Anmeldung Republic of the Commodore Islands

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      Anmeldung Republic of the Commodore Islands

      Anmeldung Neuer Staat

      Name des Landes: Republic of the Commodore Islands
      Bevölkerungsgröße: 186.228
      Regierungsform: Präsidialsystem
      Regierungsoberhaupt: Präsident Ian Montgomery
      Währung: Commodore Dollar (CMD) – 100 Cent
      BIP (pro Kopf): 65.178 VS$
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 72.428 VS$
      Human Development Index: 0,921
      Reales Vorbild: Britische Karibikkolonien und Steueroasen

      Klima & Landschaft:
      Die Republic of the Commodore Islands ist eine Inselgruppe, die sich über etwa 1.000 Kilometer Länge in der Südcaribic erstreckt. Sie besteht aus sieben permanent bewohnten Inseln und unzähligen kleineren Eilanden, die teilweise nur wenige Dutzend Quadratmeter groß sind. Das komplette Staatsgebiet liegt in der tropischen Zone. Dies und seine relative Nähe zum Äquator sind die zwei Faktoren, die das Klima am meisten beeinflussen. So herrschen typischerweise das ganze Jahr über Temperaturen von über 20° Celsius, die auch in der Nacht nur selten nennenswert fallen. Auch das Wasser hat ganzjährig Temperaturen, die zum Baden einladen, was den Staat zu einem beliebten Touristenziel macht. Die Commodore Islands könnten ein Paradies sein, wäre da nicht die Sturmsaison von November bis Februar, in der sich innerhalb weniger Stunden heftige, von Regen begleitete Stürme bilden, welche regelmäßig Orkanstärke erreichen. Dank eines guten Frühwarnsystems und ausgearbeiteter Notfallpläne kommt es hier selten zu Opfern, jedoch oft zu enormen Sachschäden.

      Spektakulär anzusehen sind die Küsten der Inseln, an denen sich kilometerlange weiße Sandstrände und schroffe Steilküsten abwechseln, wobei letztere oft von Mangrovenwäldern bewachsen sind. Topografisch gesehen weist das Land allerdings wenig Abwechslung auf, nur einige wenige Meter hohe Hügel wechseln sich mit der ansonsten flachen Landfläche ab. Durch das Flache, nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegende Land gibt es, gerade im wenig bebauten und domestizierten Landesinneren, viele Quellen an denen das Grundwasser an die Oberfläche tritt und in kleinen und flachen Bachläufen bis zum nächsten Tümpel oder Wasserloch fließt. Ein Ökosystem, das vor allem Insekten und Amphibien ein ideales Habitat bietet.

      Beispiele sind die endemische Hebammenunke und die nach dem berühmten Tierfilmer benannte Dave-Arkenboro-Libelle, die vom Aussterben bedroht ist. Weiterhin bieten die klaren und warmen Küstengewässer und die dort gewachsenen Korallenriffe nicht nur Tauchern einen unvergesslichen Anblick, sondern beherbergen unzählige Arten an Meerestieren, vom Papageienfisch, der neben einem beliebten Fotomotiv auch das Nationalgericht darstellt, über den äußerst giftigen Gelbflecktintenfisch, bis zum Fleckmanati, dem größten in der Region vorkommenden Säugetier. Weitere Säugetiere sind auf den Inseln kaum verbreitet und nicht heimisch, meist handelt es sich um im Zuge der Besiedlung eingeschleppte Arten, wie beispielsweise das Prankfrettchen, das zur Bedrohung für am Boden lebende heimische Vögel wurde. Die zerklüfteten, kaum begehbaren Küsten bieten zahlreichen Vögeln eine geschützte Brutstätte, unter anderem sind hier die Commodore-Albatrosse zu nennen, die teilweise mehrere Hundert Kilometer auf dem offenen Meer gesichtet werden.

      Die größten Orte der Inseln befinden sich an den Küsten. Kein Wunder, bedenkt man die Historie als während der Kolonialisierung dort die ersten Siedlungen gegründet wurden. Im Landesinneren sind nur wenige kleinere Siedlungen vorhanden, meist entwickelt aus einer größeren Plantage, mit nur einigen dutzend bis wenigen Hundert Einwohnern. Früher existierten weitläufige Plantagen, auf denen Sklaven damals für den Normalbürger unbezahlbare Genusswaren, wie Tabak, Gewürze und Zuckerrohr ernteten. Mittlerweile wurden die Commdore Islands hier von Billiglohnländern unterboten, sodass Landwirtschaft nur noch in kleinerem Maße stattfindet. Die ehemals allgegenwärtigen Felder wurden im Laufe der Jahrzehnte von der Natur zurückerobert, sodass nun große Teile des Gebietes von Feuchtwäldern und großblättrigen Pflanzen bewachsen wird. Auf den übriggebliebenen Plantagen werden wie früher Zuckerrohr und Tabak angebaut, die in Manufakturen zu hochwertigen Endprodukten weiterverarbeitet werden.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Die Inselgruppe verfügt über keine natürlichen Rohstoffe, die Suche nach Gold- und Diamanten hat sich bereits zur Zeit der Kolonialisierung als zum Scheitern verurteilt erwiesen. Wenig überraschend zählten die Inseln nach ihrer Unabhängigkeit Anfang des 20. Jahrhunderts zu den ärmeren Staaten der Erde, bis in den 1960er Jahren der Luxustourismus zu florieren begann. Schon früh sah man sich als teures und exklusives Reiseziel für gut Betuchte, den Massentourismus, wie er sich in anderen Staaten entwickelte, lehnte man ab. Nichts desto trotz stiegen die Besuchszahlen unaufhörlich, sodass viele Einheimische ihren Staat bereits als Opfer des Overtourism sehen, auch wenn die Anzahl der Gäste pro Einwohner bei weitem nicht an vergleichbare Regionen heranreicht. Viele Einheimische und auch zahlreiche Saisonkräfte sind im Tourismussektor beschäftigt.

      Zeitgleich mit der Entwicklung der touristischen Infrastruktur begann die Steuerfreiheit, die ursprünglich gewährt wurde, um die abwandernde Bevölkerung auf den Inseln zu halten, immer mehr wohlhabende Menschen anzuziehen und so avancierten die Commodore Islands zu einer beliebten Steueroase, deren Status durch sämtliche ihrer Regierungen bisher aktiv unterstützt wurde. So gibt es ein striktes Bankgeheimnis und die Möglichkeit, mithilfe von Nummernkonten nahezu anonyme Transaktionen vornehmen zu können. Weiterhin gibt es nur äußerst wenig und lasche Regulationen auf dem Finanzmarkt. Dieser Umstand hat zur Folge, dass viele der unzähligen Geldinstitute weltweit eine Niederlassung auf den Inseln haben, ein nicht unbeachtlicher Teil aller internationalen Hedgefonds sind hier angesiedelt. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass pro Einwohner 4-5 Briefkastenfirmen registriert sind. Weder Firmen noch Privatpersonen zahlen direkte Steuern (lediglich eine Sozialabgabe in Höhe von 6% wird Privatpersonen vom Bruttogehalt abgezogen), sämtliche Staatsausgaben werden durch Verwaltungsgebühren (wie beispielsweise Gründungsgebühr für Zweigstellen oder die Anlegegebühr für Kreuzfahrtschiffe) und eine Zollabgabe auf alle importierten Güter gedeckt, wobei Letztere für die sehr hohen Lebenshaltungskosten im sorgt. So attraktiv die Inseln daher auch für Firmen und wohlhabende Privatpersonen sein mögen, so konfliktträchtig ist dieses Vorgehen bezogen auf die internationale Zusammenarbeit. Verständlicherweise sähen viele Staaten das auf den Commodore Islands verwaltete Geld gerne in den eigenen Kassen, doch die Regierung verweigert sämtliche Kooperation mit ausländischen Finanzbehörden, was immer wieder zu diplomatischen Verstimmungen bis hin zu Sanktionen gegenüber den Inseln führt, was den Staat durchaus hart treffen kann, schließlich muss nahezu alles importiert werden. Die hohe Importquote sorgt für ein hohes Außenhandelsdefizit, das jedoch durch die Einnahmen der Binnenwirtschaft ausgeglichen wird.

      Das vorherrschende Wirtschaftssystem ist die freie Marktwirtschaft, mit wenigen Eingriffen des Staates. So gibt es nur ein rudimentäres staatliches Renten- und Sozialsystem, stattdessen setzt man auf die private Vorsorge der Bürger, was aufgrund der Tatsache, dass der Nettolohn über 90 Prozent des Bruttolohns entspricht, zumindest in der Theorie erstaunlich gut funktioniert. Prinzipiell ist die Gesetzgebung eher auf die angesiedelten Finanzunternehmen zugeschnitten. So bestehen sehr große Freiheiten bei der Gestaltung von Verträgen, dem Grundsatz „Pacta sunt servanda“ wird hohe Bedeutung beigemessen. Nichtigkeit von Verträgen aufgrund Wuchers oder grob sittenwidrigen Inhalten sind dem commodorischen Rechtssystem quasi nicht bekannt. Wenig verwunderlich gehören damit Juristen nach Bankern und Brokern zur am höchsten gehandelten Berufsgruppe. Die liberale Gesetzgebung findet sich auch in den Arbeitsgesetzen wieder. Es gibt weder einen gesetzlichen Kündigungsschutz noch entsprechende Fristen. Gerade in Berufen, in denen ein Mitarbeiter leicht ersetzt werden kann, herrscht eine Hire-and-Fire-Mentalität, Arbeitsverträge werden, wenn überhaupt, nur mündlich und auf Widerruf geschlossen. Dies hat unter anderem die Besonderheit zur Folge, dass Löhne auf den Commodore Islands wöchentlich und nicht wie sonst meist üblich pro Monat ausbezahlt werden.

      Das Verkehrsnetz besteht ausschließlich aus einspurigen Straßen, die zu weiten Teilen asphaltiert sind und über die sich fast jeder Punkt der Inseln bequem erreichen lässt. Aufgrund des begrenzten Platzes ist das Zulassen und Halten eines Fahrzeugs recht teuer. Neben einer Importgebühr von 40% des Kaufpreises fällt vor allem der im weltweiten Vergleich exorbitante Treibstoffpreis hier ins Gewicht. So ist es selbst für gehobene Einkommen nicht unüblich, kein eigenes Auto zu besitzen. Mit dem auf allen Inseln verkehrenden Busnetz lassen sich so gut wie alle Orte in angemessener Zeit erreichen, wer es sich leisten kann, nimmt eines der Taxis, die selbst bei regelmäßiger Nutzung meist günstiger sind, als ein eigenes KFZ. Die Inseln selbst sind durch Fähr- und Flugverbindungen miteinander verbunden. Das Angebot ist vielfältig, bekannt durch die Medien sind vor allem die Tragflügelboote, die für den schnellen Transport über kurze Distanz sorgen. Größere und mit Kabinen ausgestatte Fähren lassen die Menschen bequem auch weiter entfernte Ziele erreichen. Beliebt ist bei Einheimischen die Möglichkeit, die einige Reedereien auf ihren Kreuzfahrtschiffen anbieten. Nicht besetzte Plätze werden zu günstigen Preisen auf einzelnen Strecken vergeben und laden zur Reise in entspanntem Ambiente. Größter und einziger Internationaler Flughafen ist der Philip L. Fortescue Airport auf George Island. Er ist Drehkreuz der Commodore Air, die regelmäßig Ziele in der Caribic, auf Aleta und Arkadien anfliegt. Von den anderen Kontinenten aus sind die Commodore Islands nur passiv, das heißt von ausländischen Airlines angeflogen, zu erreichen. Im Inlandsflugverkehr tummeln sich neben der Commodore Air viele kleinere Airlines mit Flotten von einem bis einem Dutzend Flugzeugen verschiedenster Größenordnungen, die jede einzelne Insel, die alle über einen Verkehrslandeplatz verfügen, für einen angemessenen Preis anfliegen.

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext:
      Das politische System der Commodore Islands ist ein Präsidialsystem, bei dem der Präsident eine starke Stellung innehat. Staatsoberhaupt und Regierungschef in Personalunion wird er auf 6 Jahre durch das Volk gewählt. Zu seinen Aufgaben gehören die Bildung und Leitung der Regierung, das Ausfertigen von Gesetzen und Verordnungen und die Repräsentation des Staates nach außen. Zudem ist er formell höchster Dienstherr aller commodorischen Behörden. Er ernennt außerdem die Richter des National Court of Justice, dem höchsten Gericht, das gleichzeitig in Verfassungsfragen verhandelt. Vertreten wird er durch den Vizepräsidenten, der traditionell der Innenminister ist. Der Präsident nutzt den gemeinsamen Dienstsitz von Regierung und Parlament, das Government House in der Hauptstadt Port Martin, als Privatresidenz steht ihm das etwas außerhalb der Stadt gelegene Hamilton Manor zur Verfügung. Die Regierung besteht neben dem Präsidenten als Vorsitzenden aus den von ihm ernannten Ministern. Deren Anzahl ist nicht festgelegt und variiert jede Legislaturperiode, was auch damit zusammenhängt, dass ein Minister mehrere Ressorts übernimmt, was gerade bei kleineren Ministerien der Fall ist. Dem starken Präsidenten steht ein mit eher rudimentären Rechten ausgestattetes Parlament entgegen. So darf es zwar über Gesetze abstimmen, jedoch keine eigenen Gesetzesinitiativen einbringen. Weiterhin besteht ein nur geringes Auskunftsrecht der Abgeordneten gegenüber der Regierung.

      Die soziale Lage ist als gut zu bezeichnen. Auch wenn nur eingeschränkte staatliche Leistungen bestehen, gelingt es einem Großteil der Bevölkerung, die recht hohen Nettolöhne eigenständig in Vorsorge zu investieren. Für diejenigen, die allerdings durch dieses Raster fallen, die Rede ist von Geringverdienern und Saisonarbeitern, besteht so gut wie kein Auffangnetz, sie sind auf mildtätige Organisationen, wie beispielsweise die Kirche angewiesen. Heftige Kritik schlug der Regierung erst vor kurzem entgegen, als sie eine obdachlos gewordene Immigrantenfamilie abschob, mit dem Hinweis, der fehlende Arbeitsplatz begründe eine Vermutung zu gesteigertem Kriminalitätspotential.

      Die Gesundheitsversorgung ist insgesamt auf einem angemessenen Niveau, unterscheidet sich allerdings stark, je nach Zielgruppe. Während Krankenversicherte, Touristen und finanzstarke Personen auf exzellente Ärzte zählen können, stehen den unteren Bevölkerungsschichten die nur mit spärlicher Finanzierung ausgestatteten Öffentlichen Kliniken offen, bei denen einerseits lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen, andererseits zusätzlich auch nötige Untersuchungen mit Verweis auf eine zu geringe Finanzierung versagt werden. Die Regierung versucht mit recht hohem Aufwand, entsprechende Pressemeldungen zu relativieren, da ihr daran gelegen ist, das Bild des perfekten Inselparadieses aufrecht zu erhalten.

      Die Presse ist frei, jedoch wenig diversifiziert. Es gibt zwei Zeitungen, die im Land erscheinen, die Commodore Times, mit täglicher Auflage sowie die samstags erscheinende Wochenzeitung The Weekly Review. Weiterhin sind auflagenstarke columbischsprachige Zeitungen aus dem Ausland erhältlich. Es existieren mehrere Radiosender, von denen nur einer eine eigene Nachrichtenredaktion unterhält. Die anderen Stationen senden meist nur Musik oder Unterhaltungsprogramme, fremde Programme sind via Internet erreichbar. Ähnlich verhält es sich mit den Fernsehsendern. Der staatliche Sender TV Commodore hält das Monopol auf journalistische Berichterstattung, ansonsten gibt es den Sender Finance TV, der von den größten Börsen der Welt berichtet, sowie den Filmsender BlockbusterXL. Über Satellit sind weitere TV-Programme erreichbar, ebenso erfreuen sich Streamingdienste hoher Beliebtheit.

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      Habe ich

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Durch good old Google
      Hallo und willkommen im Forum!

      Grundsätzlich eine top Anmeldung für einen interessanten kleinen Inselstaat, an der ich nichts auszusetzen habe. Jedoch müsstest du auf jeden Fall noch einen Kartenausschnitt beilegen, damit wirklich klar ist, wo die Commodore Islands jetzt liegen und welche räumlichen Ausmaße sie haben.

      Mit freundlichem Gruß