[CenCom 2019|I] Sitzung zur Sicherheitslage in Osteuridika

      [CenCom 2019|I] Sitzung zur Sicherheitslage in Osteuridika

      Es war bereits spät in der Nacht von Sonntag zu Montag, und selbst, wenn das Central Command in Smolensk einige der bedeutendsten Organe der Ostmeerunion beherbergte, auch hier gab es an einem Sonntagabend normalerweise kein derartig hektisches Treiben, und schon gar nicht im Haupt-Sitzungssaal der Zentralkommandos. Doch die Ereignisse Rund um eine neue Lusitzchienkrise hatten sich im Verlauf des Wochenendes überschlagen. Zwischen der Eskalation mehrer ungenehmigter Demonstrationen in der Demokratischen Republik mitsamt eines bestätigten zivilen Todesfalls - und wer weiß wie vielen, über welche sich die Medien nicht den Mund zerrissen - sowie einem äußerst brisanten Communiqué aus der wolkowischen Botschaft in Lusitzchien, welches die Partner in Smolensk offen gelegt hatte, war die Faktenlage schnell zu einer ganz anderen geworden, als sie es noch am Freitag gewesen war. Die zu diesem Zeitpunkt für den kommenden Donnerstag angesetzte Sitzung des CenCom schien plötzlich dringender benötigt als je zuvor, mit der Eskalation der Lage in Osteuridika mit jedem Tag wahrscheinlicher. Wer konnte schließlich beurteilen, ob am Donnerstag der hart erkämpfte Frieden überhaupt noch existieren würde.

      Einem Eilantrag Theomediens folgend hatte man sich von daher darum bemüht, zügig der Generalbevollmächtigten der beiden Gründungmitglieder habhaft zu werden. General Tito Spiros, Generalbevollmächtigter der theomedischen Streitkräfte und als ranghöchster Abgesandter des Antragstellers quasi der Sitzungsführer, war nach mehreren Telefonaten mit Theodopolis als einer der Ersten vor Ort gewesen. Binnen anderthalb Stunden hatten sich auch seine Kollegen in dem nobel ausgestatteten Beratungsraum mit dem massiven runden Tisch eingefunden. Auf den für die Bevollmächtigten vorbereiteten Plätzen befanden sich neben etwas Wasser oder wahlweise etwas wässrig gekochtem Kaffee dünne Ordner, die für jeden der Anwesenden eine knappe Zusammenfassung der Situation, eine Übersicht Lusitzchiens sowie ein paar Karten enthielten. Der Großteil der Dokumente, die man eigentlich am Donnerstag hatte präsentieren wollen war noch überhaupt nicht vorbereitet gewesen, und was sich in den Dossiers befand war Teilweise unvollständig und, wenn es zu den Namen lusitzchischer Orte oder Personen kam, immer wieder mit Rechtschreibfehlern behaftet. Aber besser als gar nichts war es allemal.

      "Nun dann, meine Damen und Herren", ergriff General Spiros das Wort, als sich alle Generalbevollmächtigten auf ihren Plätzen niedergelassen hatten und die Türen von zwei Bediensteten geschlossen worden waren. "Warum wir uns heute hier eingefunden haben, brauche ich denke ich keinem noch einmal darzulegen. Sollte dennoch eine kurze Auffrischung vonnöten sein, werfen Sie bitte einen Blick in die Mappen vor sich. Die angespannte Lage zwischen der Demokratischen Republik Lusitzchien und der Volksrepublik Sibirsk zieht sich mittlerweile über mehrere Wochen hin, und mit jedem verbalen Schlagabtausch zwischen den Regierungen der beiden Länder, jeder militärischen Drohgebärde und gar wiederholten Grenzübertretungen wird eine diplomatische Lösung der Situation unwahrscheinlicher, eine Eskalation hin zu einem bewaffneten Konflikt möglicher. Sowohl Wolkowien als auch Theomedien sind primär an einer friedlichen Beilegung der Streitigkeiten interessiert, doch der Einfluss beider Nationen auf diese beiden vormaligen sozialistischen Diktaturen hält sich in Grenzen, und besonders die lusitzchische Führung lässt immer klarer durchblicken, dass sie mehr als Willens ist, auch die letzten verbleibenden Brücken ohne Rücksicht auf Verluste niederzubrennen.

      Bei einem Griff zu den Waffen zwischen diesen beiden Staaten, und damit ein Rückfall Osteuridikas in einen Zustand des Kriegs muss die Ostmeerunion sich einmischen, und mit beherztem militärischen Eingreifen das entfachte Feuer löschen, bevor es zu einem Flächenbrand wird. Das ist ein Umstand, den, so wenig das keiner von uns oder unseren Vorgesetzten wollen kann, weder Theomedien noch Wolkowien ignorieren werden können. Deswegen liegt es heute an uns, für das mögliche Eintreten eines solchen Falls eine gesamtheitliche Strategie für den Umgang mit Lusitzchien und den wahrscheinlichen anderen Konfliktparteien - namentlich der Volksrepublik Sibirsk und möglicherweise auch Hellas - zu erarbeiten. Wir haben, so denke ich, jeder unsere Gedanken eine adäquate Herangehensweise betreffend. Doch zunächst würde mich noch einmal die Einschätzung der Lage von wolkowischer Seite interessieren. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Regierung in Smolensk bisher skeptisch zeigte, was eine militärische Intervention betrifft, und primär an das diplomatische Geschick der lusitzchischen Regierung appelierte. Dass dies mit den neusten Entwicklungen vom Tisch sein dürfte, würde mich nicht überraschen"
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      Der wolkowische Generalbevollmächtigte für die Streitkräfte, General László von Csanád-Rácz, wischte noch einige Male auf seinem Tablet-Computer zwischen Communiqués und Berichten umher, um sich zu vergewissern, dass das, was er im Folgenden sagte, im Einklang mit den Weisungen stand, die er vorab aus Smolensk erhalten hatte. Schließlich legte er das Tablet beiseite, zog sein Mikrofon aus dem Tisch und aktivierte es. „Vielen Dank, Herr General.“, bedankte sich von Csanád-Rácz bei seinem Vorredner für dessen Einführungsworte, ehe er fortfuhr: „Wenn wir in dieser Runde auch nicht die politischen und diplomatischen Aspekte dieser krisenhaften Situation in ihrer ganzen Tiefe werden behandeln können, möchte ich doch vorwegschicken, dass die wolkowische Regierung zum jetzigen Zeitpunkt weiter auf eine diplomatische Lösung setzt. Wie Sie alle wissen, und wie von General Spiros bereits erwähnt, hat die wolkowische Botschafterin in Svratka der lusitzchischen Regierung eine Warnung ausgesprochen, das Töten auf den Straßen des Landes einzustellen. Aus dem lusitzchischen Außenministerium erreichte uns die Antwort, die Sie als Anlage 3 den heutigen Sitzungsunterlagen entnehmen können. Seitens der wolkowischen Regierung wird nun geprüft, inwiefern politische und wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Schließung von Grenzübergängen, eine Blockade oder die Verhängung von Einreiseverboten, binnen kurzer Zeit ausreichend Druck auf die lusitzchische Regierung ausüben könnten, um eine Erweichung ihrer Position zu erwirken und die Möglichkeit eines Dialogs zu eröffnen. Meine Regierung ist ferner der Idee einer Viererkonferenz mit Vertretern Theomediens, Sibirsks und Lusitzchiens nicht abgeneigt, um den innerlusitzchischen Konflikt sowie den Konflikt zwischen Lusitzchien und Sibirsk auf friedlichem Wege zu schlichten. Zur Bewertung der Lage in Lusitzchien, bitte ich jetzt Generalmajor Varsàny vorzutragen.“

      Generalmajor Sághy Varsàny, seines Zeichens Allied Commander for Intelligence and Media, war die Schaltstelle der Auslands- und Militärgeheimdienste der Unionsstaaten. Als solcher stets bestens informiert, besaß sein Wort großes Gewicht bei den anderen Anwesenden, wenngleich die dicken, dunklen Ringe unter seinen müden Augen seine Ausstrahlung in dieser Nacht negativ beeinflussten.

      „Meine Damen und Herren, ich erlaube mir gleich auf das Wesentliche zu sprechen zu kommen. Die Proteste sind nicht organisiert, sondern eher spontane Zusammenrottungen von Menschen, die sich über soziale Netzwerke verabreden. Die Demonstranten stellen keine konkreten Forderungen, sondern tun lediglich ihre ablehnende Haltung gegenüber dem politischen System, der Regierung und der wirtschaftlichen Lage kund. Bislang haben sich noch keine Wortführer herauskristallisiert, was es den lusitzchischen Behörden schwer macht, die Unruhen durch deren Ergreifung zu beenden. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Demonstrationen von einer Partei oder von außen unterstützt oder koordiniert werden. Das Vorgehen der lusitzchischen Polizeikräfte ist bislang noch vergleichsweise human. Es kommen Wasserwerfer, Schlagstöcke und Gummigeschosse zum Einsatz, und aufgrund mangelhafter Ausbildung im Umgang mit solchen Situationen üben sich die Beamten selten in Zurückhaltung. Aber es wird nicht scharf geschossen. Stand heute Abend liegen keine Hinweise dafür vor, dass es mehr als eine Tote gegeben haben könnte.

      Was den äußeren Konflikt der lusitzchischen Regierung mit Sibirsk anbelangt, bestehen keinerlei Anzeichen auf Kriegsvorbereitungen. Keine Truppenverlegungen, kein Aufmunitionieren von Gefechtsfahrzeugen, kein Ankauf von Blutplasma oder Jodtabletten, keine Einberufung von Reservisten… überhaupt nichts was darauf hindeutet, dass die lusitzchische Regierung militärisch aktiv werden will. Ich habe bezüglich dieser Erkenntnisse sowohl mit Brigadegeneral Taksony Kerekes vom Fachdienst für Nationale Sicherheit, als auch mit Allied Commander Generalleutnant Havass im direkten Austausch gestanden, und mich ihrer Übereinstimmung mit meinen Bewertungen versichert.“


      Damit deaktivierte Varsàny sein Mikrofon und übergab das Wort wieder an General von Csanád-Rácz. „Danke. Auf diesen Erkenntnissen fußend, sieht die wolkowische Regierung derzeit keinen Handlungsbedarf zur Einleitung ausgedehnter Vorbereitungsmaßnahmen für Verteidigungsoperationen. Die lusitzchischen Staatsmedien geben schon jetzt die Schuld für die eigene Misere der Ostmeerunion, und es sollen dem Regime nicht noch weitere Gründe geboten werden, eine fortschreitende, womöglich selbst herbeigeführte Eskalation auf die Nachbarn abzuwälzen. Es ist meiner Regierung allerdings sehr daran gelegen, den Konflikt auf Lusitzchien zu lokalisieren, und eine Einmischung dritter Staaten, insbesondere Hellas‘, zu unterbinden.“

      Quellen- und Lizenzangaben der Signaturbilder sind HIER zu finden

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      General Spiros hatte sich während der Wortmeldungen der Wolkowen stückchenweise immer weiter auf seinem Stuhl zurückgelehnt, die Arme vor der Brust verschränkt und den Wind von der weiterhin äußerst zurückhaltenden Haltung der wolkowischen Regierung ein wenig aus den Segeln genommen. Der Theomede sah sich keinesfalls als Jingoist, doch in dieser Sitzung, die nun einmal primär organisiert worden war, um den Eintritt des militärischen Ernstfalls zu besprechen - so ungewollt dieser von beiden Seiten nun auch war - erachtete er das fortgesetzte Pochen auf eine diplomatische Lösung als genauso zielführend wie die Besprechung unfallverhütender Maßnahmen auf einer Medizin-Konferenz mit dem Thema "Behandlung von Verletzungen bei Verkehrsunfällen". Durchaus sinnvoll, sich darüber zu unterhalten. Aber vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt, an diesem Ort.

      Glücklicherweise für die konstruktive Fortsetzung der Konferenz zeigten sich nicht alle der Mitglieder auf theomedischer Seite derart irritiert von der Darlegung der wolkowischen Position, ihnen allen voran Oberst Iris Marinou. Die etwas kurz geratene Frau war ihreszeichens Generalbevollmächtigte für das Nachrichtenwesen, und hatte sich nach kurzem Austausch mit ihrem Kollegen von der theomedischen Pressestelle, Per Castellanos, per Handzeichen zu Wort gemeldet. Spiros, der noch damit beschäftigt war, sich zu überlegen, wie er mit solch einer Zurückweisung umgehen sollte, schien dies ganz gelegen zu kommen.

      "Es ist natürlich nach wie vor nur im Interesse aller an diesem Tisch, die Situation wenn nur irgend möglich ohne einen Gang zu den Waffen beizulegen. Das Ausüben diplomatischen Drucks und die gleichzeitige Öffnung eines Forums, auf dem eine einvernehmliche Lösung der außenpolitischen Problematik besprochen werden kann müssen dabei natürlich Hand in Hand gehen. Deswegen kann Theomedien den Vorschlag einer Konferenz zwischen den betroffenen osteuridischen Staaten nur befürworten. Auch wenn fraglich bleibt, wie bereit die lusitzchische Regierung dazu ist, Kompromisse einzugehen, oder überhaupt ins Gespräch zu kommen. Es scheint allgemein ja so, als habe sich die Haltung der lusitzchischen Führung im Verlauf der letzten Wochen extremst verhärtet. Die Verrohung des Tons, das immer härtere Auftreten gegenüber der eigenen Bevölkerung und das klassisch revisionistische Posiere nach Außen hin sprechen klar dafür, dass die derzeitige Regierung fürchtet, das sich bereits lange im Hintergrund abspielende Ringen mit den alten Parteieliten zu verlieren, und in verzweifelten Versuchen, das Zepter in den eigenen Händen zu behalten selbst eine immer radikalere und teils irrationale Haltung einzunehmen. Wir müssen es ganz klar weiter versuchen. Aber wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir in diese Richtung noch weit kommen.

      Auch über eine Lokalisierung des Konflikts müssen wir uns keinesfalls streiten, dazu steht Theomedien ganz ähnlich wie Wolkowien. Weder eine Explosion Lusitzchiens in einem Konflikt, der Wellen auf ganz Euridika schlägt noch das Bieten von Möglichkeiten für destabilisierende Mächte wie Hellas, sich Einfluss auf dem osteuridischen Festland zu verschaffen, kann in irgend einer Weise geduldet werden. Sollte sich die Krise also nicht gütlich beilegen lassen, so müssen wir auf eine zeitlich begrenzte, entschlossene, in ihren Zielen klar definierte Intervention hinarbeiten, welche in ihrem Fallout begrenzt ist und Lusitzchiens Bedrohungspotential, ob direkt oder indirekt, auf lange Sicht komplett entfernt"
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      Von Csanád-Rácz schenkte Oberst Marinou ein zustimmendes Kopfnicken, und richtete seinen Blick dann wieder auf seinen theomedischen Amtskollegen. Aus wolkowischer Sicht hatte sich diese Sitzung bereits nach diesen wenigen Wortmeldungen erschöpft: Die Theomeden hatten das Treffen einberufen, um eine gesamtheitliche Strategie für den Umgang mit der lusitzchischen Krise zu entwickeln. Die wolkowische Seite hatte ihre Haltung erläutert, der zufolge eine solche Strategie im jetzigen Stadium der Auseinandersetzung ausschließlich diplomatische Mittel umfassen könne. Damit läge die Zuständigkeit in den Händen der Politiker, nicht der hier zusammengetretenen Militärs. Dass General Spiros auf seine Ausführungen sowie die Wortmeldung des Allied Commanders Marinou hin still geblieben war, wertete von Csanád-Rácz als Bestätigung und als Zeichen, dass eine Vertiefung der militärischen Reaktionsmittel auf die lusitzchischen Provokationen an diesem Abend nicht mehr diskutabel sei. Für den wolkowischen Generalbevollmächtigten eine positive Entwicklung, die auch der Haltung der wolkowischen Regierung entgegenkam, und das Spielfeld - wie von Smolensk gewünscht - wieder den Politikern überließ, während die Militärs weiter von der Ersatzbank aus zuschauen mussten.

      „Haben Sie noch etwas hinzuzufügen, General Spiros?“, fragte der Wolkowe an die Adresse des theomedischen Generalbevollmächtigten gerichtet.

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      Während sich sowohl Marinou als auch Castellanos mit der durch die Wolkowen signalisierten Bereitschaft, das Gespräch an dieser Stelle zu beenden, hinreichend zufrieden zeigten, hätte man meinen können, dass sich Spiros' Gesicht inmitten der immer tiefer werdenden Stirnfalten gleich selbst verschlucken würde. Ihm gefiel das absolute Vertrauen der wolkowischen Partner, dass sich die Situation schon in Wohlgefallen auflösen würde, genauso wenig, wie ihr Unwille, sich ernsthafte Gedanken über den schlimmsten anzunehmenden Fall zu machen. Die Wolkowen wähnten sich ob ihrer kumulierten diplomatischen Erfahrung und ihrer Historie außenpolitischer Erfolge sicher, aber wie wollte man mit einer Regierung verhandeln, die sich in zunehmendem Maße so verhielt, als habe sie vergessen, was das Wort "Diplomatie" bedeutete? Wie konnte man sehenden Auges die Geschehnisse im Vorfeld des wolkowischen Sicherungseinsatzes in Lusitzchien noch einmal genau so ablaufen lassen, nur weil dieses Mal der Part von Wolkowien von Sibirsk übernommen wurde? Einem wesentlich instabileren Land mit einer grobschlächtigen, militärnahen Regierung unter konstantem Zugzwang.

      "Ich denke, ich habe meinen Standpunkt und den der theomedischen Sicherheitspolitik bereits zu genüge dargelegt", setzte Spiros schließlich an, als er seiner Worte wieder Herr geworden war. "Wenn Wolkowien derzeit keinerlei Planungsbedarf sieht, trotz einer Entwicklung der Ereignisse, welche in überraschendem Maße an eine Neuauflage der Sewarienkrise erinnern, dann ist das äußerst bedauerlich. Aber weder liegt es in meiner Macht oder in meinem Willen, Wolkowien seinen militärischen Kurs vorzuschreiben, noch scheine ich ja selbst innerhalb meiner eigenen Delegation genug Rückhalt zu besitzen. Darum ist es, denke ich, das Beste, wenn wir hier auseinander gehen. Ich werde jedoch meine Einschätzung an meine Vorgesetzten in Theodopolis weiterreichen, und mich dafür einsetzen, dass dort an einem Konzept für eine zielführende militärische Intervention ausgearbeitet wird, sollte die Eskalation der Lage dies erfordern - notfalls auch ohne Wolkowien.

      Ansonsten gibt es dazu nichts mehr zu sagen. Ich wünsche allen noch eine geruhsame Nacht"
      . Damit schloss Spiros ab, und begann damit, den kleinen Papierhaufen vor sich zu ordnen. Man mochte vielleicht allgemein guter Dinge sein, aber er würde nicht Teil derer sein, die mit offenen Armen in das ausegstreckte Messer rannten. Und Theomedien ebenso wenig, wenn er dies verhindern konnte.
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