Hegemonie Hellas

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      Hegemonie Hellas

      Anmeldung Hegemonie Hellas

      Quellenangabe folgt im entsprechenden Thread

      Name des Landes: Hegemonie Hellas
      Bevölkerungsgröße: insg. 83,4 Mio. [57,76 Mio. Hellen, 25,52 Mio. Periöken, 0,12 Mio. Neodamoden]
      Regierungsform: Monarchie
      Regierungsoberhaupt: Basileus (auch Hegemon) Ariston VI.
      Währung: Hellas Cuprum (HC), 1$ = 223,56 HC
      BIP (pro Kopf): Ø 17.607 $ [Kredizus: 24.932$, Mirantzus: 13.766$, Ponici: 14.122$]
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): Ø 19.949 $
      Human Development Index: Ø 0,773
      Reales Vorbild:
      Die Kultur und das Staatssystem sind an Sparta orientiert. Ansonsten sind Griechenland, Ägypten und Libanon grundsätzlich meine Vorbilder.

      Klima & Landschaft:
      Das Klima ist nicht pauschal für das ganze Staatsgebiet zu benennen und wird auf die Inselkette Kredizus, das Staatsgebiet auf Inana Mirantzus und das kleine Gebiet bei Ehrastan Ponici aufgeteilt.

      Kredizus liegt in der gemäßigten Zone und ist geographisch und kulturell Euridika zuzuordnen. Die Winter sind dabei feucht-mild und die Sommer trocken-heiß. Ein Schneefall ist ausgeschlossen und eine reinste Seltenheit. So gab es in den letzten 200 Jahren nur drei Tage, wo es mal schneite. Der Schnee schmolz jedoch sofort wieder. In den Sommern sind Sommergewitter nicht selten, sondern eher die Regel. Die jährlichen Niederschläge variieren zwischen 500 und 1.200 mm. Die Inseln sind flach bis hügelig. Es gibt keine nennenswerten Berge. Kredizus verfügt über eine artenreiche Flora & Fauna und hat mitunter die größte Vielfalt von medizinisch verwendbaren Pflanzen von Euridika. Das ist der Volksheilkunde seit der Antike zu verdanken, die diese Pflanzen explizit anbauten. Vor 150 Jahren, als die Bevölkerung von Kredizus förmlich explodierte, wurden große Flächen zugunsten von Ackerland gerodet. Heute ist die Landschaft mit Ölbäumen, Pinien und Obstbäumen geprägt. Dörfer sind auf den Inseln kaum noch vorzufinden, da sie zugunsten von Ackerland Platz machten. Die Dorfbewohner zogen in die Großstädte, die einen hohen Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hatten.

      Mirantzus ist im subtropischem Klima heimisch und liegt innerhalb des nordinananischen Trockengürtels, d.h., es gibt kaum Niederschläge und stark schwankende Temperaturen sind die Tagesordnung. Nur die Küstengebiete sowie der Fluss Mehat haben Niederschläge von 100 bis 250 mm zu verzeichnen. Am Fluss sowie an der Küste erblüht die Landschaft. Nur wenige Kilometer dahinter ist die Gegend mit einer großen Wüsten- und Steppenregion geprägt, die wenig Leben zulassen und somit fast vegetationslos ist. Mirantzus ist die Heimat vieler Wasservögel sowie Zugvögel in den euridischen Wintermonaten. An der Küste und am Fluss wird intensive Agrarwirtschaft betrieben, aber sie sind auch stark urbanisiert.

      Ponici ist größtenteils urbanisiert. Die Trinkwasserversorgung wird durch den Fluss Nahr ez-Zarqa sichergestellt und dient als natürliche Grenze zu Ehrastan. Im Hinterland herrscht ein Steppenklima. Jedes Jahr werden etwa zwölf Regentage gezählt. In den Monaten Juni, Juli und August regnet es so gut wie gar nicht. Die Sommer- und Wintertage an der Küste sind mit Kredizus zu vergleichen. In den Steppen prägen eine Kette von Erhebungen (bis 350 Meter hoch) die Landschaft. Auf den kleinen Bergen befinden antike und mittelalterliche Ruinen, wo einst Städte die Gegenden belebten. Heute existieren dort nur noch kleine Gemeinden.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Arbeitslosigkeit ist im Allgemeinen nicht existent (wird verleugnet). Der Staat vermittelt mit seinen Arbeitsämtern ohne Umschweife Arbeitsstellen, die den Qualitäten des Arbeitssuchenden am Nächsten entsprechen. In der Kultur der Hellen wird Arbeitslosigkeit verpönt und es wird alles unternommen, die Sozialpolitik so niedrig wie möglich zu halten, damit die Arbeitslosigkeit nicht erstrebenswert sei und die Faulheit unter den Gesellschaftsschichten gefördert wird. Dabei sorgt die Verwaltung unter Kontrolle des Basileus' und dessen Abgesandten für überschüssige Arbeitsplätze, um die Arbeitskräfte effizient zu nutzen und deren Stärken zu fördern. Die inoffizielle Arbeitslosenquote beträgt jedoch um die 7%. Zeitgleich gibt es einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, die nicht mit den inoffiziellen Arbeitslosen gedeckt werden können.
      Die Provinzen stehen als wirtschaftliche Konkurrenten zueinander. Das ist in Mirantzus und Ponici spürbar, wo die Manager hin und wieder versuchen, den Lohndumping durchzudrücken und die Akzeptanz der Arbeiterschaft testen. Es kommt desöfteren zu Demonstrationen und Streiks, wo jährlich mehrere Milliarden VS-$ der Hegemonie verloren gehen.


      Vor den Küsten von Kredizus, Mirantzus und Ponici befinden sich Ölfelder, die nur spärlich gefördert und zu Benzin, Diesel und Co. weiterverarbeitet werden. Die Felder dienen auch als Notreserve, die mit Bohrinseln auf Bereitschaft bestückt sind. Diese Bohrinseln werden regelmäßig gewartet und modernisiert.
      Im Allgemeinen werden Nahrungsmittel (grundlegende Sachen wie Kartoffeln, Reis, Fleischerzeugnisse, Gemüse, usw.), Fahrzeuge, Fahrzeugteile, Elektroausrüstungen, industrielle Vorerzeugnisse, chemische Erzeugnisse und Rohstoffe importiert.

      Auf Kredizus herrscht keine nennenswerte weiterverarbeitende Industrie. Die lokale Regierung begründet diese Entscheidung damit, dass ansonsten die rentable Agrarpolitik zunichte gemacht wird. Der Staat investiert seit Jahren in das Projekt Neo Agrar (urbane Landwirtschaft), um die klassische Feldwirtschaft abzulösen oder mit weiteren Produkten zu ergänzen. In der Agrarwirtschaft genießen kredizische Produkte aus Ölbäumen und Früchte großer Beliebtheit auf der Welt, weiterhin werden medizinisch verwertbare Pflanzen im „großen Stil“ angebaut. Vertical Farming im Rahmen der Neo Agrar spielt in den Großstädten für die Selbstversorgung und Produktion von kleinen Überschüssen eine Rolle. Der Fischfang trägt auch zur Lebensmittelproduktion bei und ist teils industrialisiert (Marikultur/Aquaponik). Viele Landwirte versuchen sich auf Kredizus in der Schneckenzucht und Gewinnung von Trüffeln. Die Industrie wurde auf Mirantzus und Ponici verlagert, die von den Harmosten überwacht wird. Neben der Agrarwirtschaft kommt auch der Dienstleistungssektor nicht zu kurz. Dabei hieven die IT-Unternehmen, Reedereien und der stetig wachsende Finanzmarkt den größten Anteil im Dienstleistungssektor. Der wachsende Finanzmarkt wird mit vorteilhaften steuerlichen Rahmenbedingungen, der (damals frühen) internationalen Ausrichtung und andere Vorteile begünstigt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts beschloss der Basileus, als die Wirtschaftskraft der Überseegebiete Dank der Industriellen Revolution gefährlich anwuchs und die Autorität von Kredizus somit infrage hätten stellen können, die Toren für alle Finanzdienstleister dieser Welt zu öffnen. Der Tourismus spielt ebenfalls eine große Rolle, womit gute Gewinne erwirtschaftet werden. Obwohl im großen Umfang Landwirtschaft betrieben wird, müssen grundlegende Lebensmittel wie Reis, Gemüse, Obst und Fleischerzeugnisse aus dem Ausland bezogen werden, um den Bedarf zu decken. Die kredizische Wirtschaft ist auf die Produktion von luxuriösen Lebensmitteln spezialisiert. Ebenfalls müssen Fahrzeuge, Maschinen, Baumaterialien und chemische Pharmazeutika importiert werden.
      Die Städte sind mit mehrspurigen Autobahnen und Schienennetzen miteinander verbunden. Die Inseln sind mit Fähren miteinander verbunden, wobei die Egomonia (offizielle Bezeichnung der Regierung) ein System aus mehreren Tunnel als Verbindungsstück zwischen den drei südlichen Inseln plant. Zur Zeit wird eine Machbarkeits- und Wirtschaftsanalyse von Experten aus dem Ausland und Inland vollzogen. Bei einem positiven Bescheid wird der Baubeginn auf 2020 datiert.
      Die Inseln verfügen über einen ausgebauten Glasfasernetz (~70% aller Haushalte), das teilweise als Initiative privat finanziert wurde.
      Auf Kredizus gibt es keine nennenswerten Rohstoffvorkommen (mehr).

      In Mirantzus sind neben Eisenerz auch Mangan, Phosphate und Salz die gängigen Rohstoffe, die abgebaut werden. Es liegen auch Asbest-, Schwefel- und Buntmetallvorkommen - vor allem Kupfer, Zinn und Zink - vor, die beinahe unberührt bleiben. Die Dienstleistung beruht größtenteils auf die Logistik im Allgemeinen. Die Provinz verarbeitet die aus Kredizus geernteten medizinisch wertvolle Pflanzen zu Pharmazeutika, um sie anschließend zu exportieren. Weitere Exportschlager sind Bleigläser, wo die Hegemonie Weltführer ist, und Brennstoffe. Die Chemieindustrie spielt ebenfalls eine essentielle Rolle der mirantzischen Wirtschaft. Da werden unter anderem Chemiefasern, Düngemittel und anorganische Basischemikalien hergestellt und zu Produkten weiterverarbeitet oder ins Ausland exportiert. Die Industrie profitiert von ihrer Lage in Mirantzus, da dort die Löhne und Gehälter niedriger sind als in Kredizus oder Ponici.
      Auf dem Fluss herrscht ein reger Binnenschiffverkehr zwischen den Städten und beliefern die Industrie mit Rohstoffen. Weiterhin dominiert der Schienenverkehr den Fernverkehr und Autobahnen sind kaum existent. Die Straßen sind meist zweispurig und überholungsbedürftig. Die digitale Infrastruktur befindet sich noch immer in der Aufbauphase. In den Großstädten wurde jedoch begonnen, Glasfaser zu legen.
      Der Harmost hat das Sýntheti-Projekt ins Leben gerufen, um die Landwirtschaft in dieser Region voran zu bringen. Dabei soll ein Staudamm in der Nähe des Mehats Westmirantzus die Wüste durch eine Kanalverbindung mit Wasser versorgt und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden. Tatsächlich wurden 5.000 ha von 165.000 ha fruchtbares Land gewonnen, wo jetzt Tafelfrüchte, Melonen und Kartoffeln angebaut und exportiert oder für den Eigenbedarf verwendet werden. Nichtsdestotrotz ist Mirantzus von Lebensmittelimporten abhängig. Für die Industrie werden in großen Mengen Rohstoffe und industrielle und chemische Vorerzeugnisse aus aller Welt herangezogen.

      Ponici gilt als rohstoffreich und verzeichnet hohe Gold-, Silber- und andere Erzvorkommen, die in der Maschinen- und Elektroindustrie wiederzufinden sind. Ebenfalls sind Diamanten und andere Edelsteine im Gebiet vorzufinden. Die Edelmetalle werden in großer Stückzahl zu Schmuck weiterverarbeitet. Die Schmuckindustrie in Ponici macht etwa 18% des Exporthandels aus. Die Chemieindustrie profitiert durch eine große Anzahl billiger und qualifizierter Arbeitskräfte, die vor zehn Jahren vor der Ponici-Chemiekrise einen gewissen Wohlstand genossen und ebenda ausgebildet wurden. Durch eine vorgeschriebene Erhöhung von Löhnen und Gehältern, traf der reale Schock die ponicischen Wirtschaft hart. Nur jedes dritte Chemieunternehmen überstand die Krise (der BIP pro Kopf verlor etwa 4.500$) und viele Arbeiter mussten sich provisorisch neu orientieren. Die Krise wurde durch ein hartes Eingreifen durch den Staat (komplette Verstaatlichung der dortigen Industrie) gestoppt, was die Staatsverschuldung insgesamt hochtrieb und jetzt bei 86% zum BIP liegt. Die Regierung schätzt ein, dass die Quote im Jahr 2025 die 100%-Marke knackt und 2028 die Hegemonie den Staatsbankrott bestätigen muss. Es wird jedoch nichts dagegen unternommen, da man schätzt, dass es sowieso nur eine Frage der Zeit ist und unabwendbar geworden ist. Die Chemieindustrie wurde daraufhin neu strukturiert. Die ehemaligen Chemiearbeiter fanden bei Bergbauunternehmen neue Arbeitsstellen. Es wird zur Zeit versucht, diese Arbeitskräfte abzuwerben und wieder in die Chemieindustrie zu bringen, um ein Status Quo zu erzielen. Die Bergbauunternehmen profitierten von der Krise, da sie eine große Anzahl von Arbeitskräfte zur Verfügung hatten und die Produktionsmengen erhöhen konnten. Sie brachten den Edelsteinabbau und dessen Weiterverarbeitung voran. Die Hegemonie Hellas steht seit kurzem vor einer Zwickmühle: Entweder bauen sie die Chemieindustrie zu alter Stärke wieder auf oder fördern von nun an die Edelstein- und Maschinenproduktion (z.B. Spezialbohrer). Bis heute sind noch etwa 15% der ponicischen Chemieindustrie verstaatlicht, wobei die Schließung staatlicher Unternehmen wegen mangelnde Arbeitskräfte im Gespräch ist und weitere Kosten Hellas belasten könnten. Der Staat sieht keine Möglichkeiten mehr, um die letzten staatlichen Unternehmen noch zu retten und sie wieder unbesorgt der Marktwirtschaft zu überlassen. Jedes Unternehmen wird strengstens überwacht, weshalb eine große Anzahl vom Wirtschaftsministerium ausgewählter Manager entsandt wurden, um ein schnelles Wiederholen der Krise zu verhindern und dem Staat Ratschläge über neue überregionale Gesetze zu geben.
      Die Städte und Gemeinden sind durch (teils moderne) Eisenbahnnetze und vierspurige Autobahnen miteinander verbunden. Es wird großflächig die Schmalbandtechnik durch die Breitbandtechnik ersetzt. Es ist der Krise zu verdanken, dass die Modernisierungsmaßnahmen jahrelang in Verzögerung gerieten, weshalb nur die drei größten Städte über Breitband verfügen. Über ein Glasfasernetz wird zur Zeit nicht gesprochen.

      Die Energiewirtschaft beruht sich auf die Verwendung von Mineralöl-, Gas- und neuer Atomkraftwerke. Im Juli wird der dritte AKW in Betreib genommen. Die Hegemonie wehrt sich vehement gegen den Ausbau von erneuerbarer Energie, um die Energiekosten niedrig zu halten.

      Kartenausschnitt
      Kredizus:


      Mirantzus:



      Ponici:



      Beschreibungstext:

      Politik:
      Die Hegemonie ist im Grunde eine Monarchie, wobei es eine Entwicklung zur Hellakratie (eine erweiterte Form der konstitutionellen Monarchie) hinter sich hat. Nur die Vollbürger, also die Hellen, besitzen das alleinige Recht, sich politisch zu engagieren.

      Basileus:
      Der Regierungs- und Staatsoberhaupt ist der Basileus (König), der auch, seit der Gründung der Hegemonie, auch als Hegemon bezeichnet wird und von der Hauptstadt Lakodoia aus seine Pflichten nachgeht. In der Theorie verfügt der Basileus die Kompetenz, zu tun und zu machen, was ihm beliebt. In der Praxis jedoch ist der Basileus von den Geronten und der Apella angewiesen und muss nach ihren Sinnen handeln. Der Oberhaupt wird von der Apella lebenslang gewählt und von den Ephoren ernannt. Die Geronten und der Lykurg haben das Recht, den Basileus mit driftigen Gründen und Zustimmung der Apella abzusetzen. Der Basileus verfügt über die Entscheidungsgewalt zur Zusammensetzung der Regierung (Egemonia). Die Regierungsmitglieder erhalten den Titel Leitoyrgos und ein Ressort, die sie zu verwalten haben. Gemeinsam mit der Gerusia entsendet er in alle drei Gebiete einen Harmost, dessen Aufgaben sich mit dem eines Gouverneurs äquivalent ist.

      Egemonia:
      Die Egemonia unterscheidet sich kaum von Regierungen anderer Nationen. Sie wird vom Basileus alle fünf Jahre neu aufgestellt. Sie beraten und legen Gesetzesentwürfe den Basileus vor. Dabei sind diese 15 Ämter zur Zeit besetzt:
      • Leitoyrgos Taberne (Minister für Wirtschaft und Verwaltung)
      • Leitoyrgos Katarith (Minister für Finanzen)
      • Leitoyrgos Redé (Minister für Logistik)
      • Leitoyrgos Ámyna (Minister für Verteidigung)
      • Leitoyrgos Nomos (Minister für Justiz und Verbraucherschutz)
      • Leitoyrgos Diaphemizo (Minister für Auswärtiges)
      • Leitoyrgos Chortasma (Minister für Ernährung)
      • Leitoyrgos Ethni (Minister für Kultur, Bildung und Forschung)
      • Leitoyrgos Katzá (Minister für Gesundheit)
      • Leitoyrgos Amphola (Minister für Infrastruktur)
      • Leitoyrgos Oikos (Minister für Familie)
      • Leitoyrgos Thera (Minister für Digitalisierung)
      • Leitoyrgos Ergus (Minister für Arbeit)
      • Leitoyrgos Entus (Minister für Innern)
      • Leitoyrgos Ayxa (Minister für Entwicklung)

      Lykurg:
      Der Lykurg ist mit einem Verfassungsgericht zu vergleichen, der die Aufgabe innehat, die Große Rhetresa (Verfassung) zu wahren und alle Institutionen nach Rechtsstaatlichkeit zu kontrollieren. Er wird von den Geronten für drei Jahre gewählt (Wiederwahl ist nicht erlaubt). Um das Staatsgebiet besser zu verwalten, bekam der Lykurg 1903 durch eine Reform das Recht zugesprochen, wo er Nomosa (Hilfsrichter) als Vertreter in die Provinzen entsenden darf und die die Aufgaben des Lykurgen in ihren zugewiesenen Verwaltungsgebieten übernehmen.

      Gerusia:
      Die Gerusia gilt als beratendes Gremium, das entscheidet, welche Anträge von der Egomonia bzw. Basileus der Apella zu unterbreiten sind und welche nicht. Es ist sozusagen ein essentielles Glied in der Politik und der verwaltungstechnischen Ablaufprozesse. Ein Antrag oder staatsgeschäftliche Beschlüsse ohne Zustimmung und Wissen der Geronten widerspricht die Große Rhetresa und ist für den Staat nicht bindend. Mit Übereinstimmung des Basileus' bestimmen die Geronten für jedes der drei Verwaltungsgebiete einen Harmost. Die Gerusia wird alle zwölf Jahre von den Ephoren gewählt.

      Ephoren:
      Die fünf Ephoren sind die höchsten Beamten in der Hegemonie und sind eng mit der Regierung sowie der Apella verknüpft. Die Wahl erfolgt jedes Jahr, um Machtmissbrauch vorzubeugen. Die Ephoren werden von der Apella ernannt. Der Lykurg und seine Nomosa kann die Immunität eines amtierenden Ephoren auflösen, wenn demjenigen Korruption und andere schwere Vergehen vorgeworfen wird. Die Ephoren haben die Aufgabe, die Apella einzuberufen und die Debatten zu organisieren, aber ernennen nach der Wahl durch die Apella auch den Basileus.
      Sie können auch als Führer ausländischer Delegationen im Namen des Leitoyrgos Diaphemizo (Minister für Auswärtiges) dienen. Die Macht, den Basileus selbstständig zu stürzen, wurde auf Drängen der Apella und Gerusia vom Lykurgen 1912 offiziell weggenommen.

      Apella:
      Die Tagung der Apella wird mindestens einmal im Monat durchgeführt und von den Ephoren verwaltet. Die Ermittlungen der Ergebnisse zu den Abstimmungen zu allen politischen Punkten werden durch die einfache Mehrheit entschieden. Obwohl das Organ wenig Mitspracherecht bei der aktuellen und ausländischen Politik hat, ist die Apella für die Entscheidung über ausländische Beziehungen (wie Krieg oder Frieden; Handelsverträge und Co.) wichtig und deren Zustimmung ist für die Durschsetzung notwendig. Die Apella wird von den Hellen (gebräuchlich in der Politik: Damos) für fünf Jahre direkt gewählt. Alle Mitglieder entstammen aus einem Oligos Damos (Wahlkreis). Insgesamt tagen 580 Vertreter der Damos in der Apella.

      Harmost:
      Der Harmost wird von der Gerusia und vom Basileus gewählt und dient als Regierungsbeamter in eines der drei Provinzen von Hellas. Er hat beschränkte Verwaltungskompetenzen und die Aufgabe, die Stabilität in seinem Gebiet zu wahren und den Wirtschaftswachstum zu garantieren. Notfalls hat er Befugnisse, wenn der Leitoyrgos Entus (Minister für Innern) zustimmt, die dort stationierten Militärverbände in Kombination der örtlichen Gendarmerie zur Zerschlagung von Rebellionen einzusetzen. Er hat das Amt für fünf Jahre inne, wobei in Krisenzeiten (wie Krieg oder Aufstände) die Amtszeit verlängert werden kann. Eine Wiederwahl ist möglich.

      Ich musste wegen der 25.000 Zeichen-Regel meine Anmeldung in zwei Stücke teilen.

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      Teil 2


      Kultur:

      Gesellschaftsschichten der hellenischen Gesellschaft:
      Die hellenische Gesellschaft hatte ursprünglich fünf Schichten, die jedoch in den letzten Jahrzehnten stets reformiert wurde. Nun wird nur noch zwischen Hellen, Periöken und Neodamoden unterschieden, wobei man nicht nur in der Gesellschaft aufsteigen kann, sondern auch absteigen.

      Die Hellen bilden die oberste Schicht und sind die Vollbürger der Hegemonie. Als Vollbürger erhält man alle bürgerlichen Rechte, aber auch Anspruch auf mehr Bezahlung. Darunter zählen insbesondere das Recht auf Promotion und Habilitation, Wahlrecht und Recht auf politische Mitgestaltung. Den Vollbürgerstatus erhält man unter folgenden Auflagen:
      • Beendigung einer Berufsausbildung + 4 Jahre Berufserfahrung oder
      • Erlangung eines Uni-Abschlusses (z.B. Bachelor) + 2 Jahre Berufserfahrung oder
      • Absolvierung der Grundausbildung + 5 Jahre Militärdienst
      • zzgl. Vollendung des 23. Lebensjahres

      Ziel soll hierbei sein, dass die Bevölkerung ihren Vollbürgerstatus wertschätzen und nicht aufgrund ihres Geburtes Willens geschenkt bekommen.
      Als Pflichten eines jeden Hellen sind Steuerentrichtungen an den Staat und Speisegemeinschaft, die sogenannte Syssitia (= heute: Gewerkschaft), Einsatzbereitschaft im Kriegsfall oder bei Naturkatastrophen (in der Armee, Feuerwehr, THW, Räumkommandos, o.ä.), Bereitstellung seiner Arbeitskraft und Förderung der Bildung. Bei Verletzung einer dieser Pflichten sowie gewisse Straftaten kann derjenige Helle alle zugesprochenen Rechte verlieren und als Periöke absteigen.

      Die zweite Hauptschicht bilden die Periöken. Ihre Rechte und Pflichten sind die eines Hellen vergleichbar, wobei sie keinen politischen Mitspracherecht haben, somit auch kein Wahlrecht. Die Promotion und Habilitation wird ihnen strikt verwehrt. Trotzdem haben sie die Möglichkeit zu studieren und eine Berufsausbildung zu machen, wie jeder andere auch, obwohl sie nur 60% eines Vollbürgers im Durchschnitt verdienen. In dieser Gruppe sind die meisten unter 23 Jahre alt. Es finden sich auch abgestiegene Hellen in dieser Schicht wieder. Die ehemaligen Hellen erlangen ihre vollen Rechte wieder, wenn sie die zusätzliche Kriterien erfüllen:
      • Abrichtung der Strafe (Freiheitsstrafe, Einweisung in eine psychologische Einrichtung, Bootcamp, usw.) oder
      • weitere 5-10 Jahre Berufserfahrung/Militärdienst

      Allgemein herrscht die Regelung, dass seelisch Kranke oder Menschen mit geistiger Behinderung das Recht auf den Vollbürgerstatus nicht erlangen können.
      Jedoch kann man weiter absteigen, indem derjenige Periöke schwere Straftaten zu verantworten hat (z.B. Mord, Hetze gegen den Basileus und Staat). Die Strafen sind dementsprechend hart. Der Gesetzgeber sieht eine lebenslange Haft bis zur Verbannung ins Exil alles in Betracht.

      Ein Asylsuchender, Asylant oder Immigrant wird als Neodamod bezeichnet. Sie erhalten das Recht auf Schutz, Obdach und Nahrung bis über deren Schicksal binnen eines Jahres entschieden wurde. Nach einem Monat der Registrierung erhalten Erwachsene automatisch ein Arbeitsvisum, während die Minderjährigen öffentliche Schuleinrichtungen besuchen dürfen. Nach ein Jahr Berufserfahrung oder Mitteilung des Bescheids über die Entscheidung der entsprechenden Behörde verliert der Neodamod seinen bisherigen Status und steigt zum Periöken auf. Nach Überprüfung seiner bisherigen Kenntnisse (Ausbildung Ausland äquivalent zur Ausbildung Inland?) kann er auch direkt zum Hellen aufsteigen.

      Religion:
      In der Hegemonie herrscht die allgemeine Religionsfreiheit, wobei das Christentum durch die theomedische Vergangenheit überwiegt.

      Feiertage:
      25.03. Unabhängigkeitstag
      31.05.-01.06. Hyakinthia
      29.07.-31.07. Gymnopaida
      05.08. Karneia
      Sonstige: Christliche Feiertage wie Weihnachten und Ostern, sowie Silvester und Neujahr

      Historie:
      Die Hegemonie wurde vor 418 Jahren neu gegründet, nachdem die Hellen die Theomeden von den Inseln drängen konnten. Dabei wird die Schlacht bei Thavi als Entscheidungsschlacht über die Zukunft von Kredizus gewertet. Hellas konnte etwa 12.500 (größtenteils schlecht bewaffneten) Soldaten auffahren. Die Rebellenarmee war der Garnison zahlenmäßig haushoch überlegen. Die Rebellen gaben der Garnison die Wahl über Krieg oder Frieden mit einer Nachdenkefrist. Bevor die Frist ablief, griff das Heer von Hellas heimtückisch in der Nacht an und brachte den Besatzern eine vernichtende Niederlage bei. Kurz danach wurde die Basileutikuz Hellas ausgerufen. Um sich von Theomedien zu distanzieren, übernahm der Basileus und die Gesellschaft die alte hellenische Kultur und passte es den heutigen Standards an. Die Beziehungen zu Theomedien waren in den nächsten Jahrzehnten schwierig, weshalb es im Ostmeer zu kleinen Auseinandersetzungen kam. Hellas unternahm keine weiteren Versuche, um die letzte Insel vor der Küste Theomediens zu befreien. Der Staat konzentrierte sich lieber auf den Aufbau der Wirtschaft und bemühte sich um internationales Ansehen. Dabei kam Hellas sich dem unabhängigen Ponici näher. Hellas entpuppte sich bei der Annäherung sehr schnell als stark militaristisch und imperialistisch, was die Regierung von Ponici nicht wirklich weiter störte. Ihre Wirtschaft profitierte von der hellenischen Kooperation.

      Der kleine Ostmeerstaat, Ponici, drohte politisch instabil zu werden, nachdem sich immer mehr Menschen gegen die Regierung stellten und eine Auflösung der Freundschaft zum Basileutikuz forderten. Durch Drohungen vom damals amtierenden Basileus wurden die Bedingungen seitens des ponicischen Volks abgewiesen, was schnell in einen Bürgerkrieg (1701) mündete. Hellas annektierte 1702 Ponici durch den Vertrag von Iancha, als Hellas den dortigen Bürgerkrieg für sich entscheiden konnte, nachdem dieser Truppen zur Zerschlagung der Rebellion entsendet hatte. Nach der Annexion wurde das Basileutikuz Hellas in Hegemonie Hellas umgewandelt.

      Als Lusitzchien die Insel im Saroniz Golf für sich beanspruchte, entwickelte sich eine Feindschaft zwischen den beiden Nationen, da diese Inanspruchnahme als eine Einmischung der hellenischen Politik bewertet wurde. Es wurde eine militärische Intervention zur Befreiung der Insel geplant. Die Invasion wurde jedoch verschoben, als das Gebiet des heutigen Mirantzus' für die Theomeden verloren ging. Hellas nutzte die Chance und eroberte das Gebiet nach einem dreijährigem Konflikt (1798-1801). Es kam wenig später zur nordinananischen Krise mit dem Großmirischen Reich, der in einem Krieg mündete. Hellas war technologisch unterlegen, aber konnte gemeinsam mit Mirantzus mehrere Städte für wenige Monate halten, die die Niederlage jedoch nicht abwenden konnten. Insgesamt verloren knapp 5.200 Hellen ihr Leben, was etwa 30% der kompletten Vollbürgerbevölkerung entsprach und als Desaster gewertet wurde. Danach gab es eine Reform der Gesellschaft, wo die Ansprüche zur Erhebung zum Vollbürger gelockert wurden. Mit dem Frieden von Mirantzus wurde mit Mira der Krieg beendet.

      Als das Großmirische Reich immer mehr Macht in Nordinana verlor, entsandte Hellas 1867 eine Flotte und eine etwa 20.000 Mann starke Armee und eroberte sich Mirantzus zurück.

      Im 20. Jahrhundert kam es zu erneuten Spannungen mit Mira, als sie die Freundschaftspolitik (siehe Miras Anmeldung) aufkündigten. Man wappnete sich mit einem massiven Ausbau des Militärs für einen großen Krieg um das Ostmeer und kalkulierte schon im Vornherein mit mehreren hunderttausend Toten auf beiden Seiten. Osteuridika wurde dabei nur im Auge behalten und war ein Nebenschauplatz für die Hellen.

      Außenpolitik:
      Hellas beansprucht die Hegemonie (hier: Vorherrschaft) über das Ostmeer, Nordinana, der Meerenge zwischen Ostmeer und Bedu-See und dem Saroniz Golf (Gewässer zwischen Wolkowien und Theomedien).
      Mira wird argwöhnisch beäugt und Hellas ist jederzeit für eine Eskalation der Krise bereit. Da die Streitkräfte für hellenische Verhältnisse Unsummen verschlingen, wird daher eher die Politik der Entspannung bevorzugt, um sich eine eventuelle Abrüstung zu erlauben. Um sich zusätzlich abzusichern, pflegt Hellas zu Meridiem (zweckmäßig) gute Beziehungen, nachdem dieser in Mondego erfolgreich mitmischt und eine Invasion der südinananischen Inseln ermöglichen würde. Aber Meridiem wird auch als Sprungbrett für Südinana und Asua angesehen. Ein Zweckbündnis sozusagen.
      Damit der Saroniz Golf für Hellas gesichert werden kann, pflegt der Basileus gute Beziehungen zu Wolkowien und Theomedien.

      Regelbuch gelesen und akzeptiert?
      Ja.

      Mentorenhilfe erwünscht?
      Nein.

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Ich bin seit Januar 2017 hier dabei.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KUL“ ()

      Um die Sache mit den Buntmetallen zu klären: Ich meine damit insbesondere Kupfer, Zinn und Zink. Die Nahrungsmittel habe ich in die Anmeldung schon eingebaut.
      Ansonsten die Schwächen:
      1. Inoffizielle Arbeitslosenquote beträgt ~ 7%
      2. Mangel an qualifizierte Arbeitskräfte in einigen Branchen
      3. Hohe Staatsverschuldungsquote ohne Wende in Sicht (bis 2025 100%-Marke geknackt)
      4. Verweigerung von erneuerbare Energien; hauptsächliche Nutzung von Mineralöl- und Gaskraftwerken sowie Aufbau neuer Atomkraftwerke, um die Energiekosten gering zu halten
      5. Wirtschaftliche Konkurrenz zwischen den Provinzen (insbesondere Mirantzus und Ponici) -> Manager versuchen des öfteren mit Lohndumping -> Demonstrationen und Streiks sind keine Seltenheit
      Würde das ausreichen?
      Wenn du das noch so in den Text aufnehmen könntest - sofern nicht schon getan - und es SimOn auch durchgezogen wird, spricht von meiner Seite auch nichts dagegen. Gib uns einfach bescheid, wenn du die Sachen in die Anmeldung eingepflegt hast.

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden