Anmeldung Kylmaa

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      Anmeldung Kylmaa

      Anmeldung Neuer Staat
      Name des Landes: Republik Kylmaa / Kylmaa tasavalta
      Bevölkerungsgröße: 6.236.456
      Regierungsform: Semipräsidialsystem
      Regierungsoberhaupt: Ministerpräsident Jarkko Sylliläinen
      Währung: Kylmen Markka = 2,38 VS$
      BIP (pro Kopf): 45.682 VS$
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 43.256 VS$
      Human Development Index: 0,901
      Reales Vorbild: Finnland

      Klima & Landschaft:
      Kylmaa liegt in der kaltgemäßigten und der polaren Klimazone, wobei letztere den weitaus größten Teil des Staatsgebietes einnimmt. Hierdurch bedinget sind die kylmischen Winter recht lang (im Norden des Landes von Mitte Oktober bis Mitte Mai) und auch entsprechend kalt. Die Sommer hingegen sind entsprechend kürzer (Süden: ca. 3 Monate, Norden: maximal 2 Monate) und eher mild, lassen zeitweise dennoch Temperaturen zu, die das Baden im Freien erlauben (zumal die Bewohner dahingehend als entsprechend abgehärtet gelten). Der Wechsel zwischen den Jahreszeiten vollzieht sich in der Regel recht schnell und plötzlich, gerade der Übergang der nördlichen Sommer zum Winter ist fließend. Das gesamte Staatsgebiet ist als flach anzusehen, die größte Erhebung ist im Südosten der [Name ausstehend] mit einer Höhe von 312, 59 m, an dessen Hängen sich das Zentrum des größten kylmischen Wintersportgebietes befindet. Weitere Erhebungen befinden sich vor allem im Norden und bilden dort den Übergang des bewaldeten Gebietes in das nur spärlich bewachsene Polargebiet. Mit etwa 14 Prozent der Landesfläche, die als Binnengewässer ausgewiesen ist, gilt Kylmaa als äußerst Wasserreich und wird nicht ohne Grund scherzhaft als "überseet" bezeichnet. Die zahlreichen Seen und Flüsse bilden ein abstraktes Netzwerk von Gewässern, die oft fließend ineinander übergehen. Diese selbst sowie deren Uferregionen bilden das Habitat zahlreicher Fischarten, Wasservogelpopulationen, Amphibienvorkommen und Insektenvölker. In den für den Süden typischen Birken- und Mischwäldern kommen neben Vögeln und Nage- sowie kleinen Raubtieren die für Euridika typischen Rot- und Schwarzwildarten vor, im Norden, wo die Bewaldung beinahe ausschließlich aus Nadelwäldern besteht, trifft man auch gelegentlich auf Luche, Wölfe oder Bären. Insgesamt liegt der Anteil an bewaldeter Landfläche bei über drei Vierteln. In den nur etwa ein Viertel des Staatsgebietes ausmachenden kaltgemäßigten Gebieten leben etwas über 60 Prozent der Kylmen, was einer Bevölkerungsdichte von 18 Einwohnern pro Km² entspricht und für heimische Verhältnisse als dicht bebaut gilt. Die gesamte Bevölkerungsdichte beträgt 8 Ew./Km², was Kylmaa zu einem sehr dünn besiedelten Staat macht. Es existieren 8 Städte mit mehr als 100.00 Einwohnern, der Rest der Bevölkerung verteilt sich auf Gemeinden, die oft sehr weitläufig sind und mehrere tausend Quadratkilometer umfassen können. Entsprechend dieser Struktur ist auch die Landwirtschaft durchaus verbreitet, auch wenn sich die Fläche für Pflanzen auf einen einstelligen Prozentbereich (Anteil der Staatsfläche) im Süden konzentriert. Hier werden vor allem robuste Produkte wie Kartoffeln, Rüben, Roggen oder Mais angebaut. Der weitaus größere Teil der Landwirtschaft hat sich auf Viehzucht spezialisiert, wobei es im Norden Gang und Gäbe ist, den Bestand den Sommer über halbdomestiziert umherstreifen zu lassen.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Kylmaa verfügt im polaren Norden über eine Fülle von Rohstoffen, vor allem große Gold- und Bauxitvorkommen, die sich jedoch auf kleine und weit verstreute Lagerstätten aufteilen, was eine Förderung zum jetzigen Zeitpunkt oft noch unrentabel macht. Weiterhin sprechen sich Umweltverbände und einige Parteien gegen einen weiteren Abbau aus. Größte natürliche Rohstoffquelle sind die weitläufigen Wälder, die Kylmaa zu einem der Staaten mit dem größten Holzvorrat machen. Dahingehend ist es wenig verwunderlich, dass die Holz- und Papier- sowie Zellstoffindustrie ein wichtiges Standbein der Wirtschaftsleistung ist. Weiter bedeutend ist die Spezialindustrie mit Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften wie die Präzisions- und Feinmechanik sowie die optische Industrie. Aufgrund der ausschweifenden und stellenweise unberührten Natur stellt Kylmaa ein beliebtes Ziel für Touristen dar, und auch, wenn die Besuchszahlen nicht an die beliebter Sommerreiseziele heranreichen, spielt der Dienstleistungssektor eine große Rolle in der kylmischen Wirtschaft. Besonders bekannt sind die Produkte der Fischereiindustrie, die in Supermärkten in ganz Euridika zu finden sind, sowie die feinmechanischen Medizinprodukte, die zu den Weltmarktführern gehören. Auch die Produktpalette des einzigen Kraftfahrzeugherstellers sind auf allen Straßen zu finden. Das Wirtschaftssystem Kylmaas ist die soziale Marktwirtschaft, wobei ein Fokus auf den sozialen Aspekt gelegt wird, wodurch sich das kylmische System durch hohe Lohnnebenkosten, die für eine eher zurückhaltende Einstellungspolitik sorgen, und eine hohe Staatsquote gekennzeichnet. Wie viele andere Industrieländer hat auch Kylmaa mit einem steigenden Fachkräftemangel zu kämpfen, dessen Abschwächung die Wirtschaftspolitik beschäftigt. Zudem herrscht im dünnbesiedelten Norden strukturell bedingte Arbeitslosigkeit vor, deren Raten sich bei bis zu 17 Prozent bewegen und durchschnittlich bei 12 Prozent liegen (national: 6,4%). Sowohl das Straßen- als auch das Schienennetz sind in einem guten Zustand und als sicher zu bezeichnen, sind allerdings eher weitmaschig über das Land verteilt. Schnellfahrstraßen und Autobahnen sind nur im Süden zu finden und auch das Schienennetz reicht nicht ganz bis in die nördlichsten Gebiete, sodass dort nur Landstraßen vorzufinden sind. Die Bahn steht in Konkurrenz zu den Buslinien, die auch die kleineren Städte regelmäßig, wenn auch nicht dicht getaktet, verbinden. Durch die relativ große Ausdehnung des Landes spielt der Inlandsflugverkehr eine recht große Rolle. Von der Hauptstadt aus werden zahlreiche Flughäfen innerhalb der Staatsgrenzen angeflogen, wobei auch kleine Gemeinden einen eigenen Flugplatz haben. Das Land bezieht den größten Anteil seiner Energieversorgung aus Kernkraft (38%), gefolgt von Wasserkraft ( 17,5%). Der Anteil der Windenergie liegt momentan bei etwa 4% und soll gesteigert werden. Der übrige Anteil der Energie wird zu großen Teilen aus Steinkohle und Erdgas gewonnen. Der Außenhandel des Staates wird von einer protektionistischen Politik geprägt, um die heimischen Produkte gegenüber ausländischen Produkten konkurrenzfähig zu halten. Über das letzte Jahrzehnt lag die Staatsverschuldung um 50% des BIP, wobei die letzten Monate aufgrund ambitionierter Investitionen einen Anstieg bedingt hatten.

      Kartenausschnitt:

      Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich Nordgards Platz beanspruche, da ja bereits angekündigt wurde, den Staat von der Karte zu entfernen. Andernfalls bitte ich die Spielleitung, mich darauf hinzuweisen, sodass ich mir eine Alternative suchen kann.

      Beschreibungstext:
      Kylmaa ist eine Republik mit semipräsidialem Regierungssystem. Traditionell hat der Präsident einen großen Anteil der politischen Macht inne und gibt die allgemeine Richtung der Politik vor, während der Ministerpräsident für das politische Alltagsgeschäft verantwortlich ist. Der Präsident wird auf 6 Jahre direkt durch die Bevölkerung gewählt, wobei keine Begrenzung der Amtsperioden vorgesehen ist. Eine Besonderheit des kylmischen Systems ist, dass die Amtsperioden des Präsidenten fix sind, das heißt, sollte dieser aus welchen Gründen auch immer sein Amt niederlegen (müssen), wird automatisch der Vizepräsident (der einer der Minister sein muss) zu dessen Nachfolger, bis die aktuelle Amtsperiode endet. Erst dann finden Neuwahlen statt. Der Ministerpräsident sowie die Minister können vom Präsidenten unabhängig von einer Parteiangehörigkeit oder eines politischen Mandates frei ernannt werden, es ist jedoch Tradition geworden, den Ministerpräsidenten aus den Reihen der größten Partei im Parlament zu ernennen. Die legislative Gewalt hat das Parlament (Edustajainhuone) inne, dessen Vorsitz der Parlamentspräsident hat. Die 200 Abgeordneten werden auf 4 Jahre durch das Volk gewählt, wobei jeder Wahlkreis einen Abgeordneten entsendet, der mit relativer Mehrheit gewählt wird. Kylmaas Parteiensystem ist durch Pluralismus geprägt. Insgesamt existieren 18 landesweite Parteien, von denen sieben die Politik dominieren. Diese sind die Kylmische Heimatpartei / Kylmalainen Kotimainenpuolue (rechtspopulistisch), die Kylmisch-nationale Union / Kylmalainen-kansallinen liitto (nationalliberal), die Landpartei / Maapuolue (bäuerlich-konservativ), die Freien Kylmen / Vapaa Kylmalaiset (liberal), die Kylmischen Grünen / Kylmalainen Vihreät (grün), die Sozialdemokratische Arbeiterpartei / Sosiaalidemokraattinen Työväenpuolue (sozialdemokratisch) und die Vereinigte Linke / Yhdistynyt Vasen (sozialistisch).

      Die Außenpolitik wurde und wird durch die schwierigen Beziehungen mit dem Nachbarstaat Warägien bestimmt. Durch die seit dem frühen Mittelalter stattgefundenen Überfälle und Plünderungen vonseiten Warägien und daraufhin durch Kylmaa ausgeübte Vergeltungsaktionen hat sich zwischen beiden Staaten eine Erbfeindschaft etabliert, die aufgrund immer wieder aufkommender Territorialstreitigkeiten auch heute von ihrer Brisanz nichts verloren hat. Für den durchschnittlichen Kylmen sind die Waräger irgendwo zwischen unzivilisierten Wilden und blutrünstigen Barbaren anzuordnen. Alle anderen Staaten betreffend zeigt sich Kylmaa offen für Zusammenarbeit in allen Bereichen, wobei besonders wirtschaftliche und edukative Kooperationen favorisiert werden.

      Geschichtlicher Abriss:
      Christianisierung ab dem ausgehenden 8 Jahrhundert.ab 935 Gründung verschiedener Fürstentümer und Grafschaften auf dem heutigen Staatsgebiet.bis 1684 wurden die verschiedenen Herrschaftsgebiete durch Kriege, Vereinigung, Erbe etc. auf das Königreich Kylmaa und das Fürstentum Itäämaan reduziert.Beide wurden ab 1791 in Personalunion vom König von Kylmaa regiert, das Fürstentum ging infolgedessen 1857 im Königreich auf, das seitdem mit dem heutigen Staatsgebiet übereinstimmt.Ab 1881 konstitutionelle Monarchie mit einer Regierung im Namen Seiner Majestät.um 1904 immer lauter werdende Forderungen nach Demokratie vonseiten der erstarkten Sozialdemokraten und Sozialisten.1912-1915 Bürgerkrieg nach Stürmung des Königspalastes zwischen einer linken Front einerseits und den königstreuen Kräften andererseits. Letztere wurden 1914 besiegt, wodurch sich der Bürgerkrieg zwischen der linken Front und liberalen Kräften fortsetzte.1915 Sieg der liberalen Kräfte, die das Militär auf ihre Seite ziehen konnten, Ausrufung der Republik und erste demokratische Wahlen, gefolgt von den Ären der großen Staatspräsidenten Vasaraseppä (1915-1945) und Kukkanen (1945-1978).

      Regelbuch gelesen und akzeptiert?
      Jawohl

      Mentorenhilfe erwünscht?
      Mentorenhilfe käme mir sehr gelegen.

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?

      Über RPG-Forenwelt
      Hallo, und willkommen bei VS!

      Ich finde dein Konzept so eigentlich in Ordnung und als relativ wohlhabender aber kleiner Staat auch recht interessant. Hast du dich wegen der Geschichte mal kurz mit Warägien unterhalten? Du erwähnst das Land ja spezifisch als solches, mit dem es schwierige Beziehungen gibt. Ansonsten gibt es von meiner Seite keine Probleme, ab davon, dass ich dir vorschlagen würde, deine Texte ein wenig besser lesbar zu formatieren - aber alles Nebensächlichkeiten.

      Das mit der Karte geht so auch klar, ich wollte sie sowieso morgen aktualisieren.

      Mein Okay würdest du also bekommen.
      Guten Abend,

      ich kann mich Kusari nur anschließen, das Konzept ist in sich absolut stimmig und man merkt der Anmeldung an an, dass Du Dir Gedanken über Deinen virtuellen Staat gemacht hast. Der Hinweis auf die Formatierung bezieht sich wohl auf den letzten Abschnitt zur Historie, den man der Lesbarkeit halber besser mit Aufzählungspunkten versehen hätte. Ansonsten finde ich Deine Texte sehr gut lesbar.

      Mein Okay hast Du damit auch. Wie sollen wir Deinen Account umbenennen? In Republik Kylmaa oder in Kylmaa?

      Gruß
      Niklas

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
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