseeland, polynesische Völker (speziell Maori)

      Klima & Landschaft:
      Die drei Haupt- und 24 bewohnten Nebeninseln (da ein Pixel ja 221km2 gross ist, bin ich mal davon ausgegangen, dass es auch Inseln geben darf, die kleiner als 221km2 sind und daher nicht auf der Karte sind. Sollte dem nicht so sein, streich ich die kleinen Inseln einfach raus) liegen alle in einer tropischen bis subtropischen Klimazone mit einer jährlichen Durchschnittstemperaturen von etwa 25°C. Die Inseln befinden sich alle in einer sehr humiden Klimazone, während im Norden noch eine Unterteilung in Regen- und Trockenzeit möglich ist, fallen die Niederschläge ganz im Süden relativ gleichmässig über das ganze Jahr verteilt.
      Die mit Abstand höchste Erhebung ist der Kohatu Tapu, ein 1318 Meter hoher Vulkan, der als heilig gilt. Ansonsten ist das Land von schroffen Hügellandschaften. Während diese im Süden von Regenwäldern bewachsen wurden, findet man im Norden oft auch wunderschöne Graslandschaften.
      Was die Fauna betrifft wird das Land von Vögeln und Reptilien beherrscht. Aufgrund der abgeschotteten Lage und des rauen Wetters gab es vor Ankunft der Menschen auf Motunui, der grössten Insel, und auf vielen kleineren Inseln im Norden, mit Ausnahme von Fledermäusen, gar keine Landsäugetiere. Im Süden siedelten schon vor den Menschen kleine Nagetiere, die höchst wahrscheinlich aus dem heutigen Kusari angespült wurden.
      Heute hat das Land daher stark mit eingeführten Säugern, wie Ratten oder Hermeline, zu kämpfen und viele für Moaniwi typische Tierarten (Kiwi, Brückenechse, Kakapo) zählen heute zu den bedrohten Tierarten. Erst kürzlich gab es aber auch wieder positive Neuigkeiten: In den Wäldern im Süden von Motunui wurde 2017 eine Art des als ausgestorben geltenden Moa wieder entdeckt.
      Bebaut ist das Land grösstenteils an den Küsten, wobei über die Hälfte der Einwohner auf Motunui lebt. Neben den Grossstädten gibt es aber noch viele bäuerlich geprägte Regionen und eine kleine Minderheit lebt noch in klassischen Stammessiedlungen.
      Die Landwirtschaft ist ein äusserst bedeutender Wirtschaftszweig in Moaniwi. Moaniwi ist die Heimat von 16 Millionen Schafen und 1.3 Millionen Kühen, daneben verfügt es über grosse Kiwi-, Avocado- und Apfelplantagen, sowie über Rebberge.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Moaniwi ist relativ Rohstoffarm. Eisen, Gold, sowie Erdöl und -gas werden zwar abgebaut, jedoch nicht in grossen Mengen und vor allem für den nationalen Markt. Von vielen anderen Rohstoffen (Kupfer, Uran, Silber) sind zwar Vorkommen vorhanden, doch werden sie nicht abgebaut da der Abbau zu teuer oder die Vorkommen zu gering sind oder weil sie in einem Naturschutzgebiet liegen.
      Für den Export ist daher hauptsächlich die Landwirtschaft zuständig. Moaniwi gilt als einer der grössten Exporteure von Schafsfleisch- und Schafmilchprodukten weltweit und auch der Anbau von Obst und Gemüse spielt eine wichtige Rolle. Das Land ist einer der grössten Exporteure der Kiwifrucht und hat auch eine schnell wachsende Weinindustrie, wobei der Wein eher wegen der vergleichsweise tiefen Preise als wegen eines extrem guten Geschmacks bekannt ist.
      Wunderschöne Landschaften, Strände und eine starke Verbundenheit zu ursprünglichen Traditionen macht das Land auch zu einem Touristenmagnet. Besonders beliebt sind die Nationalparks und die traditionellen Stammessiedlungen (wobei die die von Touristen besucht wurden, meist extra für den Tourismus errichtet wurden). Auch Inselkreuzfahrten erfreuen sich grosser Beliebtheit.
      Doch so wichtig der Tourismus auch ist schafft er auch viele Probleme. Der steigende Touristenansturm der letzten Jahre sorgte für verstopfte Strassen, mehr Unfälle, zunehmendes Littering und eine steigende Kriminalitätsrate. Die infrastruktur, wenn auch in gutem Zustand, ist dem wachsenden Ansturm nicht überall gewachsen. Auch beklagen sich viele über den fehlenden Respekt vor Heiligtümern.
      An der Küste entlang ist das Verkehrsnetz gut ausgebaut. Der grösste Teil des Verkehrs findet auf der Strasse und zwischen den Inseln mit Schiffen und Fähren statt. Zwischen den drei grössten Inseln existieren jedoch auch regelmässige Flugverbindungen und auf Motunui und Motutonga wurde ein Schienennetz errichtet. Abseits der Küsten gibt es nur noch wenige Strassen, doch sind diese meist in einem hervorragenden Zustand. In den noch von traditionellen Moanern bewohnten Stammesgebieten sind Autos verboten, weswegen es da auch keine grossen Strassen gibt.

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext:

      Geschichte:
      Moaniwi setzt sich aus zwei Wörtern der Moanischen Sprache zusammen, Moana und Iwi, und bedeutet soviel wie Meeresvolk und genau das war die Urbevölkerung die diese Inseln als erstes besiedelten. Die Moaner befuhren mit ihren kleinen Booten die Ventik und erreichten die Moanischen Inseln Schätzungen zu folge im achten Jahrhundert. Viel ist über die Zeit zwischen Erstbesiedelung und Kontakt mit den Euridiern nicht bekannt und die meisten Informationen stammen entweder aus mündlich überlieferten Sagen und Legenden der Moaner oder aus Texten anderer Asuatischer Völker. Doch auch zu Kontakten mit Asuatischen Völkern kam es nur selten. Die Moaner galten in der Gegend als aggressive, kriegerische Völker und die Inseln wurden daher von den meisten Seefahrern gemieden.
      Der grosse Wandel leiteten erst die Euridier ein die 1734 erstmals auf Motutonga landeten und 1746 eine Siedlung auf Motunui gründeten. Neue Krankheiten und die moderneren Waffen machten den Eingeborenen daraufhin zu schaffen, doch anders als in vielen anderen Regionen auf dieser Welt, liessen sich die Moaner nicht auf Geschäfte mit den Euridiern (Euridika steht hier jetzt einfach als Platzhalter für die euridische Nation, die in Moaniwi siedelte) ein und so kam es nur wenig später zum grossen Zusammenschluss. Häuptlinge mehrerer ursprünglich verfeindeter Stämme trafen sich am Fusse des Kohatu Tapu und verbündeten sich gegen die Eindringlinge, sogar die Stämme auf den noch nicht mit den Euridiern in Kontakt gekommenen Inseln wurden vorgewarnt und gemeinsam gelang es die Euridier in Schach zu halten.
      1832 kam es schliesslich zum Vetrag von Waranga (Waranga ist heute die Hauptstadt). Darin versprachen die Euridier keine weiteren Siedlungen zu gründen, im Gegenzug mussten die Moaner die bestehenden jedoch in Ruhe lassen. In einem späteren Vertrag sicherten die Moaner den Euridiern jedoch noch etwas mehr Land zu und erhielten dafür Hilfe in Form von Medikamenten gegen die neuen Krankheiten und beim Aufbau von euridisch angehauchten Städten.
      Wie Schriften der auf Moaniwi lebenden Euridier andeuten, waren die Eingeboren bei den Euridiern durchaus respektiert. James Bradford, der mit den Eingeborenen den Vertrag von Waranga aushandelte, schrieb beispielsweise in einen Brief an seine Geliebte in Euridika:

      Vom Aussehen könnten sie einen an dumm Wilde erinnern, doch gibt es etwas einzigartiges, was mich bei den ‚Iwi te moana‘, wie sie sich selbst nennen, beeindruckt. Sie fielen nicht auf unsere Tricks rein und liessen sich nicht vor unseren Waffen einschüchtern. Nun in Zeiten des Friedens hat sich dies nicht verändert. Sie bestehen darauf, dass wir ihre Sprache lernen müssen und nicht umgekehrt. Ich kann nicht erklären wieso, doch gefällt mir der Stolz dieses einzigartigen Volkes.

      Kei te aroha au ki a koe (Ich liebe dich) und hoffe dass du auch bald hier hin kommen kannst.


      Die Moaner gründeten schliesslich 1865 eine Republik nach teils euridischem Vorbild in den durch sie beherrschten Gebieten, die durch Euridier besiedelten Städte wurden erst 1982 offiziell von der Euridischen Kolonialmacht an die Republik Moaniwi übergeben. Heute machen Euridier, oder Pakeha (wie sie von den Moanern genannt werden), 15% der Bevölkerung aus. 74% der Bevölkerung sind traditionelle Moaner, 8% Asuaten und 3% stammen ursprünglich aus anderen Kontinenten.

      Kultur:
      Moanisch ist nicht gleich moanisch. Klar gibt es viele Gemeinsamkeiten. Sachen wie die Liebe zum Rugby, die moanische Sprach, sowie die typischen Hakatänze und Tätowierungen teilen alle Stämme und wurden teilweise auch von Neuzugängern übernommen. Doch spielen die traditionellen Stämme noch eine wichtige Rolle. Auch wenn mittlerweile die Stammesmitglieder über das ganze Land verteilt leben, gilt noch heute meist Stamm vor Staat.
      Insgesamt gibt es 11 Stämme, die man meist in die acht traditionellen (Hakiri, Atiawa, Waranga, Arawa, Tahuka, Ruanawi, Whatua und Mahiri), sowie die drei modernen (Pakeha (Euridier), Ahua (Asuaten) und Atu (Andere)) unterteilt. In einen Stamm wird man reingeboren, man kann ihn nicht frei wählen und ein Stammeswechsel ist nur durch Heirat möglich. Mitglied eines Stammes kann nur sein, wer über die moanische Staatsbürgerschaft verfügt. Für schwere Verbrechen oder Nichtbeteiligung am Stammesleben kann man aus einem Stamm ausgeschlossen werden, zudem wird Doppelbürgern wird keine Stammesmitgliedschaft gewährt.
      Aufgrund dem drohenden Ausschlusses bei Nichtbeteiligung sozialisieren die Moaner hauptsächlich innerhalb ihres Stammes, obwohl die Stammesmitglieder heutzutage über das ganze Land verteilt leben. Dies macht es vor allem für neu hinzuziehende schwer Anschluss zu finden, da sie erstmal gar keine Chance haben einem Stamm beizutreten und wenn sie die Staatsbürgerschaft besitzen nur in einen der modernen Stämme aufgenommen werden können (Personen aus Euridika in den Stamm Pakeha, Personen aus Asua in den Stamm Ahua und Personen aus den restlichen Kontinenten in den Stamm Atu). Viele Einwanderer bezeichnen die Moaner zwar als sehr freundlich, doch sei es schwer Freundschaften zu schliessen.

      Politik:
      Die Stämme sind jedoch nicht nur kulturell von Bedeutung, sondern auch in der Politik. Denn Moaniwi verfügt nicht über eine Unterteilung in Bundesstaaten oder Wahlkreise. Gewählt wird alle vier Jahre innerhalb der Stämme, wobei einerseits die 251 Sitze im Parlament entsprechend der Stammesgrösse verteilt werden, andererseits wählt jeder Stamm einen Kaumatua (Ältester).
      Die Kaumatua sind die Stammesherrscher und haben die Aufgabe den Häuptling zu ernennen.
      Dieser Häuptling hat hauptsächlich repräsentative Aufgaben, er muss aber auch den Ministerrat zusammenstellen, wobei die Parteien entsprechend ihrer Wahlergebnisse vertreten sein müssen. Zum Präsidenten wird üblicherweise der Dienstälteste Minister der stärksten Partei.
      Der Ministerrat bildet die Exekutive, wobei grundsätzlich alle Minister gleichberechtigt sind. Einzig die Stimme des Ministerpräsidenten zählt doppelt.

      Regelbuch gelesen?
      Ja

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Wie weiss ich nicht mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Moaniwi“ ()

      Guten Abend Moaniwi,

      ich habe mir Deine Anmeldung jetzt durchgelesen, und finde sie insgesamt solide. Folgende Punkte möchte ich aber ansprechen:

      Moaniwi schrieb:

      Die drei Haupt- und 24 bewohnten Nebeninseln (da ein Pixel ja 221km2 gross ist, bin ich mal davon ausgegangen, dass es auch Inseln geben darf, die kleiner als 221km2 sind und daher nicht auf der Karte sind. Sollte dem nicht so sein, streich ich die kleinen Inseln einfach raus)

      Das ist kein Problem. Solange es nicht Überhand nimmt, können auf der Weltkarte nicht erkennbare Gebiete wie kleine Inseln, Buchten oder Landzungen selbst kreiert werden.

      Moaniwi schrieb:

      Die Landwirtschaft ist ein äusserst bedeutender Wirtschaftszweig in Moaniwi. Moaniwi ist die Heimat von 21 Millionen Schafen und 8 Millionen Kühen

      Ich bin kein Experte für das Thema Landwirtschaft, aber meine kurze Google-Recherche ergab für Deutschland im Jahr 2019 1,6 Millionen Schafe und 11,8 Millionen Rinder. Keine Ahnung, ob das viel oder wenig ist, aber im Verhältnis zur Einwohnerzahl und Fläche Moaniwis halte ich Deine Angaben für sehr hoch. Hat das einen besonderen Grund, oder hast Du Dich hier verschätzt?

      Moaniwi schrieb:

      Moaniwi gilt als einer der grössten Exporteure von Fleisch und Milchprodukten weltweit und auch der Anbau von Obst und Gemüse spielt eine wichtige Rolle.

      Du beschreibst Moaniwi als ein Land mit schroffen Hügellandschaften, Nationalparks und viel Natur. Aufgrund dessen, aber insbesondere auch im Hinblick auf die vergleichsweise kleine Staatsfläche, halte ich es für unwahrscheinlich, dass Moaniwi in unserer Simulation einer der größten Fleisch- und Milchexporteure sein kann. Das ist schon allein der kleinen potentiellen Anbau- und Weidefläche geschuldet. Vielleicht spezialisierst Du Dich hier auf ganz bestimmte Lebensmittel, angelehnt an Kobe-Fleisch oder Kokosmilch, bei denen Moaniwi zu den Weltmarktführern zählt.

      Gruß
      Niklas

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
      Guten Abend,

      Ich hab mich wie gesagt an Neuseeland orientiert, welches laut einer Quelle 2016 27.6 Millionen Schafe, 6.5 Millionen Milch- und 3.8 Millionen Fleischkühe hatte. Aber stimmt, was ich nicht bedacht habe ist, dass mein Land deutlich kleiner ist als Neuseeland ist und erst noch eine grössere Bevölkerung hat. Ich werde die Zahlen dementsprechend noch etwas runter korrigieren.

      Zum zweiten Punkt: Wäre eine Spezialisierung auf Produkte vom Schaf schon spezialisiert genug oder denkst du das ist immer noch eher unrealistisch?

      Und vielen Dank für die Rückmeldung.