Nachrichten aus Sibirsk

      Kritik an astorischem Wirtschaftsgipfel!

      - Jaroslawl

      Dimitri Pawlow der Sozialistische Volkspartei Sibirsk (SVS) kritiserte in einer Talkshow am gestrigen Montagabend deutlich das vorpreschen des astorischen Kaiserreiches bezüglich der Drosselung der Ölfördermengen durch die ölfördernden Staaten. Der Kritik voraus ging die Frage der Moderatorin, inwieweit Astroria denn an einer Lösung des ganzen interessiert sein können beziehungsweise, wie ernst es den Astoren damit sein kann. Pawlow entgegnete daraufhin der Moderatorin, das er den astorischen Bemühungen nicht allzuviel ernsthaftigkeit unterstellen können. Die Gründe dafür seien unter anderem, das sich das Kaiserreich unter Nutzung jeder sich bietenden Gelegenheit in die zu privatisierende, sibirskische Wirtschaft eingekauft habe und es jetzt nicht einmal in Erwägung gezogen hat, jenes Land in die Gespräche zu involvieren, in welches es mehr oder weniger über private Firmen investiert. Man könnte fast meinen, das sich Astorische Firmen einfach nur mit Rückendeckung der astorischen Adelskaste in den billigen, sibirskischen Arbeitsmarkt einkaufen, um auf Kosten unserer fleißigen Arbeiter die eigenen Produktionskosten zu drücken. Und trotz aller Vorzüge, welche die astorische Wirtschaft durch die günstigeren Produktionskosten genießt, wird unser Land einfach dadurch von den Gesprächen ausgeschlossen, weil wir ein sozialistisches Land sind. Und wir alle Wissen, wie Monarchien zum Sozialismus stehen. Mit Erusea ist es übrigens ähnlich: Eine der größten Volkswirtschaften unseres Planeten und sie haben nicht einmal eine Einladung erhalten. Man könnte meinen, das Kaiserreich führt einen geheimen Wirtschaftskrieg gegen den Sozialismus wie zu Zeiten vor 60 Jahren zum Höhepunkt der Sowjetunion. Wer Länder einfach aufgrund ihrer Ideologie ausschließt, sollte seine Motivation vielleicht noch einmal überdenken. Ob sich diese Äußerungen durch ihn als Mitglied des Regierungsbündnisses auf den Blickwinkel der Regierung in der Sache auswirkt, bleibt offen.

      Quellen / Badiya
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