Astorische nationale Nachrichten

      Astoria lässt Sanktionen gegen Voorlant fallen

      Nach den Gesprächen mit Voorlant wurde beschlossen, dass die Sanktionen gegen die Republik Voorlant fallen gelassen wurden. Auf die Nachfrage hin, wieso die Maßnahmen erst so spät nach den Gesprächen fallen gelassen werden wurde entgegnet, dass es offensichtlich zu einem behördlichen Irrtum gekommen sei. Bei überprüfung des Schreibens habe man festgestellt, dass dort ein Schreibfehler vor lag, der, anstatt "zum folgenden Montag" besagte "zum folgenden Monat". Man entschuldigt sich bei der Republik Voorlant ganz offiziell und bittet darum, dass man diesen Fehler verzeihen kann. Auch Astoria ist interessiert an einem friedlichen Westeuridika und möchte keinen Konflikt anfachen.


      Wiedereinführung warägischer Grenzkontrollen

      Äußerst enttäuscht zeigte sich die astorische Regierung über die Maßnahmen Warägiens. Man habe Warägien immer als Bruder im Geiste verstanden, umso enttäuschter ist man nun darüber, dass Warägien dies offenbar nicht so sieht und lieber eine klare Grenze zwischen den beiden Ländern sieht. Als Reaktion darauf hat die astorische Regierung die Einreisebeschrenkungen seitens Warägien wieder verschärft. So ist nun ein Einreisevisum wieder notwendig, um nach Astoria einreisen zu dürfen. Diese Maßnahme hatte man vor Jahren auch ohne zwischenstaatlichen Vertrag außer kraft gesetzt, da man in Warägien einen guten Nachbarn sah und keinerlei notwendigkeit mehr für eine solche Maßnahme. Offensichtlich ist man jenseits der Grenze anderer Meinung und sieht in Astoria eine Gefahr.


      Importembargo auf verschiedene Khithaische Produkte

      Die astorische Regierung hat angekündigt, dass einige Khitaische Produkte nun nicht mehr eingeführt werden dürfen. Darunter fallen unter anderem sämtliche Chemieprodukte, aber auch Produkte aus dem täglichen Gebrauch. Begründet wurde dies damit, dass die Produkte gefährliche Stoffe enthalten und man die Gesundheit der astorischen Bevölkerung schützen möchte. Sie erfüllen in keinerlei Maße die strengen astorischen Gesundheitsvorschriften und gehören daher schon seit langem aus dem Verkehr gezogen. Der Verkauf besagter Produkte wird ab sofort strengstens untersagt und steht unter Strafe. Auf Nachfrage, ob dies im Zusammenhang mit den Strafzöllen auf astorischen Stahl stünde habe man betont, dass es keinerlei Zusammenhang dazu gäbe.
      Astoria dementiert Beschuldigung aus Warägien

      Die astorische Regierung hat Stellung bezogen zu den warägischen Anschuldigungen. Seitens des Kriegsministeriums hieß es, dass tatsächlich ein Aufklärungsflugzeug am fraglichen Tag über den astorischen Gewässern war, diese jedoch zu keiner zeit verlassen habe geschweigedenn fremdes Hoheitsgebiet betreten habe. Nachdem ein Notruf von diesem einging, da es von zwei warägischen Jagdflugzeugen bedroht wurde, als es in der Nähe der Grenze war, konnten diese durch die Präsenz überlegener astorischer Luftüberlegenheitsjäger in die Flucht geschlagen werden un der Aufklärer unbehelligt seinen Routineflug fort setzen. Man sei bestürzt darüber, dass man in Kattegatt die tatsachen so verdreht, dass es den anschein erwecke, Astoria würde hier agressiv auftreten, dies sei nicht der Fall, man habe lediglich das unbewaffnete Aufklärungsflugzeug geschützt.
      Schwarzer Tag für Astoria

      EIn gewaltiger Schock brach heute über die astorische Bevölkerung herein, als während der Liveübertragung zur Militärparade in Cölln auf der Straße "Unter den Eichen" drei aufeinander folgende Schüsse zu hören waren und kurz darauf König Georg, Reichskanzler Hugo Haase sowie Ministerpräsident Johann Kasimir Kolbe von Wartenberg auf dem führenden Wagen tot umfielen. Traditionsgemäß wurde die Militärparade wie jedes Jahr von einem offenen Wagen angeführt, auf dem die astorische Regierungsspitze saß und der begeisterten Bevölkerung zugewunken hat. Kurz bevor der Wagen das Pommernsche Tor durchfahren hätte, fielen die Schüsse. Sofort wurde die gesamte Umgebung abgeriegelt und niemandem war erlaubt, die Gegend zu verlassen, doch bisher konnte kein Verdächtiger verhaftet werden. In einem in der Nähe befindlichen Gebäude konnte ein voorlantisches InGe1 ausgerüstet mit einem Zielfernrohr für Scharfschützengewehre sicher gestellt werden. Es werden nun spuren gesichert. DIe astorische Kriminalpolizei ermittelt.
      Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise auf verdächtige Personen umgehend der nächsten Polizeieinheit zu melden um den Fall schnellstmöglich aufklären zu können.

      Das gesamte Land ist nun in tiefer Trauer, es handelt sich um das schwerste Verbrechen in der Geschichte Astorias und es ist zu erwarten, dass alle polizeilichen Kapazitäten zu dessen Aufklärung eingesetzt werden.
      Neuer Ministerpräsident gewählt

      Nach dem schrecklichen Attentat am vergangenen Samstag wurde gestern ein neuer Ministerpräsident im parlament gewählt. Heute wurde das Ergebnis bekannt gegeben. "Adam Stegerwald" von der rechtspopulistisch-konservativen "Astorisch Nationalen" (AN) konnte die Wahl für sich entscheiden und wird nun fortan das Parlament und die Ministerien vertreten. Er war in der Vergangenheit schon öfter durch Forderungen wie schärfere Grenzkontrollen, sofortige Abschiebung krimineller Ausländer und eine noch stärkere Aufrüstung des Militärs aufgefallen. Das Attentat am astorischen nationalfeiertag hat nun die Position der AN gestärkt und es wird erwartet, dass sie auch in der Bevölkerung größeren Zuspruch erlangen wird.
      In einer Rede am heutigen Vormittag äußerte sich Stegerwald sich zunächst zum Attentat und veranlasste während seiner Rede eine Schweigeminute. Danach versprach er, dass man mit aller Härte gegen den Attentäter vorgehen werde. Zusätzlich äußerte er sich zu dem versuchten Brandanschlag auf die astorische Botschaft in Warägien: "Es ist zudem beschämend zu sehen, was für Gesindel in Warägien auf den Straßen herum läuft, hierzulande gibt es ein schweres Attentat und dort hat man nichts besseres zu tun, als zu versuchen, die Botschaft abzubrennen. Darum Wende ich mich jetzt direkt an die Gebrüder Jarl: Kümmert euch um das Pack Barbaren, das ihr Bevölkerung nennt, ehe wir das selbst in die Hand nehmen müssen" Die Aussage spaltete die Bevölkerung, ein Teil unterstützt sie angesichts des schweren Attentats am Samstag, allerdings sprechen sich auch genügend dagegen aus und distanzieren sich vom neuen Ministerpräsidenten.
      Neuer König gekrönt

      Nach dem schrecklichen Attentat von 03.10 blieb der königliche Thron unbesetzt. Nach langem beraten wurde nun beschlossen, dass der erstgeborene SOhn von König Georg, Prinz Carl Friedrich Franz Alexander nun trotz seines jungen Alters von geradeeinmal ssieben Jahren zum König gekrönt wird und somit der jüngste König in der Geschichte Astorias ist. Im Königsdom von Aken fand traditionell die Krönungszeremonie statt, der zahlreiche Bürger beiwohnten. Aufgrund seines jungen ALters übernimmt bis zu seinem 18. Lebensjahr die Witwe des verstorbenen Königs Königin Sophie die Geschäfte von König Georg, während König Carl Friedrich Franz Alexander zunächst nur symbolisch das Amt inne trägt. Damit ist die Führungsspitze des Königreiches wieder vollständig. Am 01.11 sollen dann Neuwahlen zu einem neuen Reichskanzler statt finden.
      Stellungnahme des astorischen Königreiches zu den Angriffen auf Warägien

      In einer heutigen Stellungnahme aus Cölln hat das Königreich sich nun auch endlich zu dem Vorfall geäußert. Ungewöhnlicherweise hat sich hierzu nicht der Pressesprecher der Regierung, sondern der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Reichsmarshall Walter von Brauchitsch, persönlich geäußert:

      "Sehr geehrte Damen und Herren, dass ich nun selbst persönlich vor das Mikrofon trete, soll die Erhlichkeit und Wahrheit meines Statements unterstreichen. Denn auch das Königreich Astoria sowie die gesamte Reichswehr ist bestürzt über den Angriff auf den warägischen Luftwaffenstützpunkt. Wir haben uns nun zunächst einmal für die Pressemeldung Zeit gelassen, um genauestens zu untersuchen, ob, und wenn ja, wie der Angriff zustande hätte kommen können. Ich gebe ihnen mein Ehrenwort, dass ich zu keinem Zeitpunkt einen Angriff auf irgendeine warägische Infrastruktur befohlen habe, denn unseren Erkenntnissen nach habe es dazu niemals einen Anlass gegeben, zwar sind die Beziehungen zu Warägien in letzter Zeit ziemlich abgerutscht, aber bei weitem nicht soweit, dass ein Krieg zu rechtfertigen wäre. Wie dieser Angriff durchgeführt werden konnte, das bleibt uns selbst ebenfalls verborgen, denn auch unsere Radarüberwachung hat keine Flugaktivität aufgezeichnet. Die astorische Luftwaffe besitzt zum aktuellen Zeitpunkt keine Tarnkappenflugzeuge. Es gibt zwar Fotos von Flugzeugen, die dies annehmen lassen und es gab auch tatsächlich Versuche dazu, jedoch erwiesen diese sich als äußerst Kostenintensiv, sodass das Projekt wieder gestrichen wurde. Dies lässt nur den Schluss nahe, dass hier offenbar eine Dritte, uns noch unbekannte Macht die Techologie verfügt, unerkannt tief in den Luftraum einer gut entwickelten Nation einzudringen, dort Bomben abzuwerfen und wieder zu verschwinden, ohne, dass wir davon etwas mitbekommen. Dies ist eine äußerst verstörende Erkenntnis gingen wir bisher davon aus, das dies nicht möglich sei. Aus diesem Grund werden wir unsere Luftraumüberwachung deutlich erhöhen um eine Mögliche Bedrohung für das astorische Königreich auszuschließen. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, ruhig zu bleiben, für Sie besteht keine Gefahr."


      Ministerpräsident Stegerwald tritt überraschend zurück

      Am heutigen Tage hat auch Ministerpräsident Stegerwald seinen Rücktritt angekündigt. Dieser erfolgte aufgrund persönlicher Probleme im privaten Umfeld. Genauere Details wurden dazu nicht genannt, jedoch ist bekannt, das seine Frau an einer schweren krankheit leidet und es wird vermutet, dass diese nun wieder stark zuschlägt und Herr Stegerwald sich nun mehr um diese kümmern möchte. DIe astorische Regierung war ebenso überrascht von dem plötzlichen Rücktritt wie die Öffentlichkeit auch und man wünscht dem ex Ministerpräsidenten nun alles gute und gute Genesung an seine Frau. Zudem wurde angekündigt, dass Neuwahlen eines Ministerpräsidenten vorerst ausgesetzt werden, bis die aktuelle krise bewältigt ist.
      Astorisch-Warägischer Konflikt beigelegt

      Nachdem die Untersuchungen der VS zu dem Angriff auf den warägischen Luftwaffenstützpunkt keine Belege dafür hervorbringen konnten, dass die Gerüchte über astorische Tarnkappenflugzeuge stimmen, fehlt für die Beschuldigung des Königreiches der Entscheidende Punkt, da diese essentiell für den Angriff wäre. Der tatsächliche Angreifer lies sich somit nicht ermitteln. Auf dieser Grundlage trafen sich die Jarls aus Warägien mit der astorischen Regierung im westphälischen Minster. Dort wurde nun auch schriftlich ein Frieden zwischen dem Königreich und der Volksunion geschlossen. Dies bewirkt, dass die Grenzen beiderseits wieder regulär passierbar sind und auch die Armeen wieder in ihre Stützpunkte einrücken. In den letzten Monaten standen sich warägische und astorische Soldaten angespannt gegenüber, wartend auf den Befehl, das Feuer zu eröffnen. Diese Lage konnte nun endgültig befriedet werden und das Damoklesschwert eines Astorisch-Warägischen Krieges endgültig begraben werden. Für die Zukunft, so ein Sprecher des Reichstages, plant man, sich weiter der warägischen Volksunion anzunähern und die einstig freundschaftlichen Beziehungen wieder aufleben zu lassen.
      Umstrukturierung des astorischen Militärs

      Wie heute bekannt gegeben wurde, hat die astorische Regierung eine Umstrukturierung der astorischen Streitkräfte beschlossen. Die astorischen Streitkräfte sollen dabei ihren Fokus auf Westeuridika verlieren und sich mehr auf den Meropik konzentrieren. Dabei steht der Schutz der Handelsschifffahrt im Vordergrund. Zu diesem Zweck sollen zwei neue Stützpunkte im Meropik errichtet werden sowie die Marine vergrößert werden. Die neuen Schiffe sollen eine neue Flotte im Südmeropik bilden und dort für Sicherheit aller Handelsschiffe sorgen. Zudem wurde auch eine drastische Verringerung der Kampfstärke des astorischen Heeres beschlossen. DIes soll einerseits die Kosten senken, zeitgleich soll es aber auch besonders den astorischen nachbarn zeigen, dass Astoria an keinem westeuridischen Konflikt interessiert ist, dies wurde auch noch einmal ausdrücklich betont. Die neuausrichtung ist nicht dazu ausgelegt, in Westeuridika große Konflikte zu beginnen sondern ist auf die Sicherheit im Meropik bezogen. Unter anderem hat die Piraterie in den letzten Jahren spürbar zugenommen, sodass man hier nun entgegen wirken möchte. Man hat auch bereits alle astorischen nachbarn zu Gesprächen eingeladen, um diesen die Lage genauer zu erklären. Zudem möchte man die Beiziehungen zu den Nachbarn nachhaltig verbessern.
      Kritik an warägischer Polizei

      Es ist nun allegeminhin bekannt, dass die waräger ein barbarisches, unzivilisiertes Volk sind, dass seine alten Wikingergepflogenheiten bis heute noch nicht abgelegt hat. In jüngster vergangenheit hat sich dies nun wieder bestätigt. Nachdem astorische Gastarbeiter gegen die Unterdrückung seitens des warägischen Staates und der warägischen Bevölkerung friedlich gegen den offenen anti-astorischen Rassismus demonstriert haben wurde diese nicht wie es eigentlich sein sollte, von der warägischen polizei vor anti-astorischen Handlungen geschützt, sondern diese griff selber mit Schusswaffen ein um die Demonstration aufzulösen. Dabei wurde ein Demonstrant so schwer verletzt, dass er noch vor eintreffen der Rettungskräfte seinen Verletzungen erlag. Augenzeugenberichten zu urteilen sollen die Rettungskräfte von anti astorischen Warägern behindert worden sein, dabei sollen Worte gefallen sein wie "lasst das Astorenschwein verrecken". Das astorische Außenministerium gab dazu auch eine Pressemeldung heraus, in der es hieß, dass man das Vorgehen der Barbaren aus dem Norden aufs schärfste Verurteile. Man fordert Warägien dazu auf, alle in ihrem Land noch befindlichen Astoren genauso zu schützen wie die einheimische Bevölkerung. Dies ist die Aufgabe einer jeden Polizei und das Demonstrationsrecht sei das Recht eines jeden Menschen, das durch niemanden gefährdet werden darf.
      Mehrere Anti-Warägische Demonstrationen wurden in Astoria bereits angemeldet. Dazu auch einige Gegendemonstrationen. Beide sollen von der Reichspolizei bestmöglich geschützt werden. Man möchte verhindern, dass es genauso endet wie in Warägien.
      Astorische Königsfamilie tritt zurück

      Nachdem im vergangenen Jahr König Georg Friedrich in einem Attentat am astorischen Nationalfeiertag ermordet wurde ging es in Cölln drunter und drüber aber es folgte keiner geraden Linie. Expertenmeinungen dazu besagten, dass es an einem fehlenden Kurs seitens der Monarchenfamilie liegt. Viele Minister wollen ihre eigenen Interessen durchsetzen und fahren einen eigenen Kurs ohne eine gemeinsames Ziel. Die Königsfamilie hat sich seitdem bedeckt gehalten, laut Insiderberichten liegt es daran, dass der Sohn noch zu Jung ist und die Königin selbst in schwere Depressionen gefallen ist. Dies wurde heute nun auch offiziell seitens eines Sprechers des Königshauses bestätigt. Weiterhin wurde in dieser Pressekonferenz nun auch bekannt gegeben, dass die Königin und damit auch ihr Sohn, der amtierende König abdankt. Sie fühle sich nicht mehr in der Lage, das Land zu führen und möchte nicht zusehen, wie das stolze Königrteich Astoria nun weiterhin in den Abgrund steuert, weswegen sie nun den Thron frei geben will. Auch ein Nachfolger wurde bereits bestimmt, ein Cousin des ehemaligen Königs Georg Friedrich. Christian Ludwig von Hochzoll soll den Thron besteigen. Die Krönungszeremonie soll dabei nächste Woche Samstag traditionell im Dom von Aken stattfinden. Man möchte mit einem neuen König nun eine neue und zielstrebigere Linie in der Politik fahren. "Die Kutsche Astoria ist nun fast ein Jahr lang ohne Fahrer gefahren und die Pferde sind in alle richtungen gerannt. Nun soll mit einem neuen Fahrer die Pferde wieder nach vorne gerichtet werden." So ein Sprecher des Palastes. Christian Ludwig wird die kommende Woche nun auf seine Regierungszeit vorbereitet bevor er offiziell zum neuen König von Astoria gekrönt werden wird.
      Bericht der Boulevardzeitung "FOTO"

      Schock in Astoria über warägische Barbarität

      Es ist schon länger bekannt, dass Waräger einen Hang zur brutalität haben und größtenteils ein unzivilisiertes, barbarisches Volk sind. Dass dies schon in ihren Genen liegt hat sich am vergangenen Abend in Südarkadien gezeigt. Dort haben zwei warägisch stämmige Personen einen hinterhältigen Amoklauf in der südarkadischen Stadt Astoria durchgeführt, bei dem 17 unschuldige Menschen die ihrem regulären Alltag nachgingen ihr Leben lassen mussten und nut sterben mussten. Südarkadischen Berichten zufolge soll dabei der barbarische Instinkt ihre geringe Intelligenz überwältigt haben und so dazu geführt haben, dass die Täter anstatt das Land Astoria die Südarkadische Stadt anflogen. Auch die jüngsten Anschläge auf astorische Gastarbeiter in Upsallah beweisen, dass Waräger durch ihren barbarischen Instinkt erst zur physischen Gewalt greifen und das Plündern und Brandschatzen bis heute noch in ihren Genen steckt. Auch ein Regierungssprecher meldete sich zu den Ausschreitungen auf Upsallah zu Wort und verkündete, dass man im Staatsministerium bereits über Maßnahmen nachdenke, wie man die astorische Bevölkerung in Warägien schützen könne, sollten die warägischen Behörden hier weiterhin nur zusehen.


      Offizielle Pressemeldung der Regierung

      "Meine wertgeschätzten Bürger Astorias, und ich spreche nun nicht nur zu den Bürgern unseres geliebten Königreiches, sondern spreche jetzt auch die Bürger der Südarkadischen Stadt an, es ist ein schwarzer Tag in der Geschichtsschreibung, denn am gestrigen Abend wurde ein nicht zu vertretender Amoklauf in der Stadt Südarkadiens durchgeführt und das nur, weil die Stadt den gleichen Namen trägt wie unser Königreich. Die ganze Regierung in Cölln spricht ihr tiefstes Mitleid und bedauern aus und ist zugleich froh, dass die Täter gefasst werden konnten. Wir denken, dass die südarkadische Justitz ihnen ihre gerechte Strafe zuführen wird, auch wenn ich nicht abwägen mag, was für so einen Anschlag gerecht wäre, denn die 17 Menschenleben kann man dennoch nicht mehr zurück holen. Dies wird eine schwierige Entscheidung für die Richter, aber sie werden ihre Sache sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen erledigen. Ebenso tragisch sind die Ausschreitungen auf Upsallah, bei denen ebenfalls zahlreiche astorische Bürger, die dort nur ihrer Arbeit nachgehen möchten, zu schaden kamen. DIes ist ein Verhalten, was unter keinen Umständen toleriert werden darf und wir hoffen doch sehr, dass die warägischen Behörden die Drohung, dies sei erst der Anfang, ernst nehmen und solche Ausschreitungen künftig im Keim erstickt werden können. Das astorische Staatsministerium berät sich aktuell über die Lage sowie ob und wie man hier Unterstützung leisten kann um die astorischen Bürger zu schützen."
      Krönungszeremonie im Akener Königsdom

      Am heutigen Samstag wurde der neue König, König Christian Ludwig I. gekrönt. Es war eine der größten Zeremonien in der Geschichte des Landes. Der gesamte astorische Hochadel war zu Besuch um der Feierlichkeit beizuwohnen. Nahezu zeitgleich haben sich nach der Krönung des neuen Königs alle anwesenden vor ihm verbeugt, als er sich mit seiner Krone erhob, ein symbolischer Akt der Untewrwerfung und der Akzeptanz des neuen Königs. Begleitet wurde das ganze durch eine große, feierliche Militärparade sowie eine traditionelle Choreografie, die schon bei der Krönung des ersten Königs von Astoria damals aufgeführt wurde. Nach der Krönung im Dom hielt der neue König für die gesamte Öffentlichkeit vom Turm des Doms herab eine Rede zu seinem Amtsantritt

      "Verehrte Bürger, ich spreche nun zu euch in meiner Rolle als neuer König von Astoria, eine der wichtigsten Aufgaben, um nicht zu sagen, die wichtigste Aufgabe auf der Welt. Ich möchte euch versuchern, dass ich diese Aufgabe in bestem Wissen und Gewissen ausführen werde und die mir übertragene Verantwortung mit würde und hochachtung handhaben werde. Das vergangene Jahr war ein schwieriges, eines der schwierigsten der Geschichte unseres Landes, neben der Ermordung unseres alten Königs verschlechterten sich auch die Beziehungen nach AUßen hin, unser Land stand immer öfter am Rande eines Krieges. Ich sehe es als meine Aufgabe, diese Entwicklung zu stoppen und im Idealfall umzukehren, sodass sich die Beziehungen zu Voorlant und Warägien wieder bessern können. Daher wende ich mich mit diesem Satz nun auch an die Regierungen in unseren Nachbarländern: Ich weiß, dass unsere Regierung im letzten Jahr einige Fehler gemacht hat, die unsere Beziehungen dramatisch verschlechtert haben, daher dürfen sie dies als eine offizielle EInladung zu neuen Gesprächen sehen, bitte Teilen sie uns nur Termine mit, an denen es möglich wäre, und wir werden einen veranlassen um Kompromisse zu finden. Meine geschätzten Bürger, ich möchte meine Zeit als neuer König nutzen, um Astoria weiter vorran zu bringen, die Wirtschaft hat stark gelitten unter den vergangenen Auseinandersetzungen und ich möchte sie wieder auf Kurs bringen. Auch das Parlament war im letzten Jahr ohne königliche Führung zerstreut wie nie und auch dieses soll wieder auf Kurs gebracht werden, denn nur wenn alle in eine Richtung ziehen, wird Astoria vorran kommen, jeder, der in die falsche Richtung zieht, bremst das Land nur aus und im vergangenen Jahr wurde in alle Richtungen gleichzeitig gezogen. In der vergangenen Woche wurde ich in Cölln eingewiesen und ich konnte direkt einige Probleme aus machen, die ich zu lösen gedenke. Ich hoffe, dass ihr mir allesamt vertrauen entgegen bringt und wir gemeinsam unser Land nach vorne bringen können."

      Kritiker der Krönung betonen, dass das Konzept einer Monarchie ein veraltetes aus Feudalistischer zeit ist und man die Gelegenheit hätte nutzen sollen, um Astoria nun in eine Republik zu wandeln. Andere kritisieren, dass die Zeremonie in Aken an der voorlantischen Grenze statt fand, was man durchaus aus eine Provokation auffassen könnte. Doch trotz aller Kritik blieb es bis auf wenige Einzefälle die von der Reichspolizei schnell befriedet werden konnten äußerst friedlich
      warägische Milizkämpfer besetzen Tondern

      Die Nordastorische Kleinstadt Tondern wurde heute Morgen von einer warägischen Miliz eingenommen, die dies ihres Zeichens im Namen der warägischen Volksunion tat. Ihr Ziel war es, dass Tondern nun Teil der Volksunion werden würde und man somit nicht mehr vor verschlossenen Grenzen stehen würde. Sie seien unzufrieden mit der agressiven Politik aus Cölln und möchten nun in einem friedlichen Land leben hieß es. Im Internet kusieren auch Handyvideos von dem Vormarsch der Miliz und der Rede ihres Anführers. DIe Miliz hat die gesamte Innenstadt besetzt gehalten und somit jeden Versuch der Polizei, in die Stadt einzudringen, zurück schlagen können. Erst am Abend konnte durch Einsatz des Militärs die Stadt zurück erobert werden. Wer die Kämpfer waren, wie und woher sie an die schwere Bewaffnung gekommen waren ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Polizei verweigert noch jedes Interview zu den laufenden Ermittlungen.
      DIe Liveschaltungen waren bereits seit über 1h in den Konferenzsaal geschaltet, die Stühle auf der Rednerseite waren leer, während im Publikum zahlreiche Vertreter verschiedenster Medien saßen, auch ausländische Medienvertreter waren geladen worden. Eine große Ankündigung, die die Lage Astorias eventuell auch mittelfristig bessern könnte sollte gemacht werden. Dazu waren die höchsten Vertreter der astorischen Regierung erwartet.

      Etwa eine halbe Stunde vor der Konferenz, noch im Schlafgemach des Königs
      "Sitzt mein Anzug richtig?" "Er sitzt einfach perfekt eure Majestät." "Danke Johann...das könnte eine ziemlich revolutionäre Ankündigung werden, ich hoffe doch sehr, dass sie auch das Bewirkt, was ich mir erhoffe. Gerade Voorlant aber auch Warägien dürften diese eigentlich schon seit langem herbei sehnen." "Machen SIe sich keine Sorge eure Majestät, schon die Gespräche mit den Warägern waren ja recht positiv, Ihr werdet das schon schaffen" "Vielen Dank."

      Um Punkt 12Uhr ließ eine Stimme verlauten "Bitte erheben Sie sich für Seine Majestät, König Christian Ludwig" Und alle im Saal befindlichen Personen erhoben sich schlagartig, wie es sich gehörte. Danach traten der König, sowie der Reichskanzler, der Ministerpräsident und Minister für Militär sowie drei weitere Personen ein. Groener saß ganz außen zu der rechten vom König, an den zwei äußeren Plätzen links vom König saßen Camphausen und Schneider. Links vom König, auf dem Platz, auf dem normalerweise der Ministerpärsident saß, saß eine noch weniger bekannte Person, genauso auf den beiden Plätzen unmittelbar rechts vom König, auf denen normalerweise Reichskanzler und Minister für Militär saßen. Eine sehr ungewöhnliche Sitzwahl also und die Medien begannen direkt während der Liveschaltungen vermutungen einzublenden, was dies denn zu bedeuten hat. Doch kaum haben Sie platz genommen begann der König auch zu reden und das Publikum wurde schlagartig ruhig und lauschte den Worten:
      "Verehrte Bürgerinnen und Bürger, Sehr geehrte Vertreter ausländischer Regierungen, ich weiß, das das Königreich Astoria in den letzten Jahren zahlreiche falsche Entscheidungen getroffen hat, Entscheidungen, die so niemals hätten gefällt werden dürfen, Entscheidungen, die mehrmals Westueridika an den Rande eines Krieges gebracht haben, Entscheidungen, die zahlreiche Menschenleben gekostet haben und vermutlich auch noch kosten werden, Menschenleben, die für diese Entscheidungen nichts können, die diese nicht mitgetragen haben, die ihnen vermutlich sogar ablehnend gegenüber standen und stehen. Leider können wir die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, glauben Sie mir, gäbe es eine Möglichkeit, würden wir sie ergreifen. Nun haben wir mit den Konsequenzen dieser Entscheidungen zu leben und können ur unser möglichstes tun, diese mögliochst sanft abzufedern und unsere zukünftigen Entscheidungen dahingehend treffen zu können, dass das Königreich Astoria wieder zu seinen stärken zurück findet. In den letzten Monaten ging es turbulent zu in unserem Land, da wären die Angriffe auf Tondern als die Krönuing des ganzen zu nennen, doch so tragisch diese Angriffe auch waren, so haben sie auch etwas gutes bewirken können, denn dadurch hat unsere Reichspolizei einen sehr erschreckenden Umstand aufdecken können, einen, den wohl niemand für möglich gehalten hätte und der wohl der größte Fall von Korruption in der astorischen Geschichte darstellt. Daher übergebe ich nun das Wort an Herrn Wilhelm Groener"

      Auch hier war nun auffällig, dass der König Groener nicht mit seinem Rang angesprochen hat. DIe Gerüchteküche in den Medien dürfte nun also stark kochen

      "Vielen Dank eure Majestät. Verehrte Bürgerinnen und Bürger, ich spreche hier zu ihnen in tiefster Reue, Sie haben mir ihr Vertrauen geschenkt und ich habe dieses mit Füßen getreten. Die Taten, die ich tat waren falsch, sie waren verwerflich und sind mitnichten zu entschuldigen und ich möchte ihnen hier nun ein allumfassendes Geständnis ablegen. Noch bevor die Krise groß zu kochen begann habe ich den Auftrag gegeben, in Voorlant für unruhen zu sorgen, dazu wurde die astorische Befreiungsfront, eine schon damals recht radikale Gruppierung unterstützt. Auch die Angriffe und die Spionage in Warägien wurden durch mich angeordnet, auch wenn ich für den Angriff keine königliche Befugnis hatte, diesen zu autorisieren. Die Abwesenheit einer königlichen Regierung wurde meinerseits komplett ausgenutzt. Es sollte den Ringvereinen in Astoria dienen, diese wollten ihre Schmuggelwege vereinfachen, dazu sollte auch ein Krieg losbrechen, der meiner Einschätzung nach, auch gewonnen worden wäre. Zunächst erhielt ich dazu große finanzielle Zahlungen, zum Schluss hin haben sie aber auch meine Familie als Geisel genommen. Ich möchte mich bei seiner Majestät König Christian Ludwig im höchsten Maße bedanken, in der letzten Woche hat dieser mir große Unterstützung geboten und durch sein eingreifen konnter meine Familie auch wieder befreit werden. Ich nehme die ganze Schuld auf mich und bitte das Volk von Astoria, aber auch das Volk Warägiens und Voorlants um Verzeihung. Ich werde meine Gerechte Strafe für meine Taten erhalten und werde diese auch annehmen. Vielen Dank."

      Während der Rede von Groener konnte man hören, wie viele in der Menge nach Luft schnappten. Ein solch gravierender Fall von Korruption kam in der Geschichte des gesamten Königreiches noch nicht vor und es zeigt, welch erschreckende Ausmaße die organisierte Kriminalität in Astoria bereits angenommen hat. Auch überschlugen sich nun die Theorien über Camphausen und Schneider in den Laufbändern der Liveübertragungen.

      "Vielen Dank Herr Groener. Es sollte wenig überraschen, dass Her Groener nun nicht mehr Minister für Militär ist. Sein nachfolger wird Eugen Gerstenmayer sein."

      "Es ist mir eine Ehre, eure Majestät. Ja, wie bereits angesprochen werde ich vierthöchste Amt im astorischen Staate übernehmen und unsere stolze Armee führen. Es ist mir dabei wichtig zu betonen, dass ich keinerlei kriegerische Absichten mit ihr verfolgen werde, die Armee soll sich auf die SIcherung und Wahrung des Friedens konzentrieren. In naher Zukunft werde ich auch einige Beschlüsse, die mein Vorgänger getroffen hat, prüfen und eventuell rückgängig machen. Das astorische Militär soll nicht dazu dienen, Angst und Schrecken in der Welt zu verbreiten, diese Zeiten sind schon lange vorbei, vielmehr hat es die Aufgabe, den Schutz der Heimat und benachteiligter Völker zu wahren. Handlungen, wie sie in der Vergangenheit geschehen sind, wie das unbefugte Eindringen in fremden Luftraum, sind dabei nicht zu tolerieren und sollten sie erneut vorkommen, so werde ich daraus auch Konsequenzen ziehen. Ich möchte auch erreichen, dass Astoria, Warägien und Voorlant deutlich enger zusammen arbeiten können und eine westeuridische Sicherheitszone gebildet werden kann. Dies wird sicherlich nicht von heute auf morgen geschehen, dazu sind die Narben noch zu frisch und zu tief, jedoch hoffe ich, dies auf lange Sicht erreichen zu können, damit die Vergangenheit nicht erneut wiederholt wird."

      "Vielen Dank. Auch ich unterstütze die Pläne von Herrn Minister Gerstenmayer, eine Zusammenarbeit zwischen den westeuridischen Nationen ist schon lange überfällig und sollte unser nächstes, großes Ziel werden. Bei diesen Änderungen werden uns hoffentlich auch die weiteren Neubesetzungen im Kabinett unterstützen. Denn leider haben wir eine dunkle Zeit der Demokratie in Astoria hinter uns, die uns gezeigt hat, wie einfach Korruption in die astorische Regierung einzug erhalten kann. Denn sowohl Herr Camphausen alsauch Herr Schneider waren darin verwickelt. Ich erteile ihnen beiden nun das Wort."

      "Danke sehr eure Majestät." ergriff Camphausen das Wort. "Ja ich schäme mich zutiefst, mit dieser Nachricht heute vor ihnen zu sitzen, doch auch ich habe der Versuchung des Mammon nicht absagen können und habe Herrn Groener und Herrn Schneider bei ihren Entscheidungen unterstützt, die nun in das Verderben unseres so stolzen Königreiches geführt haben. Entscheidungen, die ich so nicht erneut treffen würde. Daher bitte auch ich alle betroffenen um Entschuldigung und ich werde meine gerechte Strafe mit Würde tragen."

      "Dankesehr Herr Camphausen. Und ja, auch ich habe mich der organisierten Kriminalität hin gegeben, doch nicht des Geldes wegen. Mich erreichten kurz bevor die Krise wirklich zu dieser wurde, Briefe von unbekannten Absendern, die mich und meine Familie ernsthaft bedrohten. Zunächst hielt ich sie für ein Scherz, bis später dann auch Bilder des Hauses, in dem ich mit meiner Familie lebte, dem Arbeitsplatz meiner Frau und der Schule meiner Tochter, dabei waren. Es wurde mir gedroht, würde ich die Polizei informieren, so würde ich meine Familie nie wieder lebendig sehen. Daher habe ich mich gefügt und die Handlungen von Herrn Groener und Herrn Camphausen mitgetragen. Ein im nachinein unverzeihlicher Fehler, doch ich hoffe, dass sie zumindest ein stück weit Verständnis für meine Handlungen aufbringen können. Es tut mir aufrichtig leid."

      Man konnte sehen, wie Schneider während seiner Redezeit den Tränen immer näher kam und alle mühe hatte, diese zu unterdrücken. Auch lies sich dies an seiner Stimme sehr gut hören.

      "Vielen Dank. Die Nachfolge von Herrn Camphausen tritt Herr Ministerpräsident Richard Jäger an"

      "Ich danke vielmals eure Majestät. Es ist mir eine Ehre, dieses Amt betreten zu dürfen, auch wenn der Anlass, wie ich es erhalten habe, kein erfreulicher ist. Doch ich möchte die Fehler meines Vorgängers nicht wiederholen sondern möchte Astoria in ein friedliches Zeitalter begleiten. Dazu möchte ich, zusammen mit dem Reichskanzler, Schritte und Wege erarbeiten, um eine erneute Annäherung an Voorlant und Warägien, aber auch andere Nationen dieser Welt, zu erreichen und eine bessere Zusammenarbeit besonders im westeuridischen Raum erreichen. Die Wege der Vergangenheit dürfen nicht erneut beschritten werden, die Zeiten der großen Kriege sind vorbei und das Zeitalter von Harmonie und Zusammenarbeit hat schon längst begonnen. Ich bedanke mich, dass mir die Ehre zuteil wird, daran teil haben zu dürfen, Astoria wieder auf einen richtigen Kurs zu bringen."

      "Und zum Schluss nun Herr Reichskanzler prof. Dr. Siegfried Heimerdinger."

      "Habt Dank. Ich bin sicherlich bereits der älteste Vertreter der aktuellen astorischen Regierung, doch als dieser habe ich auch schon viele Höhen und Tiefen der astorischen Vergangenheit miterleben können. Mein Herz schlägt eigentlich für die Wissenschaft, eine umso größere Ehre ist es mir, dass ich nun den zweithöchsten Posten in diesem Land betreten darf und die Rechte Hand von seiner Majestät sein darf. Ich werde dieses Amt mit der Würde und dem Anstand tragen, das diesem gebührt und ich werde mich zusammen mit meinen Kollegen daran setzen, auch dieses tiefe Tal, in dem Astoria sich aktuell befindet, zu überwinden und wieder das Licht zu erreichen, das die Spitze der Berge erleuchtet. Astoria ist ein stolzes Land, es hat in der Vergangenheit schon viele Höhen und Tiefen miterlebt, so wird auch diese schon bald nurnoch in der Geschichtsschreibung zu erleben sein."

      "Vielen Dank. Abschließend möchte ich nun nochmal ein paar Worte verlieren: Das Königreich Astoria befindet sich, um mal die Metapher von Herrn Reichskanzler Prof. Dr. Heimerdinger aufzugreifen, in einem Tiefen Tal, womöglich dem tiefsten, in dem dieses Land jemals gesteckt hat, die aktuellen Sanktionen werden unsere Wirtschaft schwer treffen, doch wir alle werden unser möglichstes tun, um die Auswirkungen so gering wie irgendwie möglich zu halten und alsbald auch wieder den Aufstieg antreten zu können. Wir haben ein schwarzes Jahr hinter uns, doch wer am Abgrund ist, der kann nurnoch bergauf. Daher bitte ich auch die Vertreter ausländischer Regierungen, Astoria erneut eine, wenn auch unverdiente, Chance zu geben um gemeinsam den Aufstieg zu meistern und am Ende höher hinauf zu steigen, als je zuvor. Vielen Dank."

      Nach über 1h war die Pressekonferenz dann beendet. Es folgten noch einige Fragen aus dem Publikum, die allesamt bereitwillig beantwortet wurden.
      Entschuldigung der Regierung an Voorlant und Warägien

      "[...] und darum möchte ich, genauso wie meine geschätzten Kollegen, Reichskanzler Prof. Dr. Heimerdinger, Ministerpräsident Richard Jäger sowie Minister für Auswertiges Ulrich von Brockdorff-Rantzau, bei der Regierung und der Bevölkerung der warägischen Volksunion sowie der Republik Voorlant entschuldigen und hoffen, dass Sie alsbald bereit dazu wären, diplomatische Gespräche zu führen um diese missliche Lage zu beenden. Denn diese bringt niemanden von uns voran und nur gemeinsam können wir wieder auf Kurs kommen und in eine strahlende Zukunft blicken. Zusammenhalt ist wichtiger denn je und wir hoffen, dass dies auch bei unseren Nachbarn erkannt wird. Vielen Dank." Mit diesen Worten entschuldigte sich der König im Namen der astorischen Regierung bei den Nachbarstaaten. Gleichzeitig ließ man durchblicken, dass man immernoch bereit wäre, diplomatische Gespräche zu führen. Seit über einem Monat nun leidet Astoria unter der Blockade seiner Nachbarstaaten. Bis jetzt hat man sich im Schloss dazu noch nicht geäußert, hat aber auch noch nicht dagegen eingegriffen, was auf eine Kursänderung der astorischen Regierung hindeuten lässt.
      Schwere Ausschreitungen in Cölln

      Bei Demontrationen in Cölln kam es am heutigen Nachmittag zu schweren Ausschreitungen. DIe Demontrationen richteten sich gegen Voorlant und Warägien als Träger der aktuellen VS-Resolution, aber auch gegen die aktuelle Regierung Astorias. Die Demonstrationen richteten sich aber auch gegen die aktuelle Regierung. Ihr wird Untätigkeit vorgeworfen. Es wird vorgeworfen, die aktuelle Regierung sei verweichlicht und untätig und würde sich für Voorlant und Warägien bücken. DIe Forderungen nach militärischen Maßnahmen seitens Astoria gegen seine Nachbarn wurden immer lauter bis es zum Ende hin zu starken Ausschreitungen kam. Dabei wurden zwei Autos und mehrere Schaufenster eingeworfen, was die Reichspolizei zum Anlass nahm, die Demonstration aufzulösen. Es kam dabei zu etwa 50 Verhaftungen.
      Reaktion auf UCSA-Sanktionen

      DIe astorische Regierung hat heute bekannt gegeben, dass sie bedauert, dass man sich seitens der UCSA offensichtlich zu diesen Schritten genötigt fühlt. Man habe niemals ein agressives Auftreten gegenüber der UCSA gehabt und auch sonst keinen größeren Kontakt gepflegt. Dass nun solche Schritte aufdgrund von diversen Planungen vollzogen werden hält man in Astoria für reichlich übertrieben. Wer sich mit der astorischen Wirtschaft auseinander setzt wird feststellen, dass es in der Vergangenheit immer wieder Pläne und Ausbauvorhaben gab, egal ob Verkehr, Städteplanerisch oder auch Militärisch, die niemals vollendet, teilweise nichtmal begonnen wurden. Daher kann man in Astoria die Handlung seitens der UCSA nicht verstehen. Sollte diesbezüglich Gesprächsbedarf bestehen, so hätte man auch jederzeit zu Gesprächen mit dem Königreich laden können um etwaige Konfliktpunkte besprechen zu können. DIe aktuelle Handlung zeigt nur, dass man in den UCSA zu übereilten Handlungen neigt, die auf noch keinerlei feste Basis fußen. Man beendete das Statement zudem noch mit einer Anmerkung zum Baugewerbe der UCSA, dass dessen Gebäude hoffentlich auf festerem Fundament gebaut sind als diese Sanktionen.


      Kreuzer SMS Astoria offiziell vom Stapel gelaufen

      Der seit einigen Jahren bereits im Bau befindliche Kreuzer, dessen Projekt bisher nur unter der Bezeichnung "A-Klasse" bekannt war, wurde nun offiziell vom stapel gelassen und auf den Namen "SMS Astoria" getauft. Es ist damit der zweite Kreuzer in der aktuellen astorischen Marine. Offizielle Bezeichnung innerhalb der astorischen Marine ist die sperrige Bezeichnung 'Flugdecklenkwaffenschlachtkreuzer'. Das Schiff soll laut Aussage des OKM das aktuell stärkste Kriegsschiff der Welt sein. Die kommenden Tage wird das Schiff für mehrere Wochen in den Meropik aufbrechen um dort die Waffen zu testen und die Besatzung auf dem Schiff einzuweisen.
      Astoria rationalisiert Lebensmittel

      Durch die anhaltende Blockade aufgrund der VS-Sanktionen kommt es zu einer immer weiter steigenden Lebensmittelknappheit in Astoria. Nachdem bereits Hamsterkäufe eingesetzt haben, hat die astorische Regierung nun eine drastische Maßnahme beschlossen. Ab sofort und bis sich die Lage wieder entspannt, werden jedem Bürger Lebensmittelkarten zugeteilt, mit denen er die Berechtigung zum Erwerb für eine bestimmte Menge an Lebensmitteln hat. Dadurch soll verhindert werden, dass Menschen aufgrund der Lebensmittelknappheit verhungern werden. In den letzten Wochen stieg die Zahl der einlieferungen in Krankenhäuser aufgrund von Mangelernährung stark an, da viele Lebensmittel oftmals komplett ausverkauft sind und einige so nichts mehr ab bekommen, wenn sie zu spät sind. Dieser Umstand führt mitunter dazu, dass bereits mitten in der Nacht, mehrere Stunden bevor die Läden öffnen, sich lange Schlangen bilden. Astoria zählt als ein Lebensmittelimporteur, nur 30% des Bedarfs an Lebensmitteln können durch die heimische Landwirtschaft gedeckt werden, der Rest muss importiert werden, und genau diese Importketten funktionieren nicht mehr. Viele Containerschiffe haben mehr als nur ein Gut geladen, darunter fallen auch oftmals vermeitliche Dual-Use-Güter, sodass das ganze Schiff samt Ladung zum umkehren gezwungen wird. Dies führt dazu, dass kaum noch Lebensmittel in Astoria ankommen. "Wir begrüßen den Schritt seitens Voorlant, die Blockade vorerst auszusetzen und hoffen, dass sich die Lage dadurch entspannt. Gleichzeitig rufen wir auch alle anderen Länder dazu auf, diesem Beispiel folge zu leisten." so ein Regierungssprecher. Auf die Rückfrage, wieso Schiffe immernoch mit Dual-Use-Gütern versuchen, nach Astoria zu kommen antwortete dieser, dass oftmals auch völlig abwegige Güter als Dual-Use erklärt werden, bspw. Klamotten für den zivilen Gebrauch mit der Begründung, man könnte sie ja für Uniformen nutzen. Auch im Bereich Klamotten kommt es zunehmend zu einer Knappheit, jedoch noch nicht so ausgeprägt wie bei Lebensmitteln, da hier auch Second-Hand und eine längere Nutzung der Klamotten dem etwas entgegen wirken.
      Demonstrationen in Astoria

      Am heutigen Dienstag gab es im ganzen Land, besonders in den Hauptstädten der Länder, mehrere angemeldete Demonstrationen. Die Demonstrationen richteten sich gegen die Regierung, gegen die Rationalisierungen von Lebensmitteln, aber auch gegen Voorlant und Warägien als initiator der Sanktionen, unter denen Astoria aktuell stark leidet. Viele werfen ihnen vor, die astorische Bevölkerung sehenden Auges in den Tod zu treiben und sie als eine Art Geisel zu nehmen um die Regierung zu erpressen. Auch gegen Rabenstein richteten sich einige Demonstranten, die ihnen Verrat vor warfen und einen Bruch der freundschaftlichen Abkommen. Gerade die Rabensteiner Demonstrationen verliefen häufig sehr gewaltsam und mussten sehr schnell von der Polizei aufgelöst werden. Es kam zu zahlreichen Festnahmen. Ermittelt wird nun auch, ob einige der Demonstranten Verbindungen zu den Attentätern in Dürrburg hatten.
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