Königreich Astoria

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      Königreich Astoria

      Anmeldung Königreich Astoria

      Name des Landes: Königreich Astoria
      Bevölkerungsgröße: 71.000.000
      Regierungsform: parlamentarische Monarchie
      Regierungsoberhaupt: König Friedrich von Hohenbudberg
      Währung: Taler
      BIP (pro Kopf): 16.121
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 19.500
      Human Development Index: 0,85
      Reales Vorbild:
      Sozialistisches Deutschland (DDR)

      Klima & Landschaft:
      Die Landschaft gestaltet sich Abwechslungsreich, während es zur Küste hin immer Flacher wird so wird es im Inland doch deutlich Hügeliger, jedoch nirgendwo wirklich gebirgig. Ziemlich Zentral durch das Land schneidet sich ein großer, schiffbarer Fluss, die Tawert, welcher auch für den Verkehr eine wichtige Bedeutung hat. Dieser wurde auch nicht durch menschliche Einflüsse innerhalb Astorias umverlegt, sodass er, bis auf die Ufer, welche zur besseren Bewirtschaftung und Bebauung, einen komplett natürlichen Verlauf folgt.
      Das Klima ist eher gemäßigt kalt, so steigt das Thermometer im Sommer nur sehr selten mal auf über 25°C und nur ca alle 10 Jahre mal auf 30°C oder wenig darüber.
      Durch die Mischung aus kalter Luft von Norden und wärmerer Luft aus Süden kommt es insbesondere im Sommer oft zu schweren Gewittern, die häufig starke verwüstungen Anrichten. Da dies aber kein neues Phänomen ist, wurde das Wissen um gefährliche Baugebiete von Generation zu Generation weiter getragen, sodass die heutigen Städte gut an die Landschaft und Launen der Natur angepasst sind und es auch bei starken Unwettern nur zu geringen Schäden in den Ortschaften kommt.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Die Wirtschaft des Landes basiert auf der Schwerindustrie.
      Entlang des Tawert-Zuflusses Samis, in der nähe der Mündung, wurden sehr große Mengen an Steinkohle gefunden. Während der Industrialisierung Anfang des 19.JH wurde die Kohle für die Erzeugung von Stahl immer bedeutender, sodass sich mehrere Stahlwerke, die bis heute zu den größten der Welt zählen, dort ansiedelten. Dies steigerte auch den Bedarf an Kohle enorm, sodass mehr und mehr Bergwerke eröffnet wurden, die zunächst nahezu ausschließlich für die Stahlwerke produzierten. Die Bevölkerungszahl in dem Gebiet entwickelte sich explosionsartig, da hier ein chronischer Arbeitermangel herrschte, den es in anderen Teilen des Landes nicht gab. Zudem versprachen industrielle Jobs einen größeren Wohlstand als die bis dahin vorherrschende Landwirtschaft. Somit wurde das Gebiet an Tawert und Samis bald zum größten Ballungsgebiet Astorias und zum Wirtschaftlichen Zentrum. Nahezu die gesamte Steinkohleförderung und Koksproduktion lagen hier und auch die 3 größten Stahlwerke des Landes. Dadurch ergab sich nun eine völlig neue Situation. Durch die starke Abwanderung aus der Landwirtschaft nahm die Produktion an dessen Erzeugnissen stark ab, sodass nicht mehr ausreichend Produziert wurde. um die Bevölkerung zu versorgen. Dies Endete im Jahr 1821 in einer großen Hungersnot mit tausenden toten. Die Regierung sah sich gezwungen zu handeln und Importierte für teures Geld Lebensmittel aus dem Ausland. Da diese aber erstmal aus der Not heraus viel zu teuer importiert wurden war dies für den Staat eine teure Angelegenheit, sodass man mit hochdruch daran arbeitete, günstigere Handelspartner zu finden, die man Ende des Jahres gefunden hatte und seit dem man zuverlässig Lebensmittel aus dem Ausland zur Versorgung der Bevölkerung importierte. Eine Situation, die sich bis heute nicht geändert hat.
      Diese Lebensmittel werden in in Dörfern in sog. Tante Emma-Läden erworben, ein kleiner Lokaler Laden, der ein sortiment an diversen Lebensmitteln und sonstigem bedarf bietet. Meist sind diese kombiniert mit einer kleinen Bäckerei, wo die Dorfbewohner morgens ihre Brötchen kaufen können. Diese Läden erfreuen sich großer Beliebtheit bei der Bevölkerung, da ihnen der sehr persönliche Umgang dort zusagt, da man sich kennt und auch vieles auf Vertrauensbasis basiert. Dies erschwert Supermarktketten in den Dörfern Fuß zu fassen, sodass diese nur in Städten und Großstädten zu finden sind. Ähnlich verhält es sich mit anderen Dienstleistungen. Während im Dorf eher ein lokaler Klempner oder Elektriker ist sind es in Städten oder Großstädten schon größere Firmen mit mehreren Angestellten. All diese Dienstleistungen haben jedoch nur nationale Bedeutung, keine internationale.
      Mit Einführung der Eisenbahn im Jahr 1835 kam dann auch noch ein im vergleich zum Schiff wesentlich shcnellerer Verkehrsträger hinzu, der große Lasten befördern konnte. Mit immer stärkeren Loks konnten immerm ehr Lasten immer schneller auf einem immer enger werdenden Schienennetz befördert werden. Die ersten Eisenbahnstrecken verbanden die vier großen Hochseehäfen Astorias mit der Samis-Region, sodass das Eisenerz, welches für die Stahlwerke importiert wurde, schneller angeliefert werden konnte, sowie die überschüssige Kohle zum Export abtransportiert werden konnte. Mit den Jahren wurde das Eisenbahnnetz immer dichter, da es sowohl wirtschaftlich, alsauch militärisch eine hohe Bedeutung hatte. Diese Bedeutung besteht bis heute, denn trotz der Konkurrenz der Straße basiert ein sehr großer Teil des Transportes auf der Schiene, was nicht zuletzt auf diverse Gesetze zurückzuführen ist, die Fernfahrten im Güterverkehr auf der Straße verbieten sowie hohe Mautgebühren auf den Autobahnen, die, im gegensatz zu einigen anderen euridischen Nationen, aber kein maximales Tempolimit haben.
      Dies hat zur folge, das auf den Autobahnen, oder wie sie in Astoria heißen: Fernverkehrsstraßen (FVS), nur wenig Verkehr herrscht, der aber schnell vorran kommt. Viele Wohlhabende Personen, die sich einen Sportwagen leisten können, nutzen die FVS häufig, um ihre Fahrzeuge einmal ausfahren zu können. Viele kommen auch aus dem Ausland extra dafür, müssen dementsprechend aber auch, wie alle, die teuren Mautgebühren zahlen. Die normalen Bürger nutzen indes andere Verkehrsmittel, meistens die Eisenbahn, da diese eine ebenfalls schnelle, aber günstige alternative bildet. Bis auf wneige, sehr kurvenreiche Strecken und Streckenabschnitte sind alle Hauptstrecken für Höchstgeschwindigkeiten von 220km/h ausgebaut, zwischen den größten Städten besteht ein Hochgeschwindgikeitsnetz, auf dem bis zu 300km/h gefahren werden kann. Auf Nebenstrecken wird zumeist eine Höchstgeschwindigkeit von 120km/h gefahren. Durch eine gute Verknüpfung der Umstiege lässt sich die Reisezeit auf ein Minimum reduzieren und durch das Dichte Schienennetz, welches ebenfalls wieder mit einem Busnetz bzw. Straßenbahnnetz verknüpft ist, kommt man mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln in jeden Winkel des Landes. Auch im Güterverkehr ist die Eisenbahn das Verkehrsmittel erster Wahl. Nahezu jeder Bahnhof hat ne eigene Ortsgüteranlage, an der Waren empfangen werden können. So können die Waren für den Lokaln Supermarkt fast bis in die Ladenregale auf der Schiene transportiert werden und nurnoch der letzte Kilometer wird mit einem Transporter oder LKW gefahren. Durch eine vollständige Ausrüstung aller Güterwagen mit Scheibenbremsen sind die Fahrzeuge nicht nur leiser, sondern auch schneller. So wird im Schienengüterverkehr eine Plangeschwindigkeit von 140km/h erreicht, welche durch starke E-Loks und ein größtenteils elektrifiziertes Netz auch erreicht werden. Sowohl Eisenbahnfahrzeuge alsauch die Elektronik sind größtenteils aus heimischer Produktion, so sind neben der Schwerindustrie in der Samis-Region auf der Bau von Eisenbahnfahrzeugen ein äußerst wichtiger Wirtschaftszweig Astorias. In der Hauptstadt Cölln ist einer der führenden Elektronikhersteller ansässig sowie die größte Lokomotivfabrik Astorias. Beide arbeiten Hand in Hand, so liefern die Elektronikwerke Thiel den elektrischen Teil für die von den Reusch Lokomotivfabriken gebauten Loks. Sie gelten als höchst Zuverlässige Maschienen und sind in großen Stückzahlen im gesamten Eisenbahnnetz Astorias und auch im Ausland unterwegs. Eine weitere große Lokomotivfabrik sind die Werke Voss&Böhme, welche insbesondere bei Werksbahnen im In-und Ausland ihre Abnehmer finden. Die Wagen der Eisenbahn werden meist bei der Waggonfabrik Crede gebaut, welche, wie es der Name sagt, in der Stadt Crede ansässig ist.
      Die Herstellung von Eisenbahnfahrzeugen erfordert jedoch wieder große Mengen an Stahl, welche in den Stahlwerken in der Samis-Region produziert wird. Jedoch muss das Eisenerz für die Stahlwerke bs auf einen großen Teil importiert werden, da in Astoria nur geringe Mengen an Eisenerz vorkommen.

      In der Südinanischen Kolonie Astorisch-Inana besteht die größte Wirtschaftsleistung im Handel durch die Kaufleute in den großen Hafenstädten sowie durch den Bergbau im Braunkohletagebau und in der Landwirtschaft, welche vornehmlich für den Eigenbedarf und den Überschuss für das Astorische Mutterland produziert. Ebenso wird durch die großen Braunkohlevorkommen der gesamte Strom aus Braunkohleenergie gewonnen. Die Verkehrsinfrastruktur ist wesentlich schlechter als im Mutterstaat. So sind zwar in den Städten die Straßen befestigt, auf dem Land jedoch nurnoch die Hauptstraßen und die meisten in den Dörfern. Auch die Eisenbahn ist für Astorische verhältnisse eher schlecht, wenngleich für Inanische Verhältnisse hervorragend.

      Kartenausschnitt


      Astorisch-Inana

      Beschreibungstext:
      Astoria zählt zu einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die Geschichte lässt sich bis auf die Euridischen Stämme vor mehr als 2000 Jahren zurück führen, als Euridika davor stand von einer einzigen Großmacht erobert zu werden. Um ihre Kultur zu wahren und nicht erobert zu werden schlossen sich mehrere Stämme zusammen und bildeten eine große Gemeinschaft, den Großstammm der Astoren. Trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit konnten sie sich gegen die Vorrückenden feindlichen Truppen verteidigen, was nicht zuletzt darauf zurück zu führen ist, dass sie das Gelände und die Topografie besonders gut kannten und diese somit gegen ihre Feinde einsetzen konnten. Über die Jahre hinweg konnte sich das Volk der Astoren gegen zahlreiche weitere Angriffe erfolgreich verteidigen, bis shcließlich ein Frieden gefunden wurde. Man begann mit den ehemaligen Feinden zu handeln und wissen auszutauschen. Dies förderte die Wirtschaft des Großstammes, welcher nach und nach immer weiter zusammenwuchs und immerm ehr staatliche Züge annahm. im Jahre 47 nach Zeitrechnung dann wurde der frühere Stammeshäuptling dann zum König gekrönt und aus dem Großstamm wurde ein anerkannter Staat. Schnell wurde jedoch klar, dass eine so große Fläche nicht alleine zu Regieren ist, so ernannte der König mehrere weitere Monarchen, zumeist die ehemaligen Stammeshäuptlinge der kleineren Stämme, mit denen man sich zusammengeschlossen hatte, die dann sich um ihren jeweiligen Bezirk kümmerten. Einmal im Monat kam man dann zusammen um die aktuelle Lage zu besprechen und eventuell Änderungen durchzuführen. Wirtschaftlich entwickelte sich die neue Nation prächtig, da man nun von Handel mit den anderen Nationen profitierte und man keine Notwendigkeit für ein Militär sah. Da alle von dem Handel profitierten sah man keine Notwendigkeit eines Militärs. Mehrere Jahrhunderte funktionierte dies auch, jedoch wurde der Astorische Wohlstand den anderen Euridischen Nationen immer mehr und mehr ein Groll. Unter dem Vorwand der Religion wurden die als heidnisch angesehenen Astoren Ende des ersten Jahrtausends verfolgt und verbrannt und ihr Wohlstand geplündert. Man versuchte den Handel zu unterbinden, jedoch schadete dies den anderen Euridischen Nationen mehr als den Astoren, sodass Astoria um das Jahr 1100 herum von mehreren Nationen im Namen Gottes angegriffen und zu teilen erobert wurde. Man begann schleunigst damit, Soldaten in den übrigen Gebieten auszubilden und Ausrüstung zu schmieden, hatte jedoch keine Erfahrung mehr damit, sodass Astoria drohte von allen Seiten her erobert zu werden. Jedoch schürte die zunehmende Eroberung astorias immer mehr Hass auf die eroberer in der Bevölkerung, sowohl in den übrig gebliebenen Städten alsauch in den eroberten, sodass man anfing in en eroberten Gebieten feindliche Soldaten zu attackieren und dessen Waffen zu plündern. Diese zunehmenden inneren Unruhen schwächten die Eroberungsmächte enorm, sodass Astoria mehr Zeit gewann. Durch geschmuggelte Waffen konnte man die feindliche Technologie kopieren und verbessern. Um die Zahlenmäßige Unterlegenheit auszugleichen konzentrierte man sich darauf, die Astorischen Soldaten auf Angriffe aus dem Hinterhalt zu trainieren und den Feind möglichst unbemerkt zu töten. Von den Feinden wurden die Astorischen Soldaten auch "der weiße Tod" genannt, da ihre Uniform eine weiße Robe mit Kaputze war. Nach fast 200 Jahren schaffte man es im Jahr 1295 das gesamte Astorische Gebiet zu befreien. Man hatte nun jedoch verstanden, dass ein Land ohne Militär nicht wirklich überleben kann, sodass man nun auch auf die Produktion von Rüstungsgütern setzte und die großen Städte mit Mauern und Wehrtürmen schützte.
      Zu Zeiten der Industriellen Revolution kristalisierte sich dann ein gewaltiger wirtschaftlicher Aufschwung heraus, welcher insbesondere an den hohen Steinkohlevorkommen lag, ein essenzieller Rohstoff. Immer mehr und mehr Menschen zogen in die Kohleregion um Arbeit zu bekommen, da die Industrie mehr Geld versprach als die Landwirtschaft. Jedoch waren die Arbeitsbedingungen mieserabel. Auf Arbeitssicherheit wurde kein Wert gelegt und auch Kranke oder Verletzte Arbeiter mussten Arbeiten oder sie wurden gefeuert. Um den enormen Bedarf an Arbeitskräften zu decken wurden auch die Kinder mit einbezogen, welche jedoch nicht bezahlt wurden sondern nur unterdrückt. Dies schürte Unmut unter der Bevölkerung und es kam zu aufständen und Protesten, die zunächst von der Staatsgewalt niedegeschlagen wurden. Dies stachelte die Bevölkerung jedoch nur weiter an und im Jahr 1853 eskalierte die Situation dann, als es zum Generalstreik in ganz Astoria kam. Ausnahmslos alle Arbeiter legten ihre Arbeit nieder und protestierten im Wahrsten Sinne mit Fackeln und Mistgabeln. Es wurden Brände gelegt und Vertreter der Regierung wurden bedroht und teilweise brutal ermordet. Nachdem über einen Monat lang ganz Astoria im Ausnahmezustand war, lenkte König Ludwig ein und bestellte sich Vertreter des Volkes in seinen Palast zu Verhandlungen. Das Ergebnis dieser Verhandlungen waren Massive Reformen. So wurde ein Parlament eingeführt, in dem gewählte Vertreter des Volkes mitbestimmen. Das bis heute bestehende politische System wurde eingeführt. Hierbei steht der König als Staatsoberhaupt an oberster Stelle. Er behält weiterhin das letzte Wort, kann Gesetze unterschreiben oder ablehnen, er ist Oberbefehlshaber der Armee und Marine und alleine ihm obligt es Kriege zu erklären oder Frieden zu schließen, er kann den Reichsrat berufen und wieder schließen, zudem ernennt er den Reichskanzler, den höchsten Beamten des Landes. Der Reichsrat setzt sich aus den Gewählten Vertretern der einzelnen Monarchien zusammen, aus denen Astoria gebildet ist. Innerhalb dieser gibt es ebenfalls Wahlen, in denen Landesvertreter gewählt werden, die daraufhin die Mitglieder für den Reichsrat bestimmen. Die gewählten Ratsmitglieder haben bei einer Reichsratsversammlung die Aufgabe, für ihr jeweiliges Land abzustimmen. Dabei haben sie die Pflicht, in der ihr erteilten Weisung abzustimmen.
      Der Reichskanzler ist der höchste Beamte des Staates. er wird gewählt von den Mitgliedern des Reichstages und ist in der Regel Mitglied in der stärksten Partei. Schlussendlich ernannt wird er aber erst vom König, welcher theoretisch die möglichkeit hätte, eine Neuwahl des Reichskanzlers zu veranlassen, wenn er die Ernennung des gewählten Vertreters verweigert, wenn er beispielsweise das Gefühl hat, dass der gewählte Vertreter seinen Aufgaben nicht gewachsen sein könnte. Dies ist bisher jedoch noch nie vorgekommen. Der Reichskanzler ernennt wiederum die Minister und gibt den politischen Leitfaden vor. Dies bedeutet, dass der Reichskanzler die politische Richtung der Nation vorgibt, ob es eher nach rechts oder nach links geht, woran sich auch das Handeln der einzelnen Ministerien orientiert. Zudem übernimmt er auch repräsentative Aufgaben als Vertreter des Volkes, während der König eher der Vertreter des Staates ist.
      Der Reichstag besteht aus den direkt gewählten Vertretern des Volkes. Hier wird über verschiedene Entscheidungen abgestimmt, beispielsweise neue Gesetze, ob Krieg erklärt werden soll etc. Jede der hier gefällten Entscheidungen muss jedoch vom König anerkannt werden. Dies bedeutet, dass der König das letzte Wort hat und selbst bei einer absoluten Mehrheit einer Entscheidung diese ablehnen kann. Zuletzt geschah dies anfang des 20JH, als der Reichstag am 05.03.1914 über eine Kriegserklärung mit einer 73% Mehrheit für ja abgestimmt hat, der König diese jedoch abgelehnt hat. Dies erzeugte zwar Unmut in der Bevölkerung und im Reichtag und es kam zu mehreren Protesten, 1950 wurde der Tag jedoch als gesetzlicher Feiertag, Tag des Friedens, eingeführt.

      Als eine der ältesten Nationen der Welt legt man in Astoria sehr viel Wert auf Kulturgut, was auch durch das Erscheinungsbild der Nation wiedergespiegelt wird. Viele Touristen bezeichnen einen Besuch in Astorische Städte als Zeitreise. So kommen die meisten Touristen mit der Bahn oder dem Flugzeug an. Wenn sie dann am Hauptbahnhof, oder Astorisch Centralbahnhof, ankommen, werden sie zunächst von einer menschlichen Lautsprecherdurchsage begrüßt, welche ihnen dann die weiteren Anschlüsse durchsagt. Dabei gibt es auch keinen vorgeschriebenen Wortlaut, wichtig ist, dass alle Informationen eindeutig durchgegeben werden, dabei darf jeder aber ganz individuell entscheiden, wie, ob er die Fahrgäste mit einem "Herzlich Willkommen in [...]" oder einen einfachen "Moin Moin in [...]" begrüßt ist irrelevant, so hat man an vershciedenen Bahnhöfen immer wieder unterschiedliche Durchsagen. Der historische Eindruck des Bahnhofes wird durch die Kopfsteingepflasterten Bahnsteige unterstützt, welche entweder mit alten Bahnsteigdächern oder von einer gewaltigen Bahnsteighalle überdacht werden. Auch im inneren der Bahnhöfe wird viel wert darauf gelegt, den charme, den die Bahnhöfe durch ihre historie ausstrahlen gut zu erhalten. Verlässt man nun den Bahnhof erwartet einen der Stadtkern. Über gepflegtes Kopfsteinpflaster kann man hier nun seine Zeitreise beginnen, über breitere Hauptstraßen oder durch schmale Gassen kann man in den Astorischen Städten die Pracht der Astorischen Architekturgeschichte erleben. So sind zwar im inneren der Gebäude moderne Läden angesiedelt, jedoch ohne die äußere Fassade der meist um die Jahrhundertwende gebauten Gebäude zu beschädigen und dadurch das historische Stadtbild zu trügen. Leidglich in den Innenhöfen gibt es moderne Anbauten, sollte die Ladenfläche zu klein geworden sein, diese ist aber von Außen nicht sichtbar, sodass solche Anbauten meist zugelassen werden.
      In kleineren Städten und sehr wenigen Großstädten sind die Altstädte sogar noch älter. Hier existieren sogar noch die Mittelalterlichen Innenstädte in reiner Fachwerkarchitektur, teilweise auch noch umgeben von den Stadtmauern. Diese Innenstädte zählen zu den sogenannten Museumsstädten. Hier dürfen keine baulichen veränderungen an den Gebäuden vorgenommen werden (bis auf Anschluss an moderne Versorgung wie Strom, Wasser, Internet/Telefon). Einmal im Jahr wird ein Mittelalterfest in diesen Städten gefeiert, bei denen die meisten Anwohner Mittelalterliche gewänder tragen und alles möglichst historisch getreu dem Mittelalter nachempfunden wird, wie beispielsweise ein Mittelalterlichert Markt. Von der Stadt werden hierbei Führungen angeboten, die einem alles erklären und zeigen. Häufig wird ein solches Fest von Schulen genutzt, um den Schülern bildlich die Geschichte zu erklären.
      Aber ungeachtet ob Museumsstadt oder normale Altstadt, jede Innenstadt ist eine reine Fußgängerzone und darf nur in Ausnahmen (Lieferverkehr, Rettungsdienste) von Fahrzeugen befahren werden.

      In Astoria gibt es keine Krankenversicherungen, da Krankenhäuser staatliche Einrichtungen sind und somit für jeden Bürger kostenlos. Dies hat sich als äußerst nützlich herausgestellt, da dadurch die reichere Bevölkerung in der Gesundheitsversorgung keine Vorteile hat und jeder Mitbürger, egal ob Arm oder Reich die gleiche Versorgung bekommt und es nicht zu Situationen kommen wie in einigen anderen Ländern, dass die Versorgung nur bei den Reichen ankommt. Ebenso verhält es sich bei der Schulbildung. In Astoria gibt es keine privaten Schulen, sondern ausschließlich staatliche, diese sich jedoch kostenlos und verpflichtend für jeden Schüler bis zum 10. Schuljahr. Ab hier kann ein Schüler dann entscheiden, ob er eine Berufsausbildung macht oder lieber Abitur, welches weitere 3 Jahre dauert. Zudem haben Schüler und Studenten in ganz Astoria freie fahrt im öffentlichen Verkehr, das heißt, sie können Kostenfrei Bus und Bahn benutzten, egal ob auf Fernstrecke oder im Nahverkehr. Spätestens nach dem Studium muss ein jeder dann aber eine Ausbildung anfangen. Bei dieser wir einem dann in einer Berufsschule der theoretische Teil von fachlich geprüften Lehrern beigebracht sowie in einem Betrieb die praktische Erfahrung. Es gibt eine festgelegte Reihenfolge des Lehrstoffes, sodass Berufsschule und Betrieb immer auf dem gleichen stand sind. Sollten Schulabsolventen oder Studierte keine Ausbildung finden, so gibt es in Astoria immernoch die Zwangsarbeit. Diese besteht aus kleinen Tätigkeiten zum wohle der öffentlichkeit, wie beispielsweise im Park Laub harken oder Müll auf den Straßen aufsammeln. Hierfür werden die Arbeiter jedoch auch entlohnt und je zuverlässiger sie ihre Tätigkeiten erledigen, desto höher wird auch die Entlohnung. Ausgenommen von der Arbeitspflicht sich selbstverständlich nicht Arbeitsfähige Menschen wie Senioren oder Behinderte. Diese Arbeiter bekommen dann aber neben ihrer Entlohnung auch eine Unterkunft vom Staat gestellt sowie Versorgung mit Strom, Wasser und Internet, sodass diese trotz geringen Einkommens nicht obdachlos sind und einen gewissen Lebensstandart haben, der als Menschenwürdig angesehen werden kann. Dieses System hat zur folge, dass es nur ne Hand voll Arbeitsloser im Land gibt und ebenso fast keine Obdachlosen und Bettler. Finanziert wird das ganze jedoch durch eine enorm hohe Steuer. Insgesamt muss jeder Bürger fast 70% seines Bruttoeinkommens als Steuer abgeben, da jedoch die Lebenskosten sehr gering sind, da vieles Kostenlos oder zum Selbstkostenpreis vom Staat gestellt wird, wird dies von der großen Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert.

      In der Kolonie Astorisch-Inana gibt es aktuell vor allem im ländlichen Bereich große Probleme mit Rassismus. Jedoch geht er hier nicht mehr wie früher von der weißen Bevölkerung aus sondern hier von der schwarzen. Denn so sind überwiegend schwarze in der weniger Wohlhabenderen Bevölkerung ungeachtet der tatsache, dass der Lebensstandart trotzdem recht hoch ist für Inanische Verhältnisse. Dennoch fühlen sich die schwarzen auf dem Land von den weißen unterdrückt durch diese lage, welche aber eigentlich größtenteils selbst verschuldet ist. So wird mit allen mitteln versucht, jeden in der Dorfgemeinschaft zu halten, auch wenn ide Kinder dort ihr potenzial nicht ausleben können. Zudem werden ihnen von den erwachsenen Verschwörungstheorien über die "Weiße Herrenrasse" eingetrichtert, sodass sich die Landbevölkerung quasi selbst gegenseitig dumm hält.

      Regelbuch gelesen und akzeptiert?
      ja

      Mentorenhilfe erwünscht?
      nein

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Internet

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Astoria“ ()

      Hallo und herzlich willkommen im Forum,

      was ich bei dir ein wenig vermisse, sind die Schwächen deines Staates. In deinem Land scheint alles "Friede, Freude, Eierkuchen", wenn ich das mal so salopp sagen darf :P

      Du sagst, dass Astoria ein sozialistischer oder sozialistisch ähnlicher Staat sei. In der Regel kommen da jede Menge Probleme mit sich. Nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern auch gesellschaftlicher. So schön es auch wäre, dass ein Staat oder eine Regierung immer genau weiß, was jeder Mensch hat und was jeder Mensch will, ist es langfristig doch eine utopische Vorstellung. Allerdings will ich hier jetzt keine Grundsatzdiskussion über den Sozialismus anstreben und ob dieses System super funktionieren würde, oder nicht. Ich bin mir jedoch sicher, dass es bei dem von dir beschriebenem System zu Problemen kommen wird. Gerade bei dem vollkommen kostenlosem Angebot von medizinischer Versorgung (wenn jeder wegen jedem noch so kleinem "Weh-Weh-chen" kommt, sind die Krankenhäuser ganz schnell überfüllt) oder ein kostenloses Angebot von bestimmten Gütern (würde ich in dem Land wohnen, könnte ich mir die kostenlosen Güter im großen Stil aneignen und im Ausland verkaufen ;) ) bringen ohne jede Diskussion Probleme mit sich. Gleichzeitig stellt sich gerade bei letzterem die Frage, wie ein Unternehmen effizient produzieren soll, wenn die Güter nicht einmal die Kosten decken? Und bei den restlichen Gütern, die zum Selbstkostenpreis verkauft werden, kann ein Unternehmen genauso wenig effizient arbeiten. Es kann schließlich schlecht zukünftige Investitionen planen oder ungeplante Kosten decken.
      In diesem Sinne, und aus dem gegebenem Blickwinkel würde ich mich zudem für eine Verringerung des BIP's aussprechen. Astoria ist momentan auf einer Höhe wie Spanien, Italien oder Südkorea und hängt damit jeden sozialistischen Staat oder ehemaligen sozialistischen Staat aus der Realität um Längen ab.



      Nun, die Schwächen der Nation liegen insbesondere in der Wirtschaft, bei der essentielle Produkte Importiert werden müssen (Eisenerz, Lebensmittel hab ich ebenfalls indirekt erwähnt) und meine Nation somit sehr abhängig vom Internationalen Handel ist. Zudem ist der Haupttransportträger Bahn zwar ein schnelles aber auch Anfälliges Verkehrsmittel und leicht zu sabotieren.
      Was du an Wirtschaftlichen Problemen ansprichst ist die Planwirtschaft, bei der ein x-Jahresplan für die Produktion vorgegeben wird. Da dieses Konzept jedoch absolut nicht funktioniert, da die funktionierende Glaskugel eben noch nicht erfunden ist, habe ich davon abgesehen und verfolge eher eine Bedarfsorientierte Produktion. Zudem kann ich gerade nirgendwo etwas von Kostenlosen Gütern finden, vielleicht Kannst du die Stelle nochmal zitieren?
      Das mit der kostenlosen medizinischen Versorgung ist ein Konzept, welches ja in Kanada ebenfalls praktiziert wird und meines Erachtens daher auch funktioniert.
      Kannst du die Stelle mit den kostenlosen Gütern und den Selbstkostengütern bitte noch einmal zitieren? Ich kann sie gerade nicht finden, evtl. kann ich es im Zusammenhang erklären, andernfalls muss ich dir aber recht geben, hier gäbe es Probleme...

      Beim BIP könnte ich tatsächlich noch runter gehen und es aufm Level on Tschechien bringen :)

      Astoria schrieb:

      Insgesamt muss jeder Bürger fast 70% seines Bruttoeinkommens als Steuer abgeben, da jedoch die Lebenskosten sehr gering sind, da vieles Kostenlos oder zum Selbstkostenpreis vom Staat gestellt wird, wird dies von der großen Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert.


      Der letzte Part in deinem Beschreibungstext.

      Und auch im kanadischen Gesundheitssystem wird nicht alles von staatlicher Hand bezahlt.

      Wo du zudem den Import von Lebensmittel erwähnst, sehe ich gerade nicht :P

      Heißt in deinem Sinne von Bedarfsorientierter Produktion (auch die realsozialistischen Staaten haben durchaus eine bedarfsorientierte Produktion verfolgt) nun auch, dass also der Handel mit anderen Ländern auf ein Minimum beschränkt wird? Dies wiederum würde natürlich auch heißen, dass dein Land große Schwierigkeiten haben wird an Devisen zu kommen (ähnlich wie in der DDR ;) ), was den Handel wieder erschweren würde.
      Und weiterhin: gibt es überhaupt private Unternehmen in Astoria?



      Ahja...das Kostenlos bezieht sich nicht auf Handelswaren, also eher auf Gesundheitsversorgung, Bildung, Sicherheit etc. Die Produkte zum Selbstkostenpreis finanzieren sich durch den Staat. Durch die hohen Steuerlichen abgaben Sehe ich die Geldmittel gegeben, um einen eventuellen Finanzausgleich bei Verlusten zu geben.
      Es gibt auch private Unternehmen, aber insbesondere wenn es um die Bevölkerung geht hat der Staat ganz shcnell seine Finger mit drin und gibt einen Maximalpreis vor.
      Der Bedarf orientiert sich ja nicht nur am inländischen Bedarf, so wird ja im Ausland auch Bestellt und dies wird ebenfalls zum Bedarf hinzu gerechnet und dementsprechend Produziert.

      Astoria schrieb:


      Der Bedarf orientiert sich ja nicht nur am inländischen Bedarf, so wird ja im Ausland auch Bestellt und dies wird ebenfalls zum Bedarf hinzu gerechnet und dementsprechend Produziert.


      Dann hätten wir aber natürlich eine Gewinn orientierte Produktion. Wenn man es ins Ausland verkauft, dann ja sicherlich, um einen gewissen Profit zu machen.

      Nunja, ich bin der Ansicht, dass dieses System ungeheure Effizienz-Nachteile mit sich bringt und damit auch ein starkes Wirtschaftswachstum nicht erlaubt. Der Handel wird durch eine Verstaatlichung immer gehemmt (der Welthandel orientiert sich schließlich am Weltmarktpreis, der aber von sozialistischen Staat kaum eingehalten werden kann, nicht zuletzt aufgrund einer schlechten Konvertibilität der eigenen Währung) und von ausländischen Direktinvestitionen ganz zu schweigen. Zu Zeiten von wirtschaftlichen Krisen haben diese Staaten dann immer besonders zu leiden. Das heißt ich würde mich für eine wesentliche Verringerung des BIP's aussprechen. Wenn ich das vergleiche mit realen Staaten: nominal nicht mehr als 12.000 oder 13.000, PPP kann man dann vielleicht bei 20.000-22.000 gehen. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass deine beiden nicht ganz so sozialistischen Nachbarländer (Numantia und Warägien) sich im ähnlichen Bereich des BIP befinden, sollte dies ein guter Rahmen für Astoria sein. Dass nämlich gerade ein sozialistischer Staat sich wirtschaftlich von seinen Nachbarn so deutlich absetzt, halte ich nicht für machbar.

      So sehe ich das momentan, aber vielleicht will ja noch wer was dazu sagen, im Anmerkungsthread oder jemand von der Spielleitung.



      Nunja, ich hatte ja bereits erwähnt, dass der Maximalpreis insbesondere wenns um die Bevölkerung geht genutzt wird, andersherum also weniger beim Welthandel. Dass eine Wirtschaft immer auch irgendwo Gewinnorientiert handelt ist denke ich selbstverständlich, allerdings kann hier der Staat durch eingriffe den Preis für die Produkte recht niedrig halten, das ist wohl richtig, sodass ein Wirtschaftswachstum durch geringere Gewinne natürlich nicht so hoch ist wie in manch anderen Staaten (Ich denke, den Punkt hast du auch gerade angesprochen).
      Ich würde mich beim BIP dann denke ich an Tschechien orientieren, wenn dies in Ordnung wäre, in Zahlen dann:
      17.000
      32.000
      Also ich bin da ziemlich bei Ehrastan. Auch was das BIP angeht.

      Mir fehlen eindeutig die deutlich beschriebenen Schwächen in deiner Bewerbung, auch fehlen mir ein paar Informationen wie es abseits deiner Schwerindustrie aussieht. Gibt es Landwirtschaft? Gibt es einen Dienstleistungssektor? Wie ist das politische System deiner Nation aufgebaut? Gibt es eine politische Partizipation deiner Bürger? Du gehst ja an vielen Stellen sehr ins Detail, an anderen mangelt es dann wieder an diesen.

      Danke schon einmal für deine Geduld ;)

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
      Hmm, Landwirtschaft gibt es selbstverständlich, reicht jedoch nicht aus, um die Bevölkerung zu versorgen, weshalb man hier auf Importe angewiesen ist.
      Die Frage nach dem Dienstleistungssektor verstehe ich nicht ganz, redest du von sowas wie Einzelhandel, Klempner, Elektriker etc.? Denn die gibt es tatsächlich, ist für mich nur absolut normal, weswegen ich es nicht genannt habe. Oder meinst du eher, ob Dienstleistungen ein wichtiges Exportgut darstellen könnten? In dem Flle wäre die antwort nein, Exportgüter sind hauptsächlich die Industriellen Güter.
      Deine Frage zum politischen system verstehe ich nicht. Ich habe meiner Meinung sehr ausführlich beschrieben, wie es abläuft mit dem Mix aus absoluter Monarchie und wahlen.

      Aber ich werde mal editieren und die Änderungen farblich markieren, damit sie deutlich werden
      Ah, da. Muss ich falsch verstanden haben.

      Nein, ich möchte gerne wissen welche Bedeutung der Dienstleistungssektor bei dir hat. Du schreibst ja, dass deine Nation eine Nation ist, die auf der Schwerindustrie fußt. D.h. ja, dass dein Dienstleistungssektor eher schwach ausgeprägt sein muss.

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
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