[Ausschreibung] Andermannisches Kaiserreich

      [Ausschreibung] Andermannisches Kaiserreich

      Anmeldung Andermannisches Kaiserreich

      Name des Landes:
      Andermannisches Kaiserreich

      Bevölkerungsgröße:
      99,7 Mio. Einwohner

      Regierungsform:
      Konstitutionelle Monarchie

      Staatsoberhaupt:
      Kaiser Anderman XXIX. (seit 1967)

      Regierungsoberhaupt:
      Reichskanzler Moritz Hartenberg (seit 2017)

      Währung:
      Andermann-Taler (AT)
      1 VS-$ = 4,5379 AT
      1 AT = 0,2204 VS-$

      BIP (pro Kopf):
      23.595,23 VS-$ (-3,81%)

      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf):
      29.639,49 VS-$

      Human Development Index:
      0,795

      Reales Vorbild:
      -

      Klima & Landschaft:

      Das Heimatgebiet der Andermannen liegt im Süden des euridischen Kontinents auf dem “euridischen Stiefel”.
      Das Land ist größtenteils flach und geprägt von weiten Ebenen und wenigen Wäldern, was untersützt durch die hohe Luftfeuchtigkeit und das warme Wetter einer ausgedehnten industriellen Landwirtschaft Platz bietet.
      Von den das Land im Norden begrenzenden Bergen aus entspringen viele große und kleine Flüsse, die das gesamte Land wie Adern durchziehen.

      Wels hingegen liegt in den subtropischen Gefilden der südlichen Hemisphere und kann somit mit einem feucht-warmen Klima aufwarten.
      Das Landesinnere wird vom Dschungel beherrscht, der bis heute nicht vollständig erforscht ist, sodass er einer großen Artenvielfalt Lebensraum gewährt. Der beständige Raubbau allerdings, der der Gewinnung neuer Lebensräume und Ackerfläche diente, hat den Dschungel in den letzten Jahr 60 Jahren massiv verkleinert. Die im hügeligen Land des Dschungels entspringenden Flüsse ziehen sich zur Küste. An ihnen entlang befinden sich die Städte und abseits von ihnen zwischen den Städten unzählige kleine Siedlungen und Dörfer, sodass das Bild eher ländlich als urban geprägt ist.

      Die Kolonie Andermannisch-Aleta erstreckt sich nur über eine kleine Fläche und ist vornehmlich Ebene Grasfläche mit subtropischem Kilma.
      Andermannisch-Tiloland liegt in der Mitte des inanaischen Kontinents und befindet sich am Übergang des tropischen zum subtropischen Klima.
      Kujula, gelegen auf dem asuatischen Kontinent, wird vom tropischen Klima beherrscht.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Das Andermanreich befindet sich seit 2009 in einer Wirtschaftskrise.

      Eine geplatzte Immobilienblase stürzte das Land in eine Tiefe Rezession, die bis heute einen Wirtschaftsrückgang von 35% im Vergleich zu 2009 zur Folge hatte. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 15%, die Jugendarbeitslosigkeit gar bei 30%.
      Als Reaktion auf die Krise versuchten die bisherigen Regierungen einen Weg der liberalen Politik, was den Abbau von Sozialsystemen und die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte zur Folge hatte. Dadurch ist das Andermanreich eine der am wenigsten regulierten Marktwirtschaften der Welt.
      Der andermannische Energiemix besteht zu 43% aus Kohle, zu 20% aus Erdgas, zu 13% aus Kernenergie, zu 15 % aus erneurbaren Energien und zu 9% aus Sonstigen. Allerdings ist der Anteil der Kernenergie rückläufig bis stagnierend, da die Regierung 2007 ein bis 2030 veranlagtes Atomausstiegsprogramm veranlasst hat, wenngleich die Mittel für dieses in Höhe von 300 Mio. VS-$ jährlich seit 2012 nicht mehr finanziert wurden.
      Die andermannische Landwirtschaft macht 2,9% des BIP aus, Industrie und Dienstleistungssektor schlagen mit je 29,8% bzw. 67,3 % des BIP zu buche.
      Die wichtigsten Landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Trauben, Tomaten und Zwiebeln sowie Zitrusfrücke und Oliven. Ebenso findet eine große Weinproduktion ihre Heimat im Andermannreich. Der Dienstleistungssektor lebt stark vom Tourismus und dem Bankenwesen, ebenso wie von der Versicherungswirtschaft und dem Telekommunikationswesen. Industriell schlagen Montanindustrie, Elektroindustrie (Teilfertigungen), Chemische Industrie, Textilindustrie und Lebensmittelindustrie am bedeutendsten zu Buche.
      Etwa 82% der Menschen im Andermanreich besitzen Internet. Der Zugang zu Smartphones betrug laut Zensus 2016 72%, Telefon besaßen 91% der Familien. Insgesamt 84% der Familien haben Zugang zu einem eigenen Automobil, 99,2% der Familien sind an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, 97,6% der Familien an die öffentliche Wasser- und Abwasserversorgung.

      Die Landwirtschaft macht in Wels 13,4%, die Industrie 25,3% und der Dienstleistungssektor 61,3% des BIP aus.
      Auch hier ist die Wirtschaftskrise spürbar und die Rebellion, die Wels seit 2011 erschüttert, tut ihr übriges, um eine Stagnation bzw. eine Rezession in der Wirtschaft zu beflügeln. So sank das BIP zwischen 2009 und 2011 um jährlich 3,7% und zwischen 2011 und 2018 im Schnitt um jährlich 4,5 %.
      Der Energiemix in Wels setzt sich zusammen aus 47% Kohleverstromung, 28%Erdgas, 18% erneuerbaren Energien und 7% sonstigen Energiearten. Atomkraftwerke wurden in Wels nie errichtet, sodass eine entsprechende Stromversorgung hieraus nicht möglich ist.
      Die wichtigsten Landwirtschaftlichen Erzeugnisse in Wels sind Weizen, Quinoa, Paranuss, Kakao, Südfrüchte und das viel umstrittene Koka, welches offiziell zu Heil- und Arzneizwecken angebaut wird. Auch der Bergbau spielt eine große Rolle. So verfügt Wels über umfangreiche Silber und Zinnvorkommen sowie nicht zu verachtenden Vorkommen an Palladium und Aluminium, wenngleich die Fördergebiete hierfür erst dem Dschungel abgewonnen werden müssen. Auch das Fischereigewerbe an der Küste von Wels ist von Bedeutung.Industriell wird Wels von der Lebensmittel- und Metallverarbeitung dominiert sowie von der Pharmazeutischen Industrie. Der mit Abstand wichtigste Zweig des Dienstleistungssektors ist der Tourismus, gefolgt von Versicherungswirtschaft und Medienwirtschaft.
      In Wels gaben beim Zensus 2015 54% der Menschen an, einen Internetzugangzu haben. Smartphones besitzen 51%, einen Telefonanschluss noch 73%. Nur 41% der Menschen besitzen ein eigenes Automobil und das öffentliche Strom- und Abwassernetz erreichte 2015 nur noch 70 % der Bevölkerung.

      Andermannisch-Aleta findet seine wirtschaftliche Grundlage primär in Rinder- und Pferdezucht sowie aus seinem Status als wichtiger Militärstützpunkt.
      Andermannisch-Tiloland gilt als außerordentlich rohstoffreich. Das Kaiserreich hat allerdings immer wieder größte Schwierigkeiten die Unabhängigkeitsbestrebungen des Tilo-Volkes unter Kontrolle zu halten. Aufgrund der zahllosen Sezessionsbestrebungen in der Vergangenheit, sowie in der Gegenwart, ist eine effektive Ausbeutung der Kolonie nicht möglich.
      Die Kolonie Kujula lebt überwiegend von der Textilproduktion und dem Export von Textilwaren.

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext
      Das Andermannreich befindet sich im Juli 2018 in einer schweren politischen Lage.

      Zuerst zum Hauptland.
      Das Geschlecht der Andermannischen Kaiser herrschte lange Jahrhunderte unangefochten im Kaiserreich.
      Ein republikanischer Frühling jedoch, der sich wie ein Lauffeuer in den Jahren 1908 bis 1911 über da Land legte und die Monarchie als solche bedrohte zwang Kaiser Anderman XXVII. zu Zugeständnissen. In Verhandlungen mit den größtenteils studentischen und bürgerlichen Aufständischen wurde eine neue Verfassung konstituiert, die bis heute Bestand hat.

      Demnach bleibt der Kaiser der zentrale Akteur der Politik im Reich.
      Er ernennt alle Richter, hohen Beamten und Generäle. Zudem ist er zeitgleich Oberbefehlshaber der Armee und kann den Reichstag sowie die Reichsregierung jederzeit nach Gutdünken entlassen. Auch Gesetze kann erblockieren, die Regierung oder Parlament beschließen wollen sowie dem Parlament neue Gesetzte vorschlagen.
      Das Parlament allerdings hat ein Mitspracherecht.
      So kann kein Gesetz gegen das Parlament beschlossen werden und auch die Freigabe von Geldmitteln (Budgetierungsprivileg) sowie die Erklärung vonKriegen bedarf der gemeinsamen Zustimmung von Parlament und Kaiser.

      Seit der Proklamation der neuen Verfassung hat sich im Andermanreich ein Fünf-Parteien-System etabliert.
      Von 1911 - 1934 gab es nur zwei Parteien, die wirklich Gewicht hatten. Diese waren die konservative “Demokratische Zentrumspartei” (Zentrum) und die “Sozialistische Arbeiterpartei” (SAP). 1934 kam die liberale “Fortschrittspartei” hinzu, die sich 1938 mit der rechtsliberalen “Freisinnigen Partei” zur “Liberaldemokratischen Partei” (LDP) vereinte. Die LDP war unter wechselnden Reichskanzlern von 1941 bis 1991 immer an der Regierung beteiligt. Im Jahr 1980 gründeten sich beiden grünen Parteien “Neues Forum” und “Alternative Grüne Liste”, die bei der Parlamentswahl 1981 noch getrennt angetreten sind und den Einzug knapp verpassten, 1986 jedoch gemeinsam als “Neues Forum/Alternative Linke Liste (NF/ALL)” kandidierten und seitdem im Parlament vertreten sind. 1996 beteiligte sich die NF/ALL an einer Regierung mit der SAP, die bis 2001 hielt. 2001 zog auch erstmals die seit 1914 bestehende “Kommunistische Partei des Andermannreiches” (KPA) ein, schied jedoch mit der Wahl 2006 wieder aus. Von 2006 - 2017 regierte seither eine große Koallition aus SAP und Zentrum unter Führung der Konservativen.
      Aufgrund ihrer Hilflosigkeit in der Wirtschaftskrise jedoch verloren die “Volksparteien” immer weiter an Zuspruch und auch das Ansehen des Kaisers sinkt seit einigen Jahren daramtisch, nachdem er sich in der Mondego-Krise vergaloppiert hat und keine Lösung für die anhaltende Wirtschaftskrise und den Bürgerkrieg in den Überseegebieten finden konnte.
      Bei einer vorgezogenen Neuwahl im Oktober 2017 konnte letztlich der Satiriker Moritz Hartenberg mit einer linksliberalen Sammelbewegung und einem klaren Gegenkonzept zum Kurs dergroßen Koallition einen Phyrrussieg erringen. So gewann er bei der Direktwahl des Reichskanzlers, bei der der Kaiser im Nachgang den Sieger entweder ernennen muss oder neue Wahlen ansetzen,in der Stichwahl mit 70,4% der Stimmen klar gegen den konservativen Amtsinhaber Roman Götz (2006 - 2017). Erst Mitte Dezember 2017, kurz vor Ablauf der Entscheidugsfrist, entschied sich der Kaiser zur Ernennung des jungen Hartenberg zum Reichskanzler. Maßgeblich dafür war, dass seinSieg überwältigend war und dass der Kaiser ebenfalls das Vertrauen in Konservative und Sozialisten - wenngleich immer Kaisertreu - in den Krisenjahren verloren hatte.
      Auch die anschließende Parlamentswahl gewann das Bündnis des neuen Amtsinhabers “Nation in Bewegung” (NiB) mit 43,4% aus dem Stand haushochund erlangte, dank der 5% Hürde zur Parlamentswahl, sogar eine absoluteMehrheit.
      Allerdings macht die angespannte Haushaltslage die Situation im Andermannreich nicht einfach und Hartenberg muss liefern, wenn er eine weitere Verschlechterung der Situation verhindern will. Hinzu kommt die gescheiterte Militärintervention in Mondego, die jahrzehntealte mit der benachbarten Großmacht Theomedien und der Streit um die Kolonien. Und auch der Ausschluss aus den Vereinten Staaten schädigt und schwächt das Land.

      Wels befindet sich seit spätestens Anfang 2012 im Bürgerkrieg.
      Seit 1773 ist Wels ein Teil des Andermannreichs. Erst bis 1813 als Kolonie, dann als Kolonialprovinz bis 1899 und seitdem als eine "Überseeprovinz".
      Wels war jedoch nie dem Hauptland gleichgestellt. Nicht nur ging es der Region wirtschaftlich durch die radikal betriebene Ausbeutung immer schlechter als dem Hauptland, auch wurden kulturelle Eigenheiten der Region unterdrückt und ein Wahlrecht oder sonstige Bürgerrechte nie in vollem Umfang gewährt. Die Welser waren somit immer Bürger zweiter Klasse.
      Auch eine eigene Bezirksregierung wie in den anderen Regierungsbezirken gab es nicht. Faktisch wurden seit 1899 die Bezirkspräsidenten von Wels immer von der Zentralregierung im Andermanreich ernannt. Die Welser hatten lediglich ein Recht darüber, dem vorgeschlagenen Kandidaten entweder zuzustimmen oder ihn abzulehnen.
      Die Stimmung in Wels kippte Mitte 2011, als der vorherige Reichskanzler Roman Götz (Zentrum) (2009 - 2017) zum dritten Mal in Folge denselben amtierenden Regionalpräsidenten Hubert Schricker vorschlug, der das Amt bereits seit 1987 inne hatte und einen harten Kurs gegen die Welser gefahren war - wirtschaftlich und innenpolitisch.
      Der Bischof von Lich, Diego Allejandro Abellán (*06.Januar 1949), war ein entschiedener Gegner sowohl des Kaisers als auch von Götz und Schricker und sammelte in dem Momentum eine Anhängerschaft von 25.000 Leuten um sich, mit denen er auf den Regierungspalast in Lich marschierte mit dem Ziel, Schricker festzusetzen.
      Durch einen Einsatz des Militärs von seiten Schrickers scheiterte dieserVersuch und endete mit 2.705 Toten auf seiten der Demonstranten, die sich daraufhin zurückzogen. Der Funke der Revolution jedoch war entsprungen, sodass im Dezember 2011 Bischof Abellán in Gegenwart von 2.500 Demonstranten in Lich die “Freie Republik Wels” proklamierte und sich zum Präsidenten der Übergangsregierung erklärte.
      Schnell erlangte die Unabhängigkeitsbewegung des Bischofs Zulauf und wiePilze aus dem Boden schossen paramilitärische Gruppierungen und Bewegungen, die sich unter dem Banner des Bischofs sammelten und die Region in einen handfesten Bürgerkrieg stürzten, der nun seit Anfang 2012 wütet und bei dem seit Mitte 2016 anscheinend ein Kräftegleichgewicht eingetreten ist, da keine der beiden Seiten nennenswerte Siege gegen die andere Seite einfahren konnte.

      Regelbuch gelesen und akzeptiert?
      Jawohl :)

      Mentorenhilfe erwünscht?
      In Militärfragen bitte und sehr gern.

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Das weiß ich schon nicht mehr ... :/ ^^