Anmeldung Kudir

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      Anmeldung Kudir

      Anmeldung Neuer Staat

      Name des Landes:
      inoffizielle, aber meist gebrauchte Langform: Rakstādira Kudir (Königreich Kudir)
      Offizielle Langform: Sirawūjo Rakstādira Kudirdasu adu Norrikidasu (Gemeinsames Königreich von Kudir und Norrik)
      Offizielle Kurzformen: Kudir oder Kudir-Norrik
      Bevölkerungsgröße: 31'600'000
      Regierungsform: Konstitutionelle Monarchie
      Präsident: Siwa Agurōa
      Staatsoberhaupt:
      Titel auf Kudirisch: Ragusta Tēdar II. Kudirdasu adu Norrikidasu, Tadorel Veronnedasu, Aleadasu adu Sommeilledasu, Sudari Tekudirsira
      Titel auf Deutsch: König Tēdar II. von Kudir und Norrik, Fürst von Véronne, Aléa und Sommeille, Herrscher über die Kudiren
      Währung: Xidar (1 Xidar = 100 Ār = 0.09$)
      BIP (pro Kopf): 20984
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 23467
      Human Development Index: 0.813
      Reales Vorbild:
      Die Kudirische Mehrheitsbevölkerung hat kein wirkliches Vorbild, Die Minderheit im Süden hat Französisch/Italienische Vorbilder, jene im Norden basiert auf nordeuropäischen Kulturen.

      Klima & Landschaft:
      Klima, wie auch Landschaft sind in Kudir äusserst Abwechslungsreich und reichen von den stark bewaldeten Ebenen im Norden des Landes und der Mediterranen Küstenlandschaft im Süden, bis hin zum Hochgebirge im mittleren Osten. Dies führt auch zu unterschiedlichen Wetterlagen. Das Hochland im Westen Kudirs ist von sehr vielen Niederschlägen geprägt und weisst extrem wenig Sonnenstunden auf.
      Die kleine Region östlich des Gebirges erhält hingegen vergleichsweise wenig Regen. Im Süden an der Küste herrscht ein mediterranes Klima während im Norden ein gemässigt-kaltes Klima vorherrscht.
      Dies führte auch zu einer stark diversifizierten Flora, die von Palmen, über Laub und Mischwäldern bis hin zu beinahe reinen Nadelwäldern im Norden reicht.
      Am dichtesten Besiedelt sind die Küstengebiete, sowie das Hochland am Fusse des Gebirges. Das Flachland im Süden und das Gebirge sind nur sehr dünn besiedelt und werden vor allem Landwirtschaftlich genutzt. Während diese im Flachland hauptsächlich aus dem Anbau von Getreide und Obstbäumen besteht, konzentriert man sich im Gebirge hauptsächlich auf die Viehzucht, meist Rind oder Ziegen.
      Der Norden ist eher industriell geprägt, besonders der Abbau von Holz und Kohle spielt eine grössere Rolle.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Holz und der Abbau von Braunkohle gehören im Norden zu den Haupteinnahmequellen, im Gebirge gibt es zudem einige Salz- und Steinkohleminen. Ansonsten spielt die Landwirtschaft noch eine wichtige Rolle, wobei es sich im Gebirge vor allem auf die Viehzucht und im Flachland auf den Anbau von Obst und Getreide konzentriert. In der Küstenregion spielt die Fischerei noch eine grosse Rolle.
      Hauptexportprodukte sind Holzerzeugnisse, Kohle, Alkoholische Produkte (Wein, Bier, Schnäpse und ähnliches) und Öle (mehrheitlich Oliven- und Rapsöle). Ebenfalls weltbekannt ist das Land für seine Küche.
      Wirtschaftlich geht es dem Land noch gut, jedoch hat es zunehmend mit Problemen zu kämpfen. Einst verhalfen dem Land Erdölfunde im Süden zum Reichtum, rasch wurde das Öl zu einer Haupteinahmequelle, doch die Menge wurde massiv überschätzt. Das letzte Feld erschöpfte 2014. Eine steigende Arbeitslosigkeit ist die Folge. Waren 2004 gerade mal 2.6% der Bevölkerung Arbeitslos, stieg diese Zahl auf derzeit 10.2% an und ist auch weiterhin steigend. Problematisch kommt hier dazu, dass der einst oft gelobte Sozialstaat mit dem verschwinden des Öls zusammenbrach. Er wurde zu einem grossen Teil durch die Einnahmen aus der Ölindustrie finanziert, mit deren Wegfall war die Finanzierung nicht mehr möglich und bis heute konnte sich die Regierung nicht mehr auf eine neue Finanzierung einigen. Die Folgen sind steigende Armuts- und Kriminalitätsraten. Wie es weitergeht ist derzeit noch ungewiss, will das Land seinen derzeitigen Wohlstand halten, muss die Regierung schnell handeln.
      Das Strassen-, wie auch Schienennetz ist hervorragend ausgebaut. Es existiert ein dichtes Netz welches sich durch das ganze Land zieht. Doch auch hier zeigt der schwindende Wohlstand seine Spuren. Erstmal nur durch steigende Benzin und Ticketpreise, doch auch hier ist die Zukunft ungewiss.

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext:
      Die ursprüngliche Herkunft der Kudiren ist heute unbekannt. Aus der Zeit vor Christus ist generell nur sehr wenig bekannt, sie lebten hauptsächlich nomadisch, verfügten über keine Schrift und hinterliessen so auch kaum Spuren.
      Erste Erwähnungen finden sich erst in selucischen Texten (Wenn ich es richtig verstanden habe, sind dies die Römer hier, oder?). Die Kudiren wurden dort meist als rückständige Barbaren bezeichnet und oft fälschlicherweise germanischen oder keltischen Stämmen in der Region zugewiesen.
      Die Kudiren fielen zwar nie unter selucische Herrschaft, doch brachte der Kontakt trotzdem grössere Veränderungen in ihre gesellschaftliche Ordnung.
      Sachen wie die Herrschaftsform, eine Schrift und das Prinzip der Sesshaftigkeit wurde in jener Zeit übernommen und auf ihre Kultur übertragen.
      In den folgenden Jahrhunderten war das Überleben für das Kudirische Volk nie einfach. Als nicht christliches Volk im Herzen Euridikas, mit einer so einzigartigen Sprache war man stets eher ein Aussenseiter und häufig auf sich allein gestellt. Das Herrschaftsgebiet der Kudiren schrumpfte zunehmend, genauso wie auch deren Anzahl. In Kriegen war man den christlichen Nachbarn selten gewachsen. Dass das Königreich überhaupt überlebte gleicht schon fast einem Wunder.
      Doch dieser Niedergang nahm ein jähes Ende, 1489 musste Véronne, ein kleines christliches, elysisch sprachiges Fürstentum an der Küste, kapitulieren. Der gleichzeitige Kampf gegen die Kudiren und die Pest war zu viel für das Königreich und im anschliessenden Friedensvertrag wurde das ganze Land annektiert. Es war der erste grössere Gebietsgewinn der Kudiren seit langem und ermöglichte dem Volk erstmals auch einen eigenen Meereszugang. Und es war der erste grosse Erfolg von vielen. In den folgenden Jahren verschwand ein grosser Teil der Stadtstaaten im Süden von der Landkarte, 1603 fiel das Königreich Aléa, welches zuvor über das Gebirge im Osten herrschte und bis 1720 erreichten die Armeen der Kudiren gar erstmals die Grenzen zu einem nicht christlichen Land. Norrik, wo man noch an die altnordischen Götter glaubte, bedeutete aber erst einmal Endstation für den kudirischen Siegeszug durch Zentraleuridika.
      Am 23. März 1835 kam es zur Heirat des kudirischen Königs mit Prinzessin Svea, einer Tochter des Königs von Norrik. An sich keine Besonderheit, doch der eigentliche Thronfolger von Norrik starb überraschend, wodurch Svea in der Thronfolge nachrückte, was schliesslich zu einer Personalunion der beiden Reiche führte, welche theoretisch noch bis heute anhält.
      1898 kam es in Kudir zur «Stillen Revolution». Schweigend marschierten viele Menschen auf den Königspalast zu, um für mehr Mitspracherecht in der bis anhin absoluten Monarchie zu demonstrieren.
      Der König stoppte im letzten Moment einen von ihm befohlenen Militäreinsatz gegen diesen Protestmarsch und liess sich auf Gespräche ein, was zur neuen demokratischen Verfassung von 1901 führte. Welche grösstenteils auch heute noch gültig ist.
      Das 20. Jahrhundert ging als eines der friedlichsten in die Geschichte Kudirs ein. Die einzigen bewaffneten Konflikte, waren ein faschistischer Putschversuch im Jahr 1937, sowie eine versuchte Kommunistische Revolution im Jahr 1943. Beide wurden von der Armee erfolgreich niedergeschlagen.
      Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts profitierte das Land stark vom Tourismus. Das Land wurde zu einem sehr beliebten Reiseziel. Doch der grösste Glücksgriff schienen die Erdölfunde im Jahr 1972 zu sein, deren Förderung das Land, dank geschickter Investitionen der Regierung, rasch zu einem der wohlhabendsten Länder der Welt werden liess. Doch die Mengen wurden aus unbekannten Gründen massiv überschätzt. Die Regierung baute einen Sozialstaat einzig finanziert durch das Ölgeld auf. Mit Anbruch des neuen Jahrtausends folgte dann der grosse Schock. Eine neue Schätzung ergab 2005, dass viele Felder nur noch für eine kurze Zeit reichen werden. Fieberhaft wurde nach neuen Feldern gesucht. Bis heute erfolglos. 2014 musste die letzte Förderanlage eingestellt werden.
      In letzter Zeit werden vermehrt auch die Minderheiten im Süden zum Thema. Während die Norriker aufgrund der ursprünglichen Verbindung durch Personalunion eine grosse Autonomie haben, ihre Sprache zur Amtssprache ernannt wurde, ihnen ein fixer Anteil an Abgeordneten im Parlament gewährt wird und ihre Religion als Staatsreligion gilt. Besitzen die elysischsprachigen und christlichen Minderheiten im Süden keine Sonderrechte und kaum staatliche Anerkennung, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ähnlich gross ist (16% ethnisch Norrikisch, 14% ethnisch Christlich-Elysisch, 65% Kudirisch, 5% anderes).

      Verwaltungsgliederung:
      Das Königreich besteht aus den beiden Krongebieten Norrik und Kudir. Die Krongebiete sind Deckungsgleich mit den beiden Königreichen die sich einst in Personalunion zusammengeschlossen haben. Beide geniessen in vielen Bereichen Autonomie. Das Krongebiet Norrik ist danach in Bezirke und Gemeinden unterteilt.
      Das Krongebiet Kudir teilt sich zuerst noch in die Fürstentümer Kudir, Aléa, Véronne und Sommeille und danach erst in Bezirke und Gemeinden.

      Politisches System:
      Staatsoberhaupt ist der König, dessen Macht heutzutage nahezu nur noch repräsentativ ist. Zwar hätte er noch ein Vetomacht auf Parlamentsbeschlüsse, sowie das Recht Neuwahlen ausrufen zu lassen, doch hat seit 1923 kein König mehr von diesem Recht gebrauch gemacht
      die tatsächliche Macht liegt daher beim Präsidenten, der alle Vierjahre vom Volk gewählt wird, beim Ministerrat, der alle vier Jahre vom Parlament gewählt wird und beim Parlament welches alle vier vom Volk gewählt wird.
      Das nationale Parlament besteht aus zwei Teilen. Einerseits dem Parlament Kudir mit 160 Sitzen und andererseits dem Parlament Norrik mit 40 Sitzen.
      Das Parlament Kudir wird von den Einwohnern des Krongebietes Kudir und das Parlament Norrik von den Einwohnern des Krongebietes Norrik gewählt.

      Regelbuch gelesen und akzeptiert?
      Ja

      Mentorenhilfe erwünscht?
      Ja

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Internet

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Kudir“ () aus folgendem Grund: Tausendertrennzeichen eingefügt

      Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

      Im Grunde gefällt mir deine Anmeldung sehr gut. Du scheinst dir ordentlich Gedanken gemacht zu haben und diese auch vernünftig zu präsentieren. Dass jemand eine Kultur ohne gewisses Vorbild einbringt, die sich durchaus plausibel liest ist auch eher zu einer Seltenheit geworden. Das gefällt mir.

      Jedoch gibt es eine wichtige Sache, die ich ansprechen muss:

      Kudir hat mir so eine viel zu große Bevölkerung. Nicht nur würde eine Bevölkerung in der Größenordnung derer der USA auf vielleicht einem Drittel der Fläche zu einer ziemlich dichten Besiedelung führen, die sich in Teilen mit deiner Beschreibung widerspricht. Auch würde dich das mit einem BIP von 6,3 Billionen VSD direkt auf Platz zwei der größten Volkswirtschaften der VS-Welt katapultieren. Nicht nur suchen wir derzeit nicht nach derartigen Supermächten für unsere Simulation, sondern es ist in der Regel auch nicht Praxis, einem Spieler eine derartige Macht als allerersten Staat anzuvertrauen. Nimm es mir bitte nicht persönlich, aber das ist derzeit nichts, was wir in VS brauchen. Ich würde es daher am ehesten begrüßen, wenn du Kudirs Bevölkerung auf allerhöchstens 100 Millionen Einwohner reduziertest.

      Edit: Ignoriere den vorherigen Absatz. Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich mich um eine Zehnerpotenz vertan habe. Darum benutzen wir Punktierung bei großen Zahlen, Kinder. :pf:

      Ansonsten, wie gesagt, habe ich eigentlich nichts an der Anmeldung auszusetzen. Du hast auch richtig erkannt, dass die Selucen beziehungsweise das selucische Reich unser Äquivalent zu den Römern sind. Ein Erbe, dass bis in die heutige Zeit weitergelebt hat. :Yeah:
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