Angepinnt Historische Persönlichkeiten

      Historische Persönlichkeiten

      Historische Persönlichkeiten

      In den beinahe 140 Jahre, in denen es internationale Vereinigungen der Arbeiterbewegung, entweder in Form von Parteiverbünden, Gewerkschaften oder Staatengemeinschaft gibt, hat es immer wieder herausragende Persönlichkeiten gegeben, die sich entweder für den Sozialismus und den Kommunismus im Allgemeinen oder die KomIntern im Besonderen verdient gemacht haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lusitzchien“ ()

      Alexej Uljanow
      (*27.August 1822, †24.Dezember 1902)


      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Bundesarchiv_Bild_183-R15068%2C_Leo_Dawidowitsch_Trotzki.jpg
      Bundesarchiv, Bild 183-R15068 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons


      Der Schaffer der grundlegenden Theorie, auf der später das Ideologische Fundament der globalen Arbeiterbewegung beruhen sollte und bis heute beruht, war Alexej Uljanow.
      Der am 27.August 1822 im wolkowischen Közép geborene Sohn des aus Reussien emigrierten Anwalts Vladimir Uljanow und der gebürtigen Wolkowin Marta Pavlics wurde als viertes Kind des Ehepaares geboren und am 30.August 1822 von seiner protestantischen Familie auf den Namen Alexej getauft. Von 1834 bis 1839 besuchte der die Oberschule seiner Heimatstadt, wo er zusammen mit seinem Freund und späterem Schwager István Schmitt, einen Sohn jüdischer Händler mit ihrerseits andermannischen Wurzeln, im Alter von 17 Jahren mit nur durchschnittlichen Noten den Abschluss schaffte. Seine Lehrer beschieden ihm auf seinen Leistungsnachweisen immer wieder Unaufmerksamkeit, Unkonzentriertheit und diverse amouröse Eskapaden mit seinen Mitschülerinnen. Eine dieser Romanzen ereignete sich mit der ältesten Tochter der jüdischen Familie Schmitt, Catherine, Schwester seines guten Freundes István, mit der er sich 1842 verlobte und die er ein Jahr später, am 17.Mai 1843 heiratete.

      Nach der Ehe 1843 zog er mit seiner Frau und seinem nunmehrigen Schwager in die wolkowische Hauptstadt Smolensk, wo er ein Studium der Rechtswissenschaften und der Kameralistik begann. Auch in Smolensk hörten seine Eskapaden nicht auf, sodass er mehrfachem ‚nächtlichen Lärm und Trunkenheit‘ auf dem Campus sowie des ‚Tragens von Pulverwaffen‘ verurteilt wurde. Trotz dieser Verurteilung genoss Uljanow, aufgrund seines guten persönlichen Verhältnisses zum Rektor der smolensker Universität, Prof. Tamás Asztrik (1789 – 1864), das Privileg einer Vorzugsbehandlung wurde im Laufe seines dritten Semesters in den ‚philosophischen Kaffekranz‘ des Professors eingeladen, in dem er sich regelmäßig mit international hoch renommierten Wissenschaftlern und einem kleinen Kreis von Studenten in diskreter Atmosphäre traf. Überraschend wechselte Uljanow ein Jahr später sein Fach und wechselte in ein Studium der Philosophie und Geschichte, sehr zum Unwille von Asztrik, der sich seitdem nur noch verhalten zu Uljanow äußerte. Nach Abschluss des Studiums folgte er seinem Schwager István Schmitt nach langanhaltenden Überzeugungsversuchen 1848 in die karelische Hauptstadt Concordia, wo dieser sich als Schriftsteller versuchen wollte. In Concordia fand Uljanow erst Anschluss in der Ausländerbehörde der Stadt und lebte ein karges Dasein in einem der ärmeren Viertel der Stadt, wo er tagtäglich mit der Armut und den Folgen der Industrialisierung konfrontiert war. Während seiner Arbeit in Concordia schrieb er seine Promotion und wurde 1853 in absentia von der Universität in Smolensk zum Doktor der Philosophie erhoben. Nach seiner Promotion wollte Uljanow in Erwartung der Professur wieder nach Smolensk ziehen, erhielt von seinem ehemaligen Rektor Asztrik jedoch mehrere klare Schreiben, dass dies vergeben Liebesmüh sei, da Uljanow sich in den Jahren, die er in Concordia verbracht hatte, durch mehrere kritische Artikel zu einem der führenden Köpfe der frühen Theorien der Kapitalismuskritik geschrieben hatte. Zu dieser Zeit gründeten Arbeiter und ehemalige Kommilitonen in Smolensk die ‚Neue Smolensker Zeitung‘, deren Hauptmitarbeiter Uljanow wurde und die am 1.Januar 1854 erstmals erschien. Am 18.Februar 1855 übernahm er die Redaktion der Zeitung, welche von da an einen radikalen und oppositionellen Standpunkt vertrat. Uljanow, Schmitt und der smolensker Rechtsanwalt Zoltán Werkner gerieten infolge ihrer Veröffentlichungen mit mehreren akademischen Kreisen in Wolkowien und Karelien in politischen Dissens und mussten sich den Vorwürfen aussetzen lassen, ihr Blatt „vorwiegend [als] ein Vehikel theologischer Propaganda und Atheismus etc. statt für politische Diskussion und Aktion“ zu nutzen. Aufgrund der wolkowischen Rechtslage unterlag das Blatt zudem einer besonders strengen Zensur, die die Redaktion unter Uljanows Leitung mehrfach untergrub, weswegen das Blatt im Juni 1857 das letzte Mal erschien. Kurz vor Einstellung der Zeitung besuchte der andermannischstämmige, in Karelien tätige Industrielle Herbert Schröter und Mitglied einer concordischen Gruppierung, die ebenfalls in Dissens mit Uljanow stand, die concordische Redaktion, um ihn zu einem gemäßigteren Kurs zu bewegen. Diese erste Begegnung am 18.Mai 1857 mit Schröter verlief daher relativ unterkühlt.

      Nach dem aus seiner Zeitschrift begab sich Uljanow für wenige Monate, vom Juli 1858 bis zum Januar 1859 in die andermannische Hauptstadt, um dort mit dem im Untergrund lebenden kritischen Journalisten Johann Theobald Haul ein sowohl in andermannischer, in columbischer als auch in wolkowischer Sprache erschienenes Jahrbuch zu erarbeiten und veröffentlichen, das als oppositionelles Schriftwerk die Industrialisierung und ihre Folgen anprangerte und zudem eine Demokratisierung verlangte. Abgedruckt waren dabei nicht nur wissenschaftliche Beiträge Uljanows und Hauls, sondern auch Briefwechsel Asztriks mit Uljanow, Schreiben von renommierten Wissenschaftlern und Philosophen und eine Reihe von Artikeln, die ursprünglich für die ‚Neue Smolensker Zeitung‘ gedacht, letztlich aber der Zensur anheimgefallen waren. Nach Veröffentlichung des Jahrbuches, das ein großes Echo auslöste und in den meisten monarchistischen und industrialisierten Staaten ein Verbot erfuhr, kehrte Uljanow nach Concordia zurück und beschäftigte sich fortan mit politischer Ökonomie, während Haul, dem er sein Leben lang freundschaftlich verbunden war, sich der bürgerlichen Demokratie zuwandte.

      Im Jahr 1870 veröffentlichte Uljanow infolge seiner Arbeit die ‚Ökonomisch-philosophischen Manuskripte‘ von 1871, die ein erster Entwurf seines ökonomischen Systems waren und sich zudem intensiv mit der Theorie der ‚entfremdeten Arbeit‘ beschäftigten.
      Diese unvollständigen Manuskripte beendete Uljanow jedoch nicht. Infolge der Arbeit an dem Jahrbuch hatte Uljanow mit dem Industriellen Herbert Schröter, dessen Theorien ebenfalls Eingang gefunden hatten, einen regen Briefwechsel unterhalten und so kam es schließlich nach mehreren Treffen zu einer engen und lebenslangen freundschaftlichen Beziehung und einer philosophischen und publizistischen Zusammenarbeit.
      In den folgenden Jahren arbeiteten Uljanow und Schröter immer weiter an ihren Theorien und gründeten 1872 das Kommunistische Korrespondenz-Komitee, welches als erstes den Begriff des Kommunismus prägte und sich als erster Zusammenschluss von Kommunistinnen und Kommunisten entpuppen sollte. Das Ziel des Komitees war ein organisatorischer Zusammenschluss aller revolutionärer Arbeiter und Kommunisten Euridikas und bereitete so den Boden für die Bildung proletarischer Parteien. Schließlich traten Uljanow und Schröter auch in Kontakt mit dem Bund der Gerechten, der ein Sozialistischer Entwurf mit denselben Zielen wie denen des Komitees war und vornehmlich aus wolkowischen und taussischen Theoretikern bestand. Noch im selben Jahr, 1873, setzte Uljanow die Umgründung zum ‚Bund der Kommunisten‘ durch und verfasste dessen Manifest, das 1874 als das weltbekannte ‚Kommunistische Manifest‘ in die Geschichte einging.
      Infolge der Gründung des Bundes der Kommunisten setzte sich Uljanow in den darauffolgenden Jahren für die Agitation für den Kommunismus ein, während er an seinen ökonomischen Hauptwerken arbeitete. So erschien 1875 sein Werk ‚Zur Kritik der politischen Ökonomie‘, das ursprünglich als Heft zur Fortsetzung konzipiert war, tatsächlich letztlich jedoch die Grundlage für den ersten der drei Bände seines Hauptwerkes, ‚Das Kapital‘, war, welcher im Februar 1876 erschien. Während Uljanow am Kapital arbeitete, bot sich ihm die Gelegenheit zur praktischen Arbeit an der Arbeiterbewegung an, indem er sich federführend an der Gründung der ‚Ersten Internationalen‘ am 1.Mai 1877 beteiligte, die er bis zur faktischen Auflösung 1881 leitete. In dieser Zeit entwarf der die Statuten und das grundlegende Programm, das die zersplitterten taussischen Anarchisten, karelischen Gewerkschafter, wolkowischen Kommunisten und andermannischen Sozialreformer zusammenführte. Die Auflösung 1881 war dabei unausweislich, da Uljanow und seine Sympathisanten sich zunehmend mit den Anhänger Nguyen Dinh Ans, in Euridika besser bekannt als Shin Taki Mao, zerstritten. Hauptinhalt dieses Streits war dabei, in welchen Zeitrahmen, mit welchen Mitteln und welche Schwerpunkte in der Agenda der Ersten Internationalen gesetzt werden sollten. In der Konsequenz löste sich die Erste Internationale daher nach der faktischen Auflösung 1881 im Jahr 1883 auch formal auf. Der formalen Auflösung voran gegangen war ein misslungener Anschlag auf Uljanow im Jahr 1883, dessen Ursprung bis heute nicht geklärt werden konnte. Aufgrund der Meinungsverschiedenheiten gestand Uljanow jedoch in Briefen an Schröter, dass er Nguyen dahinter vermutete, welcher noch im selben Jahr nach Kusari zurückkehrte.

      Nach Vollendung seiner Arbeit am zweiten Band seines Hauptwerkes wurde Uljanow zunehmend kränklich und war von diversen Krankheiten stark in seiner Arbeit behindert. Um sicher Reisen zu können, beantragte er daher die karelische Staatsbürgerschaft, die am 19.März 1886 abgelehnt wurde. Bis 1889 absolvierte er mehrere Kuraufenthalte und Operationen, während sein Gesundheitszustand sich stetig verschlechterte. Fast überraschen traf Uljanow zudem der Tod seiner Frau am 05.September 1902 nach 57 Jahren Ehe und 5 mittlerweile erwachsenen Kindern. Uljanow selbst verstarb, kurz vor Vollendung des dritten Bandes seines Hauptwerkes, welches schließlich vom 1907 verstorbenen Schröter vollendet wurde, am Weihnachtsabend des Jahre 1902 in seiner Wohnung in Concordia im Alter von 80 Jahren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Lusitzchien“ ()

      Shin Taki Mao
      ( * 17.04.1847 in Nanjinh, Kusari; † 02.11.1918 in Chiancong, Kusari)


      Quelle | Palosirkka | Gemeinfrei

      Shin Taki Mao, 1917


      Shin Taki Mao war ein kusarischer Revolutionär, Begründer des Shinismus und erster Staatschef der Kusarischen Räterepublik.
      Geboren wurde er eigentlich als Nguyen Dinh An. Der Name, unter dem er bekannt wurde war lediglich ein Deckname, unter dem er eine Überfahrt von Kusari nach Wolkowien buchte und ist an die kudouische Namensgebung angelehnt. Im Vorfeld der Revolution griff er den Jahrzehnte zuvor verwendeten Namen allerdings wieder auf.

      Als Nguyen Dinh An 1847 als Sohn eines Angestellten bei der Bank von Kusari geboren wurde stand Weskusari bereits seit mehr als zehn Jahren unter mondegassischer Kontrolle, und Nanjinh war zu einer regelrechten Enklave der euridischen Kultur geworden. Aufgrund der Anstellung seines Vaters war die Familie Nguyen eine der wenigen, die als Kusaren in der Stadt überhaupt geduldet wurden. Da es Kusaren aber seinerzeit nicht vorgesehen waren, dass kusarische Kinder an den mondegassischen Escolas no Exterior ausgebildet wurden musste Nguyen Dinh An auf eine kusarische Schule außerhalb der Stadt gehen, und gelangte so schon in seiner Jugendzeit mit zwei von Grund auf verschiedenen Welten in Kontakt. Im Gegensatz zum glänzenden Nanjinh, das bereits in den zehn Jahren unter mondegassischer Kontrolle stark von außerkusarischen Baustilen beeinflusst wurde und die Bevölkerung der Stadt – hauptsächlich mondegassische Einwanderer und ausländische Geschäftsmänner – in Saus und Braus lebten plagte sich die kusarische Bevölkerung mit dem alltäglichen Leben und Repressionen durch die Kolonialherren herum. Das Bewusstsein darum, dass in seiner eigenen Heimat zwei Gesellschaften existierten, bei denen die eine offenbar ohne jeden nachvollziehbaren Grund auf Kosten der anderen lebte und die Repräsentanten des kusarischen Volkes in Chiancong nichts unternahmen war in den folgenden Jahrzehnten wichtiger Bestandteil seiner Taten. Schon mit 18 Jahren versuchte er, die Umstände der kusarischen Bevölkerung zu verbessern und gründete eine Interessensgruppe, die mehrfach versuchte, die mondegassische Kolonialverwaltung zu einem weniger ausbeuterischen Verhalten und einer Gleichberechtigung der kusarischen Bevölkerung zu bewegen.
      Ein erstes mal Bekanntheit erreichte er dabei mit seinem 1868 veröffentlichten “Schreiben an die Mondegassen von Nanjinh”, dass sowohl an die Kolonialverwaltung ging als auch mittels Flugblättern auf dem Marktplatz der Stadt verteilt wurde. Darin forderte er die Mondegassen auf, im eigenen Sinne ihr Handeln zu überdenken und legte seinen Forderungen ein Gedankenexperiment bei, in dem Mondego von einem starken kusarischen Staat kolonialisiert worden ist. Das Schreiben brachte Nguyen Dinh An beinahe eine langjährige Haft ein, aber große Solidarität seitens der kusarischen Bevölkerung um Nanjinh, die beinahe in Aufständen gemündet hätten ließ die mondegassische Verwaltung vorerst davon absehen.

      Zu seiner eigenen Sicherheit, aber auch, um ein besseres Bild von den euridischen Kulturen zu erhalten begab sich Nguyen Dinh An 1869 schließlich mit einem Großteil der Ersparnisse seiner Familie nach Wolkowien. Um als wohlbekanntes und der Kolonialverwaltung unbequemes Individuum überhaupt Kusari verlassen zu können gab er sich als kudouischer Geschäftsmann aus, der nur auf der Durchreise war. Als man ihn im Hafen von Nanjinh nach seinem Namen fragte, gab er sich zum ersten Mal als Shin Taki Mao zu erkennen, und reiste unter diesem Namen auch in Wolkowien ein. Wieder unter richtigem Namen begann er Anfang 1870 in Pomáz Ökonomie zu studieren und sich mit Historie zu beschäftigen. In dieser Zeit, in der er sorgfältig die Geschichte der euridischen Staaten in soziologischer und politischer Hinsicht auseinander nahm und sie mit dem verglich, was er über die Vergangenheit seiner Heimat wusste kam er auch mit den ersten Schriften des Vordenkers Alexej Uljanow in Kontakt. Die Art und Weise, in der dieser die Entwicklungen des Jahrhunderts und ihre prognostizierten Folgen betrachtete und scharfe Kritik an den bestehenden Nationen übte trafen bei Nguyen sofort auf guten Nährboden. Über Umwege trafen die beiden schließlich aufeinander und pflegten zunächst eine Zeit lang, ihre Ansichten miteinander auszutauschen und zu diskutieren, wobei Nguyen sich immer ein wenig zurückhielt und an seinem erfahreneren Gesprächspartner orientierte.
      Im Jahre 1872 gründete sich schließlich auf Initiative Uljanows das Kommunistische Korrespondenz-Kommite, und Nguyen Dinh An war teil der Gruppe um den reussischen Vordenker. In den folgenden Jahren aber baute sich ein gewisser Zwiespalt zwischen dem Großteil der Mitglieder, die sich an Uljanow hielten und Nguyen auf, der aus einem wachsenden Selbstvertrauen, aber auch aufgrund der Entwicklungen in Kusari hervorging. Während Uljanow methodisches Vorgehen wichtig war und er den Beginn einer kommunistischen Revolution in den Arbeitern Wolkowiens sah wollte der rhetorisch gewandte, aber ungeduldige Nguyen eine Besserung der Verhältnisse in seiner kolonial besetzten Heimat, und das so schnell wie möglich. Seine Begründung lag darin, dass die Unterjochung ganzer Völker im Zuge kolonialer Dominanz die offensichtlichste Form der Unterdrückung durch die herrschenden Klassen Euridikas, und das um eine vollständige, erfolgreiche Umstrukturierung auf weltweiter Ebene erforderte, “das Feld von ganz unten aufzurollen”. Mit der Zeit wurde der Graben zwischen Nguyen, der seinen Blick auf Asua richtete und immer wieder versuchte, innerhalb des Kommitees aggressiv mit seinen Plänen nach vorn zu preschen und Uljanow immer größer.
      Doch bevor weiteres passieren konnte wurde 1883 ein Attentat auf Uljanow ausgeübt, schlug aber fehl. Im folgenden Stob die Gruppe um ihn Auseinander, und während Uljanow nach [...] ging brach Nguyen überstürzt zurück nach Kusari auf – wieder unter dem Namen Shin Taki Mao.


      Quelle | Urheber unbekannt | Gemeinfrei

      Shin Taki Mao auf einem Photo, das während einer Versammlung des Kommunistischen Korrespondenz-Kommitees 1874 aufgenommen wurde.



      In der Folgezeit bemühte Shin, der bei seinem Decknamen geblieben war, um während seiner Aufenthalte in den mondegassischen und andermannischen Gebieten weniger Aufmerksamkeit zu erregen, sich darum, Anhänger unter der ländlichen Bevölkerung um sich zu scharren und vor allen in den Städten des kusarischen Kaiserreiches die Autorität der Verwaltung zu untergraben. Im Zeitraum von 1884 bis 1888 veröffentlichte er mehrere öffentliche Briefe, die äußerst scharfe Kritik an Mondego und dem Andermannreich, aber auch an der schwäche und dem Opportunismus der kusarischen Regierung übte – vielleicht ein Vorzeichen auf das, was 1890 schließlich kam. Überall auf kusarischem Gebiet erhoben sich Gruppen von Bauern und Arbeitern, die die Kolonialherren genauso wie die Anhänger des kusarischen Kaisers im Namen der Revolution vertrieben. Shin Taki Mao stürmte an der Seite einer großen Gruppe von Kämpfern den Palast in Chiancong, tötete den Kaiser und verkündete die Revolution.
      Wenig später veranlasste er die Gründung der Kusarischen Räterepublik, und etablierte sich als erstes Staatsoberhaupt. Von 1891 bis zu seinem Tod bemühte er sich darum, die auf das alltägliche Leben ausgerichtete kommunistisch-shinistische Ideologie im Volk zu verbreiten und diesem auch vorzuleben. Außerdem wurde mehrmals versucht, Kontrolle über die andermannischen Gebiete Kusaris zu erlangen, die während der Revolution nicht gefallen waren. Das sollte Volksheld Shin Taki Mao allerdings nicht mehr erleben. 1918 starb er nach einem Schlaganfall in seiner Holzhütte am Rande von Chiancong.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher