Anmeldung der Republik Khitai

    • Angenommen

      Anmeldung der Republik Khitai

      Wie schon vorher angekündigt, die Anmeldung meines neuen Staates. Hellas kann nach dem Lusi-Plot ad acta gelegt werden.


      Anmeldung Republik Khitai


      erstellt mit Flag Designer

      Name des Landes: Republik Khitai
      Bevölkerungsgröße: 254.368.122
      Regierungsform: Präsidentielles Regierungssystem
      Regierungsoberhaupt: Yan Kang, Nationalpräsident
      Währung: Yuan
      BIP (pro Kopf): 5.400 VSD
      BIP gesamt: 1.373.587.858.800 VSD
      Kaufkraftbereinigtes BIP (pro Kopf): 16.660 VSD
      Human Development Index: 0,752
      Reales Vorbild: VR China, Republik China (bis 1949), Chinesisches Kaiserreich

      Klima & Landschaft:
      Khitai liegt durchweg in den Tropen. Die Jahresdurchschnittstemperaturen variieren aufgrund der Klimazone zwischen 25°C im Westen und 16°C im Norden. Die größten Flüsse in Khitai sind die Xuèlèi, Qūdòngqì und Bàofēngyǔ.

      In West- und Zentralkhitai prägt die Trockensavanne die Landschaft. Man unterscheidet zwischen Trocken- und Regenzeit. Die Trockenzeit dauert sieben Monate an, während die Regenzeit fünf Monate andauert. Die jährliche Niederschlag beträgt rund 900 mm. Außerhalb der Flüsse wachsen nur vereinzelt Bäume. Ansonsten wachsen dort nur Sträucher und kniehohe Gräser. Entlang der Flüsse findet man Galeriewälder vor, die durchweg Zugriff auf eine Wasserquelle haben.

      In Süd- und Südwestkhitai findet man große Wald- und Ackerflächen vor. In diesen Regionen ist der Tropische Regenwald dominierend. Die Regenzeit beträgt aufgrund der klimatischen Begebenheiten etwa zehn Monate. Die Niederschlagsmenge beträgt bis zu 2.000 mm. Die Wälder werden jedoch Jahr für Jahr immer mehr abgeholzt, was Auswirkungen auf die Vegetation hat. Experten schätzen, dass sich der dortige Regenwald in einer Savanne verwandeln könnte. Weiterhin sind viele Tierarten aufgrund der Abholzung des Waldes bedroht. Die Situation ist in den Küstenprovinzen nicht anders. Dabei werden Wälder aufgrund von Baufläche abgeholzt.

      In Nordkhitai herrscht eine Mischung aus mehreren Vegetationen. Im Nordosten ist das Klima mit den Küstenprovinzen vergleichbar. Im Nordwesten ist es mit Westkhitai ähnlich. Ansonsten findet man das komplette Spektrum der tropischen Vegetationszonen vor.

      Wirtschaft & Infrastruktur:
      Fast ein Jahrhundert seit der Ausrufung der Republik Khitai herrschte im Land die Kommandowirtschaft. Die Kommandowirtschaft, die nur wegen des Bürgerkriegs 1862 eingeführt wurde, schadete mehr der Republik, als es eigentlich Nutzen brachte. Der Staat verschuldete sich im Ausland, der Bevölkerung mangelte es an allem und Investitionen blieben aus. Der Zerfall der Republik drohte einzutreten, was in der Staatsführung ein Umdenken erforderte. Die Kommandowirtschaft wurde abgeschafft und als ein „Teufelswerk der Kommunisten“ polarisiert, während die Marktwirtschaft eingeführt wurde. Eine Vielzahl von Unternehmen wurden privatisiert. Nur noch in bestimmten Branchen, wie zum Beispiel Energieversorgung, Post, Bahn und Rüstungsindustrie, behält der Staat die volle Kontrolle inne. Viele Unternehmen mussten nach der Wirtschaftswende schließen und die Arbeitslosigkeit nur begünstigte. Mit Subventionen und Lockerungen der Gesetze förderte Khitai die Gründerszene. Ausländischen Unternehmen gegenüber öffnete sich der Staat großzügig und bewarb sich selbst als ein Niedriglohnland, dass es bis heute noch macht. Das führte zu einem Wirtschaftswachstum. In den Medien wird in Verbindung von Khitai auch der Begriff Turbokapitalismus zur Sprache gebracht. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Insbesondere die Landbevölkerung ist der große Verlierer in diesem Wirtschaftssystem.

      Ein großer Teil der Bevölkerung lebt an der Küsten in den Großstädten und Metropolen. Die Metropolen können durchaus als fortschrittlich und wohlhabend bezeichnet werden und sind die großen Gewinner der globalen Handelspolitik der Regierung. Reedereien, Werften, der Maschinenbau, die Schwer- und Chemieindustrie, der Finanzsektor und andere Dienstleistungen wachsen seit Jahrzehnten kontinuierlich. Ebenfalls ist der Fischfang ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftszweig. Insbesondere der Staat unterstützt die Unternehmen mit Subventionen und fördert sie gezielt. Aufgrund der wachsenden Industrie, die wenig bis kaum Rücksicht auf den Umweltschutz nehmen muss, ist die Luft in den Städten mit Schadstoffen belastet. An manchen Tagen sind die Küstenstädte in einer Haze verhüllt und haben mit Smog zu kämpfen. Das führt dazu, dass Umweltaktivisten immer wieder die Regierung wegen der rücksichtslosen Umweltpolitik kritisieren und Demonstrationen abhalten. Die Umweltaktivisten erhalten von der Bevölkerung großen Zuspruch, was dem Nationalkongress dazu veranlasste, die Umweltauflagen zu erhöhen. Ironischerweise hat der Kongress gleichzeitig mit einer großen Mehrheit beschlossen, die Erdöllagerstätten mit fragwürdigen Sicherheitsauflagen vor der Küste im großen Stil zu erschließen.
      Die Einwohner an der Küste haben ein breites Angebot an Fortbewegungsmitteln. Um zwischen den Metropolen an der Küste sich schnell fortbewegen zu können, gibt es Hochgeschwindigkeitslinien und Schienennetze für den Güterverkehr. Die Straßen sind für gewöhnlich mehrspurig und werden regelmäßig instand gehalten. Nichtsdestotrotz sind die Straßen verstopft und Staus sind keine Seltenheit. Um die Staus aus dem Weg zu gehen, haben die Reichen und Mächtigen die Möglichkeit auf den Dächern der Hochhäuser und Wolkenkratzer die Heliports zu nutzen und sich darüber fortzubewegen. Außerhalb der Metropolen gibt es jeweils ein bis zwei internationale Flughäfen. Großstädte haben meist einen Flugplatz oder gar einen Flughafen, die Fluglinien im Inland und nach Orizon und Shenzhou abfertigen.

      Im Norden des Landes ist der Bergbau der wichtigste Wirtschaftszweig und ein Garant für Wohlstand für die Unternehmer. Die Bergmänner und andere einfache Berufe leben nur knapp über die Armutsgrenze. Die nördlich gelegenen Städte haben immer wieder mit den Schulden zu kämpfen. Die dortige Infrastruktur ist sanierungsbedürftig. Es gibt sogar Ortschaften, die desöfteren mit einem Blackout zu kämpfen haben und sogar mehrere Tage komplett auf sich gestellt sind. Die Kraftwerke leiden besonders an Versorgungsschwierigkeiten. Die Straßen und Schienenstrecken zu ebendiesen Kraftwerken sind alles andere als modern. Immer öfters ist zu beobachten, dass die Reparaturarbeiten an diesen Strecken immer länger andauern und immer teurer werden. Der Kongress verabschiedete in den 2000er-Jahren einen Projektvorschlag vom Nationalrat für Bauwesen, der einen massiven Ausbau des Schienennetzes forderte. Umgerechnet werden knapp 30 Milliarden VSD frei gemacht und das Projekt zielt darauf ab, alle Städte ab 100.000 Einwohner an das Schienennetz zu verbinden bzw. diese Strecken zu reaktivieren und modernisieren. Insbesondere für den Norden und deren Bergbau ist es notwendig, die Transportkapazitäten mittelfristig zu erhöhen. Die geförderten Rohstoffe (Metalle der Seltenen Erden, Wolfram, Kohle, Eisenerze, Graphit, Bauxit, Molybdän, Zinn, Platin, Phosphor-Mineralien und Uran) werden entweder direkt vor Ort oder direkt in den Küstenprovinzen weiterverarbeitet.

      Im Süden und Südwesten sind die Landwirtschaft, Textil- und Holzindustrie die wichtigsten Wirtschaftszweige und stellen sicher, dass Khitai ausreichend mit Lebensmitteln und Textilien versorgt wird. Dafür wird im großen Stil Reis angebaut und zweimal im Jahr geerntet. Jedes Jahr steht Khitai mehr Land für den Reisanbau und Viehzucht zur Verfügung. Dafür leiden die Wälder, die schon seit Jahren kontinuierlich abgeholzt oder gerodet werden. Die Gebiete haben nicht mit solchen Problemen wie der Norden zu kämpfen. Dafür haben die Bauern immer wieder mit Umweltaktivisten zu tun, die aus Protest Landwirtschaftsmaschinen sabotieren oder das Vieh befreien. Die meisten Menschen sind in Dörfern und Kleinstädten organisiert. Insgesamt gibt es nur wenige Städte mit mehr als 200.000 Einwohner, die dann im gesamten Umkreis ein Handelskreuz darstellen. Durch die Großstädte haben die Regionen einen Anschluss an der Autobahn und am Schienennetz. Auch Inlandsflüge werden angeboten, wenn man schnell in eine andere Region muss oder Güter schnell transportiert werden müssen. Zwischen den Städten existieren Straßen im sehr schlechten Zustand oder sie erinnern mehr an einem Feldweg als an einer Straße.

      West- und Zentralkhitai sind vergleichsweise kaum urbanisiert und die Einwohner dort organisieren sich zu einem großen Teil in Dörfern, die sich dann in Gemeinschaften zusammenraufen. Dort werden Sorghum, Mais, Kartoffeln und Baumwolle angebaut. Das Nicht-Vorhandensein einer nennenswerten Urbanisierung macht dem Staat immer wieder Probleme. Seit dem 18. Jahrhundert im alten Kaiserreich Khitai befinden sich überall in West- und Zentralkhitai Garnisonen, jetzt Zentrale Anlagen für die Rettungs- und Sicherheitskräfte, und Handelsdepots. Bei den Handelsdepots werden regelmäßig die Ernten der Dörfer in Datenbanken erfasst. Auch gelten die Handelsdepots als Orte, wo die Bauern Güter aus anderen Regionen einkaufen und ihre Ernten dort direkt verkaufen können. Diese Handelsdepots sind an einem Schienennetz angebunden. Die Energieversorgung wird hauptsächlich durch Solarkraftwerken sichergestellt.

      Die Energiepolitik in Khitai kann als kompliziert beschrieben werden. Einerseits ist man gewillt, den CO2-Ausstoß zu senken, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, weshalb seit 2015 der Baustopp für alle neuen Kohlekraftwerke angekündigt wurde. Andererseits plant man, die bestehenden Kraftwerke für mehrere Jahrzehnte ohne nennenswerten Modernisierungsmaßnahmen in Betrieb zu behalten. Die Frage nach einer brauchbaren Alternative war für mehrere Monate Streitthema Nummer 1 zwischen dem Kongress und der Regierung. Großflächig Atomkraftwerke einzusetzen, stellte ein wirtschaftliches Desaster dar, solange die AKWs der Vierten Generation noch nicht einsatzbereit sind. Die Uran-Lagerstätten wären der ersten Einschätzungen zufolge schnell erschöpft und man müsste schon bald Uran im großen Stil für mehrere Jahrzehnte aus dem Ausland einkaufen. Nach der Auswertung nach Alternativen durch eine Expertenkommission, entschied man sich darauf, die Sonnenwärmekraftwerke, GuD-Kombikraftwerke (stellenweise in Kombination mit Photovoltaikanlagen), Biomasseheizkraftwerke und die Kraft-Wärme-Kopplung zukünftig zu fördern. Die ersten Kraftwerke und Anlagen existieren schon seit Jahren in Khitai, aber noch nicht im großen Stil. Zu unwirtschaftlich und unzuverlässig wirkten die Projekte. Mit der Energiewende 2015 sind seit Anfang dieses Jahres im Betrieb.

      Kartenausschnitt

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      Beschreibungstext:

      Politik
      • Staatsaufbau
      Das wichtigste Organ der Republik ist der Nationalkongress, auch nur Kongress genannt, der alle sechs Monate tagt. Im Kongress vertreten exakt 2.200 Abgeordnete das Volk Khitais. Nur der Kongress ist dazu befugt, Gesetze zu verfassen und darüber abzustimmen. Zwischen den Monaten, wo der Kongress nicht tagt, füllt der 30 Mann starke Ständige Ausschuss zur Wahrung der Demokratie die Lücke aus und kann aus eigener Kraft neue Gesetze verabschieden und den innenpolitischen Kurs bestimmen. Als zusätzliche Aufgabe des Kongresses kommt hinzu, dass er die Arbeit von Nationalräten, Präsident, Nationalgerichtshof und Militärrat penibel genau überwacht und notfalls mit neuen Gesetzen entgegenwirkt. Die Mitglieder des Kongresses werden für fünf Jahre direkt vom Volk gewählt. Die Ausschussmitglieder werden direkt vom Kongress bestimmt und wieder abgesetzt. Weiterhin gibt es einen Nationalvertreter für Verteidigung, der vom Kongress gewählt wird und im Militärrat einen Sitz inne hat. Als Teil des Militärapparats kann der Nationalvertreter die Aktionen des Präsidenten, der meist der Vorsitzende des Militärrats ist und somit das Oberkommando inne hat, und der hochrangigen Militärs überwachen und berichten. Insbesondere die Kasernierte Staatspolizei ist dem Kongress ein Dorn im Auge, die dem Militärrat die Möglichkeit gibt, legal Einfluss auf die Innenpolitik zu nehmen.

      Der sogenannte Nationalpräsident, kurz Präsident, verfügt über beinahe uneingeschränkte Befugnisse in der Gestaltung der Außenpolitik. Nach der Verfassung ist er nur dem Kongress zur Rechenschaft verpflichtet. Die Präsidentenwahlen finden parallel zu den Kongresswahlen statt. Dabei wählt das Volk die Wahlmänner, die dann wiederum den Präsidenten bestimmen. Die Anzahl der Wahlmänner wird nach Einwohnerzahl in Millionen festgelegt (Bsp.: 10 Mio. EW = 10 Wahlmänner; 1,2 Mio. EW = 1 Wahlmann; 2,5 = 3 Wahlmänner). Nach einer erfolgreichen Wahl legt der Präsident vor dem Kongress seinen Eid ab. Der Präsident kann jedoch nur nach einem Amtsenthebungsverfahren abgesetzt werden. Weiterhin genießt der Präsident das Privileg, Staats- und Regierungsoberhaupt gleichzeitig zu sein, weshalb er seine Regierung, formell Nationalräte, mit Zustimmung (es reicht, wenn mindestens 500 Abgeordnete für die vorgeschlagene Regierung abstimmt) nach eigenem Gutdünken aufstellen darf. Zur Zeit besteht die Regierung aus zwanzig Ministern und einer Hundertschaft Staatssekretäre. Die von dem Kongress verabschiedeten Gesetze muss der Präsident mit seiner Unterschrift bestätigen, damit diese Rechtsgültigkeit erhalten. Auch genießt der Präsident das Recht, den Oberbefehl über die Nationalen Streitkräfte von Khitai inne zu haben, sobald er von der Generalität und Admiralität zum Vorsitzenden des Militärrats gewählt wurde. Dabei bestimmt er darüber, wann der Ausnahme- und Kriegszustand sowie die Mobilmachung der Streitkräfte ins Leben gerufen und zurückgenommen wird. Sollte der Präsident zu solchen Mitteln greifen, dann ist er verpflichtet, eine Erklärung dem Kongress vorzulegen. Eine Bestätigung dieser durch den Kongress ist binnen eines Monats notwendig.

      Der Oberste Nationalgerichtshof wird durch hohen politischen Amtsträgern aus dem Kongress gebildet und alle vier Jahre neu aufgestellt. Dieser bildet das höchste judikative Organ in Khitai und kontrolliert die Arbeiten der einzelnen Institutionen. Durch die kommunistischen Rebellionen in den Jahren 1936 und 1972 gab der Kongress dem Nationalgerichtshof Sondervollmachten. So hat der Oberste Nationalgerichtshof ohne Zustimmung der Provinzregierungen das Recht, die Unteren Provinzgerichtshöfen mit loyalem Personal zu besetzen. Die Unteren Provinzgerichtshöfen überwachen die Provinzregierung und andere Organisationen und leisten dem Obersten Nationalgerichtshof regelmäßig Bericht. Sollte es zu separatistischen Bestrebungen gegen Khitai kommen, kann der Nationalgerichtshof dem Kongress zur Entsendung der Kasernierten Staatspolizei für die „Wiedereinführung der demokratischen Werte“ empfehlen. Ansonsten ist der Oberste Nationalgerichtshof verpflichtet, ebenfalls dem Kongress über die Lage der Nation Bericht zu erstatten.

      Der Militärrat ist de facto das höchste militärische Führungsorgan der Republik Khitai und besteht aus einem Dutzend Abteilungen. Er ist für die Gestaltung der Verteidigungspolitik (das Verteidigungsministerium dient nur aus Repräsentationszwecken) und hat den Oberbefehl über die Nationalen Streitkräfte der Republik Khitai und der Kasernierten Staatspolizei inne. Eine weitere Funktion ist die Dienstaufsicht über die Streitkräfte.

      • Parteienlandschaft & Staatsdoktrin
      In der Republik Khitai regiert zur Zeit die bürgerliche Partei Hong mit 1.390 Sitzen im Nationalkongress. Die liberale Partei Shang und die Sozialdemokraten von der Shikai bilden mit jeweils 405 Sitzen die Opposition, die sich dafür stark machen, den Überwachungsstaat einzudämmen und die Kasernierte Staatspolizei aufzulösen. Aus Sicht der Liberalen sollen alle Bereiche privatisiert werden, da sie die Meinung vertreten, dass ein Privatunternehmen und die dazugehörige Konkurrenz für die khitaische Wirtschaft nur positive Auswirkungen haben könnte. Die Sozialdemokraten hingegen verlangen von Unternehmen, dass sie die Fürsorge ihrer Arbeiter und Angestellten übernehmen, weiterhin kämpfen sie für einen Mindestlohn, um den Ruf als Niedriglohnland loszuwerden. Die Bürgerlichen setzen sich für Fortschritt ein, aber wollen, dass der Staat die Kontrolle über bestimmte Wirtschaftszweige (Schienenverkehr, ÖPVN, Energieerzeugung, usw.) behält. Andere nennenswerte Parteien sind in Khitai nicht existent. Eines haben alle Parteien gemeinsam: Jedwede Art von Rebellion und Separatismus wird nicht geduldet. Zu tief sitzt noch das Traumata aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wo mehrere Millionen Menschen wegen Separatismusbestrebungen und Rebellionen zu Opfer fielen und ganze Gebiete entvölkert wurden. Die Parteien können sich nicht einigen, mit welchen Mitteln sie diese Rebellionbestrebungen zukünftig unterbinden wollen.

      • Menschenrechte
      Die Republik Khitai hat größtenteils die VS-Menschenrechtskonventionen ratifiziert, aber legt nach der Verfassung die Menschenrechte anders als die meisten Staaten auf der Welt aus. Dabei ist es nicht Ziel, den Einzelnen zu schützen, sondern den Wohlstand zu mehren und die Lebensqualität der Allgemeinheit zu verbessern. Weiterhin sieht Khitai die Menschenrechte vom Staate dem Volke gegeben an, was eine Sache der Innenpolitik eines jeden Staates macht. Daher greift das Prinzip der Nicht-Einmischung in inneren Angelegenheiten, sollte es im Ausland Menschenrechtsverletzungen im Sinne der „westlichen Werte“ geben.

      • Außenpolitik
      Die Absicherung der inneren Entwicklungsprozesse, ein stabiles regionales Umfeld, sichere Rohstoff- und Handelswege sowie die Beziehungen zu wichtigen Handelspartnern sind die Schwerpunkte der khitaischen Außenpolitik.

      Mit den direkten Nachbarn Shenzhou und Orizon ist Khitai stets bemüht, gute Beziehungen zu pflegen und die Handelsbeziehungen, die die inneren Entwicklungsprozesse begünstigen, weiter zu vertiefen. Zwischen Orizon und Khitai wurde eine Zollunion vereinbart und allgemein eine enge Zusammenarbeit in der Wirtschaft und Forschung vereinbart. Seit Khitai in der Vergangenheit Nordshenzhou bei seinem Kampf gegen das kommunistisch-geprägte Südshenzhou (indirekt) unterstützte, kann die bilaterale Beziehung als harmonisch bezeichnet werden.

      Zwischen Khitai und Ryukyu gibt es keine tiefe Beziehungen; entweder im negativen oder positiven Sinne. Khitai sieht Ryukyu als wirtschaftlichen Vorbild an und versucht, Ryukyu auf die eigene Art und Weise nachzuahmen.

      Die Beziehung zur DVR Kusari kann als kalt bezeichnet werden. Zwar steht die khitaische Regierung heute Kusari offener gegenüber als vor 80 Jahren, aber trotzdem besteht noch ein gewisses Misstrauen. Der Wille, die Beziehungen zu vertiefen (insbesondere wirtschaftlich und diplomatisch), liegt vor. Bis heute wurde die DVR Kusari von der Republik Khitai offiziell nicht anerkannt.


      Historie

      Die Staatsgründung der Republik Khitai erfolgte 1872 durch den General Hong, Befehlshaber der Shikai-Armee und später der erste Präsident Khitais. Die Ausrufung der Republik Khitai war mit einem zehn Jahren andauernden Bürgerkrieg vorausgegangen. Wo noch am Anfang von einem räumlich begrenzten Konflikt gesprochen werden konnte, nahm der Krieg immer größere Dimensionen an. Es gibt zwar keine offizielle Zahlen, aber die besten Schätzungen belaufen sich auf 20 Mio. Opfern. Darunter viele Zivilisten. Die Eisenbahnlinien und Fabriken, die erst wenige Jahre vor dem Krieg eröffnet wurden, waren nach dem Krieg faktisch nicht mehr vorhanden. Die Küstenprovinzen wurden um dreißig Jahre zurückgeworfen. Es mangelte an Lebensmitteln, da die Männer, die die Felder bestellten, als Soldaten eingezogen wurden. Die Kaiserfamilie und wenige Hundertschaften ihres Gefolges konnten erfolgreich nach Orizon fliehen. Khitai, ein Land, das sich selbst zerstört hat, war zu schwach, um von Orizon die Auslieferung der Kaiserfamilie zu fordern. Dafür schlossen sie ein Abkommen, das beinhaltete, dass der Kaiser, seine Familie und deren Nachkommen nie wieder khitaischen Boden betreten dürften oder nur daran denken, einen erneuten Bürgerkrieg anzufangen. Nach dem Bürgerkrieg regierte General Hong wie ein Diktator über Khitai.

      Der Wiederaufbauprozess zog sich in manchen Regionen sogar bis in die 1930er-Jahren hinein; das Land hat sich im Ausland hochverschuldet. Die hohe Verschuldung war auch mit der kommunistischen Revolution in West- und Zentralkhitai durch die Yangbajans verbunden. Der Konflikt konnte nur mit hohen Verlusten auf beiden Seiten zugunsten Khitais entschieden werden. Auch ignorierten viele Industriemächte Khitai weitestgehend und erinnerten sich daran, wie Hong als erste Amtshandlung die Pachtverträge aufgekündigt hatte. Auch war Khitai innenpolitisch instabil. Immer wieder kam es zu Streiks und Unruhen, was nicht gerade förderlich bei der Suche nach einem Geldgeber war. In Astoria fanden sie jedoch einen Unterstützer. Nach Astoria folgten weitere Staaten, die einen Handelsvertrag mit Khitai eingingen. Dem Aufschwung sollte jedoch in den 1940er-Jahren wegen Kusari Einhalt geboten werden. Sanya, die von den Kaisertruppen im Jahr 1678 besetzte Insel, befand sich in der direkten Reichweite von Kusari. Viele Mächte fuhren den Handel in Asua runter, da sie Angst hatten, in den Krieg ungewollt hineingezogen zu werden. Als erste Maßnahme begann Khitai den massiven Aufbau einer Verteidigungsflotte und die Befestigung Sanyas. Die Angst sollte unbegründet bleiben. Im Zweiten Kusarikrieg verhielt sich Khitai ruhig und blieb neutral. Niemand hatte das Interesse, einen neuen Krieg mit weiteren hunderttausend Toten zu beginnen.

      Mitte der 1950er-Jahre folgte jedoch der nächste große Krieg. Diesmal gegen den ehemaligen Gönner Astoria. Nach einem diplomatischen Disput sah Khitai keinen Sinn mehr darin, Astoria in seiner Asuapolitik zu unterstützen. Auch die Verhandlungen mit ausländischen Vermittlern verliefen ins Leere. Es folgte zuerst ein U-Boot-Krieg und weitete sich auf einen weitreichenden maritimen Konflikt aus. Sanya war hart umkämpft und immer wieder stießen die ebenbürtigen Marinen aufeinander, die jedoch im Verlaufe des Konflikts die Seegefechte nie für sich entscheiden konnten. 1960 wurde der Krieg beendet und die Kriegsparteien legten die Feindseligkeiten in einem Friedensvertrag bei. Offiziell konnte Khitai den Konflikt für sich entscheiden, da Astoria erfolgreich von Sanya vertrieben wurde und Khitai endgültig die Lufthoheit erringen konnte. Der Astorisch-Khitaische Krieg hatte jedoch zur Folge, dass der Handel stark darunter litt und viele Betriebe nicht mehr wirtschaftlich waren. Daraufhin wurde von der Nachkriegsregierung die Doktrin „Wachstum vor allem“ ins Leben gerufen, die beinhaltete, sich voll und ganz auf das Wirtschaftswachstum zu konzentrieren. Die Friedensphase hielt jedoch nicht lang stand.

      Als nun in Shenzhou, der große Nachbar im Süden, Bürgerkrieg herrschte, musste Khitai Partei ergreifen. Khitai, daran erinnert, was der Kommunismus bisher in Asua gebracht hat, schlug sich auf Seiten Nordshenzhous und gab bekannt, jederzeit Nordshenzhou bei seinem Kampf gegen Südshenzhou, wenn nötig, militärisch zu unterstützen. Das Angebot war jedoch nur diplomatischer Natur. Nach Jahrzehnten großer Kriege war das khitaische Volk kriegsmüde und die Regierung hielt sich an die „Wachstum vor allem“-Doktrin fest. Auch hatte die khitaische Wirtschaft damit zu kämpfen, dass viele Unternehmer und Intellektuelle ihre Betriebe schlossen und abwanderten. Die Kommandowirtschaft war auch nur noch ein Relikt aus alter Zeit und schon lange nicht mehr zeitgemäß. Als alternatives Wirtschaftssystem nahmen sie Ryukyu als Vorbild und führten die Marktwirtschaft ein. Unwirtschaftliche Betriebe wurden geschlossen und die Arbeitslosigkeit stieg immer weiter an. Die Unmut der Bevölkerung spitzte sich 1973 wieder zu, als sich Zheng, ein überzeugter Kommunist, hervorging und die Massen für sich mobilisieren konnte. Die Revolution konnte mit dem Aufmarsch der Kasernierten Staatspolizei und der Nationalarmee niedergeschlagen werden und Zheng wurde in der Öffentlichkeit wegen Hochverrat und Rebellion gegen die Republik Khitai hingerichtet. Der Kampf wurde jedoch bis in 1984 im Süden Khitais durch Guerillasoldaten, die sogenannten „Zhengs Erben“, fortgeführt. Um gegen die hohe Arbeitslosigkeit vorzugehen, förderte das Land aktiv die Start-up-Kultur und präsentierte sich bei ausländischen Unternehmen als Niedriglohnland und versprach günstige Konditionen. Die Politik ging auf. Die „Wachstum vor allem“-Doktrin wurde durch die „Frieden durch Handel“-Doktrin abgelöst. Langfristig sieht Khitai den Frieden sichergestellt, wenn mit jedem Land der Erde Handel betrieben wird. 1993 kam es erneut zu innerpolitischen Spannungen. Diesmal belagerte die Kasernierte Staatspolizei im Auftrag des Militärrats – damals noch völlig unabhängig vom Präsidenten und dem Kongress – das Kongressgebäude und versuchte durch Zwang die Abgeordneten den von Militärs unbeliebten Präsidenten (er wollte die Kasernierte Staatspolizei auflösen und in die regulären Polizeikräfte eingliedern) zu einem Amtsenthebungsverfahren zu bewegen. Die Aktion scheiterte jedoch, als das Innenministerium mit Polizeikräften im Gegenzug das Hauptquartier des Militärrats belagerte. Es drohte ein Bürgerkrieg zwischen Staat und Militär. Dieser drohende Bürgerkrieg konnte jedoch durch Verhandlungen beigelegt werden. Das Militär durfte die Kasernierte Staatspolizei mit eingeschränkten Befugnissen im Dienst behalten, während ein Kongressmitglied und der Präsident im Militärrat sitzen dürfen. Dabei sollte der Präsident die Rolle des Vorsitzenden des Militärrats übernehmen. Nichtsdestotrotz ist seit Jahren das Ziel des Kongresses, die Kasernierte Staatspolizei aufzulösen.


      Regelbuch gelesen?
      Ja.

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Empfehlung aus einer RPG-Runde von Supremacy1914.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hellas“ ()

      Guten Abend Hellas,

      ich habe diesen Thread einmal verschoben, denn angenommen ist der Staat ja noch nicht.

      Ich denke, auf den Inhalt der sehr umfangreichen Anmeldung brauchen wir nicht näher eingehen. Du bist als Spieler ja bereits bekannt, und mir ist beim einmaligen Durchlesen nichts aufgefallen, was mich auf Anhieb so stutzig gemacht hat, das ich es noch vor der Annahme des Staates und der näheren Ausgestaltung im Länderforum ansprechen müsste. Normalerweise lese ich mir Anmeldungen mehrfach durch, um einen Eindruck vom Spieler zu erhalten, aber das ist in diesem Fall ja nicht nötig.

      Zwei Punkte möchte ich dennoch ansprechen:

      Hellas schrieb:

      Wie hast du zu Virtual States gefunden?
      Bin seit 2017 hier.

      Mit der Frage ist nicht gemeint, wie Du den Bereich zum Posten Deiner Anmeldung gefunden hast, sondern das Forum an sich. Beispielsweise über eine Empfehlung, ein Partnerforum oder Werbung. Bitte ergänze das noch entsprechend.

      Der zweite Punkt zielt auf den Rahmen des Konzeptes ab. Mit dem BIP pro Kopf und der Fläche habe ich gar kein Problem, aber 300 Millionen Einwohner (Rang 1 in VS) und ein BIP von knapp 2 Billionen Dollar (Rang 3, wenn wir das seit dem Frühjahr inaktive Vatembourg ausklammern) sind schon eine deftige Ansage. Deinem bei Hellas ausgeprägten Interesse am Ausgestalten nicht zu vernachlässigender Streitkräfte leite ich ab, dass Khitai eine bedeutungsvolle Rolle innerhalb unserer Spielwelt einnehmen könnte. Das finde ich aus zweierlei Gründen gut: Zum Ersten wäre es schön, wenn Ostasua wieder belebt würde, da alle Staaten der Region seit Längerem mehr oder weniger inaktiv sind. Zum Zweiten besteht nach dem Wegfall Redoniens und Andermanreichs wieder Bedarf für mindestens eine Großmacht, um einen ausgleichenden Pol zu Theomedien bzw. zur Ostmeerunion bilden könnte. Nicht zwangsläufig einen Gegner, um das zu betonen. Es geht mir viel mehr darum, dass nicht nur die Weltregion Euridika wirtschaftlich, diplomatisch und militärisch so potent ist, dass sie in der Lage ist, weltweit mitzureden und zu agieren. Ein durch Khitai aufgewertetes und wieder aufgewecktes Ostasua sehe ich hier als großen Mehrwert für die Vielfalt und Ausgewogenheit unserer Simulation, die seit Längerem äußerst (Mittel-/Ost-)euridikalastig ist.

      Ich habe grundsätzlich keine Bedenken, einem Spieler wie Dir einen so mächtigen Staat anzuvertrauen. Nun kommt jedoch das 'Aber': Sowohl KUL, als auch Hellas hast Du nach einem Zeitraum von eineinhalb Jahren abgemeldet. Im Fall von Hellas war ich davon zugegebenermaßen überrascht, weil Du das Land bis unmittelbar vor Deiner Ankündigung, den Staat zu wechseln, noch aktiv ausgestaltet und aussimuliert hast. Einflussreiche und für das Rollenspiel bedeutende Staaten erfordern jedoch ein umso höheres Maß an Kontinuität, je größer sie sind. Mit der derzeit größten Einwohnerzahl und der drittgrößten Wirtschaftsleistung bei relativ häufigen Staatenlöschungen sehe ich hier eine kleine Disparität zwischen dem beantragten Staat und dem Spieler dahinter. Deshalb möchte ich Dich bitten, dass Du Dir noch einmal Gedanken dazu machst, ob es nicht besser wäre, Khitai vorläufig etwas kleiner ausfallen zu lassen, beispielsweise durch die Reduktion der Einwohnerzahl oder des BIP pro Kopf. Wenn Du Dir sicher bist, dass Du mit Deinem neuen Staat gut zurecht kommst, und diesen längerfristig fortführen möchtest, kannst Du im Rahmen einer Ummeldung diesen vergrößern. Dann auch durchaus auf ein eher an China heranreichendes Level, was Einwohnerzahl und Fläche betrifft. So ähnlich habe ich es mit meinem NSC Ryukyu auch gemacht, der hatte ursprünglich nur halb so viele Einwohner wie heute.

      Gruß
      Niklas

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden
      Hallo Niklas,

      Wolkowisches Reich schrieb:

      ich habe diesen Thread einmal verschoben, denn angenommen ist der Staat ja noch nicht.

      Oh, sorry. Ich habe es gar nicht gemerkt, dass ich meine Anmeldung bei den Angenommenen Staaten gepostet habe :saint:

      Wolkowisches Reich schrieb:

      Mit der Frage ist nicht gemeint, wie Du den Bereich zum Posten Deiner Anmeldung gefunden hast, sondern das Forum an sich. Beispielsweise über eine Empfehlung, ein Partnerforum oder Werbung. Bitte ergänze das noch entsprechend.

      Geändert.

      Über die Verkleinerung der Republik Khitai mache ich mir die Woche mal Gedanken.

      Gruß
      Alex

      Hellas schrieb:

      Über die Verkleinerung der Republik Khitai mache ich mir die Woche mal Gedanken.

      Vielen Dank. Ich habe mir in dem Zusammenhang auch noch einmal das Wirtschaftswachstum von Schwellenländern wie China oder Vietnam angesehen. Es wäre ohne Probleme möglich, das BIP pro Kopf für Khitai zu einem späteren Zeitpunkt um bspw. 2.000 Dollar anzuheben, und das als SimOn-Entwicklung zu erklären. Das schaffen real existierende Volkswirtschaften im Zeitraum eines halben Jahrzehnts, d.h. gemessen an unserer schnellebigeren Spielwelt würde das keine besonderen Verwerfungen mit sich bringen.

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden

      Neu

      Ich bin zwar aus ähnlichen Beweggründen, wie sie schon von Wolkowien angebracht wurden, immer noch ob der Größe des Landes und seiner Bedeutung in Ostasua und in Zukunft möglicherweise global ein wenig skeptisch gegenüber gestellt, aber dieses Mal werde ich noch einmal nicht derjenige sein, der Stöcke zwischen die Speichen steckt. Du hast deine Vorstellungen auf Bitten meines Vorschreibers ja auch bereits reduziert. Von daher sagen wir mal angenommen. Versuche aber bitte, etwas länger am Ball zu bleiben.