1. Konferenz der Nordischen Union

      1. Konferenz der Nordischen Union

      Erstmals seit der Gründung der Nordischen Union vor 2,5 Jahren fanden sich die Mitglieder wieder zusammen in Rifton ein, in einem schicken Konferenzsaal eines hochangesehenen Hotels. Die Abgesandten würden hier mehrere Tage verweilen, während sie die zu besprechenden Punkte Stück für Stück abarbeiten. Als alle im Konferenzsaal eingetroffen und Platz genommen hat, ergriff Fynn Vanheim das Wort:

      "Geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich begrüße Sie zur 1. Konferenz der Nordischen Union hier in Rifton. Wir werden auf dieser Konferenz mehrere Punkte ansprechen und Fragen klären, die sich so über die letzten Jahre angesammelt haben."
      Er warf kurz einen Blick auf seinen Notizzettel der vor ihm lag und sprach weiter: "Folgende Punkte wollen seitens des Königreich Vogar bearbeitet werden:
      • Aufnahmebedingungen für eine Vollmitgliedschaft in der Nordischen Union
      • Einführung einer Teilmitgliedschaft in die Nordische Union oder auch eine Partnerschaft
      • Sanktionen innerhalb der Nordischen Union
      • Erneuerung des Mitgliedsvertrags
      • Bearbeitung des Antrages der Hegemonie Hellas

      Gibt es Ihrerseits noch Punkte die Sie ansprechen möchten?"
      Da keiner der anderen Abgeordneten irgendwelche Anmerkungen oder Einwände hatte, begann man mit dem ersten Punkt der Liste: Die Aufnahmebedingungen für eine Vollmitgliedschaft in der Nordischen Union.

      "Dann beginnen wir mit den Aufnahmebedingungen für eine Vollmitgliedschaft in der Nordischen Union. Wie wir beim letzten Gespräch feststellen konnten, gab es einige Unklarheiten, welche Voraussetzungen nötig für eine Mitgliedschaft sind. Für zukünftige Anträge muss diese Frage geklärt und die Bedingungen schriftlich festgehalten werden.

      Die Basis der Nordischen Union war, als sie damals gegründet wurde, die kulturelle Verbundenheit unserer Nationen, sowie die gemeinsame Sprachfamilie und historische Zusammengehörigkeit. Eine Union von Nationen, die seit ihrem bestehen miteinander verflochten sind.

      Daher würden wir folgende Bedingungen als Aufnahmekriterien festhalten:
      • Gebrauch teutonischer Sprachen
      • Kulturelle Affinität
      • Historische Verbundenheit
      • Achtung und Einhaltung der Menschenrechte
      • Mitgliedschaft in den Vereinten Staaten
      Gibt es Ihrerseits dazu Anmerkungen oder Kritik zu den Aufnahmekriterien?"
      Erik Horgsson folgte aufmerksam den Ausführungen des Kollegen aus Vogar. Als dieser den Punkt Menschenrechte erwähnte, wurde Horgsson ein wenig nachdenklich. Nachdem die Rebellen auf Upsallah wahllos Zivilisten hingerichtet hatten, tat man es ihnen gemäß dem ungeschriebenen Gesetz der Rache gleich und hatte sich im Kampf ergebende Rebellen ebenfalls erschossen, wie es schon im Bürgerkrieg in Helgen geschag. Natürlich hatte man nichts davon nach außen sickern lassen, es hätte sowieso niemand verstanden. Schließlich gab er sich einen Ruck.

      "Nein, werter Kollege, wir haben dem nichts hinzuzufügen und stimmen diesen Kritieren vorbehaltlos zu."

      Quellen / Badiya
      Auch von Feuerbach lauschte den Worten des Vogaren und danach denen des Warägers. Besonders bei letzterem zuckte er ein bisschen mit den Augenbrauen, dass er es ohne weiteres abnickte, hatte er doch, wenngleich nur aus unbestätigtem Hörensagen vernommen, dass man bei der Rebellion auf Upsallah die Menschenrechte eher optional sah. Ob dies nun stimmte vermochte er aber auch nicht zu beurteilen, schließlich kennt man ja diese 'stille Post', da wir schnell aus einer Mücke ein riesiger Elefant, wenn es überhaupt im Tierreich bleibt. Trotzdem wollte man, dass dder Punkt der Menschenrechte noch einmal genauer aufgeführt wird. "Grundsätzlich klingt das soweit ganz gut. Zwei sachen würden wir zu dem Thema aber gerne noch beisteuern: Einerseits wäre es unserer Ansicht nach Sinnvoll, wenn man eine Art Partnerstatus für Nationen einführt, dessen einziger Ausschlussgrund es ist, dass sie sich kulturell unterscheiden. Der zweite Punkt: Bitte erläutern Sie uns nochmal genau, was sie in den Menschenrechten mit einbeziehen. Sind da auch sachen mit inbegriffen wie bspw. eine absolute Gleichbereichtigung aller Bürger, also ungeachtet von Herkunft, Religion, Hautfarbe etc. und eine absolute Meinungsfreiheit? Verstehen Sie mich nicht falsch, unserer Ansicht nach gehört das ohne Zweifel zu den Menschenrechten, jedoch sollten wir schwammige Formulierungen vermeiden und ohne Spielraum die Aufnahmekriterien festlegen."
      "Die Möglichkeit einer Partnerschaft oder auch einer Teilmitgliedschaft ist der nächste Punkt auf unserer Liste, Herr von Feuerbach." antwortete Vanheim und fuhr anschließend fort: "Unter Menschenrechte verstehen wir alle dreißig Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte die von den Vereinten Staaten beschlossen wurden. Es steht außer Frage, dass die hier festgehaltenen Punkte anschließend in schriftlicher Form detailliert erklärt werden, damit es zu keinen Missverständnissen oder rechtlichem Spielraum kommt. Diese Dokumente werden von allen Mitgliedsstaaten unterschrieben, sodass jeder den Inhalt prüfen kann. Konnte ich Ihre Fragen zufriedenstellend beantworten?"
      Nachdem der Astorier geantwortet hatte, machte sich Vanheim einige Notizen bevor er wieder zu Wort kam. "Gut. Dann kommen wir nun zum Punkt Partnerschaft mit der Nordischen Union. Wie korrekterweise angemerkt wurde, sollten auch Nationen die nicht die Bedingungen für eine Mitgliedschaft erfüllen die Möglichkeit haben, mit der Nordischen Union zusammenarbeiten zu können. Aber auch hier sollte es gewisse Voraussetzungen geben die eine solche Partnerschaft zulassen oder eben nicht." Vanheim machte eine kurze Pause. "Die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte, sowie die Mitgliedschaft in den Vereinten Staaten sollte auch hier gelten." Nachdem Vanheim seinen Satz beendet hatte, blickte er die Anwesenden an und wartete auf weitere Vorschläge.
      Nachdem der Vogare geendet hatte und auf Vorschläge und Anmerkungen wartete und keiner der Anwesenden sich rührte, schaltete der warägische Teilnehmer der Sitzung, Erik Horgsson, sein MIkrofon ein.

      "Ja, auch wir sind für eine deutliche Regelung, werter Kollege. Die zusammenarbeit mit Schurkenstaaten oder solchen, welche zu diesen werden können, sollte vermieden werden. Wir sehen es ebenso förderlich an wie sie, das die Zusammenarbeit an mehrere Bedingungen wie die Annerkennung der Menschenrechte oder Meinungsfreiheit geknüpft ist. Eine Mitgliedschaft in der VS sehen wir dabei nicht umbedingt als zwingens an. Ein Staat muss nicht in der VS sein, um sich als würdig zu erweisen, werte Brüder und Schwestern. Die inneren Werte, welche ein Land vertritt, sind es, welche eine Kooperation erstrebenswert erscheinen lassen. Das wäre vorerst alles von meiner Seite aus."


      Quellen / Badiya

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      Erik Horgsson, seines Zeichens Teilnehmer für Warägien an der Konferenz, sah zu, wie der Vogarische Gesandte erst gar nichts mehr sagt und schließlich einfach stumm und nichstsagend aus dem Raum Verschwand. Da bisher mehrere Minuten verstrichen waren, ohne das einer der Teilnehmer etwas sagte, beschloss er, das Heft selber in die Hand zu nehmen.

      "Also, meine Damen und Herren. Vogar hat diese Konferenz, warum auch immer, augenscheinlich verlassen. Ich frage sie daher, zum Wohle unserer Nationen und der Nordischen Union, wollen wir ohne Vogar mit der SItzung fortfahren? Und wenn ja, wie stehen sie zu dem letzten Einwurf betreffends der Aufnahmekriterien?"

      Quellen / Badiya
      Während Erik Horgsson langsam ein wenig genervt auf Teilhabe der anderen Teilnehmer wartete, begab er sich zwischendurch auf den Flur vor dem Saal und lehnte die zweiflüglige Tür nur an, um eine etwaiiges Gespräch mitzubekommen. Seine Intension dahinter war ein kurzes, aber informatives Strategiegespräch mit Floki Skarsgard von Rovaniemi bezüglich der Nordischen Union. Nach knapp 5 Minuten war das Gespräch beendet und er betrat wieder den Saal, in dem sich in den 5 Minuten erwartungsgemäß nichts getan hatte. Zum Selbstzweck ließ er die Eingangstür zum Saal beim Wiedereintritt einfach offen. Er setzte sich, schaltete sein Mikrofon wieder ein und begann zu Sprechen:

      "Werte Damen und Herren,
      Die Nordische Union als Institution hat, gelinde gesagt, versagt. Wie sehen keinen Vorteil mehr in ihr, weder in ihrer Mitgliedschaft, als auch in der Institution selbst. Aus diesem Grund erkläre ich hiermit den sofortigen Austritt der Warägischen Volksunion aus der Nordischen Union."


      Daraufhin stellte er sein MIkrofon aus, packte seine Akten zusammen und verließ den Raum in Richtung Quartier.

      Quellen / Badiya
      Der Valhone strich sich ein wenig über die Stirn. Grundsätzlich würde er dem Waräger sofort zustimmen, dennoch hielt er die Maßnahme eines sofortigen Austritts etwas... Überstürzt. Warägisch halt, die Axt im Walde. In diesem Falle eher im Konferenzsaal. Die Union bestand ja nicht nur aus dieser einzelnen Konferenz, die gerade gelinde den Bach herunter lief. Als ein Vertreter einer der Gründungsnationen, behielt er sich jedoch vor die Aussage des Waräger in die Kategorie "Warägische Impulsivität" zu sortieren.
      "Ich stimme meinem warägischen Kollegen zu. Zumindest in Teilen. Diese heutige Konferenz ist auch in meinen Augen nicht mehr zielführend. Daher schlage ich eine Vertagung der Konferenz vor und hoffe das sich bei der nächsten Zusammenkunft dieses Gremiums alle ein paar bessere Notizen der Vorbereitung gemacht haben."
      Mit diesen Worten nickte er den noch verbliebenden anwesenden Teilnehmern zu. Die Sitzung war wohl beendet.
      Das Große Konkordium Valhonia - Die Perle am Äquator
      ~~~ 2000 Jahre Geschichte & das goldene Met-Fass der Karibik ~~~

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