[Sitzung X 2017] Antrag auf Förderung durch Finanzmittel des USDP: Lebensmittel und Trinkwasserlieferungen, Förderung des City Farming (Orizon)

    [Sitzung X 2017] Antrag auf Förderung durch Finanzmittel des USDP: Lebensmittel und Trinkwasserlieferungen, Förderung des City Farming (Orizon)

    Der Generalsekretär eröffnet die Sitzung und informiert die Vertreter der Staaten darüber, dass folgendes Schreiben des Kontrollrates des Entwicklungsprogrammes der Vereinten Staaten dem Generalsekretariat heute zugegangen sei:

    République Barassonâise schrieb:



    Entwicklungsprogramm der Vereinten Staaten
    Kontrollrat


    Orizon schrieb:

    Antragsformular: Antrag auf Förderung durch Finanzmittel des USDP

    IKO

    Antragsteller: Imperial Kingdom of Orizon.

    Gegenstand oder Projekt der Förderung: Lebensmittel und Trinkwasserlieferungen, Förderung des City Farming.

    Land, Region, geg. (konkreter) Ort der Förderung: Kyoto (Hauptstadtregion) und Pure Sing (Hauptmetropolregion).

    Gesamtkosten des zu fördernden Projekts oder Gegenstandes: 25% des IKO BIP = 622,128 Mio. VS-$

    Grundlegende Beschreibung des zu fördernden Gegenstandes/Projektes: Versorgung der Hauptstadtregion Kyoto und der Metropolregion Pure Sing mit Lebensmitteln und Trinkwasser bis zum Abschluss geeigneter Handelsverträge sowie Unterstützung und Beratung für die Vorbereitung des Abschlusses geeigneter Handelsverträge. Förderung des City Farming in den genannten Städten zur Verbesserung der Versorgung der dortigen Stadtbevölkerung mit lebenswichtigen Vitaminen aus Obst- und Gemüseanbau. Eine Unterstützung bei der Abwasserreinigung und Wiederaufbereitung von Abwasser, vor allem in Industriegebieten und eine fachmännische Unterstützung bei der Entseuchung von durch Erdölprodukten verunreinigter Böden und Küstengewässer wird erbeten.

    Bemerkungen: Das Imperial Kigdom of Orizon ist nicht teil der Vereinten Staaten und sucht überdies Anschluss an dem Königreich freundlich gesinnte Staaten. Außerdem ist das Königreich willens die Kosten für die geleistete Jahreshilfe innerhalb von vier Jahren per Ratenzahlung zu tillgen.

    Beantragter Förderanteil: 622,128 Mio. VS-$.

    Hochachtungsvoll

    The Imperial Kingdom of Orizon


    Der Kontrollrat des Entwicklungsprogrammes der Vereinten Staaten überweist den Antrag des Imperial Kingdom of Orizon an die Generalversammlung der Vereinten Staaten, da es sich bei dem vorliegenden Antrag nicht um einen Antrag eines Vollmitglieds der VS handelt. Die Einbindung anderer Fonds und Programme der Vereinten Staaten ist möglich.

    Somit besitzt die Generalversammlung Beschlussbefugnis über diesen Antrag.

    Der Kontrollrat empfiehlt folgende Beschlussfassung:

    Dem Antrag wird teilweise stattgegeben.

    Dem Antrag auf Unterstützung stabiler Lebensmittel- und Wasserversorgung in den Regionen Kyoto und Pure wird stattgegeben. Hierbei werden 50 Millionen VS-$ zwischen dem Tag der Beschlussfassung und dem 31. Mai 2018 als Fördersumme durch das USFP getragen.

    Dem Antrag auf Förderung des City Farmings wird teilweise stattgegeben. Das Entwicklungsprogramm fördert den Aufbau und die Inbetriebnahme des Projektes mit einer Summe von 40 Millionen VS-$. Der Kontrollrat erkennt die Sicherung einer gesunden Ernährung als zu förderndes Projekt an, sieht jedoch weitere, kostengünstigere Möglichkeiten im Ausbau der traditionellen Landwirtschaft. Das Entwicklungsprogramm empfiehlt daher die Förderung des Projekts in Form eines zinslosen 4-Jahres-Kredits, dessen jährliche Rückzahlung bei 25% der Gesamtsumme liegt.

    Dem Antrag auf Unterstützung von Abwasserreinigung und Wiederaufbereitung wird teilweise stattgegeben. Im Rahmen seiner Unterstützungspolitik von nachhaltiger Wasserwirtschaft, unterstützt es den Aufbau von Wasseraufbereitungsanlagen, die zur Versorgung der Bevölkerung genutzt werden mit einem zinslosen 4-Jahres-Kredit über 80 Millionen VS-$, dessen jährliche Rückzahlung bei 25% der Gesamtsumme liegt. Ausdrücklich keine Förderung von Anlagen zur Beseitigung weiterer industriell hervorgerufener Umweltschäden ist vorgesehen. Der Kontrollrat befindet keine Verantwortung des Entwicklungsprogramms, mangelhafte Umweltregulationen zu kompensieren, solange diese keine direkten oder schweren gesundheitsschädigenden Folgen für die Bevölkerung ergeben.

    Dem Antrag auf fachmännische Unterstützung von Entseuchung von Böden und Küstengewässern wird stattgegeben. Das Umweltprogramm wird mit der Aufstellung und Entsendung internationaler Expertenteams zur Unterstützung und Erarbeitung von Umweltschutzmaßnahmen beauftragt. Die Kosten für diese Arbeit werden jeweils zur Hälfte durch den Antragsteller und das Umweltprogramm getragen.

    Der Kontrollrat fällt seine Entscheidung mit Verweis darauf, dass Entwicklungskredite in den Verantwortungsbereich anderer Organe der VS fallen bzw. durch bilateralen Abkommen des Antragstellers mit anderen Staaten erreicht werden könne. Das Entwicklungsprogramm ist nicht zum vollständigen Ausgleich fehlerhafter Regierungspolitik vorgesehen.

    Zusätzlich teilt der Kontrollrat mit, keine Beachtung der genannten Gesamtsumme vorgenommen zu haben, weil dessen Aufschlüsselung nach Projekt nicht gegeben war.

    Zur Erfüllung der Bestimmungen des Beschlusses wird eine Sonderkommission des Entwicklungsprogrammes für Wasser- und Agrarwirtschaft sowie Versorgung in Orizon aufgestellt. Sie besteht bis zur Auszahlung und Verwendung aller Mittel. Die Kommission nimmt Aufgaben zur Überwachung der rechtmäßigen Verwendung der Fördergelder wahr.

    Bei unrechtmäßiger Verwendung der Fördergelder über den beantragten Anwendungsbereich hinaus behält sich die Generalversammlung vor, alle ausgezahlten Fördermittel rest- und zinslos zurückzufordern und Sanktionen gegen die Verantwortlichen der Missachtung oben genannter Bestimmungen zu erlassen.

    Der Ablehnung des Antrages käme eine Rücküberweisung an das Entwicklungsprogramm unter Berücksichtigung der Änderungsvorstellungen durch die Generalversammlung gleich.


    Es wird den Vertretern der Staaten nun Gelegenheit zur Aussprache und Kommentierung dieses Schreibens gegeben. Wenn der Wille eines Teiles der Mitglieder ersichtlich wird, dem Ansinnen zuzustimmen, wird am Ende der Sitzung eine Abstimmung über die Beschlusssache durchgeführt.

    "Sehr geehrte Damen und Herren", begann der kürzlich von Präsidentin Mano akkreditierte ständige Vertreter der barassonischen Republik bei den Vereinten Staaten.

    "die barassonische Republik lehnt diesen Antrag in Gänze ab! Nachdem wir in diesem Jahr bereits eine exemplarische Verzehnfachung der Verteidigungsausgaben des Antragstellers feststellen konnte, der allem Anschein nach kriegerische Absichten zu haben scheint, empfinden wir es als Hohn, nun nullverzinste internationale Gelder abgreifen zu wollen, um die Versorgung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten, wo dies doch ganz offensichtlich im Rahmen der Möglichkeiten des Imperialen Königreichs zu scheint. Stattdessen schaut die Regierung Orizons ihrem Volk dabei zu, wie es minderwertige Wasser- und Lebensmittelversorgung erleiden muss, nur um in besonderes Maße von den großzügigen Händen der Vereinten Nationen zu profitieren. Gleich verhält es sich mit den durch diesen Antrag finanzierten Umweltschutzmaßnahmen: In Orizons Herrscherresidenz einer überheblichen Dekadenz verfallen zu sein, dass man zwar für sich gut sorge, den Rest doch aber bitte die anderen zahlen sollte, sie sind es doch, die das Klima retten wollten.

    Doch diese Großzügigkeit gilt es den feisten Herrschaften nicht zu gewähren, während anderswo in Inana und Asua Millionen an Hunger leiden, keine formale Schulbildung erhalten, kein sauberes Trinkwasser besitzen und meist nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überleben sollen. Die Vereinten Staaten haben jetzt die Möglichkeiten dieser Arroganz einiger Eliten ein Ende zu setzen! Lassen Sie diese Chance nicht verstreichen, sondern zeigen Sie, dass das Entwicklungsprogramm nicht der Geldhahn einiger scheinarmer Staaten ist!

    Vielen Dank!"
    Der agrabarische Abgesandte erhob sich: "Das Kaiserreich Agrabar möchte sich den Ausführungen des wehrten barassonischen Republik anschließen. Das Königreich Orizon hat sich selbst in diese Situation manövriert und die Nachrichten, welche uns aus diesem Land erreichen verweisen darauf das genügend Gelder für die Beschaffung von Lebensmitteln und einen Ausbau der entsprechenden landwirtschaftlichen Kapazitäten sowie von Meerwasserentsalzungsanlagen vorhanden sind." Der ältere und graubärtige Mann pausierte kurz und fuhr dann fort: "Wir möchten nicht das Volk für die Entscheidungen der Führung leiden lassen, aber es erscheint in unseren Augen ebenfalls nicht als sinnvoll Gelder, die in anderen Teilen der Welt besser investiert werden, in einem solch hoch entwickelten Land zu versenken. Die Orizonische Führung muss ihren Staatshaushalt entsprechend anpassen um Investitionen in die korrekten Bahnen zu leiten statt sich militärisch zu rüsten.

    Das Kaiserreich Agrabar spricht sich daher eindeutig gegen eine Genehmigung aus. Weiterhin empfehlen wir Orizon einen offiziellen Antrag auf Aufnahme in die VS zu stellen."
    Der meridische Abgeordnete pflichtet dem barassonischen Abgeordneten bei: "Diesen Antrag anzunehmen wäre ein Affront gegenüber jeder wirklich bedürftigen Nation dieser Welt. Die Nation Orizon kann vielleicht nicht ihren eigenen Boden in größerem Stil bewirtschaften, sodass es zur Eigenversorgung genügen würde, doch anstatt stattdessen ihr Militär ohne Anlass massiv aufzurüsten, könnte sie ihre finanziellen Mittel nutzen, um die Bevölkerung durch Import zu versorgen. Es gibt zahlreiche Nationen, insbesondere inanaische Nationen, die wesentlich dringender finanzielle Unterstützung und Entwicklungshilfe benötigen als ein Orizon, welches seine Mittel nicht sinnvoll einsetzt."

    Quellen- und Lizenzangaben des Avatars und der Signatur sind HIER zu finden
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