Nachrichten aus der Côte du Fer




      Erstmals mehr Lebensmittel produziert | Ernte vergrößert

      Wie erste Zahlen zur aktuellen Ernte in der Eisenküste zeigen gibt es in diesem Jahr eine Überproduktion von knapp 15 Prozent. So seien Manjok und auch Süßkartoffeln, welche eine der Nahrungsgrundlagen der Menschen vor Ort bilden in sehr großen Mengen geerntet worden. Wie ein Sprecher der Regierung mitteilte, sei man so in der Lage den Import von Lebensmitteln im laufenden Jahr, vor Allem mit Blick auf die bald anstehende Regenzeit zu verringern. Die Überproduktion sei direkt auf die weitestgehende Verstaatlichung der Landwirtschaft sowie der Bereitstellung von landwirtschaftlichen Geräten, Saatgut und Düngemitteln zurück zu führen. Auch der Verzicht auf größere Mengen an Pflanzenschutzmitteln im Rahmen des verstärkten Umweltschutzes habe kaum zu Einbußen durch Schadinsekten geführt. Präsident Belewa sieht sich selbst in seiner Politik bestätigt. Es zeige sich, dass man den Menschen nicht nur in den Mittelpunkt stellen sollte, sondern auch muss um ihm besser helfen zu können.


      Sicherung der Grenze bestätigt

      In einer veröffentlichten Randmeldung bestätigte das für den Grenzschutz verantwortliche ferresche Innenministerium die beginnende Sicherung der Ostgrenze des Landes zu Dekag, auch mit Landminen. Nur so sei ein entgültiger Stopp der illegalen Einwanderung möglich. Man bewege sich vollständig innerhalb von unterzeichneten Internationalen Vereinbarungen und markiere die angelegten Minenfelder so, dass ein unabsichtliches Betreten kaum möglich sei. Die Grenze soll, so die Meldung, auf einer Länge von knapp 800 Kilometern so gesichert werden, dass der Grenzübertritt nur noch an den vorhandenen sechs an Land und einem am Hauptfluss des Landes gelegenen Grenzposten möglich sei. Auch dort würde die Suche intensiviert, da nicht nur Pässe sondern auch jede Person und jedes Fahrzeug intensiv geprüft werden würde. Die Absicherung der Grenze soll, so der Bericht, gegen Ende September abgeschlossen sein.



      Meterologisches Institut Konakry spicht von Sturmtief

      "Daher können wir mit Sicherheit sagen, dass ds von decagischen Meterologen als Hurrikan bezeichnete Sturmtief nichts Anderes als ein Tropischer Sturm ist. Durch den Fakt, dass es mit einem Großteil seiner Masse auf dem Inanaischen Kontinent liegt und nur mit knapp einem Drittel über der offenen See kann es sich garnicht zum Hurrikan entwickeln. Ja, es ist äußerst regenreich und das Gebiet befindet sich im Moment zum Großteik über der Eisenküste, allerdings sind bisher nur Windgeschwindigkeiten von maximal 100 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Ich möchte daher auch vor Panikmache warnen, es kann lokal zu Überschwemmungen kommen und zu Schäden durch den Wind aber dies sollte sich in Grenzen halten. Der aktuelle Kurs deutet darauf hin, dass der Sturm in Richtung Westen und damit in Richtung der Caribic zieht. Da er sich dann über dem Meer und vergleichsweise warmen Wasser bewegt könnte er sich allerdings noch zu einem Hurrikan entwickeln." So der Chefmeterologe aus Konakry. Das Innenministerium der Volksrepublik hat dennoch über die südliche Küste den Ausnahmezustand verhängt, da es dort zu erheblichen Überschwemmungen im Küstenbereich gekommen ist. Auch in Konakry gab es Schäden durch Wasser und Wind. So ist in vier Stadtteilen der Storm ausgefallen. Präsident Belewa hat neben dem Roten Halbmond und der Police National auch die Streitkräfte zur Schadenseindämmung und -bekämpfung beordert.



      Regierung zieht Streitkräfte von der Grenze ab

      Mit Wirkung zum 06. Oktober sollen alle ferreschen Streitkräfte direkt von der Grenze zum benachbarten Dekag abgezogen werden teilte heute morgen einer Sprecher des Präsidenten mit. Die Grenzsicherung liege damit wieder zur Gänze bei der Police National. Man werde auch auf weitere Manöver der Streitkräfte in Grenznähe verzichten um so die in letzter Zeit stark angespannte Situation zu entspannen. Man wolle aktiv einer weiteren Eskalation der Lage entgegenwirken um so den Willen zu einem friedlichen Inana zu zeigen. Warum dieser Schritt genau jetzt kommt ist nicht bekannt, jedoch sehen Experten darin kein Zeichen der Schwäche der Eisenküste, sondern Kalkül von Präsident Belewa. Da sich die Wirtschaft im Aufwind befinde und die Bürger nun mehr Geld zu leben hätten wäre eine bewaffnete Auseinandersetzung mit dem östlichen Nachbarn kaum zielführend. Auch die Flüchtlingsbewegung hat sich inzwischen anscheinend verlagert.

      Wirtschaft floriert
      Die Wirtschaftsleistung der Volksrepublik steigt kontinuierlich und das vorhergesagte Wirtschaftswachstum soll in diesem Jahr bei knapp 7,2 Prozent liegen, so ein offizieller Bericht des Finanz- und Wirtschaftsministeriums. Seit dem Beginn der Reformen von Präsident Belewa sei das Land auf einem stetigen Kurs nach vorn und würde wohl in den nächsten fünf Jahren den Sprung vom Entwicklungs- zum Schwellenland machen. Wie es scheint könnte diese gemäßigte Form des Sozialismus doch eine Zukunft haben, ganz im Gegenteil zu den negativen Vorhersagen kapitalistischer Regierungen.

      Flüchtlinge werden eingebürgert
      Heute morgen wurde weiterhin auch ein präsidiales Dekret von Präsident Belewa veröffentlicht, in welchem allen registrierten Flüchtlingen - die sich mindestens sechs Monate in der Eisenküste befinden - die Möglichkeit eingeräumt wird ferresche Staatsbürger zu werden. Laut offiziellen Angaben betrifft das Dekret bis zu 16.000 von den knapp 30.000 Flüchtlingen in der Eisenküste.

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      Schwere Explosion in Banforá

      Vor etwa einer Stunde kam es in der ostferreschen Stadt Banforá zu einer schweren Explosion im Zentrum. In der Stadt war Sirenengeheul zu hören und eine dichte, schwarze Rauchfahne steht seit dem über dem Stadtgebiet. Laut offiziellen Angaben sind die Anwohner aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Die Behörden haben noch keine Begründung für die Explosion, welche nahe des Marktplatzes stattgefunden haben soll, veröffentlicht. Laut inoffiziellen Angaben sei kurz vor der Explosion ein Lastkraftwagen auf dem Markt gefahren, offiziell um Waren abzuladen. Einige Augenzeugen, von denen es nur wenige zu geben scheint, berichten von einer heftigen Explosion, die mit großer Wahrscheinlichkeit von dem LKW ausgegangen sei. Über mögliche Opfer ist nichts bekannt, aber Ärzte und Schwestern wurden über das lokale Radio aufgefordert umgehend zur Arbeit zu erscheinen.

      Wie wir gerade erfahren haben wir vor wenigen Augenblicken ein Bekennerschreiben erhalten, dass wohl auch an die Polizei gesandt wurde. So handelt es sich wohl um einen Anschlag einer Gruppe welche sich selbst als "Front de libération de l'Inanique de l'Ouest" (and. Befreiungsfront des Westlichen Inana), kurz FLIO bezeichnet. Die begründen den Anschlag mit der Abkehr der Regierung von inanaischen Werten und der Abgrenzung zur Republik Decag. Gleichzeitig fordern sie eine Befreiung von den imperialistischen Fesseln und eine Auflösung aller Staaten auf Inana und die Rückkehr zu den alten Königreichen. Die Grenzen auf der Landkarte des Kontinentes seien Nichtig und von den Imperialisten zur Unterdrückung der schwarzinanaischen Menschen geschaffen.

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      Explosion in Banforá war Terroranschlag

      Heute bestätigte das ferresche Innenministerium in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, dass die Explosion in Banforá am gestrigen Nachmittag ein Terroranschlag ist. Bei dem Anschlag auf den Markt der Stadt kamen nach offiziellen Angaben 34 Menschen ums Leben und weitere 150 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nur der glückliche Umstand, dass der Markt kurz vorher aufgrund eines Wasserschadens schließen musste hat wohl weitere Menschenleben gerettet. Die Police National stuft das Bekennerschreiben der als FLIO bekannten Gruppierung als authentisch ein. Wenngleich die Gruppe vorher niemals in Erscheinung getreten sei, so betrachte man den Anschlag de facto als Gründungsakt. Man habe die Ermittlungen aufgenommen, konnte aber bisher keine Verdächtigen fassen. Weitere Details wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt.

      Präsident Belewa zeigte sich bestürzt ob des Anschlages und war bereits im Laufe des Vormittags nach Banforá gereist um die Überlebenden und den Anschlagsort zu besuchen. Er sagte, dass er persönlich dafür sorgen werde, dass die Ermittlungen zügig voran kommen und die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Ermittlungen von der Bundessstaatsanwaltschaft übernommen werden sollen. So würden alle notwendigen Stellen an einer Stelle gebunden um schnellstmöglich Ergebnisse zu erhalten.



      Ferresche Marine erhält neue Boote

      Am heutigen Freitag hat die ferresche Marine insgesamt vier neue und moderne Patrouillenboote erhalten. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte seien die Boote bereits vor mehreren Monaten auf taussischen Werften bestellt und nun ausgeliefert worden. Die Beschaffung war, durch die Regierung, auch vor dem Hintergrund der angestrebten Vormachtstellung des benachbarten Decag, durch die Regierung voran getrieben worden. Sie sollen auch, nicht nur im küstennahen Bereich und auf Hoher See, sondern auch auf den Flüssen und Seen der Eisenküste zum Einsatz kommen können. Man wolle damit, so der Sprecher, weiter die Sicherheit des Landes stärken. Inoffiziell munkelt man, dass man die Stärkung der Marine und der Streitkräfte allgemein, vor dem Hintergrund der decagischen Provokationen vornimmt und um Angriffe auf dem Seeweg besser abwehren aber auch selbst offensiv gegen die Nachbarstaaten vorgehen zu können. So sollen die Einheiten über eine starke Bewaffnung, eine hohe Reichweite und Geschwindigkeit und auch die Möglichkeit zum Verlegen von Seeminen besitzen.


      Die Boote werden in Konakry entladen1


      Véhicules Inanans Fonctionnent stellt Elektrofahrzeug vor

      Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit hat heute Véhicules Inanans Fonctionnent (VIF) heute ein Elektrofahrzeug auf Basis des VIF W25 vorgestellt. Das Fahrzeug, welches vor Allem für die Nutzung von Behörden gedacht ist, soll eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern besitzen und sei mit mehr als einem dutzend verschiedenen Aufbauten verfügbar, so der Hersteller. Die Motoren seien dabei vollkommen selbstständig entwickelt worden, bei den Akkumulatoren setzen man derzeit noch auf Importware, doch dies solle sich in den nächsten Jahren ändern. Der Hersteller kündigte außerdem an für die Produktion der Elektromotoren ein neues Werk in der Eisenküste errichten zu wollen. Damit würden weitere 2.000 Arbeitsplätze entstehen. Auch die Entwicklungsabteilung für die Akkumulatoren sollen um mehr als 200 Ingenieure aufgesteockt werden.


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      1 - wikimedia | US Navy | Public Domain



      Regenzeit beginnt im westlichen Inana

      Mit ersten heftigen Regenschauern hat sich heute die Regenzeit im westlichen Inana angekündigt. Wie das meterologische Institut in Konakry mitteilte zögen die ersten schauer von Süden heran und hätten bereits Kumasi und Boakue mit reichlich Regen überschüttet. Die Wolken zögen weiter nach Norden und Nord-Osten und würden im Verlaufe der Nacht auch die Hauptstadt erreichen. In den folgenden Tagen sollen weitere dichte Wolken, bei einer sich verändernden Großwetterlage aus Süd-Osten heran ziehen. Dann könnten auch die Städte Gaoua, Banforá und Manga mit erstem Regen rechnen.

      Progrès stellt neue Traktorengeneration vor

      Der Fahrzeughersteller Progrès hat heute ebenfalls eine neue Traktorengeneration vorgestellt. Wie ein Sprecher mitteilte soll die Progrès ZT-400 Reihe die Modelle der ZT-300 Reihe nicht ablösen, sondern ergänzen. So sind die Fahrzeuge vornehmlich für den Export gedacht und basieren weiterhin auf den sich bewährt habenden Vorgängermodellen. Die Traktoren zeichnen sich nun durch modernere Motoren aus, die kraftstoffsparender und umweltfreundlicher sein sollen. Die Motorenpalette soll dann im nächsten Jahr auch für die älteren Modelle zur Verfügung stehen um so den Klimaschutz in der Eisenküste weiter voran zu treiben. Weiterhin vereint die ZT-400 Reihe auch die Möglichkeit zum Anbringen von Gerätschaften von Drittherstellern, dafür wurden verschiedene Anschlüsse geschaffen. Die Kunden können auch bereits bei der Bestellung bestimmte zusätzliche Anschlüsse und Schnittstellen angeben und diese werden dann direkt eingerüstet. Auch seien die Traktoren nun für Temperaturen im Bereich von -30 bis +50°C zugelassen. Somit könnten auch Länder in anderen Klimaregionen als Kunden gewonnen werden.



      Ein Progrès ZT-401 bei Feldtests1



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      1 - wikimedia | Pätzold, Ralf | CC BY-SA 3.0 DE



      Streitkräfte erhalten neue Standardwaffe

      Seit heute erhalten die ferreschen Streitkräfte ein neues Standardgewehr. Wie eine schriftliche Mitteilung des Verteidigungsministerium heute zeigte habe man am heutigen Sonntag mit der Einführung des neuen Sturmgewehrs der Streitkräfte begonnen. So seien insgesamt 1.000 Gewehre an die schnellen Eingreifkräfte, die die Waffe in den letzten Wochen und Monaten einem ausdauernden Stresstest unterzogen haben, übergeben. Der Großauftrag für weitere Gewehre wurde an den Hersteller West Inana Arms bereits in der letzten Woche erteilt. Wie der Hersteller mitteilte seien die Gewehre nicht nur äußerst robust sondern auch im internationalen Vergleich sehr günstig.


      Das neue Gewehr bei Feldtests1


      Projekt Sewarien gescheitert oder doch nicht ... ?

      Ist das Projekt Sewarien nach nicht einmal einem Jahr gescheiert? Die Menschen sind krank, die Infrastruktur ist noch immer zum Großteil zerstört und die Wirtschaft befindet sich im Sturzflug. Das sind die knallharten Fakten, die durch sewarischen und wolkowischen Medien verbreitet worden sind. Wenn man diesen Berichten glauben darf ist es um die im März ausgerufene Republik und dessen Bevölkerung nicht gut bestellt. Sie sterben aufgrund von Mangelernährung, Überarbeitung und bald auch aufgrund des euridischen Winters. Gewaltsam durch Wolkowien aus dem Nachbarstaat heraus gelöst scheint sich vor allem Wolkowien nicht stark genug für die Menschen dort einzusetzen. Auch wenn Wolkowien Millionen von VS-Dollar in das Konstrukt pumpen und es auch außenpolitische versuchen den anderen Staaten schmackhaft zu machen, so zeigt sich doch das dies Nichts nützt.

      Noch immer ist Sewarien International nur von einem Bruchteil der Staaten anerkannt und noch immer ist es kein Mitglied der Vereinten Staaten. Wobei letzteres kaum ein Indiz ist, ob ein Staat sein Existenzrecht erhält oder nicht, denn auch das Andermanreich und die Eisenküste sind kein Teil der Staatengemeinschaft und dennoch lebensfähig. Kommen wir aber zurück nach Sewarien, das Land welches den Hauptgrund der immer instabil werdenden Lage im östlichen Euridika, in der Region des sogenannten Ostmeeres ist. Durch die Schaffung des Staates hat sich die wolkowische Führung in eine Abseitsposition manövriert, wenngleich sie es geschaft hat zumindest ihre hartgesottenen und treuesten Verbündeten hinter sich zu schaaren, in welcher es wirtschaftlich und auch politisch erheblichen Schaden genommen hat. Doch anstatt nun zu versuchen durch Rücktritte oder dem Zurückrudern außenpolitisch wieder an Fahrt zu gewinnen bleibt die wolkowische Führung unter Präsident Schabo hartnäckig bei ihrer Linie. Auch wenn offensichtlich ist das Sewarien mit größter Wahrscheinlichkeit nicht den nächsten Winter überleben wird verschliest die wolkowische Führung davor offensichtlich die Augen und kümmert sich nicht darum, wie sie es sollte.

      Doch ist dies wirklich so einfach? Selbst wenn es im Vordergrund so wirkt, so scheint Wolkowien ein Ziel damit zu verfolgen. Auch wenn es der wolkowischen Regierung durch den Lusitzischen aufgebürdeten Gewaltfrieden dazu berechtigt wäre die Reperationen mit Gewalt einzutreiben, so tut es dies nicht. Aber warum, weil sie den neuerlichen Konflikt scheut? Weil sie Angst vor einer Einmischung der erstarkten Reussischen Union und des Kaiserreiches hat? Wohl kaum, denn Präsident Schabo hat bereits mit einer aktiven Einmischung des östlichen Nachbars gerechnet und doch ist er nicht geschehen. Also warum sollte Schabo das Geld jetzt nicht eintreiben? Ganz einfach, damit er und Wolkowien weiter die Opferrolle übernehmen kann. Präsident Schabo sah und sieht sich als de fakto Messias, der die Sewaren in die Freiheit geführt hat und somit sich selbst im Recht was den Krieg gegen Lusitzischen betrifft. Nun ist Wolkowien auch das einzige Land, welches Sewarien offiziell hilft und die Menschen dort unterstützt.

      Interessant ist allerdings auch der Fakt das die wolkowische Führung immer wieder betont, dass man Sewarien nicht nach Wolkowien eingliedern wolle. Doch früher oder später wird dies der einzige vernünftige Schritt sein, welcher der wolkowischen Führung übrig bleibt. Viele Sewaren werden diesen Winter eventuell nicht überleben, doch dies ist durch Präsident Schabo durchaus gewollt. Denn so kann er spätestens wahrscheinlich im nächsten Jahr das wolkowische Volk und der Weltöffentlichkeit klar machen, dass es der einzige sinnvolle Schritt ist den Landstrich einzugliedern um die Menschen dort zu retten und weitere hunderttausende Tote zu vermeiden

      Also ist das Projekt Sewarien gescheitert? Ja, doch dies ist von Wolkowien so gewollt.


      Gastkommentar von
      Professor Jamal Ikambu
      Inhaber des Lehrstuhl für Politik an der Universität Konakry


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      1 - wikimedia | Shift fire | CC BY 2.0



      Ausbau des Flughafen Alequa abgeschlossen

      Der ferresche Wirtschaftsminister hat heute den ausgebauten und modernisierten Flughafen von Alequa offiziell übergeben. Der Flughafen, welcher nun über zwei asphaltierte Start- und Landebahnen verfügt und über ein modernisiertes Terminal, das auch euridischen Sicherheitsstandards entspricht, wurde damit auch zum internationalen Flughafen aufgewehrtet. So sollen von hier auch, zu Beginn, direkte Verbindungen ins Königreich Taussen und das Andermanreich angeboten werden. Auch Flüge zu den heiligen Städten des Islam in Mira sollen, so ein Sprecher, in Zukunft von hier aus starten. Daneben hat man auch ein Luftfrachtterminal mit vergleichsweise hohen Kapazitäten, laut Aussage des Ministeriums den größten im westlichen und Zentralen Inana, geschaffen. Durch das konstant trockene Klima könnten Pakete zu vergleichsweise günstigen Kontitionen und ohne aufwendige Klimaanlagen gelagert und verladen werden. Somit würde der Flughafen durchaus ein attraktives Ziel auch für ausländische Investoren im Osten der Eisenküste.



      Bevölkerungszahl steigt weiter
      Die ferresche Bevölkerungszahl ist erstmals über die magische Marke von 29 Millionen Menschen gestiegen, wie das Innenministerium bekannt gegeben hat. Durch die erheblichen Verbesserungen im medizinischen Sektor, sowie die damit verringerte Säuglingssterblichkeit konnte die Bevölkerungszahl erstmals zulegen. Gleichzeitig sei die Geburtenrate aber nicht signifikant gestiegen, was ein weiterer Hinweis auf ein allgemein verbessertes medizinisches System und verbesserte hygenische Standards hinweist. Die meisten Geburten sind vor Allem in den östlichen und südlichen Landesteilen zu verzeichnen. Laut den Hochrechnungen des Innenministeriums könnte bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres die 30 Millionenmarke geknackt werden.

      Arbeitslosenquote auf historischem Tief
      Gleichzeitig mit diesen Meldungen veröffentlichte das Innenministerium erste Informationen vom Arbeitsmarkt. So sei die Arbeitslosenquote auf ein historisches Tief von 10 Prozent gerutscht. Somit seien so viele Menschen in Lohn und Brot wie seit knapp 20 Jahren nicht mehr. Dies sei damit zu begründen, dass ausländische Investoren Stellen schaffen würden und auch immer mehr Jugendliche eine Ausbildung beginnen würden, und das auch in den ausländisch geleiteten Unternehmen. Auch hier sind die Prognosen positiv und man erwartet im nächsten Jahr ein weiteres Absinken der Quote.



      Ferresche Streitkräfte starten Wintermanöver

      Unter Beteiligung von knapp 3.500 Soldaten haben die ferreschen Streitkräfte das alljährliche Wintermanöver gestartet. Das diesmal im Norden, nahe der Stadt Namé stattfindende Manöver soll die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der schnellen Reaktionskräfte prüfen. Wie ein Sprecher mitteilte würde das Ganze insgesamt vier Wochen andauern und es sollen unter Anderem der Truppentransport, der Einsatz im Rahmen von Stabilisierungs- und Sicherungseinsätzen, die Landesverteidigung und auch die Abwehr und Reaktion auf ABC-Angriffe trainiert werden. Wie weiterhin mitgeteilt wurde, kommt es durch die Manöver in der Region immer wieder zu Verkehrseinschränkungen oder kurzfristigen Sperrungen der Straßen. Jedoch sollen die Behinderungen so kurz wie möglich gehalten werden, da man den Truppenübungsplatz östlich von Namé nutze.

      2. Inana-Konferenz - Erfolg oder Entzweiung?

      Erneut ist in Brachât eine Konferenz über die Zukunft Inanas gestartet. Im Gegensatz zur letzten Konferenz wurden nun auch Repräsentanten der Staaten eingeladen, welche Außengebiet auf dem Kontinent selbst haben. Auch scheint die Aktivität bereits jetzt über der der letzten Konferenz zu liegen. Gerade dies war der Grund warum die ferresche Delegation bereits weit vor dem geplanten Ende der Konferenz die barassonische Hauptstadt verlassen hat.

      Doch wem sich nun die Frage stellt ob sich dieses mal etwas ändert, dem sei versichert das nichts sicher ist. Die Einladung durch die neue barassonische Regierung und das zahlreiche Erscheinen von Teilnehmern zeigt zumindest, dass allen Staaten etwas am Kontinent gelegen ist. Ob und inwiefern die verschiedenen Meinungen auf einen Nenner gebracht werden können wird sich in den nun folgenden Tagen bei den Gesprächen zeigen. Zumindest die offene Diskrepanz zwischen der ferreschen und der decagischen Regierung zeigt sich bereits im Sitzplan, welcher so entworfen wurde das die Vertreter nicht direkt nebeneinander sitzen. Gleichzeitig verzichtete die ferresche Außenministerin auf eine Begrüßung des decagischen Präsidenten Balewa.

      Dennoch kann man zumindest mit Fortschritten auf einigen Ebenen rechnen, wenngleich man sich nicht vorstellen kann das nach den jüngsten Forderungen der barassonischen und decagischen Führung nach denen die 'Kolonien' befreit werden müssen (was im Nachhinein zurück genommen wurde) das eine gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik erreicht werden kann. Andere Forderungen nach dem Schutz der einheimischen Flora und Fauna oder dem Zugriff auf sauberes Trinkwasser sollten einerseits schnell einen Konsenz finden und andererseits dies auch in der Zukunft schnell umgesetzt werden.

      Kurz zusammengefasst muss man also sagen ein Erfolg ist möglich, wenngleich doch nicht allumfassend und nur nach einem zähen ringen.

      Gastkommentar von
      Okumbe Itaame
      Chefredakteur der Zeitung Konakry Chronicals





      Eisenküste gründet eigene Weltraumagentur

      Nach einem Beschluss des ferreschen Parlamentes, welches einstimmig hinter dem durch die Regierung eingebrachten Vorschlag steht, wurde am heutigen 12. Dezember das Nationales Zentrum für die Erforschung des Weltraums (ely. entre national pour l'étude de l'espace) gegründet. Wie ein Sprecher des Landwirtschafts- und Forschungsministeriums mitteilte sei dies ein historischer Tag für die Eisenküste und auch für Inana. Man würde sich nun aktiv an der Erforschung des Weltraumes und der Entwicklung von von künstlichen Erdtrabanten beteiligen und so einen Teil zu den globalen Anstrengungen für eine Besiedlung des Sonnensystems und in ferner Zukunft auch anderer Sterne beitragen. Dabei strebe man zur Zeit kein bemanntes Raumfahrtprogramm an und auch nicht die Erforschung eigener Trägersysteme. In der Welt gäbe es bereits genügend Staaten und Organisationen, welche entsprechende Trägersysteme besäßen und auch für andere Staaten für den Transport in eine Erdumlaufbahn zur Verfügung stellen würden. Man werde sich im Moment darauf konzentrieren das eigene Kommunikationsnetz, durch die Entwicklung eigener Kommunikationssatelliten, zu verbessern oder auch das Sonnensystem und den Tiefen Raum zu erforschen. Das Zentrum arbeite eng mit der Universität von Konakry und taussischen Forschungseineichtungen zusammen und könne damit auf umfangreiches Vorwissen und bereits erreichte Durchbrüche zurück greifen.

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      Ferresche Führung überrascht

      Die Eisenküste reagiert auf Austritt Valhonias aus der C.M.R.O überrascht, wie ein Sprecher des Präsidialamtes mitteilte: "Nun wir als Mitglied sind bisher immer unseren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen und dies vollumfänglich und auch pünktlich, daher können wir die valhonische Kritik nicht unbedingt nachvollziehen. Auch ist das Budget der Raumfahrtagentur nicht aus dem Staatshaushalt, sondern einem Sonderfont der Universität Konakry finanziert - von welcher ein Großteil des Personals und Materials übernommen wurde - und erst im nächsten Jahr ein Teil des Haushaltes werden. Dennoch war der Schritt wenig überraschend, nachdem das Konkordium leider jeglichen diplomatischen Kontakt zu uns abgebrochen hat. Somit waren wir bereits vorgewarnt und hatten einige Vorbereitungen getroffen. Das der Austritt eventuell Auswirkungen auf die Seesicherheit in dem Gebiet hat vermuten wir nicht, auch wenn knapp die Hälfte des Personals wegfallen wird und auch ein Teil des Materials, so hat bereits das Verteidigungsministerium signalisiert temporär Schiffe für die Seenotrettung abzustellen, falls dies notwendig sei."

      Auf die Nachfrage wie es nun mit der Organisation weiter gehen würde antwortete der Sprecher: "Nun, der Hauptsitz der Organisation wird nach Konakry verlegt, dort war ohnehin der ferresche Anteil und das Seenotrettungszentrum stationiert. Zusätzlich wird der Militärhafen von Kumasi als Ausweichhafen von uns vorbereitet. Das Einsatzgebiet verkleinert sich dabei auch nur marginal, die C.M.R.O. wird weiterhin bis an die 200 Meilen Zone Valhonias operieren, wenngleich wir vermuten das Valhonia auch über das Gebiet hinaus bei Havarien oder Unglücken unterstützen wird.

      Der Austritt ist zwar sehr schade und eine gewisse Enttäuschung kann und möchte ich nicht verbergen, kam aber für uns wie bereits erwähnt nicht unbedingt zu überraschend. Wenngleich die Zusammenarbeit sehr gut geklappt hat und bei knapp 32 Einsätzen seit der Gründung mehr als ein halbes Dutzend Menschenleben gerettet sowie Schiffen geholfen werden konnte werden wir nicht den Kopf in den Sand stecken. Im östlichen Bereich des zentralen Meropik wird die Organisation weiterhin aktiv sein und auch durch Patrouillenflüge und -fahrten die Seesicherheit gewährleisten. Also keine Angst Seeleute vor Inana, die C.M.R.O. ist weiter für euch da."



      Haushalt für das Jahr 2018 beschlossen

      Das ferresche Parlament hat in seiner ersten Sitzung des Jahres 2018 den neuen Staatshaushalt beschlossen. Erstmals seit mehr als zwanzig Jahren ist dieser wieder ausgeglichen und es soll sogar, wenn auch ein vergleichsweise geringer, aber dennoch ein Überschuss erreicht werden. Durch die Umstrukturierungen und Einsparungen, welche vor Allem auch durch die weiter laufende Korruptionsbekämpfung erreicht werden konnten, sei man auf einem sehr guten Wege äußerte sich der Finanzminister. Es werde sicherlich an der ein oder anderen Stelle ein paar Einschnitte geben, doch stelle man das Volk weiter in den Mittelpunkt und forciere weitere ausländische Investitionen. In diesem Zusammenhang wurde auch noch, in einer weiteren Sitzung ein Investitionsschutzgesetz erlassen, welches verbietet ausländische Unternehmer für mögliche Versäumnisse ihres Heimatlandes haftbar zu machen. Dieser Entwurf war von der Opposition eingebracht worden, nachdem im letzten Jahr mehrere barassonische Schiffe als Pfand einbehalten worden sind. Die Regierung erweiterte den Entwurf und somit ist ausländisches Kapital in der Eisenküste noch besser geschützt.


      Präsident Belewa kehrt zurück

      Nachdem Präsident Belewa sich zur Behandlung seiner durch den Anschlag in Konakry erhaltenen Verletzungen im Königreich Taussen hat behandeln lassen müssen, ist er heute wieder in die Eisenküste zurück gekehrt. In seiner Abwesenheit war die Außenministerin kommissarisch als Präsidentin bestellt worden und hatte ihn vertreten. Bereits am Flughafen stellte sich der Präsident, der in Uniform und auch mit einer Waffe am Holster angereist war, der Presse. Die Presse begrüßte ihn freundlich und einige Reporter wünschten ihm bereit gute Besserung. Den linken Arm noch immer einbandagiert trat er vor die Presse: "Meine Damen und Herren, ich danke ihnen für ihren freundlichen Empfang und für die Genesungswünsche." Er deutete auf seinen Arm und dann auf eine genähte Platzwunde auf der rechten Stirn: "Dies sind keine Wunden, sondern es zeigt das meine Politik nicht nur Freunde sondern auch Feinde hat. Sie werden mich auch meinen gesamten weiteren Lebensweg daran erinnern, dass der Weg den wir für die Eisenküste eingeschlagen haben der Richtige ist und ich ihn weiter fortführen werde.

      Die Ermittlungsbehörden haben bereits ihre Arbeit aufgenommen und ihre Ermittlungen sind schon sehr weit gediehen. Um sie zu unterstützen werde ich nun umgehend das Parlament dazu befragen ob sie erweiterte Maßnahmen genehmigt um die Terroristen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen, die versuchen unser Land in einen neuerlichen Bürgerkrieg zu stürzen. Auch die ausländischen Kräfte, die sich daran durchaus beteiligt haben - wer diese genau sind möchte ich nicht mitteilen, doch wir wissen wo die Unterstützer sitzen - möchte ich darüber informieren ..."
      Er deutete mit seinem Zeigefinger direkt in die Kamera: "... wir wissen wer ihr seid und wir werden euch überführen und zur Rechenschaft ziehen. Die Eisenküste ist kein Staat, welcher sich mehr unterkriegen lässt. Die Wirtschaft blüht, die Demokratie gedeiht und die Menschen haben heute mehr Freiheiten als unter allen bisherigen Regierungen. Dieses Leben werden wir uns nicht nehmen lassen.

      Die Eisenküste wird seinen Platz in der Gemeinschaft der Staaten einnehmen und wird die führende Macht auf Inana werden. Wir haben uns immer davor gescheut, doch wir sollten uns nicht unter Wert verkaufen und anerkennen, dass wir ein Machtfaktor sind den man nicht ignorieren kann. Wir werden unsere Position behaupten, auch gegenüber Staaten die uns feindlich oder böse gesinnt sind."
      Danach beendete der Präsident das Statement und verließ ohne Fragen zu zulassen die Pressevertreter. Laut Angaben des Präsidentenpalastes wurde in einer Sondersitzung beschlossen, dass nun auch das Militär im Inland eingesetzt werden kann. Dabei sollen die Kräfte die Police National mit entsprechendem Material im Kampf gegen staatsfeindliche und bewaffnete Kräfte zu unterstützen.

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      Auffanglager werden geschlossen

      Wie das ferresche Innenministerium am Montagmorgen mitgeteilt hat, werden insgesamt sechs der acht Auffanglager für illegale Einwanderer bis zum 18. April geschlossen. Durch die Maßnahmen der Grenzsicherungen, sowie der konzequenten Rückführungen in die Nachbar- und Heimatländer, sei die Zahl der illegal Eingereisten in die Eisenküste erheblich gesunken. Die zwei verbleibenden Auffanglager sollen die in Quadda und al-Nahud sein und deren Ausbau von Kapazitäten von knapp 1.000 Menschen soll auf 2.000 erhöht werden. Bereits in der Vergangenheit kritisierten Menschenrechtler die zentrale Unterbringung in dem westinanaischen Land als menschenunwürdig und verlangten die Schließung. Der Zeit sollen sich, laut Informationen des Innenministeriums insgesamt 3.621 illegale Emmigranten in der Eisenküste befinden, von denen jedoch 400 als politisch oder religiös Verfolgte einen dauerhaften Aufenthaltsstatus genießen und nicht in den Lagern untergebracht sind.

      Weiterhin teilte das Innenministerium mit, dass beim Versuch der Überfahrt in die Caribicregion seit dem 1. Januar 2018 insgesamt 146 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Marine wie auch die C.M.R.O. hätten mehr als 300 weitere Menschen retten und in die Eisenküste zurück bringen können. Bei Operationen gegen Schleuser seien im selben Zeitraum 21 Menschen festgenommen und auch 4 Verdächtigte getötet worden.

      FLIO greift Polizeiposten an

      Am Sonntagabend wurden in den Regionen um Quadda, Gomaro und Alequa insgesamt acht Polizeistationen und öffentliche Einrichtungen angegriffen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte hätten die Angreifer versucht sich Zugang zu den Stationen und Ämtern zu verschaffen um die Waffenlager zu plündern. In sechs Stationen konnten die Angriffe erfolgreich abgewehrt werden, in einer Station wurde das gesamte Lager geplündert. In einer Meldebehörde wurden, so das Innenministerium, mehr als vierzig Passvorlagen gestohlen. Bei den Angriffen sollen bis zu acht Polizisten verwundet und zwei getötet worden sein. Wie hoch die Verlustzahl der Angreifer war ist bisher nicht bekannt.

      Präsident Belewa hat bereits am Morgen eine harte Reaktion angekündigt und Einheiten der Bereitschaftspolizei in die Region Est verlegen lassen. Man werde es sich nicht weiter gefallen lassen, wenn Terroristen die Eisenküste destabilisieren. Die FLIO, welche auch auf das Attentat auf den Präsidenten verantwortlich gemacht wird, sei nichts anderes als eine bewaffnete Bande die es zu vernichten gelte.


      Eisenküste wird zum Ölexporteur

      Wie die Geschätsführung von FerOil heute mitteilte habe am Sonntagmorgen das erste mal in der ferreschen Geschichte ein Tanker mit im Land geförderten Rohöl den Hafen von Konakry verlassen. Damit steige die Eisenküste in die Riege der erdölexportierenden Nationen der Welt auf. Wohin der Kurs des Tankers ihn führt wurde nicht bekannt, wenngleich man vermutet, dass das Königreich Taussen das Ziel ist. Wie FerOil weiter mitteilte würde man in den folgenden Wochen die Fördermengen auf ein festes Niveau erhöhen und so die Möglichkeiten schaffen weitere Kunden in der gesamten Welt aber auch in der Eisenküste selbst zu bedienen. Auch Präsident Belewa zeigte sich, am Rande der Eröffnung einer neuen Schule im Osten des Landes, sehr erfreut. "Ich bin glücklich und stolz, das wir mit der Unterstützung taussischer Ingenieure es endlich geschafft haben auf einem weiteren Feld der Wirtschaft Fuss zu fassen. Durch die Förderung und Verarbeitung von Rohöl sind wir in der Lage unseren Bürgern vergleichsweise günstige Treibstoffe anzubieten und gleichzeitig auch unsere Unternehmen international, durch günstige Rohstoffe wettbewerbsfähig zu machen. Ich gehe davon aus, dass wir zwar keine ehranische Verhältnisse bei den Fördermengen erreichen, doch wenn wir nur einen Bruchteil von deren Kunden von der Qualität unserer Produkte zu überzeugen, so können wir sicherlich davon profitieren."

      Neu



      Angriffspläne auf Decag veröffentlicht

      Im Laufe dieser Woche wurden uns erstmals authentische Dokumente aus einer vertraulichen Quelle zugespielt, welche mögliche Szenarien für einen Angriffskrieg auf die benachbarte Republik Decag zeigen. Laut dem insgesamt zweihundert Seiten umfassenden Bericht sollte ein möglicher Krieg zur Befreiung der Stammesgebiete der Touarem im Norden des Landes genutzt werden. Die damals noch sozialistischen Volksstreitkräfte, die mehr als 300.000 Soldaten unter Waffen hatten und mit vergleichsweise moderner Ausrüstung ausgestattet war hätte in einem solchen Konflikt durchaus Verluste erlitten. So seien bis zu 20.000 Tote und Verwundete bereits einkalkuliert worden. Auch zivile Opfer in einem vierstelligen Betrag auf beiden Seiten waren bereits eingeflossen.


      Ein Operationsbeispiel


      In den Dokumenten war auch der Einsatz von biologischen und chemischen Kampfstoffen, vor Allem gegen die Stadt Ikeye vorgesehen gewesen um die decagischen Streit- und Hilfskräfte dort zu binden. Zudem wäre nicht nur der Norden sondern auch die grenznahe Stadt Zamdore ein potentielles Ziel gewesen, da man dort weitere Rohstoffe vermutet. Man hätte bis zu einer Mobilisierung der decagischen Verbände durchaus versucht vollendete Tatsachen zu schaffen und die Führung des Nachbarlandes dann an den Verhandlungstisch zu zwingen. Auch durch die schlechte Infrastruktur im Nachbarland wäre eine solche Operation sicherlich von Erfolg gekrönt worden.

      Auch wenn wir die Dokumente, welche mit knapp einem viertel Jahrhundert vergleichsweise alt sind, so sind die Planungen doch vor den Hintergrund der aktuellen Spannungen zwischen den Staaten durchaus aktuell. Auf eine Anfrage an das Verteidigungsministerium haben wir bisher leider keine Antwort erhalten. Wenn man jedoch die aktuelle Stärke der Streitkräfte gegen die Pläne von damals hält, so ist die Gefahr eines solchen Konfliktes durchaus sehr viel geringer geworden.
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