Konkordial-Meridische Gespräche

      Konkordial-Meridische Gespräche

      Konkordium Valhonia, Valhonia International Airport | 15. Oktober 2017 AZR, ca. 10:00 Ortszeit

      Eine Kolonne von schwarzen Fahrzeugen fuhr vor auf dem Flugfeld des Valhonia International Airport, der nicht wie vermutlich auf der Stadtinsel lag, sondern auf Feylan. Zusammen mit dem Chef der IASO, James Howard Damien, seinem Abwehrchef Altao da Camlo erwartete Ratsvorsitzender die Ankunft der meridischen Regierungsmaschine. Erkannte den Geheimdienstbericht über die Ereignisse an der Küste Meridiems. Und auch die Involvierung des Konkordiums. Der Vorsitzende rieb sich über seine Nasenwurzel. Die Ereignisse schienen immer mehr außer Kontrolle zu geraten... Atomwaffeneinsatz, Grenzkonflikte mit scharfen Schuss, UBoot-Einsätze. Ziemlich traurig, dass solche Ereignisse zu derartigen Gesprächen führen mussten. Wenn auch offiziell es nicht so war. Aber Präsident Wahyu dürfte dies sicherlich auch erkannt haben.
      Kommentarlos entstiegen die drei dem geräumigen Führungsfahrzeug der Kolonne. Die restlichen Fahrzeuge fächerten auf und ihnen entstiegen Agenten der Abwehr, die sich dem Schutz ihres Regierungspersonals und der Gäste verschrieben hatten. Eine Formation der Special Force statt bereit für einen Ehrenempfang. Während sich der Ratsvorsitzende und der IASO Chef unterhielten, prüfte der Abwehrchef die Navpunkte der Route zum Tagungsort in der Silbernen Stadt. Der im Hintergrund bereitstehende Helikopter war einsatzbereit und auch seine Eskorte stand bereit. Der Flug würde nicht lange dauern, der kleine Rundflug über die Stadt selbst war das Zeitaufwendige, denn nicht jede Häuserschlucht war passierbar. Wenn alles gut ging war die Sache gegen 12:00/12:30 erledigt und alle waren sicher im Zentralen Turm der Stadt angekommen. Dort machte sich der Abwehrchef weniger Sorgen um die Sicherheit.
      Das Große Konkordium Valhonia - Die Perle am Äquator
      ~~~ 2000 Jahre Geschichte & das goldene Met-Fass der Karibik ~~~

      Präsident Wahyu, Behördenleiter der LAPAN Yvar Parinduri und ihre Berater machten sich für die Landung bereit, während das Flugzeug auf das Flugfeld des Valhonia International Airport zuhielt. Sie hatten sich während des Fluges noch einmal abgesprochen und vorbereitet und waren bereit, um die Verhandlungen mit den Valhoniern zu beginnen, zu welchen man bislang nur begrenzten Kontakt hatte. Wahyu war gespannt darauf, welche Thematiken genau die valhonische Regierung anzusprechen gedachte. Er konnte sich allerdings einige dieser Themen bereits ausmalen und insbesondere das salopp als "U-Boot-Vorfall" bezeichnete Ereignis im September, bei welchem mutmaßlich agrabarische oder kaohthomische U-Boote in meridische Hoheitsgewässer eingedrungen waren, würde wohl zu diesen Themen zählen. Generell war es ungern gesehen, dass fremde Satelliten meridisches Gebiet beobachteten, aber immerhin hatte es sich im September als sehr hilfreich erwiesen. Dennoch war Wahyu angesichts dieser Sache skeptisch und würde, wie die Mitglieder der LAPAN vermuteten, diese Thematik ansprechen.
      Das Flugzeug landete und kam schließlich zum Stillstand, bevor sich die Türen öffneten und die meridische Delegation es verließ, um sich auf das valhonische Empfangskomitee vorzubereiten.

      Quellen- und Lizenzangaben des Avatars und der Signatur sind HIER zu finden
      Wie es zu erwarten war, kam die meridische Delegation mit ihrer Staatsmaschine pünktlich an. Sie war in den offiziellen betrieb des Flughafens eingegliedert und daher musste auch keine Maschine besondere Warterouten nehmen oder die Landebahn und Flugfelder speziell geräumt werden. Der Vorsitzende war ziemlich zufrieden, dass alles perfekt funktionierte. Die beiden Eskortmaschinen, die die meridische Staatsmaschine seit dem Eintritt in den konkordialen Luftraum begleitet hatten, drehten ab und kehrten zu ihrem unmittelbar gelegenen Stützpunkt zurück.
      Ratsvorsitzender Dracon wartete am Ende der Ehrenformation auf seinen Gast, zu seiner Linken flankierte ihn der drahtisch-athletische Abwehrchef, rechts von ihm der Leiter der IASO und langjährige Astronom der SpaCom der Valhonen. Als die meridische Delegation die Gangway herunter ging ertönte seitens des Musikkorps zunächst die meridische Nationalhymne, anschließend, als die Delegation auf halben Weg an der Formation vorbei war, die konkordiale Hymne. Der die Delegation begleitende Offizier lies sich genug Zeit, dass alles passte und die "Begutachtung der Konkordialen Kräfte", wie dieser Abschnitt eines Staatsbesuches im Protokoll immer notiert war, ausreichend Zeit lies. Als die Delegation bei den Valhonen ankam begrüßten die drei ihre Gäste auf dem traditionellen Wege: Man drehte den rechten Arm nach innen ein, sodass die Handfläche nach oben wies, während gleicher Arm auf Höhe des Herzens zur linken Brust geführt wurde. "Ich heiße sie herzlichst im Namen aller Valhonen und konkordialen Bürger im Konkordium Valhonia willkommen, Präsident Wayhu. Ich hoffe sie hatten einen guten Flug." Der Vorsitzende machte einen Moment Pause und stellte dann seine Begleiter vor: "Wenn ich vorstellen darf... zu meiner linken der Chef der valhonischen Abwehr, Lord Marshall Altao da Camlo. Zu meiner Rechten der Direktor der IASO, Mister James Howard Damien." Der Abwehrchef reichte als erstes der Delegation, zunächst dem Präsidenten die Hand: "Präsident Wayhu, es ist mir eine Freude sie persönlich kennen zu lernen. Ich hoffe sehr, dass mein Memo sie nicht zu sehr schockiert hat und das wir den Hintergrund klären können, was dahinter stand." Als nächstes folgte der IASO-Direktor. "Willkommen, Präsident Wayhu. ich freue mich sehr, dass sie hier sind und wir über eine gemeinsame Zusammenarbeit reden können", blieb er bei einfacheren Worten des Grußes.
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      Präsident Wahyu schüttelte lächelnd Hände und begrüßte die Valhonier nacheinander, begleitet von kurzen Höflichkeiten und Austäuschen, während auch die Vertreter der LAPAN Hände schüttelten und mit den Politikern aus dem nordaletischen Land sprachen. So tauschten sich die Anwesenden kurz aus. Wahyu war sich nicht sicher, von welchem Memo der Abwehrchef gesprochen hatte, vermutete aber, dass dieser sich auf die Satellitenaufnahmen nahe Mekantaru bezog. In der Tat war man den Valhoniern dankbar für die, wenn auch unabsichtliche, so dennoch hilfreiche Unterstützung während des "U-Boot-Vorfalls" im September, wie man ihn mittlerweile einfach nur noch nannte. Dennoch waren Überwachungs- und Beobachtungssatelliten natürlich kontrovers und man sah es nicht gerne, dass ein ausländischer Satellit Territorien Meridiems überwachte. Wo auch immer man solche Daten speicherte und auswertete, Wahyu hoffte, dass man dort gegen Hacker ausreichend abgesichert war.

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      Während man noch in der Öffentlichkeit unterwegs war, bemühte man sich seitens der Valhonen nicht zu viele Informationen über die Verhandlungen zu verlieren. Man wusste auch in einem Staat wie dem Konkordium nie genau wer zuhörte und mögliche Informationen an Dritte verkaufte. Stattdessen war belangloser Smalltalk zunächst ein Themenpunkt. Man führte die Gruppe der Meridier über den Flughafen zu den bereitstehenden Helikoptern. Diese starteten dann zu einem kurzen Rundflug über den Flughafen, dann die Stadt und hinaus auf die See. Ziel war die Nachbarinsel, die silberne Stadt Valhonia City. Bereits früh kündigte sich die glänzende Skyline der konkordialen Hauptstadt an. Im Licht der caribischen Sonne wirkte sie tatsächlich silbern mit all ihren metallischen Bauten, den Glasfassaden die immer wieder von Grünstreifen unterbrochen wurden. Nahe des zentralen Turms setzten die Maschinen dann nach fast einer Stunde Flug zur Landung an. Einige Agenten führten die Gruppe aus Valhonen und ihren Gästen in den Turm und dann hinauf auf eine der höchsten Ebenen zu den Konferenzräumen.

      Wie so oft hatte man auch bei dem Konferenzraum sich auf organische Strukturen in Kombination mit High-Tech gestützt bei der Einrichtung. Für jeden Teilnehmer stand ein Computerterminal an dem Runden Holztisch bereit, in der Mitte waren drei große flache Monitore angebracht die für die Anwesenden als allgemeine Projektionsfläche dienten. Jedes Terminal verfügte aber auch über seinen eigenen Bildschirm. Nachdem man sich aufgeteilt hatte, wurden Kaffee, Karud & Macao, Tee und einige andere Erfrischungen serviert. "Es freut mich sehr, dass sie es einrichten konnten Herr Präsident Wayhu. Insbesondere da es da diesen Zwischenfall gab. Aber mein Abwehrchef wird sie darüber später noch aufklären und einige Erklärungen geben."
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      Wahyu schaute sich etwas um, während er den Raum betrat und Platz nahm. Er nahm sich etwas Tee und trank einige Schlucke, bevor er sich kurz den Vertretern der LAPAN zuwand und mit diesen einige Worte wechselte. Als der Vorsitzende ihn ansprach, meinte Wahyu: "Nun, ich bin durchaus gespannt auf diesen Teil der Gespräche." Er machte eine Kunstpause und meinte dann: "Aber das war ja nicht der einzige Grund, warum wir heute hier sind. Darum bin ich durchaus auch auf die übrigen Themen neugierig."

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      "Aber sicher Herr Präsident. Ich denke gerade wegen dieses Vorfalles sollte es ein engeres Verhältnis zwischen der Republik Meridiem und dem Konkordium Valhonia geben." Die Valhonen hatten inzwischen sich ebenfalls einen Platz ausgesucht und sich an den dargebotenen Kleinigkeiten und Getränken bedient. "Das Konkordium ist sehr an engerer Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher, kultureller aber auch militärischer Natur interessiert. Und umso erfreulicher ist es, dass sie Mister Parinduri als Vertreter von LAPAN mitgebracht haben. Die IASO hat sich inzwischen als eines der erfolgreichsten Internationalen Projekte sehr zukunftsweisend herausgestellt."
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      Wahyu setzte seine Tasse ab und meinte: "In der Tat wäre das sinnvoll. Somit wäre zukünftig eine bessere Kommunikation in einer solchen Situation möglich. Und dass auch Vertreter der LAPAN bei diesen Gesprächen teilnehmen sollten, ist im Grunde ja eine Selbstverständlichkeit. Behördenleiter Parinduri und seine Berater sind in diesem speziellen Themenbereich die wohl qualifiziertesten Ansprechpartner. Interessant finde ich, dass Sie auch von einer militärischen Kooperation sprechen. Wäre hier beispielsweise die Rede von einer Zusammenarbeit in der Entwicklung und Forschung?"

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      Wie gut sich die Valhonen untereinander abstimmen konnten ohne viele Worte wurde nun ziemlich deutlich. Kaum hatte der meridische Regierungschef geendet ergriff auch direkt der valhonische Abwehrchef das Wort. Immerhin koordinierte seine Organisation viele der Internationalen Zusammenarbeiten. "Nun, Herr Präsident... die Abwehr des Konkordium Valhonia verfügt über eine Spezielle Abteilung für Internationale Einsätze und Zusammenarbeit. Die Abteilung XIII des V.A.D. dient inzwischen nicht nur als Schnittstelle für Internationale Ermittlungen, sondern stellt eine wichtige Stelle für die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Nationen. Im Rahmen einer Zusammenarbeit könnten unsere beiden zuständigen Organisationen flächendeckender Arbeiten und nicht nur Verbrechen im Nationalen, als auch Internationalen Bereich minimieren. Hier würde dann entsprechend auch eine gemeinsame Forschung und Entwicklung möglich werden. Neben den üblichen Punkten von gemeinsamer Arbeit der Militärs im bereich Übungen, Manövern und Training"
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      Er war sich nicht sicher, wie sich die Valhonen die Struktur der Verhandlungen überlegt hatten, aber als der Abwehrchef schwieg und auf seine erwähnten Punkte nicht näher einging, begann Wahyu: "Das klingt vielversprechend. Was genau schwebt Ihnen denn unter dem Punkt der Zusammenarbeit in internationalen Ermittlungen und nachrichtendienstlichen Angelegenheiten vor?" Kurz pausierte er, während er nachdenklich blickte, bevor er fortfuhr: "Und als üblich würde ich eine Zusammenarbeit im militärischen Bereich nicht unbedingt bezeichnen. Dabei handelt es sich durchaus um eine Kooperation auf einer Ebene, welche zahlreiche zwischenstaatliche Beziehungen niemals erreichen. Gewiss besteht auch an einer solchen Zusammenarbeit von unserer Seite aus Interesse, jedoch sollten wir uns der Tatsache bewusst sein, dass es sich dabei um einen bedeutenden Schritt handelt, vor allem angesichts der bisher eher wenig ausgeprägten Beziehungen zwischen unseren Nationen."

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      "Ich bitte meine Euphorie zu entschuldigen. Im Konkordium denken wir einfach ein wenig weiter, dass wir schnell mal vergessen wie andere Nationen handeln", entschuldigte sich der Abwehrchef. "Es stimmt, unsere bisherige Zusammenarbeit war nicht von sonderlicher Bedeutung. Doch gerade der Fall des U-Bootes aus Agrabar zeigt deutlich, dass eine Zusammenarbeit von Notwendigkeit ist und für alle von Vorteil sein kann." Der Direktor der IASO tätigte einige Schaltungen, während der Abwehrchef sein Worte sprach. Der Konferenzraum dunkelte sich ab und aus mehreren verborgenen Projektoren im Tisch entstand ein fast dreidimensionales Bild. "Danke Direktor. Was sie hier sehen ist ein Livebild des TerOc Systems. Es dient in erster Linie der planetaren Überwachung in den Bereichen der Ozeanografie, Meteorologie, Geologie und anderen Wissensbereichen. Anhand bekannter Daten aber sind wir neben der allgemeinen Aufgabe als Umwelt-, Katastrophenschutz- und Sicherheitssatellitennetzwerk auch in der Lage die Daten zu analysieren und Anomalien wie das Unterseeboot des Kaiserreiches zu identifizieren. Wobei ich gestehen muss, es war ein Glückstreffer, dass einer der VIRGIL-Satelliten gerade ihr Gebiet überflog. Im Rahmen der Zusammenarbeit würde das Konkordium der Republik alles notwendige für eigene Analysen zur Verfügung stellen. Im Gegenzug würden wir uns freuen, wenn die Republik Meridiem sich einverstanden erklären würde das Konkordiale Militär als Partnernation das Recht der Gastfreundschaft zu gewähren. Gleiches gewähren wir auch im Konkordium."
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      "Verstehen Sie mich nicht falsch, ich weiß Ihre Ambitionen bezüglich unserer Beziehungen zu schätzen und habe selber in den letzten Wochen einige Beziehungen zu anderen Nationen radikal ausbauen können."
      Wahyu musste schmunzeln, als er das Bild sah. Die Arroganz Agrabars, in meridische Hoheitsgewässer einzutauchen und keine Entdeckung zu erwarten, war auf eine harte Realität getroffen: agrabarische U-Boote, egal wie gut sie gemacht sein konnten, waren immer noch Menschenwerk.
      "Konnten Sie die U-Boote als zweifellos agrabarisch identifizieren?" fragte er während der kurzen Präsentation.
      "Wir würden uns sehr über einen solchen Zugriff auf Informationen durch die VIRGIL-Satelliten freuen, ebenso über die valhonische Gastfreundschaft." meinte Wahyu schließlich mit einem freundlichen Lächeln und fügte hinzu: "Natürlich würden wir im Gegenzug auch gerne valhonischen Einheiten die Möglichkeit bieten, einige meridische Einrichtungen mitzunutzen."
      Ihm war nicht ganz klar, wie genau den Valhoniern die meridische Gastfreundschaft von Nutzen sein würde, aber er zweifelte nicht daran, dass die Valhonier gute Gründe für ihre Entscheidung hatten.

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      "Es freut mich zu sehen, dass wir doch auf einen Level der Verständnis für einander sind, die nicht fernab allem liegt, Herr Präsident.", bedankte sich der valhonische Abwehrchef. Er lies die Live-Bilder des TerOc um blenden und baute stattdessen die Archivbilder von den damaligen Ereignissen auf. Man sah nicht viel, legendlich einen Schatten der sich deutlich vom sonstigen Gebiet abhob. "Das sind die Original-Aufnahmen der VIRGIL-Einheiten. Wie sie sehen bestand leider nur die Möglichkeit eine Anomalie im Wasser zu erkennen. Jede Art von Vergleichsdateien, besonders aus unserer eigenen Region, haben nur den Schluss auf ein getauchtes Unterseeboot zugelassen. Unsere Satelliten sind für eine genauere Aufnahme und Identifikation nicht ausgelegt. Das würde auch nicht den Zwecke des TerOc unterstützen und viel mehr die Internationale Gemeinschaft etwas zu sehr beunruhigen." Damit schloss er erst einmal seine Erklärung über die Ereignisse des U-Boot-Zwischenfalles. "Nun, ich denke eine Zusammenarbeit, nicht nur im Bereich der Analysen der TerOc-Daten, würde sowohl dem Konkordium als auch der Republik förderlich sein. Mit ihrem Einverständnis würde ich den Punkt Militärische & Abwehrdienstliche Zusammenarbeit entsprechend um die Punkte der einer gegenseitigen Nutzung der Infrastruktur und eines gemeinsamen Analysestabes für TerOc ergänzen?", erkundigte sich der Vorsitzende des konkordialen Hohen Rates.
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      Präsident Wahyu schaute einen Moment nachdenklich die gezeigten Aufnahmen an, während er sein Kinn rieb. "Natürlich, eine solche Reaktion wäre sicherlich zu erwarten." kommentierte er die abschließende Bemerkung des Valhonen, bevor der Vorsitzende des Hohen Rates zu sprechen begann. Auf dessen Ausführungen merkte er an: "Das halte ich für sinnvoll, ja. Bevor wir aber nun weitere ergänzende Punkte ansprechen, sollten wir jedoch noch einmal im Detail die übrigen Aspekte der militärischen und nachrichtendienstlichen Kooperation besprechen." Er wandte sich dem Abwehrchef zu. "Sie hatten Übungen, Trainingsprogramme und Manöver angesprochen. Was hatten Sie sich konkret darunter vorgestellt?"

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      Diesmal blickte der Vorsitzende zu seinem Abwehrchef. Ihm war klar, dass er nicht der Chef des Militärs war, doch kannte der Abwehrchef den Field Marshall ziemlich gut. Und er wusste genau um die enge Zusammenarbeit der beiden. "Nun, zunächst bieten wir der Republik Meridiem an, unsere konkordialen Einrichtungen in der Caribik mitzubenutzen. Wir würden uns natürlich über eine Möglichkeit einer Mitbenutzung ihre Einrichtungen freuen. Ich darf jedoch betonen, dass dies keine Voraussetzung für uns ist. Im Rahmen dieser Mitbenutzungen wären dann Nationenübergreifende Übungen aller Waffengattungen, gemeinsam nach Art der Waffengattungen oder Übergreifend nach Art und Umfang von Szenarien, zielführend. Um mal ein Beispiel zu nennen: Das Konkordium verfügt mit den EGV der Minotaurus-Klasse und unserem Multifunktionsschiff VCNS BASIS eine Reihe gut ausgerüsteter Versorgungs- und Hilfsschiffe. Gerade Einsätze wie laufende in Mondego zeigen, dass die Nationen übergreifend zusammenarbeiten müssen. Da aber nicht immer das heimische Material verfügbar ist, sind vorherige Trainingsabschnitte bei befreundeten Nationen von großen Wert. Weiterhin, um ein weiteres Beispiel zu nennen, sind die Gebiete konkordialer Übungsplätze nicht nur klimatisch von anderer Beschaffenheit als die in der Republik Meridiem. Im Rahmen von internationaler Einsatzfähigkeit und Kooperationen, beispielsweise mit ihren Einheiten, wären auch hier Trainingsabschnitte unserer Truppen von großem Werte. es gibt viele weitere Punkte die es an gemeinsamer Zusammenarbeit gibt. Hierfür schlage ich persönlich, und ich denke damit kann ich guten Gewissens für den Oberkommandierenden des Konkordialen Militärs, dem Herrn Vorsitzenden und unsere Truppen sprechen, vor gemeinsame Stäbe oder Arbeitsgemeinschaften zu bilden, die sich genau um diese Dinge kümmern." Er macht einen Moment Pause und trank einen Schluck. "Zusätzlich möchte ich als Chef des konkordialen Geheimdienstes eine Einladung aussprechen, dass sie Verbindungsoffiziere und Verbindungspersonal in die Abteilung XIII des VAD entsenden. Abteilung XIII agiert als Internationale Aufklärungseinheit zur Bekämpfung von Verbrechen, Menschenhandel, Sicherheit der Nationen und anderen Schwerpunkt-Themen."
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