Demokratischer Bund Freier Meridischer Staaten bzw. Republik Meridiem

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      Demokratischer Bund Freier Meridischer Staaten bzw. Republik Meridiem

      Anmeldung Meridiem 2.0


      Name des Landes:
      Demokratischer Bund Freier Meridischer Staaten bzw. Republik Meridiem(beide Namen sind offiziell gültig)
      Bevölkerungsgröße: 45.652.100
      Regierungsform: Semipräsidentielle Demokratie
      Regierungsoberhaupt: Präsident Brayden Dadesko
      Währung: 1 Technia=100 Hechnias
      BIP (pro Kopf): 22.521 VS-$
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 28.100 VS-$
      Human Development Index: 0,822
      Amtssprache: de jure Meridisch, de facto Meridisch, Alanisch, (Indonesisch?????)
      Reales Vorbild: Australasien, Indonesien

      Klima & Landschaft:
      Meridiem ist der kleinste Kontinent und liegt südlich von Asua.
      Das Klima des Landes wird von mehreren Strömungen aus unterschiedlichen Richtungen bestimmt. Warme Strömungen vom Ventik her sorgen im Osten und Norden des Landes für gemäßigt-warmes bis subtropisches Klima.
      Besonders im Nordosten und auf den östlichen Inseln kann es im Sommer(November-März) sehr warm werden. Im Januar liegen die Temperaturen hier im Bereich von 30-40° Celsius, wobei mehr als 38°eher selten sind, ausser auf den nordöstlichsten Inseln, auf welchen die Temperaturen auch mehr als 40° erreichen können. Ein Niederschlag von 800 oder mehr mm im Jahr ist hier nichts Besonderes. In diesen Regionen sind die Sommer, welche wie bereits erwähnt von November bis April andauern, sehr warm und ausserdem schwül, mit teils starken Regenfällen, häufigen Regenfällen und Gewittern und mitunter auch Wirbelstürmen.

      Im Winter von Mai bis September sind die Regenfälle nur etwa halb so stark, und auch seltener. Die Temperaturen betragen auch nur etwa 5-20° Celsius.
      Gelegentlich sind in den besonders warmen Gebieten und vor allem auch im kontinentalen Zentrum Dürren möglich.
      Dieses subtropische Klima herrscht in erster Linie auf den östlichen Inseln und im äußersten Nordosten, während um diese herum vor allem gemäßigt-warmes Klima mit stärker ausgeprägten Jahreszeiten, teilweise geringeren Temperaturen und weniger Niederschlag vorherrscht.
      Eine andere wichtige Strömung kommt von Südwesten, aus der Richtung der Gewässer nördlich der Asparktis. Es handelt sich dabei um eine eher kühle Strömung, welche im äußersten Südosten für gemäßigt-kaltes bis gemäßigtes Klima sorgt. Weiter nördlich und östlich sind die Temperaturen wieder gemäßigt.
      Die Landschaft Meridiems wird überwiegend von fruchtbaren Weiden dominiert, immer wieder unterbrochen von Wäldern. In den subtropischen Gebieten gibt es auch kleinere Regenwaldgebiete. Zum Landesinneren hin erstreckt sich weiteres Grasland, und es gibt hier mehrere Gebirge, welche den Niederschag verringern, der das kontinentale Zentrum erreicht. Dadurch ist es im Zentrum trockener als im restlichen Land. Hier herrscht Buschland vor. Genannt wird dieses Gebiet "Daratiem", was auf Columbisch so viel wie "Outback" bedeutet, und auf andermannisch Hinterland.
      Die Fauna von Meridiem ist teilweise endemisch. Känguruhs und andere Beuteltiere existieren nahezu ausschliesslich auf dem meridischen Kontinent. Aber auch Tiere aus Asua haben über die Inselkette ihren Weg nach Meridiem gefunden, und inanaische Tiere wurden mit Baumstämmen und anderem Treibgut an die Westküste getrieben, was zu einer sehr vielfältigen Tierwelt geführt hat.
      Besonders bekannt sind neben Känguruhs und Koalas auch die riesigen Spinnen.
      Die Flora des Landes ist ähnlich vielfältig. Einige besondere Pflanzen, sind zum Beispiel die Eukalyptusbäume, welche nur auf Meridiem und in Südostasua vorkommen. Neben den exotischen Tieren gibt es aber andere, "gewöhnlichere" Tiere, welche teilweise aus Euridika, Asua und Inana in das Gebiet eingeschleppt wurden, teilweise aber auch über Südostasua nach Meridiem gelangten. So brachten die Kolonialmächte einige Nutztiere in das Land, welche die meridischen Eingeborenen schliesslich stahlen und züchteten. Die Tiere gedeihten relativ gut und vermehrten sich. Einige der von den Kolonialmächten mitgebrachten Tiere gab es aber auch schon auf Meridiem, zum Beispiel Pferde.
      Auf nicht genau bekannte Weise gelangten ausserdem auch Bären, Wildkatzen, Wölfe usw. auf den Kontinent, und breiteten sich in begrenztem Maße in den Wäldern von Meridiem aus.

      Nordöstlich von Meridiem befindet sich ausserdem ein großes Riff, das Sadna Barrier Reef. Hier leben unzählige Fische, Korallen, Haie und andere Meerestiere.

      Meridiem ist ein semi-urban geprägtes Land. Neben mehreren Großstädten, die entlang der Küste verlaufen, gibt es auch große rurale Gebiete, in denen Dörfer und Kleinstädte vorherrschen. Der Meridiem Adanach(auf Columbisch "Meridiem Highway") verbindet die größeren Städte miteinander. Auf der Insel wechseln sich also gewaltige Städte mit bäuerlichen Siedlungen und unbevölkerten Naturparadiesen ab. Die Grenzen der Zivilisation werden zumeist von riesigen Weizen- und anderen Feldern markiert. Dot leben die Bauern und es gibt nur noch maximal Kleinstädte oder Siedlungen. Auch Obstbäume werden gerne angepflanzt, aber eher im Osten und Nordosten. Es gibt in den wärmeren Gebieten auch Plantagen, in denen unter anderem Bananen, Zuckerrohr und Kakao angebaut werden. In den kälteren Regionen im Südosten gibt es weniger Felder und damit auch weniger Zivilisation. Dort findet man neben Laub- und Mischwäldern auch einige üppige Nadelwälder.

      Die große Inselgruppe, welche östlich des Kontinents verläuft, wird die Kepulanische Inselgruppe(abgeleitet von Kepulan Silsila, was auf andermannisch so viel bedeutet wie "Ahnen-Inseln" und sich auf die Herkunft der Merider und die Völkerwanderung bezieht) genannt. Die kontinentale Zuordnung dieser Inseln ist umstritten. Sie wurden für gewöhnlich zu Meridiem gezählt, aber einige waren der Meinung, sie gehörten zu Asua. In den letzten Jahren haben die Begriffe "Transmeridiem", "Meridiem und Ventizien" sowie "Meridonesien" an Popularität gewonnen. Sie umfassen sowohl das gesamte heutige Staatsgebiet von Meridiem als auch die Inselgruppen des Ventik. Ein weiterer Begriff ist "Merisua". Dieser Begriff umfasst Meridiem sowie die südöstlichen Inseln von Asua, teilweise auch Südostasua in seiner Gesamtheit.

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      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Meridiem ist ein sich entwickelndes Schwellenland im wirtschaftlichen Aufschwung, mit einer Marktwirtschaft, in welche der Staat hin und wieder eingreift, um Arbeitnehmer mit z.B. Mindestlöhnen vor Ausbeutung zu schützen. Ausserdem werden bestimmte Wirtschaftszweige mit Subventionen gefördert.
      Im Moment ist in Meridiem eine Entwicklung zu einer eher sozialistischen Wirtschaft hin zu beobachten. Durch erhöhte Mindestlöhne, stärkere Besteuerung der Reichen sowie die Förderung der Kleinbetriebe soll die Wirtschaft in einem langsamen Prozess transformiert werden. Ziel ist eine Marktwirtschaft bestehend aus zahlreichen kleinen Betrieben und nur wenigen großen Unternehmen, welche meist unter staatlicher Kontrolle stehen oder die gezielt daran gehindert werden, zu viel Macht zu erlangen. Doch bis dieses Ziel erreicht wird, ist es noch ein langer Weg. Im Moment wird die meridische Wirtschaft noch stark durch die Existenz vieler großer Unternehmen beeinflusst.
      Die große Fläche des Landes prädestiniert Meridiem zum Exporteur von Primärprodukten, doch der Binnenmarkt wächst und die Regierung will die Wirtschaft des Landes diversifizieren. Die Industrie hat sich stark entwickelt, und auch Dienstleistungen beginnen, sich stärker zu etablieren. Im Moment ist Meridiem aber ein recht außenhandelsabhängiges Land, und viele Produkte, die hergestellt werden, werden exportiert, und der Bedarf des Landes immer noch zu einem nicht kleinen Anteil durch Importe gedeckt. Eine Ausnahme bilden die Elektroindustrie und die Fahrzeug- und Maschinenindustrie, welche beide neben ihrem massiven Beitrag zum Außenhandel auch den Binnenmarkt versorgen.

      Die Berge und die vulkanischen Regionen horten verschiedene Metalle und Mineralien, in erster Linie verschiedene Seltene Erden, aber auch Uran, diese Rohstoffe werden im großen Stil abgebaut und ins Ausland exportiert, wobei die Seltenen Erden auch zum Teil in Meridiem verarbeitet werden. Meridiem ist nicht nur einer der wichtigsten Exporteure der Seltenen Erden weltweit, sondern auch von verschiedenen Elektrogeräten und Bauteilen, die damit hergestellt werden könne. Es gibt auf der größten der Kepulanischen Inseln ein Kohlevorkommen, welches zur Förderung geeignet ist. Abgesehen davon gibt es in Meridiem nur wenige förderbare Rohstoffvorkommen, hauptsächlich Eisen und Aluminium, die den Bedarf des Landes nicht decken können.
      Die Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark weiterentwickelt und ist massiv gewachsen. Neben der wachsenden Elektroindustrie sind auch die Maschinen und Fahrzeugindustrie und die Schiffsbauindustrie seit 2000 stark gewachsen.
      Weitere Exportprodukte neben Elektrogeräten und -bauteilen, Maschinen, Fahrzeugen, Seltenen Erden und Uran sind u.a Bananen, Fisch und Meeresfrüchte. In den letzten Jahren hat sich in Meridiem auch die Herstellung von Biotreibstoff weiterentwickelt und wird zunehmend wichtiger. Insgesamt hat sich der Anteil der Landwirtschaft am BIP aber dennoch weiter verringert, während die Dienstleistungen gewachsen sind. Die bedeutendsten Dienstleistungen sind dabei die Tourismus- und Gastronomiebranche, die auch weiterhin gut wachsen. Auch Banken und Versicherungen haben einen Aufschwung erlebt.

      Meridiem muss eine Menge Produkte importieren, in erster Linie eine Vielzahl an Metallen und anderen Rohstoffen, wie zum Beispiel und vor allem Erdöl und Kupfer, ausserdem viele verschiedene Fertigprodukte(vor allem Konsumgüter), Gummi, Textilien, Kunststoffe, Baustoffe, Medikamente und Lebensmittel(die Selbstversorgung mit diesen ist nicht mehr möglich, weil immer mehr Menschen in der Industrie, im Bergbau und in den Dienstleistungen arbeiten.

      Die Anteile am BIP im Überblick:
      -Industrie und Bergbau: 49,2%
      -Landwirtschaft: 5,8%
      -Dienstleistungen: 45,0%

      Das Verkehrsnetz ist gestützt von der riesigen durchgehenden Autobahn Meridiem Adanach(Columbisch Meridiem Highway), die die an der Küste liegenden Großstädte miteinander verbindet und sich über die gesamt Nord-, Ost- und Nordostküste zieht und auch in andere Gebiete des Landes Ausläufer besitzt. Ausserdem gibt es mehrere Flughäfen mit großen Kapazitäten.

      Insgesamt ist die Infrastruktur aber sehr durchwachsen. Aufgrund der großen Landesfläche und geringen Bevölkerungsdichte sind weite Teile des Landes wenig bebaut, Straßen sind von mäßiger Qualität und die Strom- und Internetversorgung sowie Telekommunikation im Allgemeinen eher mangelhaft. Dies gilt aber vor allem für das Landeszentrum, den Süden und Teile des Westens, denn in den stark bevölkerten Regionen ist die Infrastruktur wesentlich besser entwickelt und der Verkehr sowie die Telekommunikation und Versorgung mit Strom sind von ausreichender bis hochmoderner Qualität. Strom und Internet sind in staatlicher Kontrolle, das Internet wird aber nicht zensiert.
      Generell kann man sagen, dass die Städte wirtschaftlich stärker sind, die Lebensqualität ist besser und die Städte sind ausserdem in vielerlei Hinsicht deutlich fortschrittlicher.
      Die Städte befinden sich auf dem Niveau eines starken, fortschrittlichen Schwellenlandes mit einer starken Industrie. Die ruralen Gegenden befinden sich hingegen auf dem Niveau eines eher schwachen Schwellenlandes. Die Infrastruktur und Stromversorgung sind mäßig, technologisch befindet man sich hier noch in den 70ern oder 80ern, oder teilweise auch nur den 60ern.
      Aber die Menschen hungern deswegen nicht zwangsläufig. Wer hier lebt, betreibt oftmals Subsistenzlandwirtschaft oder lebt auf dem Bauernhof seiner Großfamilie und trägt dort seinen Teil bei. Letzteres wird immer häufiger unter Landwirtschaftern und hat auch bereits eine lange Tradition. Der produzierte Überschuss an Agrarprodukten fließt in den Binnenmarkt.
      Ein Problem in diesen Gegenden ist eher die medizinische Versorgung und Hygiene. Zwar sind Merider erfinderisch, aber vor Krankheiten wie Tetanus schützt nur die Impfung und Vorsicht. Und in den ruralen Gegenden sind viele nicht geimpft. Die Wasserversorgung ist auch nicht die Beste. Oft besteht diese aus einem Brunnen oder Gewässer, was das Risiko von Krankheiten birgt, wenn man dieses Wasser
      nutzt, ohne es vorher ausgiebig zu säubern.
      Aufgrund der besseren Bedingungen in den Städten kommt es ausserdem zu einer Landflucht, welche zum stattfindenden Wechsel von einem landwirtschaftlich fokussierten Land zu einem Land mit einem Schwerpunkt auf Industrie und Dienstleistungen beigetragen hat.
      Die Stromversorgung wird überwiegend mithilfe von Wasserkraft und Windkraft gewährleistet. Die Kohlekraftwerke des Landes werden nach und nach abgeschaltet, und es gibt nur noch wenige dieser Kraftwerke. Die Solarkraft hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und stark expandiert.

      Kartenausschnitt:
      Staatsgebiet mit Positionsänderungen und realistischeren Inseln:


      Beschreibungstext:
      Die Anfänge meridischer Zivilisation liegen schon lange zurück und sind nur grob bekannt. Es ist zu vermuten, dass die ersten Menschen Meridiem über die südostasuatische Inselkette erreichten, was auch die Ähnlichkeiten zwischen den Meridern und ???%Indonesiern%??? erklärt, da beide wahrscheinlich die selben Vorfahren teilen. Sie sind also quasi so etwas wie Brüder, auch wenn diese Beziehung schwierig ist, da die Merider in verschiedene, wenn auch nicht unähnliche, Ethnien aufgeteilt sind.
      Die Merider breiteten sich vor Jahrtausenden von Nordosten aus über Meridiem aus und siedelten in den großen fruchtbaren Gebieten, wo sie gedeihten und eine Zivilisation aufbauten, welche sich relativ gut hielt und später zweifelsohne zu den Höheren Kulturen der Antike und des Mittelalters gezählt werden konnte, trotz Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Ethnien, welche den Kontinent besiedelten. Zwischenzeitlich brachen Kriege aus.
      Die nahegelegenen ???Indonesier??? hatten großen Einfluss auf die Entwicklung der Kulturen Meridiems, vor allem auf jene Völker im Nordosten. Die weiter entfernten Völker wurden nicht ganz so sehr beeinflusst, doch auch hier kamen Fragmente der südostasuatischen Kultur an.
      Dann kam die Wende, als verschiedene Kolonialmächte den Kontinent fanden und besiedelten. Als die meridischen Eingeborenen entdeckt wurden, wurden sehr viele von ihnen überwältigt und mitgenommen. Die karelische Asua Company landete immer wieder mit Schiffen an und entführte die Einwohner, um sie als Sklaven zu verkaufen. Karelien forderte die Asua Company erst im 19. Jahrhundert dazu auf, diese Aktivitäten einzustellen, bestrafte sie jedoch nicht, was die Karelier nicht gerade beliebt machte bei den Meridern.
      Die Merider beschlossen, jegliche Streitigkeiten beizulegen und gemeinsam gegen die Invasoren vorzugehen. Um ihren technologischen Nachteil auszugleichen, mussten sie Guerilla-Strategien anwenden, um den Feinden immer wieder Verluste durch Brandstiftung und Hinterhalte zuzufügen und schliesslich gelang es ihnen auch, Geräte der Invasoren zu stehlen.
      Von da an begann eine neue Ära für Meridiem. Durch Reverse Engineering gelang es den Meridern sogar, einige der erbeuteten Technologien selbst zu nutzen.
      Die Versuche der Kolonialmächte, Kolonien zu errichten, scheiterten immer und immer wieder, stattdessen wurden den Meridern immer neue Technologien und Eindrücke aus den Heimatländern der Invasoren wie auf dem Silbertablett serviert und erlaubten es den meridischen Völkern, ihre Zivilisation auszubauen.
      Schliesslich sorgten die Merider dafür, dass sich die Kolonisierung ihres Kontinentes nicht mehr lohnte, und wurden zu einem berüchtigten Volk, welches von da an ein bedeutendes Vorbild im Kampf gegen den Imperialismus und die Kolonialherrschaft darstellte. Schliesslich formten die meridischen Völkern den Meridischen Bund, später Meridische Union genannt, welcher zuerst ein loser Bund von Siedlungen war. Es bildeten sich mehrere Stadtstaaten, die besondere Macht erlangten. Sie sollten schliesslich die heute bekannten Großstädte
      Meridiems darstellen, aber zuerst vor allem auch die Gründung der Republik einleiten. Denn durch ihre zunehmende Macht gelang es ihnen, die Kontrolle über immer größere Gebiete zu erlangen, sie expandierten, und auch die Pelegianischen Inseln und einige andere Inseln um den Kontinent herum wurden so endgültig ein Teil Meridiems, welcher sowieso bereits überwiegend von Meridern bewohnt war, bis Meridiem von den Stadtstaaten beherrscht wurde, die innerhalb des Meridischen Bundes um die Vorherrschaft konkurrierten, was das Wachstum auf Meridiem weiter beschleunigte. Die einzelnen Stadtstaaten waren nun damit beschäftigt, sowohl konkurrenzfähig zu bleiben als auch auf mögliche Invasionen vorbereitet zu sein. Das Militär gewann an Bedeutung. Aufrüstung, Wachstum, Konkurrenz, waren wichtig geworden.

      Zwecks der Kriegsführung wurden die bereits vorhandenen meridischen Kampfkünste weiter entwickelt. Es ging jetzt nicht nur mehr um Stealth und Ausser-Gefecht-Setzung, sondern es ging darum, zu töten. Und töten zu können.
      Die meridische Kultur wurde aggressiver und gewalttätiger, und dann geschah doch nicht, was alle schon für unausweichlich hielten.
      Es gab keinen Krieg. Stattdessen wurde den Führern der Stadtstaaten klar, dass dieser interne Konflikt das Wachstum fördert, aber auf militärische Weise ausgetragen das Wachstum schwächen würde. Man sollte nur mit dem Ausland auf militärische Weise konkurrieren. Es gelang ihnen schliesslich, sich zu einigen. Der Vereinigte Völkerbund Meridiems war geboren, als föderaler Staat mit einer Demokratie-ähnlichen Regierung, welcher sich später zur Republik Meridiem entwickeln sollte. Die Stadtstaaten wurden zu Verwaltungsbezirken, die jetzt wirtschaftlich konkurrierten. Meridiem wuchs. Und als richtiger, vereinter Staat wurde Meridiem aussenpolitisch wesentlich aktiver und begann, wirtschaftliche Beziehungen zu knüpfen, um technologische Fortschritte zu erzielen und Ressourcen zu kaufen, welche es nicht selbst besaß. Gleichzeitig wurden die Armeen der Stadtstaaten zu einem großen Militär zusammengeschlossen, um der Verteidigung zu dienen sowie der Erhaltung der Inneren Sicherheit. Mit den neuen Technologien kam in Meridiem eine Industrielle Revolution. Der Konkurrenzkampf der Städte ging weiter, dabei entwickelten sich die Städte aber in unterschiedliche Richtungen, so gab es in Cancarra viele Universitäten und Werften, während sich Sadna mit Hotels, Bars und Restaurants füllte und der Weltöffentlichkeit die Schokoladenseite Meridiems präsentierte.
      Die Konkurrenz zwischen den Städten dauerte an, wurde aber weniger wichtig.
      Plötzlich gab es eine Wende. Keine Stadt, kein Landesteil, konnte einfach so jeden Bereich gleichzeitig entwickeln, alle Bedürfnisse selbstständig befriedigen, also mussten die Städte verstärkt zusammenarbeiten und sich, falls gegeben, auf ihre spezifischen Stärken konzentrieren. So wurden manche Städte zu beliebten Reisezielen, während andere sich auf den Bergbau und die Industrie fokussierten. Der Meridiem Highway wurde gebaut, um die Zusammenarbeit der Städte zu verbessern. Die Verbindung der Städte wurde immer stärker, bis schliesslich Änderungen am Regierungssystem und der administrativen Gliederung für das Meridiem sorgten, welches wir heute kennen.

      Zu dieser Zeit gewann Meridiem auch einen neuen Verbündeten, die Alanische Konföderation. Die Konföderation half Meridiem beim Aufbau der Industrie und Infrastruktur enorm weiter und hatte einigen Einfluss in Meridiem, der sich auch heute noch stark zeigt. In Meridiem wurde später ein Almerier Präsident, welcher sich für die Aufnahme der Volksrepublik Almerien in das Bündnis einsetzte und damit erfolgreich war. Mit Almerien hat Meridiem seitdem gut zusammengearbeitet.

      Meridiem ist für die Alanische Konföderation ein wichtiger Verbündeter, vor allem wegen der strategisch vorteilhaften Position im Meridischen Ozean, südlich des asuatischen Kontinents, und der meridischen Uranvorkommen.
      Auch war Meridiem im späteren Verlauf des Weltkrieges von Bedeutung, die meridischen Werften und Häfen dienten als Stützpunkte, von welchen aus Angriffe auf asuatische und ostinanaische Kolonien einfacher waren. Auch unterstützte Meridiem mit der Meridiem Defense Force in mehreren Schlachten seine Verbündeten, Alanien und Almerien.

      Zu diesem Zweck wurde das Militär vergrößert. Seit dem Ende des Krieges wurde das Militär wieder etwas verkleinert, doch aufgrund der großen Spannungen mit solchen Weltmächten wie Redonien, Karelien oder gar Theomedia wird das Militär eine gewisse Größe behalten. Meridiem hat dabei mit der Produktion mehrerer großer Transport- und Unterstützungsschiffe begonnen, um Truppen zu Verbündeten zu transportieren, oder auch humanitäre Hilfe in Krisengebieten wie Mondego zu leisten, wo Meridiem nebenbei versucht, Einfluss zu erlangen, um einem Drift Richtung Redokarelien oder einer anderen imperialistischen Nation entgegenzuwirken.

      2014 kam es beinahe zu einem Bürgerkrieg in Meridiem, als faschistische und kommunistische Seperatisten die Missstände im Land nutzten, um gegen die bisherige Regierung vorzugehen.
      Sie wollten ihren eigenen Staat. Letztenendes kam es zu Strassenschlachten und Terroranschlägen. Die Kommunisten setzten sich durch und gründeten die Volksrepublik Meridiem, die aber scheiterte.
      Terroristen griffen in False Flag Operations aus der Volksrepublik Meridiem die Republik Meridiem an und zwangen diese dazu, das Staatsgebiet der Volksrepublik Meridiem anzugreifen. So kam es zur Wiedervereinigung.

      Das politische System Meridiems ist demokratisch. Es handelt sich dabei um ein System, welches dem semipräsidentiellen stark ähnelt. Gesetzesentwürfe können durch den Präsidenten, die Minister oder die Mitglieder des Rates der Republik vorgeschlagen werden. Verabschiedet werden sie durch eine Parlamentswahl, an welcher die insgesamt 100 Abgeordneten aus den Parteien, die Minister und der Präsident teilnehmen(mit unterschiedlichen Anzahlen an Stimmen). Dabei bedarf es eines Mindestabstandes von 25 Stimmen, damit ein Gesetz verabschiedet werden kann.
      Die Zahl der Abgeordneten für die Parteien entsprechen den jeweiligen prozentualen Anteilen(wobei gerundet wird). Der Präsident wird vom Volk direkt gewählt, während die Minister durch den Präsidenten ernannt werden. Der Rat der Republik bestätigt die Minister.

      Meridiem ist ein Bundesstaat. Die einzelnen Provinzen waren ehemals souveräne Stadtstaaten, die sich zuerst zu einem losen Staatenbund zusammenschlossen, dann aber einen föderativen Staat schufen. In diesem Staat werden große Teile der Regierungs durch die Zentralregierung übernommen, in welcher aber die Provinzen durch den Rat der Republik vertreten sind und ein gewisses Mitspracherecht haben. Dies wurde in die meridische Verfassung mit aufgenommen, da die einzelnen Teile Meridiems ein gewisses Mitspracherecht forderten und nicht übergangen werden sollten.
      Über die letzten über hundert Jahre hinweg hat sich jedoch einiges geändert, und der Meridische Bund ist zentralistischer geworden. Provinzregierungen übernehmen in erster Linie Verwaltungsaufgaben. Ein Teil der Steuergelder geht an den Provinzhaushalt, wo er dazu genutzt wird, Schulen zu finanzieren und die Infrastruktur zu erhalten etc.
      Provinzregierungen können neue Gesetze nicht einfach selbstständig verabschieden. Sie können diese entweder über den Rat der Republik bei der Zentralregierung vorschlagen, wenn sie der Meinung sind, dass diese in ganz Meridiem eingeführt werden sollen, oder sie als provinzielle Sondergesetze vorschlagen. Mittlerweile handelt es sich dabei nahezu ausschliesslich um wirtschaftliche Gesetze, die zu der Entwicklung von de facto Sonderwirtschaftszonen geführt haben. Die Provinzregierungen können dadurch auf die besonderen Gegebenheiten in ihrer jeweiligen Provinz eingehen.
      Leider wurden die Entscheidungen mancher Provinzregierungen in der Vergangenheit gezielt blockiert, durch bestochene Politiker und/oder den Einfluss von Lobbyisten, was zu der Sezession der Volksrepublik Meridiem führte.

      Außenpolitisch war Meridiem schon immer darauf fokussiert, sich selbst zu schützen und vom Handel zu profitieren. Und weil der Außenhandel immer wichtiger wird, muss er geschützt werden. Darum bemüht sich Meridiem darum, seine Handelsrouten vor Piraten etc. zu beschützen und gleichzeitig auch dabei zu helfen, wichtige Handelspartner stabil zu halten.
      Ein Problem für Meridiem sind die "Imperialisten". Die ehemaligen Kolonialmächte sind in Meridiem sehr unbeliebt und ihr imperialistisches Machtstreben sieht man in Meridiem als Bedrohung und Auslöser für viel Leid in der Welt.
      Zudem hat man nicht vergessen, wie Merider versklavt oder getötet wurden, genau so wenig wie die Kriege.
      Um die Schwellenländer der Region und sich selbst zu schützen, erschuf Meridiem bereits vor Jahrzehnten "De Isolasi", was auf Columbisch "The Bubble" bedeutet, ein Gebiet des Einflusses um Meridiem herum, in welchem Meridiem seine wirtschaftliche und militärische Kraft dazu nutzen kann, gezielt den Einfluss von Imperialistischen Mächten zu reduzieren. Mittlerweile ist dieser Einflussbereich aber nur noch eine Stütze für die meridische Außenpolitik, welche in einem immer größeren Radius am Geschehen beteiligt ist.
      Das meridische Militär dient zum einen dazu, Meridiem selbst zu schützen und für Stabilität in der Region zu sorgen, aber auch dafür, schwächere Staaten vor stärkeren Staaten zu schützen, humanitäre Hilfe in Krisenregionen zu leisten, etc..

      Ein massives Problem(insbesondere in letzter Zeit) ist die organisierte Kriminalität. In den wenig bevölkerten Teilen des Landes("Outback") werden nicht nur Drogen angebaut, sondern auch Drogen- und Waffenhandel betrieben.

      Die Polizei ist korrupt und wird mit einem Anteil an der Drogenernte oder den Gewinnen aus den Deals bestochen, sodass Drogenplantagen toleriert und illegale Aktivitäten ignoriert werden. Aber nicht nur in den ruralen Gegenden passiert dies, auch mitten in den Großstädten herrschen Crime Lords über die meridische Unterwelt. Hier gibt es einen gewaltigen Absatzmarkt, unzählige potentielle Kunden, an die sich Drogen verkaufen lassen, und die ihr Geld auch in einem Bordell lassen könnten.

      Die Kriminalität in Meridiem wird durch milde Gesetzgebung, korrupte Polizisten, ein hohes Flächenpotenzial für den Anbau von Drogen und einen nicht gerade kleinen potentiellen Markt ausgelöst, und hat immer wieder zu Bandenkriegen und anderen gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Die Regierung, welche ebenfalls von Korruption betroffen ist, ergreift wenig Maßnahmen gegen diese Machenschaften, sondern bevorzugt es, die Organisierte Kriminalität herunterzuspielen oder teilweise sogar zu vertuschen, um das Image des Landes nicht zu schädigen, was auch tatsächlich oft funktioniert.

      Die korrupte Regierung des Landes ist auch mehr oder weniger Schuld an den Ereignissen von 2014 und 2015, was zu massiver Kritik geführt hat. Die besonders stark betroffenen Parteien haben große Teile ihrer Wählerschaft an die sozialdemokratischen Parteien verloren, was den Drift in die Richtung der Linksdemokratie und des Sozialismus stark beschleunigt hat.

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      So Meridiem, du hast zwar recht lange auf Rückmeldung warten müssen, aber dies lag zum einen daran, dass wir auch nur Menschen sind und zum anderen, dass wir uns intern doch ausführlich mit deiner Anmeldung auseinandergesetzt und sie diskutiert haben.

      Um die Nachricht ohne zu großes Gerede zu vermitteln sei direkt zu Beginn gesagt: Deine Anmeldung können wir in ihrer jetzigen Form, mit den von dir gewünschten Änderungen unter den gegebenen Umständen so nicht absegnen, zu dieser Erkenntnis ist die Spielleitung einstimmig gekommen.
      Ausschlaggebend hierfür sind allem voran die massive wirtschaftliche und politische Stärkung, die du Meridiem gerne zukommen lassen würdest - welche wir dir als Spieler jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht anvertrauen möchten. Mir und auch den anderen ist bewusst, dass du dich seit langem darum bemühst deine Nation und deine Simulation mit dieser qualitativ besser zu gestalten, Meridiem tiefer in die VS-Welt zu integrieren und generell aus deiner Zeit, die du schon hier verbracht hast zu lernen. Dennoch sind wir der Meinung, dass es noch keine gute Idee ist, dir zusätzliche Mittel an die Hand zu geben, wenn du auch heute noch nicht mit den dir zur Verfügung stehenden vernünftig umgehen kannst. Als gutes neuliches Beispiel bietet sich da die Entsendung deiner Flotte in Richtung Almerien an. Du warst offenbar nicht aufmerksam genug, hattest einen falschen Überblick über die Zeitstränge und sendest eine ganze Flotte auf den Weg um einzugreifen, die realistisch gesehen hoffnungslos verspätet eintreffen muss. Dann erkennst du deinen Fehler und möchtest das ganze Sang- und Klanglos Ungeschehen machen. Das ist weder Sim-On noch Sim-Off die Besonnenheit und Konsequenz im Rollenspiel, die man vom Spieler einer äußerst gut positionierten Mittel (ja in der Asuatischen Region quasi schon fast Großmacht) erwartet - und das wäre dein neues Meridiem ja. Ebenso spricht Sim-Off ein gewisser Mangel an vernünftiger Diskussionskultur und Sensibilität, den du immer wieder mal an den Tag legst zu diesem Zeitpunkt gegen dich. Dies alles zusammengenommen hat uns letztlich dazu bewegt, die gewünschte Stärkung deiner Nation abzulehnen.

      Am Ende noch eine kleine Note bezüglich des Großmachtkonzeptes, an dem du mit Alanien und Almerien gearbeitet hast, da diesbezüglich nun wohl fragen aufkommen könnten: Wir sehen selbiges immer noch als gut umsetzbar an, auch ohne stärkeres Meridiem. Die drei Nationen müssen dann nur etwas cleverer mit ihren Ressourcen umgehen, was letztlich auch nichts schlechtes ist.

      Kusari schrieb:

      So Meridiem, du hast zwar recht lange auf Rückmeldung warten müssen, aber dies lag zum einen daran, dass wir auch nur Menschen sind und zum anderen, dass wir uns intern doch ausführlich mit deiner Anmeldung auseinandergesetzt und sie diskutiert haben.
      Ich habe ja auch nicht gedrängelt. Ich hätte auch akzeptiert, wenn ihr erst in zwei Wochen eine Rückmeldung gegeben hättet. ;)

      Um die Nachricht ohne zu großes Gerede zu vermitteln sei direkt zu Beginn gesagt: Deine Anmeldung können wir in ihrer jetzigen Form, mit den von dir gewünschten Änderungen unter den gegebenen Umständen so nicht absegnen, zu dieser Erkenntnis ist die Spielleitung einstimmig gekommen.
      Ausschlaggebend hierfür sind allem voran die massive wirtschaftliche und politische Stärkung, die du Meridiem gerne zukommen lassen würdest - welche wir dir als Spieler jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht anvertrauen möchten. Mir und auch den anderen ist bewusst, dass du dich seit langem darum bemühst deine Nation und deine Simulation mit dieser qualitativ besser zu gestalten, Meridiem tiefer in die VS-Welt zu integrieren und generell aus deiner Zeit, die du schon hier verbracht hast zu lernen.
      Und mir ist klar, dass euch das bewusst ist. Ich persönlich würde schon sagen, dass es deutliche sichtbare Verbesserungen gab. Ich meine, man vergleiche alleine mal meine alten News-Beiträge von vor über einem Jahr mit dem, was ich jetzt schreibe.
      Dennoch sind wir der Meinung, dass es noch keine gute Idee ist, dir zusätzliche Mittel an die Hand zu geben, wenn du auch heute noch nicht mit den dir zur Verfügung stehenden vernünftig umgehen kannst. Als gutes neuliches Beispiel bietet sich da die Entsendung deiner Flotte in Richtung Almerien an. Du warst offenbar nicht aufmerksam genug, hattest einen falschen Überblick über die Zeitstränge und sendest eine ganze Flotte auf den Weg um einzugreifen, die realistisch gesehen hoffnungslos verspätet eintreffen muss. Dann erkennst du deinen Fehler und möchtest das ganze Sang- und Klanglos Ungeschehen machen.
      Ich bin auch nur ein Mensch. Aber ja, es war ein bisschen blödsinnig. Geb ich zu.
      Das ist weder Sim-On noch Sim-Off die Besonnenheit und Konsequenz im Rollenspiel, die man vom Spieler einer äußerst gut positionierten Mittel (ja in der Asuatischen Region quasi schon fast Großmacht) erwartet - und das wäre dein neues Meridiem ja.
      Nicht wirklich. Ich hätte zwar einen guten Start, mit einer Volkswirtschaft von etwa einer Billion VS-$, im Gegensatz zu den jetzigen 560 Milliarden, aber ich hätte mich damit trotzdem durch SimOn-Aktionen weiter hocharbeiten müssen.
      Ebenso spricht Sim-Off ein gewisser Mangel an vernünftiger Diskussionskultur und Sensibilität, den du immer wieder mal an den Tag legst zu diesem Zeitpunkt gegen dich. Dies alles zusammengenommen hat uns letztlich dazu bewegt, die gewünschte Stärkung deiner Nation abzulehnen.
      Und ihr glaubt, das sei jetzt nicht kontraproduktiv?
      Am Ende noch eine kleine Note bezüglich des Großmachtkonzeptes, an dem du mit Alanien und Almerien gearbeitet hast, da diesbezüglich nun wohl fragen aufkommen könnten: Wir sehen selbiges immer noch als gut umsetzbar an, auch ohne stärkeres Meridiem. Die drei Nationen müssen dann nur etwas cleverer mit ihren Ressourcen umgehen, was letztlich auch nichts schlechtes ist.

      Und was ist mit dem Rest vom Konzept?

      Quellen- und Lizenzangaben des Avatars und der Signatur sind HIER zu finden
      Du hast dich in der Tat verbessert, das möchte dir hier keiner aberkennen. Jedoch bist du unserer Ansicht nach immer noch nicht auf einem Niveau, das wir für solche Steigerungen voraussetzen. Zumal du deine Stärkung quasi "aus dem Nichts" hervorholen möchtest und sie dir nicht etwa durch lange und gut im Forum ausgespielte Sim-On Handlungen erarbeitet hast - ein Weg, der dir da in der Tat offen steht.

      In anderer Sache weiß ich jedoch nicht, was du mir mit "das sei jetzt nicht kontraproduktiv?" und "was ist mit dem Rest vom Konzept sagen möchtest. Elaboriere das doch mal bitte ein wenig.

      Kusari schrieb:

      Du hast dich in der Tat verbessert, das möchte dir hier keiner aberkennen.
      Vielen Dank.
      Jedoch bist du unserer Ansicht nach immer noch nicht auf einem Niveau, das wir für solche Steigerungen voraussetzen. Zumal du deine Stärkung quasi "aus dem Nichts" hervorholen möchtest und sie dir nicht etwa durch lange und gut im Forum ausgespielte Sim-On Handlungen erarbeitet hast - ein Weg, der dir da in der Tat offen steht.
      Ja, wenn es mich nicht stören würde, mein Ziel erst in ca. 10 Jahren zu erreichen, dann stünde es mir offen, aber so ist das irgendwie blöd...

      In anderer Sache weiß ich jedoch nicht, was du mir mit "das sei jetzt nicht kontraproduktiv?" und "was ist mit dem Rest vom Konzept sagen möchtest. Elaboriere das doch mal bitte ein wenig.

      Was ich meine, ist das Konzept abgesehen von der Vergrößerung, inwiefern das angenommen werden kann.

      Was die Kontraproduktivität angeht:
      Haben sich die Steinzeitmenschen einfach von Säbelzahntigern fressen lassen? Nein! Sie haben rebelliert! Sie hatten einen Selbsterhaltungstrieb! Der Rebellion verdanken wir alle unsere Existenz!
      Manchmal glaube ich, die meisten Menschen haben einfach vergessen, dass es Evolution überhaupt gibt! Wegen Menschen wie mir, die nicht einfach stumm alles hinnehmen, existiert ihr doch alle überhaupt! ;)
      Und da soll ich jetzt meine Diskussionskultur verbessern? Wo ich vor den Kopf gestoßen werde und man meine komplette Planung der Zukunft zusammenschlägt? Ich verstehe große Teile deiner Begründungen, versteh mich da bitte nicht falsch. ;)
      Hinzu kommt natürlich die Ironie, weil ich auch gerade wegen dieser Neuanmeldung bzw. Landesvergrößerung so sehr meine Aktivität verstärkt habe, um zu zeigen, dass ich auch bereit bin, mich zu engagieren, aber das ist nach hinten losgegangen. Es stimmt, dass die Aktion mit den Schiffen überstürzt war, aber trotzdem...

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      Allem voran erstmal: Ganz langsam Meridiem, du fängst schon wieder an absoluten Blödsinn zu erzählen. Die menschliche Rasse und die moderne Zivilisation existieren garantiert nicht, weil eine Person in einem Forum im Internet ab und zu einmal mit merkwürdigen Beiträgen zu Gesprächsrunden beiträgt. Genau Sachen wie diese sind gemeint, wenn ich im Zusammenhang mit dir von einem Mangel an Besonnenheit und Diskussionskultur schreibe.

      Aber ab davon zum Rest deines Konzept: Ich kann hier nur für mich selbst sprechen, aber über jegliche Änderung abgesehen von einer signifikanten wirtschaftlichen oder politischen Stärkung Meridiems in der Bilanz können wir uns gern unterhalten. Die Entscheidung zur Ablehnung einer solchen Netto-Stärkung steht aber fest, und ich weiß nicht ob die anderen mit sich diskutieren lassen, aber ich werde fürs erste zu dieser Entscheidung halten.
      Nein, Kusari, ich rede keinen Blödsinn. Du hast es einfach nicht verstanden. Google mal "Kommunikationsblockade" und "Gordischer Knoten"...

      Ja, dann schreib ich eine neue Anmeldung.

      PS: Ich bin übrigens nicht ein bisschen überrascht. Ist es eigentlich selbstverletzendes Verhalten, wenn ich sehr auf etwas hoffe, von dem ich weiß, dass es nie passieren wird?

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      Anmeldung Meridiem 2.0


      Name des Landes:
      Demokratischer Bund Freier Meridischer Staaten bzw. Republik Meridiem(beide Namen sind offiziell gültig)
      Bevölkerungsgröße: 25.652.100
      Regierungsform: Semipräsidentielle Demokratie
      Regierungsoberhaupt: Präsident Brayden Dadesko
      Währung: 1 Technia=100 Hechnias
      BIP (pro Kopf): 22.521 VS-$
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 28.100 VS-$
      Human Development Index: 0,822
      Amtssprache: de jure Meridisch, de facto Meridisch, Alanisch, (Indonesisch?????)
      Reales Vorbild: Australasien, Indonesien

      Klima & Landschaft:
      Meridiem ist der kleinste Kontinent und liegt südlich von Asua.
      Das Klima des Landes wird von mehreren Strömungen aus unterschiedlichen Richtungen bestimmt. Warme Strömungen vom Ventik her sorgen im Osten und Norden des Landes für gemäßigt-warmes bis subtropisches Klima.
      Besonders im Nordosten und auf den östlichen Inseln kann es im Sommer(November-März) sehr warm werden. Im Januar liegen die Temperaturen hier im Bereich von 30-40° Celsius, wobei mehr als 38°eher selten sind, ausser auf den nordöstlichsten Inseln, auf welchen die Temperaturen auch mehr als 40° erreichen können. Ein Niederschlag von 800 oder mehr mm im Jahr ist hier nichts Besonderes. In diesen Regionen sind die Sommer, welche wie bereits erwähnt von November bis April andauern, sehr warm und ausserdem schwül, mit teils starken Regenfällen, häufigen Regenfällen und Gewittern und mitunter auch Wirbelstürmen.

      Im Winter von Mai bis September sind die Regenfälle nur etwa halb so stark, und auch seltener. Die Temperaturen betragen auch nur etwa 5-20° Celsius.
      Gelegentlich sind in den besonders warmen Gebieten und vor allem auch im kontinentalen Zentrum Dürren möglich.
      Dieses subtropische Klima herrscht in erster Linie auf den östlichen Inseln und im äußersten Nordosten, während um diese herum vor allem gemäßigt-warmes Klima mit stärker ausgeprägten Jahreszeiten, teilweise geringeren Temperaturen und weniger Niederschlag vorherrscht.
      Eine andere wichtige Strömung kommt von Südwesten, aus der Richtung der Gewässer nördlich der Asparktis. Es handelt sich dabei um eine eher kühle Strömung, welche im äußersten Südosten für gemäßigt-kaltes bis gemäßigtes Klima sorgt. Weiter nördlich und östlich sind die Temperaturen wieder gemäßigt.
      Die Landschaft Meridiems wird überwiegend von fruchtbaren Weiden dominiert, immer wieder unterbrochen von Wäldern. In den subtropischen Gebieten gibt es auch kleinere Regenwaldgebiete. Zum Landesinneren hin erstreckt sich weiteres Grasland, und es gibt hier mehrere Gebirge, welche den Niederschag verringern, der das kontinentale Zentrum erreicht. Dadurch ist es im Zentrum trockener als im restlichen Land. Hier herrscht Buschland vor. Genannt wird dieses Gebiet "Daratiem", was auf Columbisch so viel wie "Outback" bedeutet, und auf andermannisch Hinterland.
      Die Fauna von Meridiem ist teilweise endemisch. Känguruhs und andere Beuteltiere existieren nahezu ausschliesslich auf dem meridischen Kontinent. Aber auch Tiere aus Asua haben über die Inselkette ihren Weg nach Meridiem gefunden, und inanaische Tiere wurden mit Baumstämmen und anderem Treibgut an die Westküste getrieben, was zu einer sehr vielfältigen Tierwelt geführt hat.
      Besonders bekannt sind neben Känguruhs und Koalas auch die riesigen Spinnen.
      Die Flora des Landes ist ähnlich vielfältig. Einige besondere Pflanzen, sind zum Beispiel die Eukalyptusbäume, welche nur auf Meridiem und in Südostasua vorkommen. Neben den exotischen Tieren gibt es aber andere, "gewöhnlichere" Tiere, welche teilweise aus Euridika, Asua und Inana in das Gebiet eingeschleppt wurden, teilweise aber auch über Südostasua nach Meridiem gelangten. So brachten die Kolonialmächte einige Nutztiere in das Land, welche die meridischen Eingeborenen schliesslich stahlen und züchteten. Die Tiere gedeihten relativ gut und vermehrten sich. Einige der von den Kolonialmächten mitgebrachten Tiere gab es aber auch schon auf Meridiem, zum Beispiel Pferde.
      Auf nicht genau bekannte Weise gelangten ausserdem auch Bären, Wildkatzen, Wölfe usw. auf den Kontinent, und breiteten sich in begrenztem Maße in den Wäldern von Meridiem aus.

      Nordöstlich von Meridiem befindet sich ausserdem ein großes Riff, das Sadna Barrier Reef. Hier leben unzählige Fische, Korallen, Haie und andere Meerestiere.

      Meridiem ist ein semi-urban geprägtes Land. Neben mehreren Großstädten, die entlang der Küste verlaufen, gibt es auch große rurale Gebiete, in denen Dörfer und Kleinstädte vorherrschen. Der Meridiem Adanach(auf Columbisch "Meridiem Highway") verbindet die größeren Städte miteinander. Auf der Insel wechseln sich also gewaltige Städte mit bäuerlichen Siedlungen und unbevölkerten Naturparadiesen ab. Die Grenzen der Zivilisation werden zumeist von riesigen Weizen- und anderen Feldern markiert. Dot leben die Bauern und es gibt nur noch maximal Kleinstädte oder Siedlungen. Auch Obstbäume werden gerne angepflanzt, aber eher im Osten und Nordosten. Es gibt in den wärmeren Gebieten auch Plantagen, in denen unter anderem Bananen, Zuckerrohr und Kakao angebaut werden. In den kälteren Regionen im Südosten gibt es weniger Felder und damit auch weniger Zivilisation. Dort findet man neben Laub- und Mischwäldern auch einige üppige Nadelwälder.

      Die große Inselgruppe, welche östlich des Kontinents verläuft, wird die Kepulanische Inselgruppe(abgeleitet von Kepulan Silsila, was auf andermannisch so viel bedeutet wie "Ahnen-Inseln" und sich auf die Herkunft der Merider und die Völkerwanderung bezieht) genannt. Die kontinentale Zuordnung dieser Inseln ist umstritten. Sie wurden für gewöhnlich zu Meridiem gezählt, aber einige waren der Meinung, sie gehörten zu Asua. In den letzten Jahren haben die Begriffe "Transmeridiem", "Meridiem und Ventizien" sowie "Meridonesien" an Popularität gewonnen. Sie umfassen sowohl das gesamte heutige Staatsgebiet von Meridiem als auch die Inselgruppen des Ventik. Ein weiterer Begriff ist "Merisua". Dieser Begriff umfasst Meridiem sowie die südöstlichen Inseln von Asua, teilweise auch Südostasua in seiner Gesamtheit.

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      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Meridiem ist ein sich entwickelndes Schwellenland im wirtschaftlichen Aufschwung, mit einer Marktwirtschaft, in welche der Staat hin und wieder eingreift, um Arbeitnehmer mit z.B. Mindestlöhnen vor Ausbeutung zu schützen. Ausserdem werden bestimmte Wirtschaftszweige mit Subventionen gefördert.
      Im Moment ist in Meridiem eine Entwicklung zu einer eher sozialistischen Wirtschaft hin zu beobachten. Durch erhöhte Mindestlöhne, stärkere Besteuerung der Reichen sowie die Förderung der Kleinbetriebe soll die Wirtschaft in einem langsamen Prozess transformiert werden. Ziel ist eine Marktwirtschaft bestehend aus zahlreichen kleinen Betrieben und nur wenigen großen Unternehmen, welche meist unter staatlicher Kontrolle stehen oder die gezielt daran gehindert werden, zu viel Macht zu erlangen. Doch bis dieses Ziel erreicht wird, ist es noch ein langer Weg. Im Moment wird die meridische Wirtschaft noch stark durch die Existenz vieler großer Unternehmen beeinflusst.
      Die große Fläche des Landes prädestiniert Meridiem zum Exporteur von Primärprodukten, doch der Binnenmarkt wächst und die Regierung will die Wirtschaft des Landes diversifizieren. Die Industrie hat sich stark entwickelt, und auch Dienstleistungen beginnen, sich stärker zu etablieren. Im Moment ist Meridiem aber ein recht außenhandelsabhängiges Land, und viele Produkte, die hergestellt werden, werden exportiert, und der Bedarf des Landes immer noch zu einem nicht kleinen Anteil durch Importe gedeckt. Eine Ausnahme bilden die Elektroindustrie und die Fahrzeug- und Maschinenindustrie, welche beide neben ihrem massiven Beitrag zum Außenhandel auch den Binnenmarkt versorgen.

      Die Berge und die vulkanischen Regionen horten verschiedene Metalle und Mineralien, in erster Linie verschiedene Seltene Erden, aber auch Uran, diese Rohstoffe werden im großen Stil abgebaut und ins Ausland exportiert, wobei die Seltenen Erden auch zum Teil in Meridiem verarbeitet werden. Meridiem ist nicht nur einer der wichtigeren Exporteure der Seltenen Erden weltweit, sondern auch von verschiedenen Elektrogeräten und Bauteilen, die damit hergestellt werden könne. Es gibt auf der größten der Kepulanischen Inseln ein Kohlevorkommen, welches zur Förderung geeignet ist. Abgesehen davon gibt es in Meridiem nur wenige förderbare Rohstoffvorkommen, hauptsächlich Eisen und Aluminium, die den Bedarf des Landes nicht decken können.
      Die Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark weiterentwickelt und ist massiv gewachsen. Neben der wachsenden Elektroindustrie sind auch die Maschinen und Fahrzeugindustrie und die Schiffsbauindustrie seit 2000 stark gewachsen.
      Weitere Exportprodukte neben Elektrogeräten und -bauteilen, Maschinen, Fahrzeugen, Seltenen Erden und Uran sind u.a Bananen, Fisch und Meeresfrüchte. In den letzten Jahren hat sich in Meridiem auch die Herstellung von Biotreibstoff weiterentwickelt und wird zunehmend wichtiger. Insgesamt hat sich der Anteil der Landwirtschaft am BIP aber dennoch weiter verringert, während die Dienstleistungen gewachsen sind. Die bedeutendsten Dienstleistungen sind dabei die Tourismus- und Gastronomiebranche, die auch weiterhin gut wachsen. Auch Banken und Versicherungen haben einen Aufschwung erlebt.

      Meridiem muss eine Menge Produkte importieren, in erster Linie eine Vielzahl an Metallen und anderen Rohstoffen, wie zum Beispiel und vor allem Erdöl und Kupfer, ausserdem viele verschiedene Fertigprodukte(vor allem Konsumgüter), Gummi, Textilien, Kunststoffe, Baustoffe, Medikamente und Lebensmittel(die Selbstversorgung mit diesen ist nicht mehr möglich, weil immer mehr Menschen in der Industrie, im Bergbau und in den Dienstleistungen arbeiten.

      Die Anteile am BIP im Überblick:
      -Industrie und Bergbau: 49,2%
      -Landwirtschaft: 5,8%
      -Dienstleistungen: 45,0%

      Das Verkehrsnetz ist gestützt von der riesigen durchgehenden Autobahn Meridiem Adanach(Columbisch Meridiem Highway), die die an der Küste liegenden Großstädte miteinander verbindet und sich über die gesamt Nord-, Ost- und Nordostküste zieht und auch in andere Gebiete des Landes Ausläufer besitzt. Ausserdem gibt es mehrere Flughäfen mit großen Kapazitäten.

      Insgesamt ist die Infrastruktur aber sehr durchwachsen. Aufgrund der großen Landesfläche und geringen Bevölkerungsdichte sind weite Teile des Landes wenig bebaut, Straßen sind von mäßiger Qualität und die Strom- und Internetversorgung sowie Telekommunikation im Allgemeinen eher mangelhaft. Dies gilt aber vor allem für das Landeszentrum, den Süden und Teile des Westens, denn in den stark bevölkerten Regionen ist die Infrastruktur wesentlich besser entwickelt und der Verkehr sowie die Telekommunikation und Versorgung mit Strom sind von ausreichender bis hochmoderner Qualität. Strom und Internet sind in staatlicher Kontrolle, das Internet wird aber nicht zensiert.
      Generell kann man sagen, dass die Städte wirtschaftlich stärker sind, die Lebensqualität ist besser und die Städte sind ausserdem in vielerlei Hinsicht deutlich fortschrittlicher.
      Die Städte befinden sich auf dem Niveau eines starken, fortschrittlichen Schwellenlandes mit einer starken Industrie. Die ruralen Gegenden befinden sich hingegen auf dem Niveau eines eher schwachen Schwellenlandes. Die Infrastruktur und Stromversorgung sind mäßig, technologisch befindet man sich hier noch in den 70ern oder 80ern, oder teilweise auch nur den 60ern.
      Aber die Menschen hungern deswegen nicht zwangsläufig. Wer hier lebt, betreibt oftmals Subsistenzlandwirtschaft oder lebt auf dem Bauernhof seiner Großfamilie und trägt dort seinen Teil bei. Letzteres wird immer häufiger unter Landwirtschaftern und hat auch bereits eine lange Tradition. Der produzierte Überschuss an Agrarprodukten fließt in den Binnenmarkt.
      Ein Problem in diesen Gegenden ist eher die medizinische Versorgung und Hygiene. Zwar sind Merider erfinderisch, aber vor Krankheiten wie Tetanus schützt nur die Impfung und Vorsicht. Und in den ruralen Gegenden sind viele nicht geimpft. Die Wasserversorgung ist auch nicht die Beste. Oft besteht diese aus einem Brunnen oder Gewässer, was das Risiko von Krankheiten birgt, wenn man dieses Wasser
      nutzt, ohne es vorher ausgiebig zu säubern.
      Aufgrund der besseren Bedingungen in den Städten kommt es ausserdem zu einer Landflucht, welche zum stattfindenden Wechsel von einem landwirtschaftlich fokussierten Land zu einem Land mit einem Schwerpunkt auf Industrie und Dienstleistungen beigetragen hat.
      Die Stromversorgung wird überwiegend mithilfe von Wasserkraft und Windkraft gewährleistet. Die Kohlekraftwerke des Landes werden nach und nach abgeschaltet, und es gibt nur noch wenige dieser Kraftwerke. Die Solarkraft hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und stark expandiert.

      Kartenausschnitt:
      Staatsgebiet mit Positionsänderungen und realistischeren Inseln:


      Beschreibungstext:
      Die Anfänge meridischer Zivilisation liegen schon lange zurück und sind nur grob bekannt. Es ist zu vermuten, dass die ersten Menschen Meridiem über die südostasuatische Inselkette erreichten, was auch die Ähnlichkeiten zwischen den Meridern und ???%Indonesiern%??? erklärt, da beide wahrscheinlich die selben Vorfahren teilen. Sie sind also quasi so etwas wie Brüder, auch wenn diese Beziehung schwierig ist, da die Merider in verschiedene, wenn auch nicht unähnliche, Ethnien aufgeteilt sind.
      Die Merider breiteten sich vor Jahrtausenden von Nordosten aus über Meridiem aus und siedelten in den großen fruchtbaren Gebieten, wo sie gedeihten und eine Zivilisation aufbauten, welche sich relativ gut hielt und später zweifelsohne zu den Höheren Kulturen der Antike und des Mittelalters gezählt werden konnte, trotz Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Ethnien, welche den Kontinent besiedelten. Zwischenzeitlich brachen Kriege aus.
      Die nahegelegenen ???Indonesier??? hatten großen Einfluss auf die Entwicklung der Kulturen Meridiems, vor allem auf jene Völker im Nordosten. Die weiter entfernten Völker wurden nicht ganz so sehr beeinflusst, doch auch hier kamen Fragmente der südostasuatischen Kultur an.
      Dann kam die Wende, als verschiedene Kolonialmächte den Kontinent fanden und besiedelten. Als die meridischen Eingeborenen entdeckt wurden, wurden sehr viele von ihnen überwältigt und mitgenommen. Die karelische Asua Company landete immer wieder mit Schiffen an und entführte die Einwohner, um sie als Sklaven zu verkaufen. Karelien forderte die Asua Company erst im 19. Jahrhundert dazu auf, diese Aktivitäten einzustellen, bestrafte sie jedoch nicht, was die Karelier nicht gerade beliebt machte bei den Meridern.
      Die Merider beschlossen, jegliche Streitigkeiten beizulegen und gemeinsam gegen die Invasoren vorzugehen. Um ihren technologischen Nachteil auszugleichen, mussten sie Guerilla-Strategien anwenden, um den Feinden immer wieder Verluste durch Brandstiftung und Hinterhalte zuzufügen und schliesslich gelang es ihnen auch, Geräte der Invasoren zu stehlen.
      Von da an begann eine neue Ära für Meridiem. Durch Reverse Engineering gelang es den Meridern sogar, einige der erbeuteten Technologien selbst zu nutzen.
      Die Versuche der Kolonialmächte, Kolonien zu errichten, scheiterten immer und immer wieder, stattdessen wurden den Meridern immer neue Technologien und Eindrücke aus den Heimatländern der Invasoren wie auf dem Silbertablett serviert und erlaubten es den meridischen Völkern, ihre Zivilisation auszubauen.
      Schliesslich sorgten die Merider dafür, dass sich die Kolonisierung ihres Kontinentes nicht mehr lohnte, und wurden zu einem berüchtigten Volk, welches von da an ein bedeutendes Vorbild im Kampf gegen den Imperialismus und die Kolonialherrschaft darstellte. Schliesslich formten die meridischen Völkern den Meridischen Bund, später Meridische Union genannt, welcher zuerst ein loser Bund von Siedlungen war. Es bildeten sich mehrere Stadtstaaten, die besondere Macht erlangten. Sie sollten schliesslich die heute bekannten Großstädte
      Meridiems darstellen, aber zuerst vor allem auch die Gründung der Republik einleiten. Denn durch ihre zunehmende Macht gelang es ihnen, die Kontrolle über immer größere Gebiete zu erlangen, sie expandierten, und auch die Pelegianischen Inseln und einige andere Inseln um den Kontinent herum wurden so endgültig ein Teil Meridiems, welcher sowieso bereits überwiegend von Meridern bewohnt war, bis Meridiem von den Stadtstaaten beherrscht wurde, die innerhalb des Meridischen Bundes um die Vorherrschaft konkurrierten, was das Wachstum auf Meridiem weiter beschleunigte. Die einzelnen Stadtstaaten waren nun damit beschäftigt, sowohl konkurrenzfähig zu bleiben als auch auf mögliche Invasionen vorbereitet zu sein. Das Militär gewann an Bedeutung. Aufrüstung, Wachstum, Konkurrenz, waren wichtig geworden.

      Zwecks der Kriegsführung wurden die bereits vorhandenen meridischen Kampfkünste weiter entwickelt. Es ging jetzt nicht nur mehr um Stealth und Ausser-Gefecht-Setzung, sondern es ging darum, zu töten. Und töten zu können.
      Die meridische Kultur wurde aggressiver und gewalttätiger, und dann geschah doch nicht, was alle schon für unausweichlich hielten.
      Es gab keinen Krieg. Stattdessen wurde den Führern der Stadtstaaten klar, dass dieser interne Konflikt das Wachstum fördert, aber auf militärische Weise ausgetragen das Wachstum schwächen würde. Man sollte nur mit dem Ausland auf militärische Weise konkurrieren. Es gelang ihnen schliesslich, sich zu einigen. Der Vereinigte Völkerbund Meridiems war geboren, als föderaler Staat mit einer Demokratie-ähnlichen Regierung, welcher sich später zur Republik Meridiem entwickeln sollte. Die Stadtstaaten wurden zu Verwaltungsbezirken, die jetzt wirtschaftlich konkurrierten. Meridiem wuchs. Und als richtiger, vereinter Staat wurde Meridiem aussenpolitisch wesentlich aktiver und begann, wirtschaftliche Beziehungen zu knüpfen, um technologische Fortschritte zu erzielen und Ressourcen zu kaufen, welche es nicht selbst besaß. Gleichzeitig wurden die Armeen der Stadtstaaten zu einem großen Militär zusammengeschlossen, um der Verteidigung zu dienen sowie der Erhaltung der Inneren Sicherheit. Mit den neuen Technologien kam in Meridiem eine Industrielle Revolution. Der Konkurrenzkampf der Städte ging weiter, dabei entwickelten sich die Städte aber in unterschiedliche Richtungen, so gab es in Cancarra viele Universitäten und Werften, während sich Sadna mit Hotels, Bars und Restaurants füllte und der Weltöffentlichkeit die Schokoladenseite Meridiems präsentierte.
      Die Konkurrenz zwischen den Städten dauerte an, wurde aber weniger wichtig.
      Plötzlich gab es eine Wende. Keine Stadt, kein Landesteil, konnte einfach so jeden Bereich gleichzeitig entwickeln, alle Bedürfnisse selbstständig befriedigen, also mussten die Städte verstärkt zusammenarbeiten und sich, falls gegeben, auf ihre spezifischen Stärken konzentrieren. So wurden manche Städte zu beliebten Reisezielen, während andere sich auf den Bergbau und die Industrie fokussierten. Der Meridiem Highway wurde gebaut, um die Zusammenarbeit der Städte zu verbessern. Die Verbindung der Städte wurde immer stärker, bis schliesslich Änderungen am Regierungssystem und der administrativen Gliederung für das Meridiem sorgten, welches wir heute kennen.

      Zu dieser Zeit gewann Meridiem auch einen neuen Verbündeten, die Alanische Konföderation. Die Konföderation half Meridiem beim Aufbau der Industrie und Infrastruktur enorm weiter und hatte einigen Einfluss in Meridiem, der sich auch heute noch stark zeigt. In Meridiem wurde später ein Almerier Präsident, welcher sich für die Aufnahme der Volksrepublik Almerien in das Bündnis einsetzte und damit erfolgreich war. Mit Almerien hat Meridiem seitdem gut zusammengearbeitet.

      Meridiem ist für die Alanische Konföderation ein wichtiger Verbündeter, vor allem wegen der strategisch vorteilhaften Position im Meridischen Ozean, südlich des asuatischen Kontinents, und der meridischen Uranvorkommen.
      Auch war Meridiem im späteren Verlauf des Weltkrieges von Bedeutung, die meridischen Werften und Häfen dienten als Stützpunkte, von welchen aus Angriffe auf asuatische und ostinanaische Kolonien einfacher waren. Auch unterstützte Meridiem mit der Meridiem Defense Force in mehreren Schlachten seine Verbündeten, Alanien und Almerien.

      Zu diesem Zweck wurde das Militär vergrößert. Seit dem Ende des Krieges wurde das Militär wieder etwas verkleinert, doch aufgrund der großen Spannungen mit solchen Weltmächten wie Redonien, Karelien oder gar Theomedia wird das Militär eine gewisse Größe behalten. Meridiem hat dabei mit der Produktion mehrerer großer Transport- und Unterstützungsschiffe begonnen, um Truppen zu Verbündeten zu transportieren, oder auch humanitäre Hilfe in Krisengebieten wie Mondego zu leisten, wo Meridiem nebenbei versucht, Einfluss zu erlangen, um einem Drift in Richtung einer imperialistischen Nation entgegenzuwirken.

      2014 kam es beinahe zu einem Bürgerkrieg in Meridiem, als faschistische und kommunistische Seperatisten die Missstände im Land nutzten, um gegen die bisherige Regierung vorzugehen.
      Sie wollten ihren eigenen Staat. Letztenendes kam es zu Strassenschlachten und Terroranschlägen. Die Kommunisten setzten sich durch und gründeten die Volksrepublik Meridiem, die aber scheiterte.
      Terroristen griffen in False Flag Operations aus der Volksrepublik Meridiem die Republik Meridiem an und zwangen diese dazu, das Staatsgebiet der Volksrepublik Meridiem anzugreifen. So kam es zur Wiedervereinigung.

      Das politische System Meridiems ist demokratisch. Es handelt sich dabei um ein System, welches dem semipräsidentiellen stark ähnelt. Gesetzesentwürfe können durch den Präsidenten, die Minister oder die Mitglieder des Rates der Republik vorgeschlagen werden. Verabschiedet werden sie durch eine Parlamentswahl, an welcher die insgesamt 100 Abgeordneten aus den Parteien, die Minister und der Präsident teilnehmen(mit unterschiedlichen Anzahlen an Stimmen). Dabei bedarf es eines Mindestabstandes von 25 Stimmen, damit ein Gesetz verabschiedet werden kann.
      Die Zahl der Abgeordneten für die Parteien entsprechen den jeweiligen prozentualen Anteilen(wobei gerundet wird). Der Präsident wird vom Volk direkt gewählt, während die Minister durch den Präsidenten ernannt werden. Der Rat der Republik bestätigt die Minister.

      Meridiem ist ein Bundesstaat. Die einzelnen Provinzen waren ehemals souveräne Stadtstaaten, die sich zuerst zu einem losen Staatenbund zusammenschlossen, dann aber einen föderativen Staat schufen. In diesem Staat werden große Teile der Regierungs durch die Zentralregierung übernommen, in welcher aber die Provinzen durch den Rat der Republik vertreten sind und ein gewisses Mitspracherecht haben. Dies wurde in die meridische Verfassung mit aufgenommen, da die einzelnen Teile Meridiems ein gewisses Mitspracherecht forderten und nicht übergangen werden sollten.
      Über die letzten über hundert Jahre hinweg hat sich jedoch einiges geändert, und der Meridische Bund ist zentralistischer geworden. Provinzregierungen übernehmen in erster Linie Verwaltungsaufgaben. Ein Teil der Steuergelder geht an den Provinzhaushalt, wo er dazu genutzt wird, Schulen zu finanzieren und die Infrastruktur zu erhalten etc.
      Provinzregierungen können neue Gesetze nicht einfach selbstständig verabschieden. Sie können diese entweder über den Rat der Republik bei der Zentralregierung vorschlagen, wenn sie der Meinung sind, dass diese in ganz Meridiem eingeführt werden sollen, oder sie als provinzielle Sondergesetze vorschlagen. Mittlerweile handelt es sich dabei nahezu ausschliesslich um wirtschaftliche Gesetze, die zu der Entwicklung von de facto Sonderwirtschaftszonen geführt haben. Die Provinzregierungen können dadurch auf die besonderen Gegebenheiten in ihrer jeweiligen Provinz eingehen.
      Leider wurden die Entscheidungen mancher Provinzregierungen in der Vergangenheit gezielt blockiert, durch bestochene Politiker und/oder den Einfluss von Lobbyisten, was zu der Sezession der Volksrepublik Meridiem führte.

      Außenpolitisch war Meridiem schon immer darauf fokussiert, sich selbst zu schützen und vom Handel zu profitieren. Und weil der Außenhandel immer wichtiger wird, muss er geschützt werden. Darum bemüht sich Meridiem darum, seine Handelsrouten vor Piraten etc. zu beschützen und gleichzeitig auch dabei zu helfen, wichtige Handelspartner stabil zu halten.
      Ein Problem für Meridiem sind die "Imperialisten". Die ehemaligen Kolonialmächte sind in Meridiem sehr unbeliebt und ihr imperialistisches Machtstreben sieht man in Meridiem als Bedrohung und Auslöser für viel Leid in der Welt.
      Zudem hat man nicht vergessen, wie Merider versklavt oder getötet wurden, genau so wenig wie die Kriege.
      Um die Schwellenländer der Region und sich selbst zu schützen, erschuf Meridiem bereits vor Jahrzehnten "De Isolasi", was auf Columbisch "The Bubble" bedeutet, ein Gebiet des Einflusses um Meridiem herum, in welchem Meridiem seine wirtschaftliche und militärische Kraft dazu nutzen kann, gezielt den Einfluss von Imperialistischen Mächten zu reduzieren.
      Das meridische Militär dient zum einen dazu, Meridiem selbst zu schützen und für Stabilität in der Region zu sorgen, aber auch dafür, schwächere Staaten vor stärkeren Staaten zu schützen, humanitäre Hilfe in Krisenregionen zu leisten, etc..

      Ein massives Problem(insbesondere in letzter Zeit) ist die organisierte Kriminalität. In den wenig bevölkerten Teilen des Landes("Outback") werden nicht nur Drogen angebaut, sondern auch Drogen- und Waffenhandel betrieben.

      Die Polizei ist korrupt und wird mit einem Anteil an der Drogenernte oder den Gewinnen aus den Deals bestochen, sodass Drogenplantagen toleriert und illegale Aktivitäten ignoriert werden. Aber nicht nur in den ruralen Gegenden passiert dies, auch mitten in den Großstädten herrschen Crime Lords über die meridische Unterwelt. Hier gibt es einen gewaltigen Absatzmarkt, unzählige potentielle Kunden, an die sich Drogen verkaufen lassen, und die ihr Geld auch in einem Bordell lassen könnten.

      Die Kriminalität in Meridiem wird durch milde Gesetzgebung, korrupte Polizisten, ein hohes Flächenpotenzial für den Anbau von Drogen und einen nicht gerade kleinen potentiellen Markt ausgelöst, und hat immer wieder zu Bandenkriegen und anderen gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Die Regierung, welche ebenfalls von Korruption betroffen ist, ergreift wenig Maßnahmen gegen diese Machenschaften, sondern bevorzugt es, die Organisierte Kriminalität herunterzuspielen oder teilweise sogar zu vertuschen, um das Image des Landes nicht zu schädigen, was auch tatsächlich oft funktioniert.

      Die korrupte Regierung des Landes ist auch mehr oder weniger Schuld an den Ereignissen von 2014 und 2015, was zu massiver Kritik geführt hat. Die besonders stark betroffenen Parteien haben große Teile ihrer Wählerschaft an die sozialdemokratischen Parteien verloren, was den Drift in die Richtung der Linksdemokratie und des Sozialismus stark beschleunigt hat.

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