Neues Taimidisches Königreich Meiricea (Anmeldung)

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      Neues Taimidisches Königreich Meiricea (Anmeldung)

      Anmeldung Neuer Staat

      Name des Landes: Ríocht Taimideach Nua Meiricea - New Taimidic Kingdom Meiricea - Neues Taimidisches Königreich Meiricea
      Bevölkerungsgröße: 42 Millionen
      Regierungsform: Parlamentarische Monarchie
      Regierungsoberhaupt: Präsident Glen McMurphy
      Staatsoberhaupt: Ihre Majestät Selma I. Königin der Taimiden, Gräfin von Oilean
      Währung: Punt (£)
      BIP (pro Kopf): 36964 $
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 38812 $
      Human Development Index: 0.901
      Reales Vorbild:
      USA, Irland

      Klima & Landschaft:
      Meiricea liegt in der gemässigten Klimazone. Die Temperaturen reichen von Durchschnittlich bis zu 30°C im Sommer an der Küste, bis zu durchschnittlichen -6°C im Winter in den Green Mountains. An der Küste fällt der Niederschlag über das ganze Jahr über relativ gleichmässig verteilt, im Landesinnern sind Niederschläge im Sommer häufiger als im Winter.
      In der Küstenregion und an den Hängen der Green Mountains, wo sich mit dem 4129 Meter hohen Scamaill charraige (Auch bekannt als Cloud Rock oder Wolkenfels) die höchste Erhebung befindet, ist die Landschaft von dichten Misch- und Nadelwäldern geprägt, während das Landesinnere hauptsächlich durch das weite, offene Farmland bekannt ist.
      Auf dem Staatsgebiet kommen Tiere wie Büffel, Bären, Elche, Wölfe, Adler und Wapitis vor. Eher selten findet man auch Gabelböcke und Karibus. Zudem finden sich auch wilde Pferde, jene wurden jedoch aus Euridika mit gebracht und sind später ausgerissen oder wurden ausgesetzt.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Die wichtigsten Rohstoffe sind Zinn, Kupfer und Kohle, die alle im Gebirge abgebaut und auch exportiert werden. Kleinere Silber-, Gold- und Erdgasvorkommen sind auch vorhanden, jedoch deckt man damit noch nicht mal den Eigenbedarf.
      Abseits des Bergbaus spielt im Landesinneren auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Auf weitläufigen Feldern und Weiden werden diverse Getreide- (Weizen, Mais) und Gemüsesorten (Kartoffeln, Zuckerrüben) angebaut, sowie hauptsächlich Rinder gehalten. Seit dem letzten Jahrhundert ist das Land auch in der Automobilindustrie vertreten, wobei hauptsächlich die Fahrzeuge der Marke Carson Motors weltweit bekannt sind.
      Ebenfalls nennenswert ist die Unterhaltungsindustrie. Meiricea ist Heimat von einigen bekannten Videospiel- und Filmstudios, die mit einigen Produktionen international recht erfolgreich waren.
      In den Städten entlang der Küste dominiert der Dienstleistungssektor, die Ostküste ist zudem auch das Ziel der meisten Touristen, die das Land besuchen.
      Selber importiert werden, müssen vor allem Erdöl und -gas, Medikamente, gewisse Maschinen und Lebensmittel.
      Das Land besitzt ein gut ausgebautes Strassennetz, doch ist der Öffentliche Verkehr ausserhalb der Grossstädte praktisch nicht vorhanden, abgesehen von ein paar ziemlich unzuverlässigen Überlandbussen.
      Alles in allem ist Meiricea ein recht wohlhabendes Land, doch hat es immer mehr mit einer immer grösseren Kluft zwischen Arm und Reich zu kämpfen, was durch einen nur schwach ausgebauten Sozialstaat und hohe Lebenshaltungskosten zusätzlich gefördert wird

      Kartenausschnitt


      Beschreibungstext:
      Ein neues Land, ein Land nur von ein paar Wilden bewohnt. Als durch vogarische Seefahrer solche Gerüchte in den Umlauf gesetzt wurden, regte dies besonders bei einer Bevölkerungsgruppe Euridikas grosses Interesse: Die Taimiden waren einst eines der mächtigsten Völker des Kontinents. Doch durch das Auftauchen anderer Völker, wie beispielsweise den Selucen, verloren die Taimiden auf dem ganzen Kontinent an Einfluss.
      Zur Zeit der Entdeckung Arkadiens bildeten die Taimiden nur noch eine Minderheit. Nur noch an wenigen Orten im Westen Euridikas, wie beispielsweise dem kleinen Königreich Oilean, bildeten taimidische Völker noch eine Mehrheit. In vielen anderen Ländern konnten sie ihre Kultur nur noch im versteckten ausüben. Zu gross war die Furcht vor Verfolgung durch die meist christliche Mehrheitsbevölkerung.
      Die Gerüchte über ein neues Land erregte daher das Interesse vieler Taimiden. Sollten die Gerüchte wahr sein, könnte man ein neues, taimidisches Reich errichten. Frei von der Furcht vor Verfolgung.
      So dauerte es auch nicht lange, das taimidische Abenteurer von Oilean aus in See stachen um dieses mysteriöse Land zu finden. Die Suche nach dem neuen Land dauerte lange. Die Oileaner waren keine geübten Seefahrer und viele kamen beim Versuch das „Paradies“ zu erreichen ums leben.
      Erst knapp 100 Jahre nach den ersten Versuchen, gelang es einer taimidischen Flotte die Meropik erfolgreich zu überqueren und den neuen Kontinent zu betreten.
      Um genau zu sein gelang dieses Kunststück 1263 einem Kapitän namens Meiric. In den folgenden Jahren kamen einige Siedler und Abenteurer aus Oilean in die neue Welt. Doch als das Königreich Oilean 1301 erobert wurde, endete der Zustrom an neuen Siedlern und die Kolonisten waren daraufhin auf sich allein gestellt.
      Um das Überleben der Siedlungen zu sichern, traten die Siedler nicht unbedingt als gute Gäste auf. Die in dem Gebiet lebenden Ureinwohner wurden aus ihren Siedlungen vertrieben, grundlos hingerichtet oder versklavt. Viele starben auch an durch die Euridier importierte Krankheiten.
      Zu ersten Kontakten mit Seefahrern aus Euridika kam es erst wieder im 16. Jahrhundert, als columbischsprachige Entdecker auf die taimidischen Siedlungen trafen. Die Columbier waren überrascht ab den Siedlungen die von der Bauweise an euridische Städte erinnerten. In Euridika war die taimidische Kolonie längst in Vergessenheit geraten und die wenigen die noch etwas darüber wussten, hatten wohl kaum geglaubt, dass sie noch immer existierte.
      Die ersten Begegnungen mit den neuen Kolonisten verlief grösstenteils friedlich, doch um besser auf die neue Situation reagieren zu können, entschieden sich die taimidischen Siedler ihr Gebiet zu einen und einen gemeinsamen König zu wählen. Bis anhin regierten sich die Städte grösstenteils selbst und bildeten einen losen Städtebund.
      So kam es am 23. September 1513 zur Gründung des Neuen Taimidischen Königreiches.
      Der erneute Kontakt mit Euridiern führte zu einer zweiten grossen Einwanderungswelle. Menschen aus ganz Euridika strömten in das Neue Taimidischen Königreich. Sie erhofften sich Freiheit und Reichtümer und da die Infrastruktur und die Lebensbedingungen im Taimidischen Königreich besser waren, als in den neuen columbischen Siedlungen, zog es viele der neuen Siedler in das Königreich.
      Dies passte überhaupt nicht allen. Die Taimiden sahen ihren Traum eines eigenen Landes in Gefahr und begannen sich gegen die meist christlichen Einwanderer aus ganz Euridika zu wehren.
      1542 brach schliesslich ein Krieg aus. Der Krieg konnte tatsächlich gewonnen werden, doch wurde das ursprüngliche Ziel nicht erreicht. Ursprünglich war es das Ziel das nicht taimiden aus dem Land vertreiben, nach zwei Jahre Krieg konnte mit Hilfe einiger der columbischen Einwanderer und den Ureinwohnern (welchen der König die Abschaffung der Sklaverei versprochen hatte) die Unabhängigkeit erhalten werden.
      Da es nicht gelungen war die nicht Taimidischen Einwanderer loszuwerden, wurde das Land nach Ende des Krieges in Königreich Meiricea umbenannt. Man könne kein taimidisches Königreich sein, wenn nur knapp die Hälfte der Einwohner keltisch sei. Columbisch wurde zudem neben der Oileanischen Sprache zu einer offiziellen Amtssprache.
      In Folge begann die Phase der Westausweitung. Bis anhin waren alle Städte Meiriceas in Küstennähe, doch nun entsandte man vermehrt Entdecker ins Landesinnere und besiedelte dort neues Land. Dadurch erhoffte man sich die eigene Position gegenüber den Kolonien im Süden zu stärken.
      Erst im Zuge dieser Westausweitung stiess man auch auf die Vogaren, mit denen man heute noch eine gemeinsame Grenze teilt.
      Um 1710 endete die Phase der Westausweitung. Als man auf die Grossen Seen stiess, dachten die Meiricaner sie hätten das Meer erreicht. Der Fehler fiel erst später auf, doch zu jenem Zeitpunkt war es dann bereits zu spät, da ein anderes Land die Gebiete westlich der Seen bereits für sich beanspruchte.
      Im Verlauf des 19. Jahrhundert zog der Green Mountain Gold Rush viele neue Einwanderer aus Euridika nach Meiricea.
      1898 kam es im Meiricea zum letzten Bürgerkrieg, angefangen durch den Grossen Indianer Auftstand (Meiricea hatte das Versprechen an die Indianer nie eingelöst und sie weiterhin vertrieben und versklavt). Nach vier Jahren Krieg hatten die Ureinwohner endlich ihr Ziel erreicht: Das Versprechen wurde mit 360 Jahren Verspätung eingelöst und die Sklaverei wurde endlich abgeschafft.
      Im Laufe des 20. Jahrhunderts konnte das zuvor vom Bergbau und der Landwirtschaft abhängige Land, in neuen Industriezweigen Fuss fassen. Wie beispielsweise dem Maschinenbau und der Unterhaltungsindustrie. Zudem wurde 1924 eine neue demokratische Verfassung eingeführt.
      Am 23. September 2013 wurde zum fünfhundertjährigen Jubiläum der Staatsgründung der offizielle Name auf Neues Taimidisches Königreich Meiricea geändert. Man sei zwar keine mehrheitlich taimidische Nation, doch wolle man mit dem neuen alten Namen die Taimidischen Wurzeln ehren.
      Heutzutage identifizieren sich 67% als euridisch (davon die meisten keltisch oder christlich), die restlichen 33% setzten sich aus den Nachkommen der Ureinwohner und Einwanderern aus anderen Kontinenten (hauptsächlich aus Inana, die einst als Sklaven nach Meiricea kamen) zusammen. Meiricea ist also ein kulturell stark durchmischter Staat, was auch heute immer wieder zu Problemen führt. Einerseits ist Rassismus weit verbreitet, andererseits gibt es noch heute sichtbare Unterschiede: Schwarze und Ureinwohner leben häufiger unter der Armutsgrenze als Bewohner euridischer Herkunft und wichtige politische Ämter sind nahezu ausschliesslich von Personen euridischer Herkunft besetzt.

      Regelbuch gelesen?
      Ja

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      War irgendsoeine Internetseite.. Finde sie gerade nicht mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Meiricea“ ()

      Guten Abend und willkommen bei Virtual States!

      Im Großen und Ganzen finde ich Dein Konzept solide, und ich würde mich freuen, Meiricea bald in die Riege unserer Staaten aufzunehmen. Ich habe allerdings noch eine Anmerkung und eine Frage:

      Die Anmerkung: Wir versuchen nach Möglichkeit, Begriffe aus der realen Welt durch Varianten oder Eigenkreationen zu ersetzen, um uns von dieser klar abzugrenzen. Weitestgehend hast Du dies ja schon bedacht, beispielsweise bei der Währung und der Bezeichnung der Kontinente. Stellenweise finde ich aber noch reale Begriffe in Deinem Beschreibungstext. Es wäre daher schön, wenn Du Begriffe wie germanisch oder keltisch noch durch fiktive Begriffe ersetzt. Einige in unserer Simulation bereits feststehende Begriffe findest Du hier: VS-Lexikon

      Die Frage: Wie erklärt sich das, im Verhältnis zum nominalen, äußerst niedrige kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf, bzw. warum hast Du es gerade dort angesetzt? In Entwicklungs-, Schwellen- und sich noch schnell entwickelnden Industrieländern liegt das BIP pro Kopf normalerweise immer deutlich über dem nominalen Wert. Mit einem nominalen BIP pro Kopf von unter 20.000 Dollar zählt Meiricea eigentlich zu dieser Gruppe. In der Realität liegen Länder wie Litauen, Slowakei und Griechenland, alle mit einem BIP pro Kopf von näherungsweise 20.000 Dollar, bei einem KKP-BIP von 27.000 bis 35.000 Dollar pro Kopf. Ungefähr 20.000 Dollar beim KKP-BIP sind das Niveau von Argentinien oder Mexiko (Die nominal bei 11.700 bzw. 9.800 Dollar liegen), und anhand Deiner Beschreibung habe ich nicht den Eindruck, dass Du Meiricea auf diesem Level ansiedeln möchtest. Wenn Unklarheiten bestehen, was mit BIP pro Kopf, nominal und kaufkraftbereinigt gemeint ist, oder was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, kannst Du gerne einfach nachfragen.

      Gruß
      Niklas

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
      Guten Abend und Vielen Dank.

      Das mit dem Keltisch und Germanisch werde ich ändern. Ich dachte, weil Keltisch und Germanisch auch (zum Teil) eine Art Religion sind, geht das bei den beiden in Ordnung. Da zu den beiden Gruppen noch nichts im Lexikon steht: Gibt es bereits eine Entsprechung für die Kelten und Germanen oder kann ich da etwas selber erfinden?

      Ich muss gestehen, dass ich vom BIP nicht so viel Ahnung hatte wie ich die beiden BIP pro Kopf anwenden muss. Ich habe einfach ungefähr das BIP von Irland angeschaut und etwas nach unten korrigiert (da mir nominal 78000 und KKP 79000 deutlich zu hoch erschien und ich auch deutlich mehr Einwohner als Irland habe). Was würdest du denn etwa empfehlen?

      Einen schönen Abend noch!

      Meiricea schrieb:

      Das mit dem Keltisch und Germanisch werde ich ändern. Ich dachte, weil Keltisch und Germanisch auch (zum Teil) eine Art Religion sind, geht das bei den beiden in Ordnung. Da zu den beiden Gruppen noch nichts im Lexikon steht: Gibt es bereits eine Entsprechung für die Kelten und Germanen oder kann ich da etwas selber erfinden?

      Das Pendant zu Deutsch ist bei uns Andermannisch, aber Keltisch und Germanisch sind meines Wissens noch nicht definiert. Da könntest Du Dir also selbst etwas ausdenken.

      Meiricea schrieb:

      Ich muss gestehen, dass ich vom BIP nicht so viel Ahnung hatte wie ich die beiden BIP pro Kopf anwenden muss. Ich habe einfach ungefähr das BIP von Irland angeschaut und etwas nach unten korrigiert (da mir nominal 78000 und KKP 79000 deutlich zu hoch erschien und ich auch deutlich mehr Einwohner als Irland habe). Was würdest du denn etwa empfehlen?

      Alabama, wo es wie in Meiricea ebenfalls große soziale Unterschiede zwischen einzelnen Bevölkerungsschichten gibt, das aber zugleich ein entwickelter Industriestaat ist, hat ein BIP pro Kopf von 37.261 Dollar. Daran könntest Du Dich orientieren. Oder an Kalifornien, mit 58.619 Dollar und einer ähnlichen Bevölkerungszahl wie Deine virtuelle Nation. Das kaufkraftbereinigte BIP könntest Du dann jeweils etwa 5% höher ansetzen. Das sind nur zwei Beispiele, die mir spontan einfallen. Aber ich denke, Deine Landesbeschreibung deutet darauf hin, dass es in diese grobe Richtung gehen sollte.

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
      Gut, alles geändert. Habe mich jetzt mal an Alabama orientiert und die Kelten sind jetzt einfach die Taimiden. Die Germanen habe ich jetzt einfach mal ganz rausgenommen. Die haben nicht wirklich eine Bedeutung für mein Land, daher überlasse ich die Namensgebung jemandem, bei dem sie eine wichtigere Rolle spielen.
      Hallo und auch hier noch einmal Willkommen!

      Grundsätzlich habe ich keine konzeptionellen Probleme mit der Anmeldung. Du sprichst aber an zahlreichen Stellen - vor allem im Beschreibungstext - noch von "keltisch". Schau bitte noch einmal über die gesamte Anmeldung und passe das an. Dann bekommst du auch meinen Segen.

      Mit freundlichem Gruß