United Commonwealths of Southern Arcadia

      United Commonwealths of Southern Arcadia

      Obwohl ich ursprünglich sehr zufrieden mit Vogar als Staat war, habe ich besonders in den letzten anderthalb Jahren immer häufiger Probleme damit gehabt, mir neues einfallen zu lassen, sei es Plotideen, die Ausgestaltung des Landes im Länderforum oder auch simple Nachrichtenbeiträge über das was im Land passiert. Da mein Interesse sich im selben Zeitraum wieder mehr den USA bzw. dem mittleren Westen und dem Süden der USA zuneigte, habe ich den Entschluss gefasst einen Staat simulieren zu wollen, der diesen neuen Interessen entspricht.

      Anmeldung Neuer Staat


      Flagge der UCSA
      (Eigenes Werk)

      Name des Landes: United Commonwealths of Southern Arcadia (UCSA)
      Umgangssprachlich: The Commonwealths / South Arcadia / The Union
      Spitzname: Sunshine States
      Bevölkerungsgröße: 33.800.751
      Regierungsform: Präsidiale Föderation
      Regierungsoberhaupt: John Martin Waxman(*1959)
      Hauptstadt: Sunshine, NA, UCSA
      Währung: Union Dollar (U$) (ugs.: Dollar)
      BIP (pro Kopf): 26.006 VS-$
      BIP (Gesamt): 879.022.330.506 VS-$
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf):
      27.281 VS-$
      Kaufkraftbereinigtes BIP (gesamt): 922.118.288.031 VS-$
      Human Development Index: 0,872
      Reales Vorbild: Südstaaten, Mittlerer Westen

      Die Karte der 5 Commonwealths


      Klima & Landschaft:

      Candieland
      In Candieland herrscht subtropisches Klima mit Temperaturen um die 28 bis 32° Celsius im Sommer und 14 bis 20° Celsius im Winter. Im Sommer gibt es deutlich häufiger Niederschlag welcher auch deutlich stärker ist als im Winter, welcher wiederum vergleichsweise trocken ist. Weiterhin zeichnet sich Candieland durch seine hohe Luftfeuchtigkeit aus, die zum vergleich zu den anderen Commonwealths um ein vielfaches höher ist.

      Der Südosten und Osten Candielands wird durch großflächige Sumpfgebiete dominiert, während im Südwesten und Zentrum des Landes vor allem die Waldgebiete sehr dominant sind in denen Baumarten wie Zedern, Rotbuchen und Walnussgewächsen am weitesten verbreitet sind. Im Norden Candielands geht die Landschaft von Sumpf und Wald in die Prärie über.

      New Varangia
      In New Varangia herrscht vor allem im Osten subtropisches Klima mit ähnlichen Bedingungen wie in Candieland, jedoch sind die Temperaturen geringfügig niedriger mit etwa etwa ~-3° Celsius weniger. Im Westen und Norden von New Varangia herrscht eine Mischung aus subtropischem und Kontinentalklima mit durchschnittlich 16 bis 24° Celsius im Sommer und -2 bis 6° Celsius im Winter. In diesen Gebieten sind Schneefälle im Winter durchaus üblich mit einer Höhe von etwa 16 cm. Zudem ist diese Gegend deutlich trockener als der Osten. Die häufig auftretenden extremen Gewitter Candielands nehmen häufig auch im Osten von New Varangia ihren Lauf.

      Im Süden und Zentrum von New Varangia herrscht vor allem die Prärie vor, die im Norden von Candieland ihren Anfang nimmt, während der Osten von Laubwäldern dominiert wird.

      Yosemite
      In Yosemite sind die klimabedingungen ähnlich denen im Westen von New Varangia, jedoch etwas trockener und mit deutlich weniger Niederschlag und mehr Schneefällen im Norden von Yosemite.

      Im Süden Yosemites setzt sich die Prärie New Varangias fort. Im Norden sind Nadelwälder vorherrschend.

      New Austin
      In New Austin ist es über das gesamte Jahr hinweg deutlich wärmer als in den anderen Commonwealths. So herrschen hier im Sommer Temperaturen von 28 bis 34° Celsius und im Winter von 20 bis 26° Celsius. Da meist klares Wetter herrscht und es auch deutlich trockener ist als in den anderen Commonwealths kommt es in New Austin während des Sommers häufiger zu Buschbränden, welche in Ausnahmefällen zu extremen Großbränden führen. In der Nacht kühlen die Temperaturen deutlich ab, im Winter kann die Temperatur im Sommer auf bis zu 2° Celsius sinken. In den höher gelegenen Gegenden im Westen von New Austin sind die Temperaturen deutlich niedriger.

      Der äußerste Westen des Landes wird weiterhin durch die weite Prärie geprägt. Im Zentrum New Austins dominiert allerdings die gebirgige Sonora-Wüste welche geprägt ist durch ihre zahlreichen Kakteen, Josua-Palmlilien und Plateaus. Weiterhin ist sie bekannt für die berühmten Steppenläufer die besonders durch Westernfilme populär wurden. Im Westen befinden sich die südlichen Ausläufer der Grizzly Mountains.

      Kiowa
      In Kiowa sind die Sommer warm mit Temperaturen von 18 bis 24° und im Winter sehr kalt mit Temperaturen von -6 bis -12° Celsius. Der Niederschlag fällt im Sommer moderat aus, während die Schneefälle im Winter deutlich stärker sind.

      Während die östlichen Commonwealths alle eher hügelig oder flach sind, so ist es in Kiowa sehr gebirgig und felsig. Im Südosten findet man das nördliche Ende der hier deutlich kühleren Sonora-Wüste. Im Zentrum Kiowas sind vor allem Nadelwälder sehr dominant, wohingegen im Nordosten erneut die nordöstlichen Ausläufer der Prärie präsent sind. Im Westen Kiowas befinden sich die Grizzly Mountains, dessen höchster Punkt mit 6.291 Metern Mount Matthews ist.

      Bartholomew Island
      Bartholomew Island ist von kurzen, milden Sommern und langen, kalten Wintern geprägt. Die Insel ist zu allen Jahreszeiten sehr niederschlagsreich.

      Wirtschaft & Infrastruktur:

      Die rohstoffreichen Commonwealths werden vor allem durch eine starke exportorientierte Industrie und die starke Landwirtschaft dominiert. Besonders wichtige Zweige der Industrie finden sich im Bereich der Erdöl-, Computer-, Holz-, Chemie- und Automobilindustrie, sowie im Bergbau bei der Förderung von Bodenschätzen wie Kohle, Bauxit, Gold, Uran, Blei, Zink, Eisen und Kupfer. Der Großteil der Bodenschätze befindet sich in Kiowa, während das meiste Erdöl (etwa 85%) sich in den Commonwealths New Austin und Candieland befindet. Die weiteren Industrien verteilen sich gleichmäßig auf die Sunshine States. Obwohl es seit der Gründung der Union das Ziel war, ein möglichst großes Polypol in der Industrie zu haben, hat sich dies besonders in den letzten 50 Jahren maßgeblich verändert und bis zu 80% aller Industriebetriebe gehören inzwischen Großindustriellen, womit sich in der Industrie nun ein Oligopol entwickelt hat, welches großen Einfluss auf die Politik nimmt um ihre Interessen durchzusetzen.

      In der Landwirtschaft sind die Commonwealths besonders für ihre Viehhaltung auf den großen Ranches bekannt und auch wenn dieses Bild zu teilen durchaus zutrifft, fokussiert sich der Großteil der Landwirtschaft auf den Anbau von Baumwolle, Weizen, Mais, Sojabohnen, Zuckerrohr, Gemüse und Kartoffeln. Der Großteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche befindet sich in den Prärien, deren Boden zu den fruchtbarsten der Welt zählt und somit üppige Ernten ermöglicht. Im Gegensatz zur Industrie hat sich das Polypol in der Landwirtschaft halten können und bis auf wenige Großgrundbesitzer gehören mehr als 60% der landwirtschaftlichen Betriebe mittelständischen Familienunternehmen. Seit den 1980ern gibt es jedoch einen starken Konflikt zwischen den mittelständischen Unternehmen, welche gemeinsam als Farmer Union auftreten und Lobbyisten der Großunternehmen. Rückendeckung erhält die Farmer Union durch die Großgrundbesitzer, welche am wenigsten von dem Druck der Großunternehmen betroffen sind und gemeinsam etwa 15% der Anbauflächen besitzen.

      Dienstleistungsunternehmen sind vor allem in New Austin und Candieland ansässig, die Ansiedlung neuer Dienstleistungsbetriebe wird jedoch seit einigen Jahren von der gesamten Union gefördert um die wirtschaftliche Diversität zu erhöhen. Am meisten gefördert werden hierbei Unternehmen in der Finanz- und Technologiebranche.

      Auf Bartholomew Island leben die meisten Einwohner vom Fischfang und dem Tourismus. Die meisten Besucher sind Familien vom nordarkadischen Festland. Von Bartholomew Island aus beteiligt sich die Union unter anderem an der International Ice Patrol.

      Die wichtigsten Importgüter der Union sind Erdgas, pharmazeutische Produkte, medizinische Geräte sowie Fahrzeuge und Maschinen für die Land- und Fortwirtschaft. Das Erdgas ist enorm wichtig für die Gaskraftwerke welche etwa 23% der Energieversorgung stellen und somit wichtig für eine funktionierende Infrastruktur sind (hauptsächlich in New Austin). Der Import von Fahrzeugen und Maschinen ist für die Land- und Forstwirtschaft überlebenswichtig, da es nicht genügend Anbieter in der Heimat gibt, muss die große Mehrheit dieser Produkte aus dem Ausland importiert werden, ohne die die großen Anbauflächen nicht bearbeitet werden könnten. Auch die Versorgung mit pharmazeutischen Produkten und medizinischen Geräten geschieht hauptsächlich über Importe. In diesen Bereichen zeigt sich eine enorme Verwundbarkeit der Union gegenüber wirtschaftlichen Sanktionen und Blockaden die diese Importgüter betreffen. Weiterhin importiert werden Güter aus den Bereichen der Unterhaltungs- und Telekommunikationsindustrie und Luxusgüter.

      Die Energieversorgung der Union basiert vor allem auf der Nutzung von Erdöl-, Kohle- und Gaskraftwerken. Die Erdölkraftwerke und Kohlekraftwerke beziehen ihre benötigten Ressourcen allein aus der innerländischen Produktion während die für die Gaskraftwerke aus dem Ausland importiert werden muss, da die natürlichen Vorkommen an Erdgas in der Union bereits in den 1950ern vollkommen erschöpft wurden. Die stärkere Integration erneuerbarer und sauberer Alternativen in die Energieversorgung des Landes ist seit Beginn der 2010er Jahre stets ein Streitpunkt in der Politik, welcher stark durch die Einflussnahme von Lobbyisten der Öl- und Kohleindustrie bestimmt wird. Den geringsten Anteil an der Energieversorgung nimmt die Kernenergie mit 7% ein.

      In der Kommunikationsinfrastruktur gilt die Vernetzung innerhalb der Union Stand 2020 als mittelmäßig bis gut. Es gibt etwa 14,2 Millionen Festnetzanschlüsse und 25,6 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Hatten im Jahr 2000 noch weniger als 20% der Schulen einen Internetanschluss sind es inzwischen 87%. Bei den Privathaushalten haben etwa 61% der Bevölkerung Zugang zum Internet. Besonders in sehr ruralen Gebieten ist das Internet häufig nicht verfügbar, wobei der Ausbau des Internets für die Politik eine der größten Prioritäten für die 2020er Jahre ist. So hat man sich für 2030 das Ziel gesetzt, dass bis zu 85% der Bevölkerung Zugang zum Internet hat.

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      Beschreibungstext:

      Während der Spätantike und dem Mittelalter war das Gebiet der heutigen Union bereits Heimat vieler indigener Völker, welche in Stammesgemeinschaften lebten. Diese waren von unterschiedlichen Ideologien und Philosophien geprägt und standen oft im Konflikt zueinander. Die indigenen Völker des Ostens und des Nordens führten zumeist ein eher nomadenhaftes Leben und zogen durch das Land, während die Völker im Süden Siedlungen in Felsen bauten und somit feste Wohnorte hatten. Manche indigenen Völker des Südens gelten als die ersten Hochkulturen auf dem arkadischen Festland. Von Euridikern entdeckt wurde das Gebiet erstmals um das Jahr 1292 von dem warägischen Entdecker Knut Alfredsson(*1245 †1294). Kurzerhand bauten sie im heutigen New Varangia erste hölzerne Siedlungen, das Leben der warägischen Gemeinschaft war jedoch nur von kurzer Dauer. Die Krankheiten die sie in das Land brachten wurden von den indigenen Völkern als böses Omen wahrgenommen und sporadische Bündnisse unter diesen führte zu einem Krieg den die warägischen Kolonisten nicht gewinnen konnten. Lediglich Überreste der Siedlungen und warägische Grabstätten zeugen von den historischen Ereignissen, weshalb das Commonwealth später den Namen New Varangia erhielt.

      Erst 1622 erreichten erneut Kolonisten das Land, anders als zuvor kamen diese jedoch nicht aus Warägien, sondern aus *England*. Dieses mal waren die Kolonisten besser ausgerüstet als die warägischen Entdecker vor ihnen. Sie waren besser bewaffnet und mit dem Wesen der hiesigen Völker vertraut. Dadurch gelang es ihnen, sie weiter in den Westen zu treiben. Kurzerhand folgten Jahr für Jahr neue *englische* Kolonisten, welche mehr und mehr Siedlungen in den Gebieten des heutigen Candieland und New Varangia gründeten. Über die Jahrhunderte wuchsen die Siedlungen mehr und mehr und die Kolonisten breiteten sich weiter nach Westen aus bis in das heutige Gebiet von New Austin.

      Während der 1760er Jahre kam es zu immer mehr Streitigkeiten zwischen den Kolonien und dem *englischen* Heimatland. Die Bewohner der Sunshine States hatten das Gefühl, von ihrer schweren und harten Arbeit nicht all zu viel Wohlstand abzukriegen und forderten vermehrt eine Regierung die auf ihrem Grund und Boden ansässig ist und sich für das Wohl der Südarkadier einsetzt. Gerade reiche Großgrundbesitzer und Großhändler in den Kolonien unterstützten diese Forderungen und wurden die Führungsriege in der Unabhängigkeitsfrage. 1779 begann schließlich der Südarkadische Unabhängigkeitskrieg, welcher 1787 mit der Entlassung der damals vier Commonwealths in die Unabhängigkeit endete. Gerade während der Zeit des Unabhängigkeitskrieges entwickelte sich in den Commonwealths ein starkes Nationalgefühl und eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Heimatland. Die damals vier Commonwealths schlossen sich kurz darauf zur Union zusammen, um sich vor potentiell zukünftigen Angriffen ihrer ehemaligen Kolonialmacht besser verteidigen zu können.

      Es folgte schließlich im 19. Jahrhundert die Expansion der Grenzen der Commonwealths nach Westen und Norden, während zur selben Zeit die Industrialisierung des Gebiets extrem vorangetrieben wurde. Diese Zeit ist von vielen Konflikten geprägt zwischen den Südarkaden und den indigenen Völkern. Zugleich wandern weiterhin Unmengen an Neuankömmlingen aus euridischen Nationen in die Commonwealths ein, hauptsächlich *England*, Astoria und Warägien. 1822 begann schließlich der erste Sürdarkadisch-Indianische Krieg, welcher 1829 endete. Es sollte nur einer von vielen Kriegen gegen die Indianer sein, welche während der 1890er-Jahre ihr Ende fanden. Zugleich begann in diesem Jahrhundert während der 1840er-Jahre die berühmt-berüchtigte Ära der Outlaws, welche bis ins frühe 20. Jahrhundert andauerte und den Lebensstil in den Commonwealths stark prägte. Eines der größten Ereignisse ist die Eingliederung des Commonwealth of Kiowa in die Union als eigenständiges Commonwealth im Jahr 1844. Das Gebiet war zuvor seit der Besiedlung in den 1820ern als “erweitertes Territorium” von Yosemite und New Austin betrachtet worden.

      War der Besitz, Einsatz und Handel mit Sklaven bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts vollkommen selbstverständlich in den Commonwealths, änderte sich dies 1858 als das Commonwealth of Kiowa als erstes die Sklaverei abschaffte. Der Grund für die Abschaffung war der sowieso geringe Einsatz von Sklaven in dem Gebiet und die ungemein unterschiedliche Auffassung von Menschenrechten in dem Gebiet. Das Commonwealth of Yosemite folgte diesem Schritt 1862 und das Commonwealth of New Austin 1865. Das Commonwealth of New Varangia und das Commonwealth of Candieland wehrten sich vehement gegen die Abschaffung der Sklaverei, da diese dort am meisten in der Landwirtschaft eingesetzt wurden. 1870 erließen die anderen Commonwealths Sanktionen gegen New Varangia und Candieland, welche die Spannung noch verschärften. Als im September 1872 der Sklavenaufstand in Candieland blutig niedergeschlagen wird mit mehreren tausend Toten, marschierten die Soldaten der Union aus Kiowa, New Austin und Yosemite in New Varangia und Candieland ein und der Südarkadische Bürgerkrieg begann. Der Krieg endete 1877 mit dem Sieg der westlichen Commonwealths und der Abschaffung der Sklaverei.

      Auch heute noch ist Rassismus in den Commonwealths ein großes Problem, vor allem in den ursprünglichen Sklavenstaaten New Varangia und Candieland. Während in Kiowa die ersten farbigen bereits 1898 wählen durften, war ihnen das in Candieland erst 1984 gestattet. Die Ausgrenzung der farbigen Bevölkerung in manchen Teilen des Landes sorgt für eine große Ghettoisierung in den größeren Städten des Landes und nur wenige können sich über den High School-Abschluss hinaus weiterbilden, welches die Ungleichheit zwischen den Rassen nur noch mehr vergrößert. Aufgrund der hoffnungslosen Situation vieler farbiger jugendlicher gibt es seit den 1970ern vermehrt Jugendbanden die auch untereinander konkurrieren, weshalb es teilweise zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt.

      Auch die Frau hat es in den Commonwealths nicht einfach. Erst 1936 durften die Frauen Unionsweit erstmals an die Wahlurne treten und erst 1964 wurde ihnen das Autofahren ohne männliche Begleitung erlaubt. Heute genießen Frauen rein rechtlich dieselben Rechte wie Männer, in der Realität gibt es zum Beispiel an Universitäten jedoch deutlich weniger Frauen als Männer. Die wenigsten Universitäten erlauben beide Geschlechter und die reinen Frauenuniversitäten erhalten weniger Fördergelder vom Staat und die Familien finanzieren meist eher die Bildung der männlichen Nachkommen. Daher beschränkt sich die Karriere der meisten Frauen auf klassische Frauenberufe im Bereich der Gesundheit und dem Sozialwesen oder im Büro in der Verwaltung. Anders als im Bereich der Rassenkonflikte bemüht sich die unionsweite Politik um eine Besserung der Situation um Frauen bessere Chancen für ihre Zukunft bieten zu können.

      Religion spielt in den Commonwealths eine große Rolle. Genau genommen ist die Union eines der religiösesten Länder der Welt. Etwa 90% der Bevölkerung gehören dem christlichen Glauben an, wieder 90% davon dem Protestantismus. Dementsprechend spielt der Glaube in allen Bereich des Lebens in den Commonwealths eine große Rolle. Der sonntägliche Kirchenbesuch mit der Familie gilt als Selbstverständlichkeit und Menschen die offen nicht-religiös sind, werden ausgegrenzt oder aus manchen Gemeinschaften sogar verstoßen. Auch hier kommt es zur starken Ausgrenzung Anders- oder Nichtgläubiger.

      In der Union wird der Präsident alle vier Jahre vom Volk gewählt, ein Präsident kann maximal zwei Amtszeiten das Amt des Präsidenten ausüben. Ausnahmen bilden hier Krisensituationen in denen die Wahl eines neuen Präsidenten die Sicherheit der Union gefährden würde. Solch ein Fall ist bisher noch nicht eingetreten. In der Union gibt es ein Zwei-Kammern-System, so gibt es das Repräsentantenhaus, welches aus 260 Abgeordneten besteht, sowie den Provinzrat. In jedem Commonwealth gibt es mehrere Provinzen, die Aufteilung wie viele Sitze eine Provinz einnimmt wird von der Größe der Bevölkerung in der jeweiligen Provinz bestimmt. So bilden das ‘House of Representatives’ und das ‘Council of Provinces’ den Kongress in welchem die Mitglieder über Gesetzesentwürfe, Reformen und weitere Entscheidungen auf unionsweiter Ebene ihre Stimme abgeben.

      Die politische Landschaft der Union ist durch ein de facto Zweiparteiensystem dominiert. So gibt es die Democratic Party of the Union und die Republican Party of the Union. Die DPU wurde 1834 gegründet und die RPU 1838 und seit jeher beherrschen diese beiden Parteien die Politik der Union. Weitere Parteien wurden erst deutlich später gegründet und versanken stets in der Bedeutungslosigkeit und wurden wenig später wieder aufgelöst.

      Die bis dato noch unabhängige Insel Bartholomew Island wurde 1898 von der Union erobert, der Grund war eine Streitigkeit während eines gemeinsamen Essens zwischen dem Präsidenten der Union James Bartholomew(*1843 †1901) und dem Präsidenten der Inselnation Avery Whittaker(*1837 †1898) darüber, welches Land die besseren Fische zu bieten hätte. Präsident Bartholomew und Präsident Whittaker sollen sich zum Ende des Streits wüst beschimpft haben. Gerüchten zufolge schmiss Präsident Whittaker mit einem Messer nach Präsident Bartholomew, welcher anschließend die Eroberung der Insel ankündigte. Präsident Bartholomew ließ Avery Whittaker nach der Eroberung der Insel öffentlich hinrichten. Seitdem kann nur der Kongress den Krieg erklären. Die Insel ist nicht im Kongress vertreten und stellt weder ein eigenes Commonwealth dar, noch gilt sie als Provinz eines anderen Commonwealths. Die Insel beteiligt sich lediglich alle vier Jahre an den Präsidentschaftswahlen und wird ansonsten vom Bürgermeister der Stadt regiert, welcher ebenfalls alle vier Jahre gewählt wird.

      Die Union pflegt neutrale bis gute Beziehungen zu seinen arkadischen Nachbarn, hält jedoch einen Vormachtsanspruch auf den Golf über dem Winde und sieht sich als Schutzmacht der nördlichen Caribik. Auf die Weltpolitik bezogen hält sich die Union zurück und verfolgt bisher zumeist eine ‘Mind your own business’-Politik, weshalb sie sich selten in die Angelegenheiten anderer Nationen einmischen, solange diese Angelegenheiten ihre eigenen Interessen nicht tangieren. Eine Ausnahme bilden religiöse Belange. Aufgrund der großen Rolle die das Christentum in der Union spielt, setzt sie sich besonders für die Christen in der Welt ein. So nahm das Land 2017 zum Beispiel viele protestantische Waräger auf, die aus ihrer Heimat auf Upsallah vertrieben wurden und übte große Kritik an der heidnischen Führung des Landes.

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