[Infrastruktur] Energieversorgung

      [Infrastruktur] Energieversorgung

      Geothermische Kraftwerke


      Kraftwerk Nara1

      Durch den Fakt, dass Voorlant über eine große Menge an aktiven Vulkansysteme verfügt hat man bereits in den achtziger Jahre begonnen ebendies zur Energieversorgung zu nutzen. Bereits 1984 wurde das erste geothermale Kraftwerk nahe der Hauptstadt in Dienst genommen und in den folgenden Jahrzehnten folgten weitere Kraftwerke dieser Art. Bis heute gibt es insgesamt zehn Kraftwerke verschiedener Größen quer über Voorlant verteilt um so die Energieversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die meisten Kraftwerke konzentrieren sich dabei auf den Süden und Westen, wo die meisten Städte zu finden sind. Die Größten ist aber auch im Norden in Talebenen erbaut worden um die Bevölkerung weniger zu beeinflussen. Das Kraftwerk Noora im Süden vereint neben dem Kraftwerk auch eine Badetherme, in welcher die Bevölkerung sich in den Sommer- aber vor allem in den Wintermonaten sehr viel aufhält.

      Heute können knapp 38 Prozent der Energie auf durch die Kraftwerke abgedeckt werden und da diese rund um die Uhr zur Verfügung steht kann man, von Wartungspausen abgesehen, faktisch immer Strom produzieren ohne von Rohstofflieferungen oder dem Wetter abhängig zu sein. Zusätzlich soll in den nächsten 20 Jahren der Anteil dieser Energiegewinnung über fünfzig Prozent steigen und somit die fossilen Brennstoffe komplett ablösen. Durch seine langjährige Erfahrung gilt Voorlant als einer der weltweiten Vorreiter was die Nutzung geothermaler Energie angeht.


      Badetherme am Kraftwerk 'Noora'2
      Kraftwerk 'Orka' im Norden Voorlants3


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      Quellen
      1 - Wikicommons | Villy Fink Isaksen | CC BY-SA 4.0
      2 - Wikicommons | TommyBee | Gemeinfrei
      3 - Wikicommons | Gretar Ívarsso | Gemeinfrei


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      Gaskraftwerke


      Kraftwerk Noorfeastta1

      Das zweite wichtige Standbein der Energieversorgung auf Voorlant bilden die Gaskraftwerke. Insgesamt verfügt das Land über vier Gaskraftwerke, die einerseits nahe der Hauptstadt und andererseits nahe der Industrieanlagen, sprich den Kupfer- und Zementfabriken liegen. Die Kraftwerke sind als Dampfkraftwerke ausgelegt, bei dem Wasser über Gasbrennern, welche mit Erdgas betrieben werden, erhitzt und einer Turbine zugeführt wird. Das Wasser wird dabei in der Regel einem Fluss oder dem Meer entnommen - Letzteres wird vorher entsprechend entsalzt um den Verschleiß zu verringern. Voorlant verfügt zwar über eigene Erdgasvorkommen, die auch gefördert werden, aber importiert dennoch Erdgas auch aus anderen Staaten. Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben müssen die Kraftwerke eine Reserve an Erdgas vorhalten um weitere 30 Tage abdecken zu können. Alle Kraftwerke wurden zwischen 1999 und 2008 durch ausländische Unternehmen nach strengen Umweltrichtlinien errichtet.

      Das Kraftwerk Noorfeastta wird seit 2016 als Reserverkraftwerk genutzt und nur bei Bedarf zugeschaltet. Durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien dienen zwei der Kraftwerke aseit Ende 2019 rein als Reserve, die schnell anlaufen kann. Eine Anlage im Osten des Landes dient seit Mitte 2021 zum Testbetrieb der Energiegewinnung mittels Brennstoffzellen. Dabei wird durch einen Prozess Wasserstoff aus Erdgas gewonnen.

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      Quellen
      1 - Wikicommons | Hydrogen Bob | CC BY-SA 3.0

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      Wasserkraftwerke


      Kraftwerk Shemaark1

      Die Wasserkraft wird seit je her in Voorlant zur Energiegewinnung genutzt. Das erste Kraftwerk wurde 1920 errichtet um die Hauptstadt mit Energie zu versorgen. Bis heute wurden in ganz Voorlant und in Weestland mehr als dreißig Wasserkraftwerke errichtet. Diese sind sehr unterschiedlich ausgelegt. Einerseits als Pumpspeicherkraftwerke, die zur Speicherung der überschüssigen Energie genutzt werden und andererseits als Laufwasserkraftwerke. Auf Voorlant wird knapp 74 Prozent der Energie aus der Wasserkraft erzeugt, mit der Fertigstellung der zwei modernsten Kraftwerke kann dieser Wert auf etwa 80 Prozent erhöht werden. In Weestland werden knapp 25 Prozent der Energie aus Wasserkraft erzeugt, wenngleich es Planungen gibt diesen Wert weiter zu erhöhen um weiter von fossilen Brennstoffen unabhängiger zu sein. Auch für Voorlantisch Asua gibt es Pläne für den Bau von mehreren Wasserkraftwerken, wenngleich sich dies noch in der Planungsphase befindet.


      Pumpspeicherkraftwerk Rakuja2
      Laufwasserkraftwerk Enuuram3


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      Quellen
      1 - Wikicommons | Richard Bartz | CC BY-SA 3.0
      2 - Wikicommons | Christoph Hess | CC BY-SA 3.0
      3 - Wikicommons | Ásgeir Eggertsson | CC BY-SA 3.0

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      Kohlekraftwerke


      Kraftwerk Moorland1


      Die Nutzung der Kohlekraft, um genau zu sein die Energiegewinnung aus Braunkohle, hat vor Allem in Weestland bis in die 2016er Jahre Hochkonjunktur gehabt. In diesem Jahr gingen zwei der modernsten Anlagen auf dem euridischen Kontinent ans Netz. Mit jeweils 1.800 und 2.000 Megawatt gehören sie gleichzeitig zu den leistungsstärksten Anlagen ihrer Art in der Welt. Mit der Unterstützung astorischer Unternehmen gebaut müssen sich die Anlagen an strengste Umweltschutzauflagen halten. So besitzen beide Kraftwerke Anlagen zur CO2-Abscheidung und enorme Filteranlagen um Staube aus den Abgasen zu entfernen. Durch diese Maßnahmen können knapp 95 Prozent der umweltschädlichen Gase vermieden werden und diese werden dann auch nicht ausgestoßen. Durch ihre Leistungsdaten, sowie die weitere Nutzung von erneuerbaren Energien befähigen sie Weestland einen nicht unerheblichen Teil der erzeugten Energien zu exportieren.

      Auch in Mura Jang gibt es seit mehr als dreißig Jahren Kohlekraftwerke. Dort zählen sie zu den Hauptenergieträgern, wenngleich sie kaum euridischem Standart entsprechen. So wurde 2017 begonnen alle Kraftwerke Stück für Stück an die strengen euridischen Umweltschutzauflagen anzupassen. Die Kosten für Filteranlagen und Modernisierungen sollen sich im zweistelligen Milliardenbereich belaufen und zum knapp 30 Prozent vom Staat gefördert werden.

      Aktuelle Situation
      Seit dem West-Euridika-Konflikt mit dem Astorischen Königreich, hat die weestlandische Lokalregierung eine Abschaltung der Kohlekraftwerke forciert. Gleichzeitig soll dies auch den Umweltschutzzielen der aktuellen Regierung Rechnung tragen. Seit Januar 2020 waren beide Kraftwerke nur noch als Reserve in einer Art Bereitschaftsmodus. Seit dem 1. Dezember 2021 wurden beide Kraftwerke zur Gänze abgeschalten. Das Kraftwerk Moorland wird seit April 2022 aktiv zurück gebaut, dies soll bis zum Jahre 2025 abgeschlossen werden. Der Betreiber des Kraftwerk Buuren hat ebenfalls den Rückbau des Kraftwerkes für das Jahr 2022 angekündigt.

      In Mura Jang sollen, mit der aktiven Betriebsaufnahme des Wasserkraftwerk Suur, knapp die Hälfte der vorhandenen Kohlekraftwerke abgeschalten werden. Bisher ist dort das Jahr 2026 als Ausstiegsjahr aus der Kohleverstromung angesetzt. Jedoch müsste bis dahin der Anteil der Erneuerbaren Energien noch erheblich ausgebaut werden.




      Kraftwerk Buuren2


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      Quellen
      1 - Wikicommons | TelepermM | CC BY-SA 4.0
      2 - Wikicommons | Aarp65 | CC BY-SA 3.0

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