Kontaktaufnahme

      Kontaktaufnahme

      Jede Nation, ob Mitglied im IWF, oder nicht, kann Kontakt mit dem IWF aufnehmen. Eine der wichtigsten Aufgaben des IWF besteht darin Darlehen zu vergeben an Staaten die Probleme mit der Zahlung von Verbindlichkeiten haben.
      Die finanzielle Unterstützung hilft Mitgliedsstaaten dabei ihre Währungsreserven aufzustocken, die eigene Währung zu stabilisieren, weiterhin zahlungsfähig für Importe zu bleiben und das Wirtschaftswachstum zu fördern.

      Bei einer Anfrage durch einen Mitgliedsstaat, werden Resourcen des IWF gemäß des "Darlehensvertrag" zwischen dem Mitgliedsstaat und dem IWF zur Verfügung gestellt. Der "Darlehensvertrag" ist die Vereinbarung des Mitgliedsstaates gewisse ökonomische und politischen Reformen zu implementieren, um die eigenen finanziellen Probleme auch langfristig selber lösen zu können. Die Reformen werden in Zusammenarbeit des Mitgliedsstaates und des IWF's festgelegt und sobald diese vom Vorstand des IWF bestätigt wurden, werden die Mittel des IWF dem Mitgliedsstaat zur Verfügung gestellt.

      Darlehensfazilitäten:

      Standy-By Arrangement (SBA): Die SBA Fazilität ist eine kurzfristige und einmalige Leihgabe des IWF an den Mitgliedsstaat. Diese kann wahrgenommen werden, wenn der Mitgliedsstaat kurzfristig ein Darlehen benötigt, um Zahlungsfähig zu bleiben. Die Darlehenssumme beträgt 100% der eigenen SDR-Quote pro 12 Monate, mit einem Maximum von 300%. Die Rückzahlungsdauer beträgt 3-5 Jahre. Die Zinsrate beträgt 1-3%.

      Flexible Credit Facility (FCF): Die FCF ist für ökonomisch starke und unabhängige Staaten vorgesehen, in denen die Vorraussetzungen für ökonomische und politische Reformen ideal sind. Es gibt keine Begrenzungungen für dieses Instrument und die Länge, sowie die Summe werden von Fall zu Fall entschieden. Die Zinsrate beträgt 2-4%.

      Extended Fund Facility (EFF): Die EFF ist für mittlere und langfristige Zahlungsunfähigkeiten, welche fundamentale Reformen erforden. Die Darlehenssumme beträgt 200% pro 12 Monate mit einem Maximum von 1000%. In Einzelfällen lässt sich das Maximum erweitern. Die Rückzahlungsdauer beträgt 8-10 Jahre. Die Zinsrate beträgt 1-3%.

      Poverty Reduction and Growth Fund (PRGF): Der PRGF ist für low-Income Countries (BNE von weniger als 1.045 $ pro Kopf). Die Darlehenssumme ist Flexibel, und wird von Fall zu Fall entschieden. Die Rückzahlungsdauer beträgt 10-15 Jahre. Für den PRGF ist eine Zinsrate von 0-0,5% vorgesehen.





      Lusitzische Demokratische Republik
      Staatsministerium für Finanzen

      Höchstgeehrte Damen und Herren des International Währungsfonds,

      Namens und in Vollmacht des lusitzischen Volkes stelle ich Antrag auf die Auszahlung von Finanzhilfen im Rahmen der SBA über 80% der möglichen Summe bei einer Laufzeit von 2 Jahren. Diese werden benötigt, um im Rahmen der politischen und wirtschaftlichen Umbauten drohende Zahlungsengpässe Ende November 2015 und Mitte Januar 2016 zu überbrücken.

      Desweiteren Stelle ich Antrag um die Verhandlung von Darlehen aus den EFF-Töpfen.
      Im Rahmen solcher Verhandlungen möchte meine Regierung zudem die geplanten wirtschafts-, steuer- und finanzpolitischen Reformen mit Ihnen besprechen. Wir vertrauen stark auf die Fachexpertise des IWF, um der Lusitzischen Republik kurzfristig internationale Liquidität und mittelfristig die Marktfähig wieder zu ermöglichen.

      Ich bitte um baldmöglichste Rückmeldung.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Bùi Thị Lộc

      Staatsministerin für Finanzen der Lusitzischen Demokratischen Republik




      Internationaler Währungsfonds

      Sehr geehrter Herr Bùi Thị Lộc,

      man hat Ihre Anfrage empfangen und lädt Sie nach Smolensk in den Hauptsitz des IWF.
      Dort wird man die aufkeimende Problematik in Ihrem Land besprechen und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden.

      Danach wird das Exekutivkomittee genauer darüber beraten, inwiefern man Ihrem Land helfen kann
      und welche Mittel zur Verfügung gestellt werden können.

      Man erinnert daran, dass 80% der lusitzischen SDR Quote 2.284.800.000 SDR und umgerechnet 3.427.200.000 $ betragen.

      Die Vorsitzende des IWF,

      Anat Qadira







      Wirtschaftsministerium der Republik Wolkowien


      Bild: Wikimedia Commons / Achim1999 / Public Domain

      Sehr geehrte Frau Quadira,

      Euer Wohlgeboren benachrichtige ich mit diesem Schreiben, dass die hohe Regierung der Republik Wolkowien den Aussagen, die im World Economic Outlook 09/2015 vom 24. September dieses Jahres getroffen wurden, nicht zustimmt, und weiters feststellt, dass den getroffenen Aussagen keinerlei fundierte Grundlagen zugrunde liegen. Mit diesem Schreiben verknüpft ist die Forderung einer Streichung der nachfolgend aufgeführten Absätze aus nachfolgend genannten Gründen:


      „Aber auch nicht direkt durch die Mondego-Krise betroffene Länder, wie z.B. Wolkowien haben in 2014 keine guten Zahlen vorlegen können.“
      Wir weisen diesen Vorwurf von uns, da die Wirtschaftszahlen für das Jahr 2014 durch das wolkowische Ministerium für Wirtschaft erst am 29. September 2015 veröffentlicht wurden. In dem Bericht vom 24. September 2015 bereits zu erwähnen, dass die hohe Regierung der Republik Wolkowien für 2014 'keine guten Zahlen' vorgelegt habe, ist eine Lüge.

      „Vor allem aber sei es der künstlichen Schaffung von Wachstum im Bausektor durch die Regierung unter Schabo zu verdanken, dass die wolkowische Wirtschaft keine vollkommene Talfahrt erlitten hat.“
      Wir weisen diesen Vorwurf von uns, da die wolkowische Wirtschaft ihr Gesamtwachstum im Jahr 2014 verglichen zu 2013 um 0,01% steigern konnte, sodass von der Gefahr einer 'vollkommenen Talfahrt' keine Rede sein kann. Zudem weisen wir den Vorwurf von uns, ein künstliches Wachstum geschaffen zu haben.

      „Lange werden die Auftragsbücher des Bausektors durch die staatlichen Behörden jedoch wohl nicht mehr gefüllt werden.“
      Wir weisen diesen Vorwurf von uns und darauf hin, dass weder von seiten des Staatsamtes für soziale Fürsorge und Projekte von übergeordneter Priorität, noch des Ministeriums für Wirtschaft oder des Ministeriums für Regionalentwicklung und Landwirtschaft eine Reduzierung der öffentlichen Ausschreibungen und Aufträge verlautbart wurde. Die Aussage, dass die 'Auftragbücher des Bausektors durch die staatlichen Behörden' in Zukunft nicht mehr in bekanntem Maße gefüllt werden könnten, ist darum eine unbelegbare Mutmaßung Ihrerseits.

      „Auch die, für die Weltwirtschaft so wichtige, redonische Wirtschaft musste unter dem Rückgang des Wachstums in Wolkowien und Karelien, zwei überaus wichtigen wirtschaftlichen Partnern, und dem Anstieg des Erdölpreises, ein geringeres Wachstum verbuchen.“
      Wir weisen diesen Vorwurf von uns, da die wolkowische Wirtschaft in den Jahren 2014 und 2015 keinerlei Rückgang des Wachstumes erfahren hat.

      Zudem teile ich Euer Wohlgeboren mit, dass die hohe Regierung der Republik Wolkowien eine öffentlichkeitswirksame Richtigstellung der Verlautbarungen vom 24. September 2015 von Ihnen fordert, sowie durch den Internationalen Währungsfond eine Erklärung, den Bericht in seiner Ausführung vom 24. September 2015 mit Wirkung zum 5. September 2015 nicht weiter zu publizieren und zur Verfügung zu stellen sowie die existierenden physischen Publikationen einzuziehen.

      Hochachtungsvoll
      Ferenc Rabár
      Minister für Wirtschaft und Finanzen





      Internationaler Währungsfonds

      Sehr geehrter Herr Ferenc Rabár,

      Wie Ihrem Ministerpräsident bereits in einem Schreiben mitgeteilt wurde, wird der World Economic Outlook nicht geändert. Dieser spiegelt die unaghängige Meinung des Internationalen Währungsfonds wieder.

      Weiterhin warnt man die Regierung der wolkowischen Republik sich an die Articles of Agreement zu halten. Der IWF genießt vollkommene Immunität und diese muss von allen Mitgliedsstaaten gewährleistet werden. Momentan sehen wir dies von der wolkowischen Regierung nicht umgesetzt. Wir hoffen auf einen Rückzug Ihres Schreibens. Weitere Schritte behalten wir uns vor.

      Hochachtungsvoll,

      die Vorsitzende des IWF,

      Anat Qadira







      Wirtschaftsministerium der Republik Wolkowien


      Bild: Wikimedia Commons / Achim1999 / Public Domain

      Sehr geehrte Frau Quadira,

      erneut wende ich mich an Euer Wohlgeboren mit der Erkenntnis, dass den Forderungen der hohen wolkowischen Regierung bislang nicht nachgekommen wurde. Ich drücke Euer Wohlgeboren gegenüber an dieser Stelle meine Enttäuschung und die Enttäuschung der hohen wolkowischen Regierung über die Blockadehaltung Euer Wohlgeboren aus.

      Weiters ermahne ich Euer Wohlgeboren zur Abrüstung. Wir werten die von Euer Wohlgeboren ausgesprochene Warnung an die hohe Regierung der Republik Wolkowien als Überschreitung einer Linie, die in der Vergangenheit für gute Zusammenarbeit und Kooperation stand. Die hohe Regierung der Republik Wolkowien wird sich bei der Durchsetzung Ihrer Forderung nach fairem und gerechtem Umgang nicht von Warnungen und Ankündigungen von "weiteren Schritten" durch den IWF beirren lassen. Geknüpft an Euer Schreiben vom 5. Oktober 2015 erbitte die Offenlegung aller Quellen des Internationalen Währungsfonds, die zu den im World Economic Outlook 09/2015 vom 24. September dieses Jahres getroffenen Beurteilungen führten, und wiederhole die Forderung, die offensichtlich unbegründeten und unbelegten Passagen nicht weiter zu publizieren.

      Die hohe wolkowische Regierung hatte weder zum Zeitpunkt der Abfassung, noch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Wirtschaftszahlen für das Jahr 2014 verlautbart. Dass der IWF in seinem Bericht dennoch behauptet, die hohe wolkowische Regierung habe für das Jahr 2014 "keine guten Zahlen" vorlegen können, ist eine Lüge. Die hohe Regierung der Republik Wolkowien fordert nichts Anderes als die Korrektur dieser Lüge. Sollte der Internationale Währungsfond dieser Forderung nicht nachkommen, wird die hohe Regierung der Republik Wolkowien dies als Akt der Respektlosigkeit aufnehmen, dem Internationalen Währungsfond absprechen, sachlich korrekt und unvoreingenommen zu arbeiten und überdies den IWF öffentlich wie nichtöffentlich zur Rechenschaft ziehen.


      Hochachtungsvoll
      Ferenc Rabár
      Minister für Wirtschaft und Finanzen





      Internationaler Währungsfonds

      Sehr geehrter Herr Ferenc Rabár,

      das Exekutivkomitee hat Ihre Bitte zur Streichung des Absatzes über die wolkowische Wirtschaft im WEO 09/2015 abgelehnt. Wir hoffen dennoch zukünftig auch weiterhin gute Beziehungen miteinander pflegen zu können. Wir können nur nochmals versichern, dass der Beitrag zu Wolkowiens Wirtschaft völlig unabhängig erfolgt ist und damit keine negativen Absichten verfolgt werden sollten. Dennoch wollen wir den Blick auf eine Ökonomie nicht verfälschen und korrekte Zahlen und Prognosen abgeben. Dabei sei gesagt, dass eine Prognose, sei sie noch so unabhängig, nicht immer die Zukunft vorrausagen kann.

      Hochachtungsvoll,

      die Vorsitzende des IWF,

      Anat Qadira







      Wirtschaftsministerium der Republik Wolkowien


      Bild: Wikimedia Commons / Achim1999 / Public Domain

      Sehr geehrte Frau Quadira,

      zu keinem Zeitpunkt habe ich um die Streichung dieses Absatzes gebeten, sondern nur um die Streichung der in meinem Schreiben vom 4. Oktober 2015 genannten Sätze. Da es offensichtlich eine Abstimmung innerhalb des Exekutivkomitees des IWF gegeben hat, die den Eindruck erweckt, die hohe Regierung der Republik Wolkowien habe um die Streichung des gesamten Absatzes gebeten, bitte ich Euer Wohlgeboren nun auch in dieser Beziehung um Richtigstellung. Sollten Euer Wohlgeboren dieser Aufforderung nicht nachkommen, betrachten wir das Einbringen von Anträgen, die die hohe Regierung der Republik Wolkowien gegenüber dem Internationalen Währungsfonds im Allgemeinen und dem Exekutivkomitee im Speziellen niemals vorgebracht hat, als Akt der Verleumdung und behalten uns rechtliche Schritte dagegen vor.

      Weiters erneuere ich meine Forderungen nach Streichung der in meinem Schreiben vom 4. Oktober 2015 genannten Sätze, eine öffentliche Richtigstellung des Internationalen Währungsfonds sowie eine Offenlegung aller Quellen für den World Economic Outlook 09/2015 vom 24. September dieses Jahres. Wir erhalten insbesondere unseren Standpunkt aufrecht, dass in genanntem Bericht die Behauptung aufgestellt wurde, die hohe Regierung der Republik Wolkowien habe für das Jahr 2014 schlechte Wirtschaftszahlen vorgelegt, gleichwohl zum Veröffentlichungszeitpunkt des Berichtes seitens der hohen Regierung der Republik Wolkowien noch überhaupt keine Zahlen veröffentlicht worden waren.

      Ich bitte Euer Wohlgeboren eindringlich, sich endlich mit unserer Kritik auseinanderzusetzen.


      Hochachtungsvoll
      Ferenc Rabár
      Minister für Wirtschaft und Finanzen





      Internationaler Währungsfonds

      Sehr geehrter Herr Ferenc Rabár,

      Die Articles of Agreement des IWF sehen nicht die Streichung bestimmter Passagen vor, lediglich die komplette Zensur über ein Mitgliedsstaat ist möglich (Articles of Agreement, Artikel 12, Sektion 8), unter der Vorraussetzung, dass der Bericht eine großes Ungleichgewicht schafft. Das Exekutivkomitee hat dies jedoch verneint, und spricht sich klar für die Neutralität des WEO 09/2015 aus. Eine willkürliche Zensur würde die Aussagekraft zu stark verringern. Eine neutrale Betrachtung des Berichts wäre dann nicht mehr möglich.

      Weiterhin sollte klar sein, dass die Ansichtsweisen (und auch die Quellen) von nationalen Regierungen und der internationalen Organisation des IWF nicht die selbe sein müssen. Der IWF vertritt die Ansichtsweisen seiner gesamten Mitglieder, nicht einzelner Gruppierungen. Aus diesem Grund kann es zu verschiedenen Ergebnissen über die Wirtschaftskraft eines Mitgliedes kommen.

      Hochachtungsvoll

      die Vorsitzende des IWF,

      Anat Qadira








      Wirtschaftsministerium der Republik Wolkowien


      Bild: Wikimedia Commons / Achim1999 / Public Domain

      Sehr geehrte Frau Quadira,

      ich erlaube mir erneut und letztmalig auf den Umstand hinzuweisen, dass in erwähntem Bericht falsche und frei erfundene Aussagen getroffen wurden. Die hohe Regierung der Republik Wolkowien hatte zum Zeitpunkt der Erstpublikation des Berichtes keinerlei Wirtschaftszahlen für das Jahr 2014 veröffentlicht. Wie begründet es der Internationale Währungsfonds damals wie heute zu behaupten und zu verteidigen, die wolkowische Regierung habe schlechte Wirtschaftszahlen für das Jahr 2014 veröffentlicht, und die wolkowische Wirtschaft sei im gleichen Jahr zurückgegangen? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die am 29. September 2015 tatsächlich veröffentlichten Ökonomiedaten zu 2013 und für 2014 eine weitere Steigerung der Wirtschaftskraft ausweisen (2013: + 4,15% || 2014: + 4,16%).

      Weiters weise ich darauf hin dass, gesetzt den Fall, die durch die hohe Regierung der Republik Wolkowien an den Internationalen Währungsfonds gestellten Forderungen widersprächen den Regularien des IWF, was wir an dieser Stelle in ausdrücklichen Zweifel ziehen, durch Sie, Frau Vorsitzende, kein Antrag im Namen der Republik Wolkowien dem Exekutivkomitee des IWF hätte vorgelegt werden dürfen. Auf keinen Fall hätten Sie eigenmächtig einen abgewandelten Antrag dem Exekutivkomitee zur Abstimmung vorlegen dürfen, der vorgibt, von der hohen wolkowischen Regierung eingebracht oder befürwortet worden zu sein.


      Hochachtungsvoll
      Ferenc Rabár
      Minister für Wirtschaft und Finanzen





      Internationaler Währungsfonds

      Sehr geehrter Herr Ferenc Rabár,

      nochmals teile ich Ihnen mit, dass die Quellen und Ansichtsweisen von einzelnen Mitgliedern und des IWF sich nicht decken. Nur so kann eine vollkommene Neutralität gewährleistet werden. Der IWF hat somit auch andere Quellen verwendet, wie die wolkowische Regierung.

      Weiterhin beinhalten die von Ihnen genannten Sätze den Abschnitt über Wolkowien. Eine Streiche dieser Sätze käme einer Streichung des kompletten Abschnitts über Wolkowien gleich. Die Streichung einzelner Sätze ist durch die Articles of Agreement nicht möglich, da dies sonst zu zu großer Einflussnahme der Mitglieder auf den WEO führen würde und jedes Mitglied sich seinen Bericht selber schreiben könnte.
      Der Antrag im Exekutivkomitee ist deswegen durch mich eingegangen.

      Ihre angewandte Wortwahl und das allgemeine öffentliche Auftreten verstoßen gegen Artikel 12, Sektion 4 (c), der eine unangemessene Einflussnahme durch Mitglieder auf das Amt des Direktors und seinen Mitarbeitern verbietet. Daher bitte ich Sie eine zukünftige Einflussnahme Ihrerseits zu unterbinden.

      Hochachtungsvoll

      die Vorsitzende des IWF,

      Anat Qadira







      Wirtschaftsministerium der Republik Wolkowien


      Bild: Wikimedia Commons / Achim1999 / Public Domain

      Sehr geehrte Frau Quadira,

      ich erlaube mir Ihnen mitzuteilen, dass ich Ihre Antwort als ganz und gar unzureichend betrachte. Sie sind nicht nur auf keinen unserer Kritikpunkte eingegangen, sondern haben das Vertrauensverhältnis zwischen der Republik Wolkowien und dem Internationalen Währungsfonds durch die Einbringung gefälschter Anträge im Exekutivkomitee nachhaltig und maßgeblich gestört.

      Weitere Schritte behalten wir uns vor und werden durch die hohe Regierung der Republik Wolkowien zur Anwendung gebracht werden.


      Hochachtungsvoll
      Ferenc Rabár
      Minister für Wirtschaft und Finanzen


      Quelle | CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons by Mukai

      工藤帝国 | Empire of Kudou
      Yachiyo-kyō
      Ryushima Yoshi

      Kinkei Schmeitz-sama,

      wie ich dem Press Release vom 10.04.2016 entnehmen kann, übt der durch Sie vertretene Internationale Währungsfond Kritik an dem von der Regierung Hirota beschlossenen "Gesetz zur Umschuldung des Staatshaushaltes".

      Namens des Tennō und seiner Regierung möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir diese Kritik nicht teilen. Anders als Sie schreiben, können wir keine Gefahr, sowohl für die finanzpolitische Unabhängigkeit der Kudō Ginkō als auch für das Vertrauen und die Stabilität des Yen. Bis auf diese konkrete Maßnahme bleibt es bei der Zuteilung von Leitpapieren.

      Einzige Intention dieses Gesetzes soll es sein, den Haushalt des Kaiserreiches von den Finanzmärkten abzukoppeln. Ein Haushalt, der dem Prinzip von Zins und Zinseszins unterworfen ist, stellt aus Sicht des Kaiserreiches ein zu großes Risiko dar, da so nicht nur ein Gutteil an Steuergeldern in Zinszahlungen verschwinden, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines Kollaps des Staatshaushaltes droht.
      Anders als von Ihnen dargestellt, erwarten wir zudem positive Effekte auf das Finanzwesen und Wirtschaft. So wird es, durch Abwendung der Zinslast, aus unserer Sicht möglich sein, mittelfristig die durchschnittliche Steuerlast für Privatpersonen und Unternehmen um 2 bis 4 Prozent zu senken. Zudem ist es dem Kaiserreich so möglich, auch in Zeiten der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme, Investitions- und Konjunkturpakete auch langfristig finanzieren zu können, ohne ein Scheitern des Staatshaushaltes befürchten zu müssen.

      Ich bitte Sie daher, von Ihrer Kritik an dem "Gesetz zur Umschuldung des Staatshaushaltes"-Abstand zu nehmen. Sollten Sie die Kritik weiter erheben, möchte ich Sie oder andere Vertreter des Internationalen Währungsfond gerne zu Fachgesprächen in die kudōische Hauptstadt Yachiyo einladen. Wir sind sehr an den Konzepten des Internationalen Währungsfond zur Belebung der seit einem Jahrzehnt stagnierenden Wirtschaftsentwicklung und der Bewältigung des daraus resultierten Schuldenberges von 247 Prozent des Bruttoinlandsproduktes interessiert.

      Keihaku,

      Ryushima Yoshi
      Minister of Finance

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