Republik Yarkant

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      Republik Yarkant



      Staatsflagge1

      Name des Landes:
      ...Anderman: Republik Yarkant
      ...Columbisch: Republic of Yarkant
      ...Nuuri: Республикасынын Жаркент
      Bevölkerungsgröße: 41.567.129 (Volkszählung 2017)
      Staatsform: Republik
      Regierungssystem: Präsidialsystem
      Regierungsoberhaupt: Großkhan Urtan Walonjev
      Währung: Tareem
      ...Umrechnungskurs: 1.000 Tareem ~ 1 VS-Dollar
      BIP (pro Kopf): 8.120 VS-Dollar
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 18.200 VS-Dollar
      Human Development Index: 0,756
      Reales Vorbild:
      Zentralasiatische Staaten & Mongolei

      Klima & Landschaft:
      Die Republik liegt im Zentrum des asuatischen Kontinentes und erstreckt sich von der Westküste an der Alamarischen See bis zum Jaruus-See im östlichen Teil Asuas und gehört somit zu den flächenmäßig größten Staaten der Welt. Im Allgemeinen ist das Land sehr flach und steigt um Nord-Osten in das bis zu 3.500 Meter hohe Artjai-Masiv auf. Im Süden an der Grenze, steigen das Murjam-Gebirge auf bis zu 2.900 Meter an und bildet dort eine zum Teil natürliche Grenze. Yarkant ist von weiten Steppen im Norden geprägt, die von Flüssen durchbrochen werden. Je weiter man nach Süden kommt um so grüner wird das Land. So gibt es im Westen und Süden und auch am Jaruus-See weite und grüne Ebenen, auf welchen das Vieh weidet oder Landwirtschaft betrieben wird.

      Das Klima ist, auch durch die Größe, kontinental geprägt. Die Temperaturen können, je nach Region im Sommer auf bis zu 40°C ansteigen. In den Halbwüsten im Nord-Osten wurden schon Temperaturen von annähernd 50°C gemessenen. In den Sommermonaten können aber in der Nacht die Temperaturen auf bis zu 8°C fallen. Die Wintermonate sind, bis auf den Osten, von starken Schneefällen und Temperaturen von bis zu -30°C geprägt. In den Sommermonaten fallen meist reiche Niederschläge, welche durch Winde von der Küste herein geweht werden und spätestens am Artjai-Massiv abregnen.

      Wie bereits erwähnt ist die Flora sehr mannigfaltig. Die Wald- und Wiesensteppen bilden einen Kontrast zu den kargen und fast ganzjährig schneebedeckten Gipfeln des Artjai. Dazu sind im Süden- und Westen reiche und dichte Wälder zu finden, die aber von weiten Wiesen im Süden abgelöst werden. Hier gibt es einige der letzten Rückzugsgebiete von Pflanzen, welche einst in den weiten Asuas zu Hause waren und durch den Klimawandel dort vertrieben wurden. Auch die Tierwelt ist sehr reich, von Großsäugern wie Bären, über Rot- und Dammwild bis zu Kaninchen und andere Nager gibt es fast Alles. Auch Insekten oder andere Kleintiere gibt es in großen Mengen. Vor Allem am Jaruus-See gibt es einige seltene Amphibien, welche unter Naturschutz stehen.

      Wirtschaft & Infrastruktur:

      Wirtschaft
      Yarkant gehört zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Die Erdöl- und Erdgasvorkommen, welche bisher erkundet worden sind, machen es zu einem der drei Staaten mit den größten Reserven weltweit. Diese Vorkommen, sowie vorhandene größere Vorkommen an Kupfer, Chromanit, Molybdän und Zink und mehreren mittleren Vorkommen an Edelsteinen wie Lapislazuli, Saphir und Smaragd, zuzüglich kleinere Vorkommen and Eisen und Uran bilden das Rückrat der Wirtschaft. All diese werden in größeren und kleineren Bergwerken abgebaut und sorgten dafür, dass vor Allem in den Neunziger Jahren erhebliche Umweltprobleme auftraten. Seit etwa 2010 hat man sich dieser Verschmutzung angenommen, Gesetze strenger gestaltet und auch die Unternehmen gezwungen mehr für Sicherheit zu sorgen. Die Umsetzung allerdings wird noch mindestens weitere zehn Jahre in Anspruch nehmen.

      Neben dem Bergbau und der Ölwirtschaft gehört die Landwirtschaft zum zweiten großen Beschäftigungspfeilern der Wirtschaft. Knapp ein Viertel der Menschen arbeiten hier und ein Großteil aller Landesflächen sind für die Landwirtschaft geeignet. So gehörte das Land von der Mitte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts zu den weltweit größten Exporteuren an Weizen, Gerste und Mehl. Auch hier hat Misswirtschaft und Korruption dem Land diese Spitzenposition gekostet. Seit etwa 10 Jahren steigen die Exportzahlen jedoch wieder und man konnte sich unter die fünf größten Produzenten und Exporteure zurück kämpfen. Daneben produzieren kleinere Bauernhöfe Gemüse und Fleisch für den lokalen Bedarf. An der Küste des Golfes, sowie am Jaruus-See gibt es auch Fischfang, jedoch weniger für den Export als für die Deckung des eigenen Bedarfs.

      Zudem gehört Yarkant zu den größten Drogenproduzenten der Welt. Das wird zwar offiziell bestritten, doch baut ein Teil der Bevölkerung Schlafmohn in großen Mengen, vornehmlich für den Export der Lebensmittelindustrie an. Die offiziellen Stellen dulden die teilweise Nutzung für die Produktion von Opium, da die Bauern weiterhin Steuern zahlen und der Export über teilweise offizielle Häfen Einnahmen generiert. Die zu Rohopium verarbeiteten Teile des Mohn werden über illegale Wege, auch durch Bestechung, außer Landes geschafft.

      Importieren muss das Land vor Allem Industriegüter, Luxusgüter, Fahrzeuge, Schiffe und das Meiste was sich selbstständig bewegt. Auch ein nicht unerheblicher Teil der Lebensmittel muss importiert werden, daneben auch Rohstoffe zur Weiterverarbeitung wie Eisen, Aluminium, Nickel, Gold oder Magnesium.

      Infrastruktur - Verkehr
      Die Verkehrsinfrastruktur auszubauen und instand zu halten, bei einem Land dieser Größe ist zur Gänze nahezu unmöglich. Insgesamt verfügt das Land über mehr als 100.000 Straßenkilometer, von denen jedoch nur knapp ein Viertel asphaltiert ist. Vor Allem die Hauptstraßen und Überlandstraßen, welche die großen Städte verbinden sollen wurden in den letzten zehn Jahren instand gesetzt und sorgen dafür, dass die zehntausenden Lastkraftwagen und Busse ihre Ziele erreichen. Die Nebenstraßen, welche in die kleinen Dörfer führen, sind nur Schotterpisten die vornehmlich mit Geländewagen befahren werden sollten. Das Schienennetz orientiert sich vornehmlich an der Verbindung der Großstädte und Industriebetriebe im Hinterland. So führen von der Küste mehrere zweigleisig ausgebaute Strecken ins Hinterland und die langen und mit mehreren Triebwagen bespannten Güterzüge gehören zu einem gewohnten Bild in den Weiten des Landes. Der Personenverkehr auf der Schiene hat seit einigen Jahren ebenfalls an Bedeutung gewonnen, seit die Hauptstadt mit einer Schnellstrecke mit der Küste verbunden worden ist. Der Luftverkehr ist, auch wegen der teils abgelegenen Dörfer ein durchaus wichtiger Faktor. Das Land verfügt über vier International angebundene Flughäfen und der Flughafen der Hauptstadt wird als Zwischenlandeplatz für Verbindungen von Euridika nach Asua sehr oft genutzt.

      Infrastruktur - Energie
      Seinen Energiehunger stillt das Land mit insgesamt acht Kernkraftwerken, welche über das Land verteilt sind. Einige dieser Anlagen stammen noch aus den achtziger Jahren und sind so sehr in die Jahre gekommen, dass Störfälle nahezu an der Tagesordnung sind. Dies ist auch der Grund warum man im Moment zwei neue Kernkraftwerke plant zu errichten. In den Großstädten und auch kleineren Ortschaften gibt es Gaskraftwerke, deren Brennstoff man im Land vergleichsweise günstig erhalten kann. Seit etwa zwei Jahren wird auch erneuerbare Energie ins Auge gefasst um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu minimieren. So wurden Mittel für insgesamt vier Solarkraftwerke bewilligt, mit welchen immerhin schon knapp vier Prozent des Energiebedarfs des Landes gedeckt werden sollen.

      Infrastruktur - Kommunikation
      Der Kommunikationssektor ist zur Zeit noch zur Gänze in staatlicher Hand. So hat man dies in ein Staatsunternehmen ausgegliedert um die vorhandenen Leitungssysteme zu organisieren, zu modernisieren und somit zukunftsfähig zu machen. Kabelgebundene Telefone und Internet sind nur in den großen Städten vorhanden, wenngleich auch auf einem schlechten Niveau. Im Gegenzug dazu ist knapp die hälfte des Landes durch Mobilfunk erschlossen um so Telefonate zu ermöglichen. Im Moment funktioniert es noch auf dem 3G Standard, soll allerdings durch ausländische Investitionen in den folgenden Jahren ausgebaut werden. Dies ist dringen notwendig, da man dies vor Allem für die Industrie benötigt. Lediglich Ämter, Behörden und Finanzunternehmen haben im Moment Zugriff auf schnelles Internet (50Mbit).

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext:

      Geschichtlicher Abriss
      Die Geschichte Yarkants beginnt nach heutigen Darstellungen und Recherchen im Jahre 1241 mit der Machtübernahme von Khan Nadrushin. In den folgenden fünf Jahren begann er damit immer mehr Stämme in einem blutigen Feldzug zu in den Eigenen zu vereinen. Das Stammesgebiet konnte so, binnen kürzester Zeit nahezu verzehnfacht werden und Nadrushin herrschte bald über fast ganz Zentralasua. Durch geschickte Ränkespiele und Hochzeiten konnte er bis 1260 ein Gebiet von der Westküste Asuas bis fast zur Ostküste erobern. Doch anstatt sich damit zufrieden zu geben, begann er nach mehr zu greifen. Er strebte mit den Truppen, die nur als улуу oрдо (and. Große Horde) bekannt werden sollte. Entlang der Küste der Alamarischen und der Wolkowischen See überfiehl er Städte und Dörfer, plünderte brandschatzte und machte Alles dem Erdboden gleich. Einige Geschichtsschreiber auf dem Gebiet des heutigen Wolkowien schrieben in diesen Tagen von einem Feuerschein, welcher über dem Meer im Osten ein drohendes Unheil ankündigten. Noch bevor man die [reussischen] Grenzen erreichte, im Jahre 1270 starb Nadrushin überraschend. Historiker gehen davon aus, dass er von einem seiner Brüder vergiftet worden ist, dies konnte jedoch nicht bewiesen werden. Die einzelnen Geschwister konnten sich nicht auf eine Erbfolge einigen und so rieb sich das Reich in der Folge auf und das Reich zerfiel bis auf die Kerngebiete wieder binnen der nächsten Jahrzehnte.

      Erst im Jahre 1720, mit der Ausbreitung des [Reussischen] Kaiserreich, welches ihren Lebensraum in Asua erweitern wollte, begann das nun unter dem Namen Sultanat Yarkant erneut entdeckte Reich wieder außenpolitisch aktiver zu werden. Als Kosaken aus dem Norden in die Gebiete vordrangen beauftragte der Sultan den General Workienjy mit der Verteidigung des Landes. Er konnte mehrere von den Eindringlingen besetzten Gebiete zurück erobern und gegen neuerliche Angriffe sichern. Wie die Kosaken verstanden sich auch die Yarkanten auf den Kampf zu Pferden und konnten mit ihren sehr viel kleineren und wendigeren Pferden ihren Feind ausmanövrieren und zurück schlagen. Wieder erwacht begann nun der Sultan die alte Macht des Landes wieder herstellen zu wollen. Er sandte Boten aus und konnte mehrere kleine Fürsten davon überzeugen sich ihm anzuschließen. Andere, die sich einem Zusammenschluss wiedersetzten, wurden mit militärischer Gewalt zu ihrem Glück gezwungen. So wuchs das Gebiet über die heutige Größe an.

      Kurz vor der Gründung der [reussische] Sowjetunion erlangten die Kommunisten die Macht. In einem kurzen und blutigen Putsch wurde der Adel abgesetzt und die Kommunistische Republik Yarkant ausgerufen. Nur wenige Jahre später schloss man sich der Sowjetunion an und wurde eine der Teilrepubliken. Es folgend Jahrzehnten von Unterdrückung, Folter und Misswirtschaft. Die Bevölkerung zeigte sich immer wieder auf den Straßen, doch jeder aufkeimende Wiederstand wurde von der Obrigkeit niedergeschlagen. Erst als sich das Ende der Sowjetunion abzeichnete und in den Wahlen selbst durch Betrug die Macht der Kommunistischen Partei schwand spaltete man sich am 20. April 1990 friedlich ab. Die Republik Yarkant war geboren und musste sich nun gigantischen Herausforderungen stellen. Die Wirtschaft dieses so rohstoffreichen Landes lag am Boden und man musste Milliarden an Krediten aufnehmen um sich zu sanieren. Unternehmen wurden privatisiert, ausländische Firmen investierten in das Land und es gelang bis 2005 den Staatshaushalt zu stabilisieren und den hundertausenden nach der Unabhängigkeit Entlassenen neue Anstellungen zu ermöglichen. Doch es tauchte ein neues Problem auf, die steigende Korruption, welche bis heute in einigen Teilen des Landes für Unmut sogt.

      Was Wenigen bekannt ist ist, dass Yarkant für sechs Monate direkt nach der Unabhängigkeit de facto eine Nuklearmacht war. Weit im Nord-Osten, auf dem Testgelände für Kernwaffen lagerten insgesamt zehn mehrere Megatonnen leistende Sprengköpfe, die in den Besitz des Landes übergingen. Mit Hilfe der Vereinten Staaten wurden diese jedoch professionel vernichtet und man trat dem Atomwaffensperrvertrag bei.

      Politisches System
      An der Spitze des Staates steht der Großkhan. Dies ist im wesentlichen nichts Anderes als der Präsident westlicher Staaten, lediglich der Titel wurde der Geschichte entlehnt. Er steht einer Regierung vor und diese wird durch ein Parlament mit 500 Sitzen kontrolliert, erhält im Kriegsfall den Oberbefehl und repräsentiert auch den Staat im Ausland. Daneben existieren noch acht Provinzen, welche von sogenannten Khanen regiert werden und de facto Ministerpräsidenten sind und den Lokalparlamenten in diesen vorstehen. Im Großen und Ganzen ist das Land also als Bundesstaat anzusehen, da die Provinzen für einzelne Entscheidungen selbst verantwortlich sind. Die Judikative bildet der Oberste Gerichtshof, welcher auch als Verfassungsgericht dient. Die obersten Richter werden vom Parlament bestimmt und vom Großkhan offiziell ernannt. Er besitzt dabei zwar ein Vetorecht, von diesem hat man bisher aber kaum Gebrauch gemacht.

      Ein wichtiger Punkt ist, dass im gesamten Staat Glaube und Politik gesetzlich getrennt sind. So ist ein Großteil der Bevölkerung dem Islam anhängig, jedoch darf Jeder seinen Glauben frei ausleben und es gab bisher keine größeren Auseinandersetzungen in diesem Zusammenhang. So leben die meisten Muslime im Westen und Zentrum des Landes, wohingehend im Osten vor Allem der Buddhismus und auch Schamanismus vorherrschen. Im Norden lebt eine christliche Minderheit, welche vor Allem dem orthodoxen Glauben angehört.

      Aktuelle Situation
      Bereits am 31. Januar 2019 wurde Urtan Walonjev zum amtierenden Präsidenten gewählt. Doch anstatt umgehend erste Staatsbesuche zu absolvieren begann er erste Wahlversprechen umzusetzen. So setzte er eine unabhängige Ermittlungsgruppe ein um die noch immer wuchernde Korruption im Land zu bekämpfen, welche er als "Krebsgeschwür" bezeichnete. Zwei vereitelte Anschläge auf ihn zeigen, dass er damit anscheinend auf dem richtigen Weg ist. Weiterhin genehmigte er erste Programme zur Modernisierung des Bildungssystems, in dem noch teilweise mit Karten- und Büchermaterial aus Zeiten der Sowjetunion gearbeitet wurde, ein Konjunkturprogramm zur Modernisierung der Kommunikationsinfrastruktur und des Energiesektors. Wie auch seine Vorgänger möchte er zumindest neutrale Beziehungen zu den noch vorhandenen ehemaligen Sowjetrepubliken halten. Jedoch äußert er sich wohl mehrfach äußerst kritisch gegenüber Kommunismus und Sozialismus. Laut inoffiziellen Angaben gilt er als Hardliner im Kampf gegen die "rote Gefahr", wie er sie in vertraulichen Gesprächen genannt haben soll. Auch wenn der Staat ein gewisses Mitbestimmungsrecht haben sollte, so meint er sei die freie Marktwirtschaft die größte Errungenschaft in Yarkant seit der Wiedervereinigung unter dem Sultan. Öffentlich hat er sich jedoch nicht negativ gegenüber sozialistischen Staaten geäußert, weshalb man die Quellen nicht eindeutig einordnen kann.


      Außenpolitisch hat sich Walonjev bisher kaum geäußert. Lediglich im Wahlkampf forderte er die Anrainer des Ostmeeres, wie das Meer in Yarkant auch genannt wird, auf sich für Frieden und Wohlstand einzusetzen. Den den Einsatz der Nuklearwaffen gegen Lusitzischen verurteilte er heftig, wenngleich auch nicht den gesamten Waffengang. Er nannte es "durchaus nachvollziehbar, dass die Sewaren sich historisch gesehen eher zu Wolkowien als zu Lusitzischen zugehörig fühlen und die völkerrechtlichen Verfehlungen der lusitzischen Führung eklatant."

      Information: In eckigen Klammern habe ich Worte eingetragen, welche wir hier aktuell nicht haben.

      Regelbuch gelesen und akzeptiert? Ja
      Mentorenhilfe erwünscht? Nein
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Côte du Fer“ ()

      Hallo an Alle,

      ich denk man hat durchaus gemerkt, dass ich mit der Eisenküste keinerlei bis kaum Aktivität mehr zeige. Das hängt unter Anderem damit zusammen, dass auch die Aktivität umher etwas gelitten hat. Das soll natürlich nicht als Ausrede dienen und ich möchte auch nicht andere für mein Versagen verantwortlich machen. Dennoch ist dies durchaus einer der Gründe.

      Allerdings möchte ich auch nicht aufhören oder mich nur auf Voorlant konzentrieren. Daher würde ich gerne oben genannten Staat anmelden - wenn die Administration dies natürlich gut heist. Ein Punkt dazu, mir ist bewusst das Ehrastan von der Karte noch entfernt wird. Dennoch würde so noch Platz für einen "arabischen/persischen" Staat bleiben.

      Kurz zusammen gefasst hier noch einmal die Schwächen und Stärken:

      Stärken:
      • Politisch relativ stabil.
      • Wirtschaftlich in zwei Feldern relativ stark.
      • Bevölkerung im Moment zufrieden.

      Schwächen:
      • Fokusierung der Wirtschaft auf nur zwei Hauptzweige (Öl-/ Gas-, Landwirtschaft).
      • Vielvölkerstaat mit möglichen politischen Instabilitäten in der Zukunft.
      • Energie-,Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur stark veraltet und Investitionen sind notwendig.
      • Politischer Neuling an der Macht ohne außenpolitische Erfahrung.
      • Korruptionsbekämpfung beginnt erst.


      Mfg
      Jörg
      Guten Abend Jörg,

      ich habe grundsätzlich nichts gegen eine Aufgabe der Eisenküste und einen Staatenwechsel zugunsten Yarkants. Das Konzept ist äußerst interessant, und insofern für VS attraktiv, als dass es seit Ewigkeiten keinen Staat mehr gegeben hat, der sich Zentralasien zum kulturellen Vorbild genommen hat. Auch der Kartenplatz Yarkants nahe der Grenze zwischen Asua und Euridika war bislang fast nie genutzt worden.

      Meine einzige Frage ist die, was es mit der von Dir angegebenen Sprache Nuuri auf sich hat. Ist das quasi mit dem realen Russischen und verwandten Sprachen (Kirgisisch, Kasachisch etc.) vergleichbar? Wenn ja ließe sich Республикасынын Жаркент als Republikanisches Yarkent übersetzen, was darauf hindeutet, dass es auch einen nicht-republikanischen Teil gibt oder einmal gegeben hat. Ist soetwas von Dir angedacht?
      Ich frage auch darum so genau nach, weil wir mit der an das Russische angelehnten sibirskischen Sprache sowie mit dem mit dem realen Russischen übereinstimmenden Russenischen bereits zwei Sprachen dieser Art haben, und mit dem in Yarkant gesprochenen Nuuri für diese Sprachenfamilie eine kulturelle Brücke bis nach Vorderasua entstünde.

      Gruß
      Niklas

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
      Hallo Niklas,

      also ich denke her das ist ein Übersetzungsfehler meinerseits, es soll Republik Yarkent heßen. Die Sprache an sich entspräche der Kasachischen, welche ja eine abgewandelten Form des kyrillischen Alphabet benutzt. Russenisch war historisch bedingt einmal Amtssprache. Daneben wird es noch das mongolische im Osten als Sprache geben.

      Mfg
      Jörg
      Es ist natürlich schade, dass die Eisenküste damit über Bord geht, aber so ist nun einmal der Lauf der Dinge. Und ich habe mich sowas noch nie in den Weg gestellt.

      Mit der Anmeldung selbst habe ich eigentlich keine Probleme. Sie gefällt mir sogar recht gut. Eine Frage, hauptsächlich fürs Protokoll, habe ich aber noch: Soll dies demnächst dein neuer Hauptstaat werden, oder soll der Platz von Voorlant eingenommen werden?

      Ansonsten hast du mein Okay.
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