République Populaire Côte du Fer

    • Angenommen

      République Populaire Côte du Fer


      Ich habe mir, wie ja angekündigt, heute sehr viele grundlegende Gedanken gemacht und würde gerne für die Côte du Fer ein paar Änderungen beantragen. Die Geschichte (inklusive Allem was seit der Erstanmeldung passiert ist) wie der Rest auch bleibt wie er ist. Alles "neue" habe ich in rot markiert.

      Zum BIP möchte ich anmerken, dass die der nominale Wert die Entwicklung von 2017/2018 wiederspiegelt. Der kaufkraftbereinigte Wert ist grundsätzlich dem Fakt geschuldet, dass er von mir vorher zu niedrig angegeben wurde - einfach weil ich mich jetzt erst damit beschäftigt habe.

      Daneben ist die Bevölkerungsgröße um knapp die Hälfte geschrumpft worden, da die Zahl in meinen Augen von Anfang an zu hoch war und so mehr unbewohntes Hinterland vorhanden ist.

      Mfg
      Jörg



      Name des Landes:
      - Offiziell: République Populaire Côte du Fer

      - Anderman: Volksrepublik an der Eisenküste
      - Columbisch: Peoples Republic of the Iron Coast
      Bevölkerungsgröße: 18.500.267 (Volkszählung 2017)
      Regierungsform: Präsidialsystem
      Regierungsoberhaupt: Präsident Obe Belewa(
      Währung: 1 Inana-Franc [i](1 VS-Dollar = 9.670 IF)

      BIP (pro Kopf): 840 VS-Dollar
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 2.400 VS-Dollar
      Human Development Index: 0,408
      Reales Vorbild:
      Guinea, Elfenbeinküste, Kamerun, Mali

      Klima & Landschaft:

      Geografie und Flora
      Das Land liegt, historisch begründet im Westen Inanas, um genau zu sein um die westlichste Ausdehnung des Kontinentes. Das Land ist vergleichsweise flach und weist kaum Erhebungen auf welche 250 bis 300 Meter in der Höhe übersteigen. Von den flachen Ausläufern im Westen erhebt sich das Land kaum, etwa 800 Kilometer von der Küste entfernt geht es jedoch in ein Hochland über, welches das Land von Süd nach Nord durchzieht und es faktisch teilt. Das Land ist im Westen sowie um das Hochland stark bewaldet und mit dichtem tropischen Regenwäldern bedeckt, entlang der Küste finden sich Sumpfgebiete und Mangrovenwälder. Diese Landschaft wird von einzelnen Farmen und Weideflächen aber auch im Hinterland von Minen unterbrochen. Östlich des Hochlandes geht die Landschaft in eine Feuchtsavanne über, welche mit reichen Grasbeständen einer vielfältigen Faune eine Heimat bietet und weit im Osten in eine wüstenartige Landschaft übergeht.

      Klima
      Klimatisch ist das Land einerseits von seiner Lage direkt am Äquator und damit mitten in den Tropen geprägt aber gleichzeitig auch vom Seeklima des Meropik. So ist es an der Küste nahzu ganzjährig feuchtheiß und es gibt sehr viele Niederschläge, die durchschnittlich rund 1500–2000 mm betragen können. Östlich des Hochlandes ebben diese Niederschläge langsam ab. Die Temperatur ist im ganzen Jahr ebenfalls sehr hoch, so liegt die Durchschnittstemperatur in der Trockenzeit bei circa 21°C und in der Regenzeit bei etwa 31°C. Weit im Osten des Landes, in den Trockengebieten können die Temperaturen sogar bis auf 38°C in der Trockenzeit im Durchschnitt steigen.

      Wirtschaft & Infrastruktur:

      Export
      Côte de Fer ist, wie der Name es bereits sagt - Eisenküste, sehr reich an Eisen- und weiteren Metallvorkommen. Daneben gibt es noch weitere große, teilweise ungeförderte Rohstofflager. So zum Beispiel Bauxit, Gold, Mangan, Uran, Diamanten und auch Vorkommen von Seltenen Erden. Vor der Küste gibt es noch mehrere Öl- und Gasvorkommen, welche inzwischen vollständig erkundet und seit Anfang 2018 in geringen Mengen gefördert werden. In den letzten Jahrzehnten haben vor Allem große ausländische Konzerne Interesse an der Förderung der vielfältigen Vorkommen gezeigt, die Regierung allerdings hat sich bisher nicht zu Abschluss von größeren Verträgen durchringen können. So wird neben Eisen und Gold aber vor Allem Bauxit in vergleichsweise geringen Mengen abgebaut und exportiert.

      Weiterhin stützt sich die Wirtschaft auf die Landwirtschaft. So gibt es viele Plantagen und es werden Kaffee, Kakao, Palmöl, Zuckerrohr und zum Beispiel Bananen angebaut und geerntet. Vor Allem der Kakao ist ein wichtiges Exportgut und das Land gehört zu den größten Exporteuren weltweit. Weitere wichtige Grundnahrungsmittel sind Maniok, Reis, Süßkartoffel, Erdnüsse und Mais und diese werden allerdings nicht zum Export angebaut sondern lediglich zur Eigenversorgung der Bevölkerung.

      Auch die Fischerei, welche vor der Küste durch lokale Fischer betrieben wird, ist ein Standbein der Wirtschaft. Ein Teil des Fisches wird in angrenzende Länder auf dem inanaischen Kontinent verkauft, ein Teil des Thunfisches der gefangen wird auch in andere Teile der Welt.

      Import
      Importieren muss das Land, obwohl reich an Rohstoffen, relativ viel. So muss es vor Allem Treib- und Schmierstoffe in großen Mengen importieren um die Wirtschaft am Laufen zu halten, dazu kommen noch Brennstoffe wie Gas und Kohle. Auch Güter des täglichen Bedarfs, wie Fahrzeuge, Werkzeuge und auch Industriegüter müssen eingeführt werden, da man dies nicht selbst herstellt. In inzwischen geringer werdenden Mengen muss auch Reis importiert werden, da dies als eines der Grundnahrungsmittel bei der Bevölkerung gilt.

      Infrastruktur
      Die Infrastruktur des Landes kann mit einem Wort beschrieben werden "desaströs".

      Das Land verfügt zwar über Straßen mit einer Länge von knapp 28.000 Kilometern, davon sind jedoch nur knapp die Hälfte asphaltiert und verwandelen sich daher in der Regenzeit in Schlammpisten, die kaum passierbar sind.
      Das Eisenbahnnetz zählt zu Kolonialzeiten zu den bestausgebauten auf Inana, wurde in den letzten Jahrzehnten jedoch immer mehr zusammen gekürzt. Der Transport von Erzen zur Küste und von Treibstoffen ins Hinterland macht nun den größten Anteil aus. So gibt es de facto nur noch zwei Hauptstrecken, welche kaum für den Personenverkehr genutzt werden. Mit ausländischer Hilfe wurde ein nicht unerheblicher Teil der Strecken wieder befahrbar gemacht.
      Das Land verfügt weiterhin über insgesamt sechs befestigte Flughäfen, von denen allerdings nur zwei für den Internationalen Verkehr genutzt werden können und deren Zustand als schlecht bewertet werden kann. Daneben gibt es aber im Hinterland und den ländlichen Gebieten weitere Feldflughäfen, die von den Minenunternehmen betrieben werden. Seit Mitte der achtziger Jahre werden auch Wasserflugzeuge genutzt, dafür gibt es auch mehr als ein halbes Dutzend Slipanlagen.
      Die Hauptstadt verfügt ebenfalls über den größten Seehafen des Landes mit einem Containerumschlagplatz, Verladestationen für Erze und einer Anlegestelle für Öltanker. Weitere Seehäfen sind in Port Amar und Tonka beheimatet. Dazu kommt ein dichtes Netz an Binnenhäfen entlang des Haupt- und der Nebenströme. Deren Ausbaustufen reichen aber von einfachen Holzanlegern bis zu betonierten Molen mit entsprechender Infrastruktur zur Be- und Entladung von Binnenschiffen.

      Die Energieversorgung des Landes stützt sich vornehmlich auf ein großes und ein kleineres Wasserkraftwerk am Oberlauf des Okombé, welches insgesamt 90 Prozent des geschätzten Energiebedarfes deckt. Von ihm führen mehrere Stromtrassen zu den Minen im Hinterland sowie zu den größten Städten an der Küste. Zusätzlich gibt es noch mehrere Gas- und Kohlekraftwerke um Ausfälle falls möglich abzufangen. Vor Allem in den letzten Jahren kam es, aufgrund von Wartungsmängeln, immer wieder zu zeitweisen Ausfällen von einem Teil der Turbinen des Wasserkraftwerkes. Durch ein Investitionsprogramm im letzten Jahr sollten auch Solar- und Windstromanlagen vor Allem in den ländlichen Regionen die Stromversorgung verbessern.

      Kartenausschnitt
      Identisch wie bisher

      Beschreibungstext:

      Geschichte
      Der Staat Côte de Fer liegt, wie bereits beschrieben direkt an der Westküste des Inanaischen Kontinentes und somit an einer der wichtigsten Seerouten der Welt. Dies ist auch einer der Gründe der Lage, da das Land schon immer ein wichtiger Handelsplatz und Versorgungshafen war. Die Geschichte des Landes reicht bis etwa 700 nach Christus zurück, zumindest sind auf diese Zeit die ersten Funde datiert worden. Es wanderten Menschen aus dem zentralen Inana vom Stamme der Toumé ein und ließen sich hier nieder. Ihn folgten weitere Stämme, welche heute die verschiedenen Ethnien des Landes bilden.

      Um 1740 errichteten [...] Seeleute einen Handels- und Versorgungsposten an der Küste und begannen ersten Handel mit den lokalen Stämmen zu treiben. Der Posten wurde in etwa 40 Jahre betrieben bevor er als unrentabel angesehen und aufgeben wurde. Erst mit Aufkommen des Kolonialismus im 19. Jahrhundert, um genau zu sein 1845, wurde die Region wieder interessant. Einige [französische] Forscher landeten hier und erkannten schnell das anscheinend große Rohstoffvorkommen unter dem Boden lagerten. Die Stämme hier besaßen reichen Goldschmuck und sogar eiserne Waffen. Bereits zwei Jahre später landeten erneut [französische] Seefahrer an der Küste und gründeten die heutige Hauptstadt. Sie begannen damit die Urbevölkerung weiter ins Landesinnere zu vertreiben oder sie unter ihren Schutz zu stellen, wenn diese sich fügten. Die Kolonie, die noch den Namen Inananique de l'Ouest (West-Inana) trug, wuchs schnell und erreichte bis 1890 seine heutige Ausdehnung.

      In mehreren Kolonialkonflikten wurde das Land immer wieder zum Spielball zwischen den Mächten, konnte sich jedoch immer behaupten, so dass es bis circa 1960 sehr ruhig blieb. In diesem Jahre stellte das [französische] Mutterland den Menschen die Wahl weiterhin als Kolonie im zu verbleiben oder sich als unabhängiger Staat zu etablieren. Mit einer Wahlbeteiligung von weit mehr als 80 Prozent entschied sich das Land zur Unabhängigkeit. Unter dem heutigen Namen gründete sich der Staat am 18. Juli 1961 offiziell. Die ersten Jahre, welche von wirtschaftlicher Blüte und der internationalen Öffnung geprägt waren, verliefen sehr ruhig.

      Im Jahre 1982 kam es zu einem blutigen Putschversuch gegen den amtierenden Präsidenten durch unzufriedene Polizisten. Der Präsident wurde abgesetzt und ein Volksrat eingesetzt. Das Land wurde daraufhin, in den folgenden zehn Jahren in eine Volksrepublik umgeformt und hatte so bis 2004 Bestand. Die Wirtschaft florierte und vor Allem die ideologisch geprägte Zusammenarbeit mit anderen sozialistischen Staaten in der Welt.

      Im bereits erwähnten Jahr 2004 kam es zu einem knapp fünf Jahre andauernden Bürgerkrieg der insgesamt mehr als eine halbe Million Menschenleben kostete. Die Wirtschaft des Landes wurde dabei enorm stark in Mitleidenschaft gezogen und konnte sich bis heute kaum davon erholen. Noch heute ist das Wort Blutdiamant eng mit diesem Konflikt verbunden, da alle Konfliktparteien versuchten auf illegalem Wege Diamanten in der Welt zu veräußern um sich zu finanzieren.

      Der Friedensschluss mit Neugründung des Staates und den ersten freien Wahlen seit mehr als zwanzig Jahren wurde im Jahre 2009 besiegelt. Seit dem ist der Staat eine Präsidialrepublik, aber kein Präsident hat es bisher geschafft die Wirtschaft wieder aufzubauen und immer wieder ausbleibende Löhne und Soldzahlungen schüren im Moment die Unzufriedenheit in einigen Teil der Bevölkerung und der Armee.

      Nachdem im Dezember 2016 General Obe Belewa durch einen für inanische Verhältnisse unblutigen Putsch an die Macht kam begann er umgehend mit der Reformierung der Wirtschaft und des Staatswesens. Neben einigen Verstaatlichungen wurden auch Beteiligungen an Unternehmen erworben um diese Wettbewerbsfähig zu halten. Gleichzeitig begann man seine Stellung auf Inana infrage zu stellen und forciert vor Allem im westlichen Inana eine Vormachtstellung zu etablieren und schlussendlich auch für ganz Inana. Dem entgegen steht vor Allem die benachbarte Republik Decag, mit welcher es Mitte 2017 fast zu einer militärischen Auseinandersetzung gekommen ist. Gleichzeitig kam es zu mehreren Anschlägen von Inanaischen Nationalisten, die ein Ende der Kleinstaaterei und des andermanischen und taussischen Kolonialismus fordern um ein Großinanaisches Reich zu etablieren. Im Januar und Februar häufen sich die Anschläge und auch der Präsident gerät, aufgrund seiner Annäherung zum Kaiserreich ins Fadenkreuz ...*

      Politik
      Politisch ist das Land als Präsidialsystem ausgelegt, somit ist die Position des Staatsoberhauptes und des Regierungschefs in den Händen ein und der selben Person. Er steht der Regierung vor, die von einem Einkammerparlament bestätigt werden muss. Der Präsident, wie auch das Parlament wird alle vier Jahre vom Volke gewählt. Die einzelnen Regionen haben weiterhin Gouverneure, die einem Regionalparlament vorstehen.

      Sicherheit
      Das Land verfügt mit der sogenannten Police National über eine einzige Bundespolizeibehörde. Sie ist paramilitärisch organisiert und wird zur Aufstandsbekämpfung, für militärpolizeiliche Aufgaben, der Bekämpfung des gesamten Spektrums der Wirtschaftskriminalität und auch für Zollaufgaben genutzt.

      Die Streitkräfte (Forces armées de Côte de Fer) sind vergleichsweise klein und in Landstreitkräfte (L’Armée de terre), Luftstreitkräfte (L'Armée de l’air) und eine Marine (La Marine Nationale) unterteilt. Sie übernehmen hoheitliche Aufgaben, wie die Sicherung der Landes- und Seegrenze, die Unterstützung im Katastrophenfall sowe die Landesverteidigung. Zusätzlich unterstützen sie, zumindest theoretisch, auch bei der Instandsetzung der verkehrstechnischen Infrastruktur. Die Luftstreitkräfte übernehmen zusätzlich auch noch die zivile Luftraumüberwachung des Landes.

      Regelbuch gelesen und akzeptiert? Gelesen und Akzeptiert.

      Mentorenhilfe erwünscht? Nein

      Wie hast du zu Virtual States gefunden? n/A

      * - Ab diesem Punkt würde ich Intern weiter ausspielen.